Donnerstag, 25. Juni 2015

Hilfe für Flüchtlinge weckt Verständnis für deren Probleme

Empfang des katholischen Bischofs im Nordhäuser Rathaus

Nordhausen (psv) Beim Empfang des katholischen Bischofs des Bistums Erfurt, Dr. Ulrich Neymeyr, durch den Beigeordneten der Stadt Nordhausen, Manfred König und Stadtratsvorsitzende Inge Klaan, sagte Neymeyr, dass es in den Kirchen viel Bereitschaft gebe, Flüchtlinge zu unterstützen: Wer einmal ganz konkret Flüchtlingen geholfen hat, bekommt schnell eine sehr unmittelbare-  und häufig andere als die medial vermittelte Sicht  auf die ernsthaften Probleme, mit denen diese Menschen konfrontiert sind. Diese unmittelbare Begegnung schafft im Gastland schnell eine völlig andere Atmosphäre, weckt Verständnis, so der Bischof.


Frau Klaan sprach sich dafür aus, dass die Menschen, die, aus welchen Gründen auch immer, einwandern und über längere Zeit keine Entscheidung zum endgültigen Bleiberecht bekommen, in Arbeitsprozesse integriert werden sollten. Es ist fatal, wenn sich diese Menschen über viele Monate hinweg nutzlos und abgeschoben fühlen müssen.  Die meisten dieser Menschen wären sicher froh, sich produktiv engagieren zu können, nützlich zu sein. Hinzu kommt, dass wir in einer Region leben, in der der Fachkräftemangel längst in unterschiedlichen Bereichen der Wirtschaft angekommen ist. Hier können auch kurzfristige Beschäftigungen Sinn machen , sagte Frau Klaan. In den Städten und Gemeinden liege der Schlüssel für die Integration. Die Kommunen hätten damit auch eine große Verantwortung und auch den größten Nutzen. Je besser die Integration gelingt, umso stabiler wird unsere Region in der Zukunft sein.

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