Montag, 27. Januar 2014

Kranzniederlegung auf dem Ehrenfriedhof:

Oberbürgermeister gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus

Nordhausen (psv) Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh gedachte heute gemeinsam mit Landrätin Birgit Keller und weiteren anwesenden Bürgern und Vertretern der kommunalen Politik mit einer Kranzniederlegung an der Gedenkstele auf dem Ehrenfriedhof der Opfer des Nationalsozialismus.

Wir stehen heute hier, um jener Menschen zu gedenken, denen in den Jahren des Nationalsozialismus die Würde und das Leben geraubt wurde, die von deutscher Hand starben in
den KZ-Todesmühlen des Terror-Regimes und auf den Schlachtfeldern des 2. Weltkrieges;  die sterben mussten aufgrund ihrer Religion, ihrer politischen Gesinnung oder ihrer Ethnie. Hier lag die Grausamkeit des Regimes – es schwang sich auf zum Herrscher über Leben und Tod“, sagte der Oberbürgerbürgermeister.


Es gebe nur noch wenige Überlebende bzw.- Zeitzeugen aus jenen Tagen. Deshalb werde die Auseinandersetzung mit den Terrorjahren und das Gedenken an deren Opfer Jahr für Jahr an Bedeutung gewinnen. Aus diesem Grund sei es wichtig, dass insbesondere „auch unsere Schulen viel Engagement zeigen, um das Erinnern wach zu halten, und solche Tage wie den 27. Januar nutzen, um vor allem die jungen Menschen  an authentische Orte wie die Gedenkstätte „Dora“ zu führen, aber auch auf diesen Friedhof, um sie für den Schutz selbstverständlicher Werte wie Demokratie, Achtung der Menschenwürde, Freiheit und Toleranz zu sensibilisieren.   Ich wünsche mir, eine Gedenkkultur, die aus der Mitte der Zivilgesellschaft kommt und von allen getragen wird. Den Fragen junger Leute dürfen wir dabei nicht ausweichen. Neonazis, Extremisten, Rassisten sind jedoch für mich keine Gesprächspartner“, so Zeh. 

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