Freitag, 30. Dezember 2011

Heute war Übergabe:


Tragkraft-Spritzenfahrzeug: Neuer „Kleiner Alleskönner“ für die Freiwillige Feuerwehr im Ortsteil Stempeda

Nordhausen-Stempeda (psv) Großer Bahnhof heute Vormittag in Nordhausens Ortsteil Stempeda: Im Beisein der Kameraden aus Buchholz, Stolberg, Rottleberode und Nordhausen haben Stempedas Ortsbürgermeister Detlef Basler und der Wehr-Leiter der „Freiwilligen“ Stempeda, Igor Elbe, ein nagelneues Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) in Empfang genommen von Nordhausens Bürgermeister Matthias Jendricke. Das Fahrzeug mit zusätzlicher umfangreicher technischer Ausstattung wie Notstrom-Aggregat, Schmutzwasserpumpe Kettensägen und Leuchtmasten kostet der Stadt 135.000 Euro. Das Land unterstützte die Beschaffung mit 44.000 Euro.

Das Fahrzeug der Marke Iveco ist ein „kleiner Alleskönner“: Mit seinem 750-Löschwassertank kann es schnell sowohl bei Bränden den 1. Einsatz leisten als auch bei Unfällen und Havarien mit seiner Ausrüstungen zur technischen Hilfe. Gerade aufgrund der weiten Entfernung zur Kernstadt und den damit verbundenen längeren Anfahrtszeiten der städtischen Berufsfeuerwehr sei es wichtig, dass vor Ort ordentliche Technik vorhanden sei, um die gesetzlich vorgeschriebene Einsatzgrundzeit von 10 Minuten stets einhalten zu können, sagte Gerd Jung, Leiter der Nordhäuser Berufsfeuerwehr.

„Ich bin begeistert“, sagte Bürgermeister Jendricke bei der Übergabe. Das Fahrzeug sei noch beeindruckender, als es sich im Katalog gezeigt habe. Gut sei, dass es auch mit Allrad ausgestattet- und damit Harz-tauglich sei. Insgesamt habe die Stadt seit der Eingemeindung im Jahr 2007 rund eine halbe Million Euro in die Feuerwehr in Stempeda investiert, „für einen Gerätehaus-Anbau, einen Mannschafts-Transportwagen und das TSF. Damit ist der Brandschutz im Kernstadt-fernsten Ortsteil auf hohem Niveau sicher gestellt“.

Ortsbürgermeister Detlef Basler bezeichnete die Übergabe als „große Ehre“ für Stempeda. Er hoffe, dass das Fahrzeug nicht allzu oft zu Einsätzen ausrücken müsse – dass es wenige Brände und Unfälle gebe. „Das wünscht sich keiner“.

„Üben, üben, üben, um das Fahrzeug kennen zu lernen“ – diese Aufgabe sieht Igor Elbe für sich und seine Kameraden. Das Fahrzeug biete beeindruckende Möglichkeiten. „Wir sind stolz!“, so Elbe.

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