Prädikat bestätigt erneut
das eindrucksvollste Wandererlebnis im Harz
Goslar (htv). Der
Harzer-Hexen-Stieg ist der wohl bekannteste Weitwanderweg des Harzes,
der auf rund 150 Kilometern die gesamte Vielfalt des märchenhaft
mystischen Gebirges erlebbar macht. Als
Gemeinschaftsprojekt des Harzer Tourismusverbandes, des Harzklubs und
des Nationalparks Harz vor über zehn Jahren initiiert und realisiert
gehört der Weg heute zu den „Top Trails of Germany“ und damit
zur Familie der schönsten Fernwanderwege Deutschlands. Seit 2008
trägt der Weg das Label „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“
des Deutschen Wanderverbandes. Auf der „TourNatur“ in Düsseldorf
erhält der Weg zum dritten Mal das Prädikat für weitere drei
Jahre.
Die
Zertifizierung des Harzer-Hexen-Stiegs
und in das neu eingeführte Wegekataster des Harzklubs integriert wurden. Somit sind nun alle wichtigen Informationen wie Beschilderungen, Bänke usw. digital verfügbar. Die ehrenamtlichen Helfer des Harzklubs sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Nationalparks Harz und des Harzer Tourismusverbandes haben großes Engagement auf dem Weg zur Zertifizierung aufgebracht, um das für den Wandertourismus wichtige Prädikat und Qualitätsversprechen erneut zu erhalten. Die Einhaltung der Kriterien wurde im Juni noch einmal von unabhängigen Prüfern des Deutschen Wanderverbandes kontrolliert
Karstwanderweg Südharz
ebenfalls zertifiziert
Weiteren Grund zur Freude bereitet die
zweite Zertifizierung des Karstwanderwegs Südharz, der das Siegel
„Qualitätssiegel Wanderbares Deutschland“ nun ebenfalls zum
zweiten Mal erhält und für weitere drei Jahre tragen darf. Der
Karstwanderweg erschließt mit über 230 km Wegstrecke die
einzigartige Naturlandschaft in
den Landkreisen Osterode am Harz (Niedersachsen), Nordhausen (Thüringen) und Mansfeld-Südharz (Sachsen-Anhalt). Von Förste im Westen bis Pölsfeld im Osten reihen sich am südlichen Harzrand perlschnurartig Erscheinungen aneinander, die auf die Gesteins auflösende Wirkung des Wassers zurückgehen: Höhlen, Erdfälle und Dolinen, Karstquellen, Bachschwinden und Flussversinkungen, Karstkegel, Schlotten, geologische Orgeln, Felsen und weiße Wände, gebildet aus dem besonderen Gestein des Südharzes, dem Gips.
den Landkreisen Osterode am Harz (Niedersachsen), Nordhausen (Thüringen) und Mansfeld-Südharz (Sachsen-Anhalt). Von Förste im Westen bis Pölsfeld im Osten reihen sich am südlichen Harzrand perlschnurartig Erscheinungen aneinander, die auf die Gesteins auflösende Wirkung des Wassers zurückgehen: Höhlen, Erdfälle und Dolinen, Karstquellen, Bachschwinden und Flussversinkungen, Karstkegel, Schlotten, geologische Orgeln, Felsen und weiße Wände, gebildet aus dem besonderen Gestein des Südharzes, dem Gips.
Carola Schmidt, Geschäftsführerin
des Harzer Tourismusverbandes, sieht die gesamte Entwicklung positiv
und sagt: „Es war ein Kraftakt für alle beteiligten Partner, den
Harzer-Hexen-Stieg und den Karstwanderweg Südharz erneut zu
überprüfen, um jeweils das Prädikat „Qualitätswanderweg
Wanderbares Deutschland“ zu erhalten. In der Kommunikation stellt
diese Auszeichnung einen Mehrwert dar, da Gäste und Wanderer dem
Qualitätsversprechen trauen können, was letztlich deutlich die
Urlaubsentscheidung beeinflusst. Beide Wege begeistern den Urlauber
und Wanderer mit ihren ganz individuellen Eigenschaften. “
Auf den Fotos sind zu sehen: Vertreter der Arbeitsgemeinschaft "3 Länder - ein Weg - Karstwanderweg": von links - Wulf Ehrig - Hans-Ulrich Hilpert - Andreas Heise - Christiane Funkel - Firouz Vladi Offizielle Urkundenübergabe: von links - Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit - Andreas Heise, Förderverein Karstwanderweg Landkreis Nordhausen e.V. - Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, Präsident des Deutschen Wanderverbandes e.V. KWW und Harzer Hexenstieg: von links - Andreas Heise, Förderverein Karstwanderweg Landkreis Nordhausen e.V. - Bennet Dörge, Harzer Tourismusverband e.V.
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