Dienstag, 24. April 2012

„Respekt!“ – ein kleines Schild mit großer Wirkung:

„Respekt!“ – ein kleines Schild mit großer Wirkung:
WAGO in Sondershausen und die IG Metall
erteilen Fremdenfeindlichkeit eine klare Absage
 Industriegewerkschaft ist Partner bei Initiative für mehr Toleranz
WAGO fördert Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Sondershausen, 24. April 2012. „Respekt! Kein Platz für Rassismus“ – so lautet
die Botschaft einer im Juni 2010 in Frankfurt am Main ins Leben gerufenen
Initiative. Sie wirbt für einen respektvollen Umgang miteinander und wird von
zahlreichen engagierten Menschen, darunter Prominente aus Sport, Medien und
Kultur, unterstützt. Dazu zählen zum Beispiel Borussia-Dortmund-Trainer Jürgen
Klopp, Comedian Bülent Ceylan und Fernsehmoderator Johannes B. Kerner. Mit
der IG Metall als größte deutsche Einzelgewerkschaft hat die Initiative seit März
2011 einen starken Partner, der sich in Betrieben für mehr Respekt und Toleranz
einsetzt.
Bundesweite Mitmach-Aktion
stößt auf große Resonanz
Die Botschaft wird nicht nur durch Verhaltensweisen und Worte vorgelebt, sondern
auch durch eine bundesweite Mitmach-Aktion weitergetragen. Zentrales Element ist
ein 21 mal 30 Zentimeter großes „Respekt!“-Schild aus Emaille. Als deutliches
Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung findet es sich an immer
mehr öffentlichen Sportplätzen, Vereinsflächen, in Schulen sowie Unternehmen –
und seit heute auch im Eingangsbereich des Sondershäuser Werkes des High-
Tech-Unternehmens WAGO. „Da unsere Gewerkschaft die Kampagne mit
Nachdruck unterstützt, haben wir WAGO als einen der größten Arbeitgeber der
Region ans Herz gelegt, sich zu beteiligen – und sind sofort auf offene Ohren
gestoßen“, berichtet Kirsten Joachim Breuer vom IG-Metall-Kooperationsbüro
Thüringen und von der Verwaltungsstelle Nordhausen. Die auch aufgrund der
Gräueltaten der Thüringer Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU)
entfachten politischen Diskussionen über Rechtsextremismus zeigten, dass diese
Initiative – bedauerlicherweise – mehr denn je nötig sei.
Nordhausen
„Auch wenn es für uns eine Selbstverständlichkeit ist, dass Rassismus in unserem
Unternehmen keinen Platz hat, begrüßen wir die Initiative und zeigen gern Flagge
für Integration“, betonte der Sondershäuser WAGO-Betriebsratsvorsitzende Frank
Sonneck bei der Montage des „Respekt!“-Schriftzuges. Frank Sonneck: „WAGO ist
als globaler Anbieter von elektrischer Verbindungstechnik und
Automatisierungslösungen schließlich nicht nur weltweit zu Hause, sondern auch
das Zuhause für Menschen aus aller Welt. Somit ist das neue Schild für uns eine
ideale Zustandsbeschreibung.“ Das Know-how von Menschen unterschiedlichster
Herkunft und Religionen gewinne in Deutschland im Hinblick auf den
Fachkräftemangel immer mehr an Bedeutung.
WAGO beteiligt sich an Kinderbetreuungskosten
und forciert ausgewogenere Ernährung
Da fairer, respektvoller Umgang im Elternhaus anfängt, hat die Förderung von
Familien für WAGO einen besonderen Stellenwert. Zur besseren Vereinbarkeit
von Familie und Beruf hat sich das Unternehmen jetzt in einer Vereinbarung mit
der IG Metall und dem Gesamtbetriebsrat dazu verpflichtet, sich freiwillig an den
Betreuungskosten von noch nicht schulpflichtigen Kindern zu beteiligen. WAGO
unterstützt die Unterbringung und Betreuung von Kindern sowie Stiefkindern im
Alter von bis zu drei Jahren mit einem monatlichen Zuschuss in Höhe von 75 Euro;
für ältere Kinder werden 50 Euro pro Monat gezahlt. Auf diese Weise sollen die
Kosten für Kindergrippen- und Kindergartenplätze abgemildert werden. Auch das
Thema „gesunde Ernährung“ treibt das Unternehmen voran: Die Geschäftsführung
hat den Essengeldzuschuss erhöht, um so eine ausgewogenere Speisenauswahl
in den Kantinen Minden und Sondershausen zu ermöglichen. Jörg Hampl,
Werksleiter in Sondershausen: „Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit der IG
Metall und dem Gesamtbetriebsrat Vereinbarungen getroffen haben, die den
Familien und der Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zugute
kommen.“

Bildzeile: Sie setzen ein Zeichen gegen Rassismus und für mehr Toleranz (von
links): Kirsten Joachim Breuer (IG-Metall-Kooperationsbüro Thüringen), Jörg
Hampl (WAGO-Werksleiter Sondershausen), Frank Sonneck
(Betriebsratsvorsitzender WAGO Sondershausen), Markus Starke (Personalleiter
WAGO Sondershausen) und Axel Börner (WAGO-Geschäftsführer).
Foto: WAGO (Abdruck honorarfrei)

Über die Initiative „Respekt! Kein Platz für Rassismus“
Die Initiative
setzt sich ein für einen respektvollen Umgang miteinander. Viele prominente und engagierte
Menschen aus Sport, Verbänden und Kultur unterstützen die Initiative schon heute. Mit der IG
Metall hat die Initiative einen starken Partner, der in Betrieben sichtbare Zeichen setzt – für mehr
Respekt und Toleranz. Mehr unter
„Respekt! Kein Platz für Rassismus“ wurde im Juni 2010 ins Leben gerufen. Siewww.respekt.tv.
IG Metall Nordhausen WAGO Kontakttechnik GmbH & Co. KG
Bahnhofstraße 15/16 Hansastraße 27
99734 Nordhausen 32423 Minden
Telefon: 03631/4689-0 Telefon: 0571/887-0
www.igmetall-erfurt-nordhausen.de www.wago.com
Pressekontakt:
WAGO Kontakttechnik GmbH & Co. KG
Jens Herrmann
Leitung Unternehmenskommunikation
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Fax: +49 571 887 - 89225
E-Mail: jens.herrmann@wago.com
Hansastraße 27
32423 Minden
Deutschland
www.wago.com
Die WAGO Kontakttechnik GmbH & Co KG ist ein in dritter Generation unabhängig am
Markt operierendes Familienunternehmen mit Stammsitz in Minden/Westfalen und zählt zu
den international richtungweisenden Anbietern elektrischer Verbindungs- und
Automatisierungstechnik. Im Bereich der Federklemmtechnik ist WAGO Weltmarktführer.
WAGO beschäftigt weltweit mehr als 5600 Mitarbeiter, davon rund 3000 in Deutschland. Der
Umsatz betrug zuletzt über 565 Millionen Euro.

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