Donnerstag, 21. April 2016

Daniel Klajner: Betalkt mit ausgezeichnetem Ergebnis

Viel ist schon über Daniel Klajner geschrieben worden, seit er im vergangenem Jahr zum Nachfolger des demnächst nach Schwerin wechselnden bisherigen Intendanten des Nordhäuser Theaters, Lars Tietje, berufen wurde. Man hatte also schon Vorstellungen von ihm, als er gestern im Kunsthaus Meyenburg von dessen Leiterin, der Kunsthistorikerin Susanne Hinsching, zu einer Talkshow begrüßt wurde. Während der das
zahlreich gekommene Publikum Gelegenheit hatte, sich ein persönliches Bild von ihm zu machen. Und auch die Talkerin als solche auf sich wirken zu lassen, die es verstand, den illustren Gast in einer Weise von sich erzählen zu lassen, die meines Erachtens außerordentlich aufschlussreich war. Es war fast mehr noch die Art, als die Inhalte der Antworten und Erläuterungen, die ihn ausgesprochen natürlich, sympathisch und natürlich kompetent erscheinen ließ.


Man erfuhr also von ihm selbst einiges über seine Jugend in seinem Geburtsland Schweiz – in dem er 1963 geboren wurde - und Nigeria, über das weshalb und wieso. Man hörte von und über ihn einiges aus seiner Studienzeit, seinen danach folgenden Engagements in zahlreichen Ländern bzw. Städten in Deutschland, Österreich, Frankreich und darüber hinaus. Und langsam ergab sich der Eindruck, dass Klajner für Nordhausen ein Glücksfall ist als hoch qualifizierter Nachfolger des scheidenden Lars Tietje, sondern auch, ob das relativ kleine Theater Nordhausen für diesen überaus erfolgreichen Dirigenten an großen Häusern dieser Welt wohl als Intendanten lange halten wird
können. Man gewann aber jedenfalls den Eindruck, dass mit ihm dieses Theater eine weiter erfolgreiche Perspektive hat, deren Grundlage Lars Tietje in den Jahren seines Wirkens hier künstlerisch und ganz allgemein kulturell schuf.



Ich versage es mir, hier in Details des Lebens und bisherigen Wirkens Daniel Klajners einzugehen, die Susanne Hinsching und danach einige der Gäste dem Gast erfragten, das könnte noch im Zusammenhang mit der heutigen Spielplanvorstellung und der des neuen Leitungteams in einem Eintrag geschehen. Der Eindruck jedenfalls, den Daniel Klajner sicher nicht nur mir vermittelte, war überzeugend und nachhaltig. Man darf gespannt sein

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