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28.01.2022 | 08:30 UTC
 
Aktuelles
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Baerbock droht Russland mit "harter Antwort"
Außenministerin Annalena Baerbock rief Russland zur Mäßigung im Ukraine-Konflikt auf und thematisierte Nord Stream 2. Auch wenn die Meinungsverschiedenheiten groß sind, wollen Moskau und Kiew weiter verhandeln.
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NATO erhöht Militärpräsenz in Osteuropa
Die Spannungen zwischen dem Westen und Russland wegen der Ukraine-Krise steigen. Eine Reihe von NATO-Mitgliedsstaaten schickt Schiffe und Kampflugzeuge nach Litauen und Bulgarien. Die USA erwägen eine Truppenentsendung.
Artikelbild   Armeniens Präsident Sarkissjan gibt auf
Seine Rücktrittserklärung kam überraschend: Armen Sarkissjan möchte nicht länger an der Spitze Armeniens stehen. Zur Begründung verwies er auf seine beschränkten Machtbefugnisse.
Welt
Artikelbild   Was die Ukrainer bei einem russischen Einmarsch tun würden
Halten die Ukrainer eine russische Invasion für wahrscheinlich? Und wie viele von ihnen wären bereit, ihr Land zu verteidigen? Umfragen liefern teils erstaunliche Ergebnisse. Experten erklären das mit mehreren Faktoren.
Artikelbild   In der Ukraine macht sich Enttäuschung über Deutschland breit
Die deutsche Politik sorgt für Unmut in Kiew: Neben der Gaspipeline Nord Stream 2 ist es nun vor allem Berlins restriktive Haltung zu Waffenlieferungen, die ukrainische Politiker verärgert. Ein Stimmungsbild.
Artikelbild   Ukraine-Konflikt: Deutschland als idealer Vermittler
Im Konflikt um die Ukraine wird der Bundesregierung eine zentrale Rolle zugesprochen - auch wegen ihrer Beziehungen zu Moskau. Aber in Berlin ringt man noch um die richtige Position.
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Artikelbild   Meinung: Russischer Angriff auf die Ukraine? Beschwichtigung ist keine Strategie
Kann das freie Europa nur mit Mahnungen und Sanktionen verteidigt werden? Diese Frage muss sich Deutschland stellen angesichts des großen russischen Aufmarschs an den Grenzen zur Ukraine, meint Eugen Theise.
Wirtschaft
Artikelbild   Deutschlands riskante Abhängigkeit von Putins Gas
Deutschland steckt in der Ukraine-Krise in der Zwickmühle: Es bezieht die Hälfte seines Erdgases aus Russland. Die Weichen für die Abhängigkeit von Putins Energiemacht wurden aber schon vor langer Zeit gestellt.
Artikelbild   Deutsche Gasspeicher: "Bei mildem Wetter dürfte es reichen"
Selten stand die Füllmenge deutscher Erdgasspeicher so im Blickpunkt wie in diesen Wochen. Das hat auch mit einer möglichen Eskalation im Ukraine-Konflikt zu tun. Ein DW-Interview.

 Pressestatement der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag

Erfurt, 28. Januar 2022

Bühl: „Grundsätzlich auf 2Gplus in der Gastronomie verzichten“

 Zur aktuellen Debatte um höhere regionale Inzidenz-Schwellenwerte bis zum Greifen der 2Gplus-Regel erklärt der parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag, Andreas Bühl:

 „Die Debatte um die Höhe des Schwellenwerts geht am Kern des Problems vorbei. 2Gplus bedeutet immer das Ende eines wirtschaftlichen Betriebs von Kneipen, Cafés und Gaststätten. Wir setzen uns dafür ein, grundsätzlich auf 2Gplus in der Gastronomie zu verzichten.

 Dass die Landesregierung selbst nicht an eine besondere Schutzwirkung von 2Gplus glaubt, zeigt ihre Stellungnahme im OVG-Prozess um die Klage des VfB Suhl von Ende Dezember. Die Regierung kann nicht guten Gewissens etwas zur Bedingung machen, dessen Validität sie selber bezweifelt.

 Die Gastronomen haben durch die niedrigen Inzidenzen und die späte Einsicht der Landesregierung, zunächst doch noch auf 2Gplus zu verzichten, gerade wieder etwas Hoffnung geschöpft. Diesen Hoffnungsschimmer dürfen wir ihnen nicht nehmen. Der Verzicht auf 2Gplus sollte – genau wie in Sachsen-Anhalt und Bayern – nicht an Schwellenwerte oder sonstige Bedingungen geknüpft sein.“


Felix Voigt
Pressespreche

Pressestelle                                                                                  

CDU-Fraktion im Thüringer Landtag • Jürgen-Fuchs-Str. 1 • 99096 Erfurt


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Pressemitteilung

Der Kinderarzt Jörg Dötsch setzt beim Impfen vor allem auf Überzeugung, kann den Wunsch nach einer Corona-Impfpflicht aber nachvollziehen

Meldung zu einem Interview in der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung „Das Parlament“ (Erscheinungstag: 31. Januar 2022)
-bei Nennung der Quelle frei zur Veröffentlichung-

Der Kinderarzt Jörg Dötsch kann sich die Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht für Erwachsene vorstellen. „Wenn es keinen anderen Weg gibt, um die Pandemie zu beenden und damit auch die Freiheit wiederzugewinnen, kann ich die Überlegung zu einer allgemeinen Impfpflicht gut nachvollziehen“, sagte der Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin an der Uniklinik Köln der Wochenzeitung „Das Parlament“. Dötsch fügte hinzu: „Als Arzt würde ich mir natürlich wünschen, Menschen zu überzeugen, etwas zu tun, das zum Schutz insbesondere vulnerabler Gruppen in der Gesellschaft nötig ist.“

Aus seiner Sicht ist die gezielte Immunisierung älterer Menschen sinnvoll. „Vulnerable Ältere haben ein deutlich erhöhtes Risiko im Vergleich zu jüngeren Menschen. Das Immunsystem von Kindern ist stärker zur Virusabwehr fähig, selbst wenn sie Vorerkrankungen haben. Bei den älteren Menschen kommen Vorerkrankungen und das gealterte Immunsystem zusammen“, sagte Dötsch, der auch Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin ist und Mitglied im Corona-Expertenrat der Bundesregierung. Eine Corona-Impfpflicht für Kinder lehnt er ab.


Das Interview im Wortlaut:

Das Parlament: Herr Dötsch, die meisten Kinder, die sich mit Covid-19 infizieren, zeigen milde Symptome. Ist das Virus in seinen diversen Varianten für Kinder ungefährlich?

Jörg Dötsch: Die meisten Kinder und Jugendlichen zeigen tatsächlich milde Symptome, es gibt aber Ausnahmen. Ausgenommen sind Kinder mit Vorerkrankungen. Wir wissen, dass schweres Asthma, eine schwere Mehrfachbehinderung oder schwere Organerkrankungen dazu führen können, dass Kinder auch einen schwereren Covid-Verlauf haben, sich auf der Intensivstation wiederfinden und im schlimmsten Fall sogar sterben.

Das Parlament: Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder mit Covid-19 auf eine Intensivstation kommen?

Jörg Dötsch: Für gesunde Kinder ist die Wahrscheinlichkeit gering. Wir hatten aber vor allem in der Frühphase der Pandemie Fälle, dass mit Covid infizierte Kinder eine zweite Erkrankungswelle durchgemacht haben, das sogenannte Pediatric Inflammatory Multisystem Syndrome (PIMS). Durch eine überschießende Immunantwort können betroffene Kinder schwer erkranken, auch Kinder ohne Vorerkrankungen.

Das Parlament: Welche Rolle spielt Long-Covid?

Jörg Dötsch: Wir wissen, dass es das auch bei Jugendlichen gibt, aber seltener als bei Erwachsenen. Noch seltener kommt es bei Kindern vor. Es ist schwer, genau zu sagen, wie viele Kinder betroffen sind. Einige Symptome können auch Folge einer Langzeitbelastung sein, etwa Müdigkeit, Abgeschlagenheit oder Schlafstörungen. Das kann auf eine Depression hindeuten, die wir in der Pandemie bei Kindern häufiger sehen. Das macht die Differenzierung so schwierig.

Das Parlament: Eltern machen sich Gedanken, ob sie ihren Kindern eine Corona-Impfung zumuten wollen. Was raten Sie?

Jörg Dötsch: Ich würde Eltern raten, sich nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (Stiko) zu richten. Das ist eine hochkarätige, unabhängige Einrichtung mit maximaler Sachkenntnis. Vorsichtige Eltern sollten wissen, dass auch die Stiko sich vorsichtig äußert, insofern ist das ein guter Maßstab. Gleichzeitig gibt es Grenzsituationen, in denen die Stiko sagt, Kinder können geimpft werden, aber die Daten sind noch nicht abschließend ausgewertet. Das betrifft etwa die gesunden Fünf- bis Elfjährigen. Hier würde ich aufgrund der bislang geringen Nebenwirkungsrate zur Impfung raten, wenn die Eltern selbst ein gutes Gefühl dabei haben.

Das Parlament: Müssen Kinder mit anderen Nebenwirkungen rechnen als Erwachsene?

Jörg Dötsch: Im Prinzip nein. Wir wissen, dass die Herzmuskelentzündung die gravierendste Nebenwirkung einer Corona-Impfung sein kann. Sie tritt häufiger bei Jungen als bei Mädchen auf und ist bei jugendlichen Jungen zehn Mal häufiger als bei Kindern. Aber auch bei den jugendlichen Jungen ist sie mit etwa 50 Fällen auf eine Million Impfungen eine seltene Nebenwirkung, die zum Glück nach bisherigen Erfahrungen immer wieder komplett ausheilt.

Das Parlament: Welchen Unterschied macht es für das Impfrisiko, ob ein Kind zwei Jahre alt ist, acht oder zwölf?

Jörg Dötsch: Kinder haben in ihren Entwicklungsphasen sowohl ein unterschiedliches Immunsystem als auch eine unterschiedliche Verstoffwechselung von Medikamenten. Deswegen lassen sich die Ergebnisse für eine Altersgruppe nicht auf eine andere übertragen. Wir haben das in der Vergangenheit auch bei Antibiotika gesehen, wenn Ergebnisse von älteren Gruppen auf jüngere Kinder übertragen wurden, kam es teilweise zu gravierenden, sogar tödlichen Nebenwirkungen. Deswegen ist ein für jede Altersgruppe spezifisches Nebenwirkungsprofil so wichtig. Da gibt es große Unterschiede.

Das Parlament: Erwogen wird eine allgemeine Impfpflicht gegen Corona. Wie stehen Sie dazu?

Jörg Dötsch: Aus Sicht der Kinder- und Jugendmedizin ergibt sich zumindest kein Argument für eine Impfpflicht in dieser Altersgruppe. Als Erwachsene müssen wir in erster Linie die Kinder schützen, nicht die Kinder uns. Zum anderen haben infizierte Kinder in der Regel keine schweren oder gar tödlichen Verläufe. Es gibt also keinen Grund, Kinder und Jugendliche verpflichtend zu impfen.

Das Parlament: Mit einer allgemeinen Corona-Impfpflicht für Erwachsene könnten Sie aber leben?

Jörg Dötsch: Als Arzt würde ich mir natürlich wünschen, Menschen zu überzeugen, etwas zu tun, das zum Schutz insbesondere vulnerabler Gruppen in der Gesellschaft nötig ist. Es wäre auch sehr schön, wenn wir alle erkennen würden, wie wichtig es ist, zusammenzuhalten, um die Corona-Pandemie in den Griff zu bekommen. Wenn es aber keinen anderen Weg gibt, um die Pandemie zu beenden und damit auch unsere Freiheit wiederzugewinnen, kann ich die Überlegung zu einer allgemeinen Impfpflicht gut nachvollziehen.

Das Parlament: Diskutiert wird auch über eine Impfplicht für ältere Menschen. Ist das Risiko für vulnerable Ältere immer größer als für vulnerable Jüngere?

Jörg Dötsch: Ja, das kann man sicher so sagen. Vulnerable Ältere haben ein deutlich erhöhtes Risiko im Vergleich zu jüngeren Menschen. Das Immunsystem von Kindern ist stärker zur Virusabwehr fähig, selbst wenn sie Vorerkrankungen haben. Bei den älteren Menschen kommen Vorerkrankungen und das gealterte Immunsystem zusammen. Bei ihnen ist das Risiko für schwere Verläufe deutlich erhöht.

Das Parlament: Welche Erfahrungen haben Sie gemacht, wenn Sie mit Eltern über Corona-Impfungen sprechen?

Jörg Dötsch: Die meisten Eltern wollen vor allem ihre Kinder schützen und das Richtige tun. Es wird sehr deutlich, dass Eltern ausreichend Zeit und Informationen brauchen, um sich für eine Impfung ihrer Kinder zu entscheiden. Wir sollten den Eltern deswegen sehr ehrlich begegnen und sie über die möglichen Nebenwirkungen, seien sie auch noch so selten, aufklären. Wir müssen ihnen den Freiraum für eine fundierte Entscheidung lassen. Wenn Eltern auf diese Weise nicht unter Druck gesetzt werden, kann mehr erreicht werden, weil weniger Misstrauen entsteht.

Das Parlament: Gibt es noch Eltern, die ihre Kinder gar nicht impfen lassen?

Jörg Dötsch: Ja, das gibt es immer noch. Bei Eltern mit bestimmten Weltanschauungen halten sich Überzeugungen, dass es für die Kinder wichtig sei, Infektionen durchzumachen. Das wird als Auseinandersetzung mit der Natur verstanden. Das Natürliche hat für die Eltern eine besondere Bedeutung. Manchen Eltern bereitet auch die aktive Entscheidung für ein Kind Schwierigkeiten im Vergleich zu einer Erkrankung, die passiv erduldet wird. Es ist wichtig, diese Eltern anzuhören und ihnen nicht vorzuwerfen, sie seien an der Gesundheit ihrer Kinder nicht interessiert. Es hat keinen Sinn, mit Eltern in eine Konfrontation zu gehen, eine Vertrauensbasis ist besser. 

Das Parlament: Wie gehen Sie im Impfskeptikern oder Corona-Leugnern um?

Jörg Dötsch: Ich habe kein Verständnis für Corona-Leugner und Extremisten, die auf Demonstrationen ihre demokratiefeindlichen Ziele durchsetzen wollen. Wichtig ist, aus dieser Situation langfristige Schlüsse zu ziehen. Sinnvoll wäre beispielsweise ein Gesundheitsunterricht an Schulen, ein Unterricht zur gesunden Entwicklung des Menschen. Wir sollten versuchen, viel stärker als bisher Kindern einen Zugang zu wissenschaftlichen Erkenntnissen hinsichtlich der eigenen Gesundheit zu ermöglichen, um sie auf den richtigen Weg zu bringen. Diese frühkindliche Aufklärung müsste alle Schultypen umfassen. Kinder sollten früh lernen, dass die Wissenschaft sie nicht mit falschen Nachrichten versorgt.

Das Parlament: Wie groß ist Ihre Sorge vor einer andauernden Pandemie?

Jörg Dötsch: Das Virus überrascht uns immer wieder, weil es sich kontinuierlich verändert. Es ist denkbar, dass sich neue Varianten ergeben, die gefährlicher sind. Deswegen müssen sich möglichst viele Menschen impfen lassen und dem Virus die Chance nehmen, neue Mutanten zu bilden.

Das Gespräch führte Claus Peter Kosfeld

Professor Dr. Jörg Dötsch ist Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin an der Uniklinik Köln und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin. Er ist zugleich Mitglied im Corona-Expertenrat der Bundesregierung.
 


Deutscher Bundestag
Pressestelle

 

Weiterbildung im Gastgewerbe nach Corona: Neue Karrierechancen für gute Gastgeber


Regenstauf - Es sind dramatische Zahlen: Fast jeder vierte Job in Deutschlands Gastgewerbe ist seit Beginn der Corona-Pandemie weggefallen. Nicht nur, aber auch deshalb registriert Bayerns führende Hotelfachschule ein steigendes Interesse an Weiterbildungsangeboten. Sie bieten trotz der aktuellen Herausforderungen Zukunftschancen in und außerhalb der Branche.


Das deutsche Gastgewerbe plagen dramatische Zukunftssorgen. Mehr als jeder zweite deutsche Gastronom (57 Prozent) fürchtet inzwischen um seine Existenz, wie eine im Januar 2022 veröffentlichte Umfrage des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes unter mehreren Tausend Betrieben herausfand. Aktuell sind es laut der Umfrage vor allem sich immer wieder ändernde Zugangsregeln, die in den Restaurants und Hotels für Umsatzeinbrüche sorgen. 

Damit setzt sich eine Entwicklung fort, die seit dem Beginn der Corona-Pandemie Gastronomie und Hotellerie in eine tiefe Krise gestürzt hat: Beinahe ein Viertel aller Stellen (knapp 24 Prozent) ist nach Zahlen des Statistischen Bundesamts zwischen Ende 2019 und Oktober 2021 in der Branche verloren gegangen. Im Segment der Bars und Kneipen ist der Einbruch sogar noch alarmierender: Dort trifft es die Beschäftigten noch härter, weil fast jeder zweite Job (rund 45 Prozent) verschwunden ist. 

Qualität und Qualifikation werden noch wichtiger
Doch es gibt auch einen Hoffnungsschimmer: "Qualität sowie gut qualifizierte Fach- und Führungskräfte dürften sich auch in einem schwierigen Arbeitsmarktumfeld weiterhin durchsetzen und auch den Wechsel in eine andere Branche oder in Stellen abseits der klassischen Gastronomie erleichtern", sagt Petra Mayer, Leiterin der Eckert-Hotelfachschulen in Regenstauf vor den Toren Regensburgs. 

Bayerns führende Hotelfachschule registriert ein deutlich wachsendes Interesse an den Aufstiegsfortbildungen. Dort werden seit mehr als vier Jahrzehnten Fach- und Führungskräfte in den Bereichen Gastronomie und Hotellerie ausgebildet. Die Talenteschmiede gilt seit Jahren als eine der besten ihrer Art in Süddeutschland. Zu den Absolventen gehören heute mehrere Sterne- und Fernsehköche wie beispielsweise der "Fleischpapst" Lucki Maurer oder der jüngste Sternekoch Bayerns, Maximilian Schmidt aus Regensburg. 

Vom Küchenmeister zum Sternekoch
"Beide haben an den Eckert Hotelfachschulen eine Weiterbildung zum Küchenmeister abgeschlossen und damit einen wichtigen Grundstein für ihren außergewöhnlichen beruflichen Erfolg gelegt", sagt Mayer. Sie macht deutlich: "Verstärkte Investitionen in Weiterbildung sind gerade im Jahr 2022 der richtige Weg, um sich selbst oder auch dem Betrieb neue Perspektiven zu schaffen", und ergänzt: "Denn wann die Branche wieder das Niveau vor der Krise erreicht, ist auch weiterhin nicht absehbar, weil es nach wie vor keine Planungssicherheit gibt." 

Fest steht für die Schulleiterin aber auch: "Bereits vor der Krise war ein steigendes Bewusstsein für Qualität zu spüren", so Mayer. Neben den großen Betrieben würden zunehmend auch mehr und mehr familiengeführte Hotels und Restaurants erkennen, dass ein hoher Qualitätsanspruch gut ausgebildete Mitarbeiter erfordert.

Besonders Küchenchefs, Gastro- und Hotel-Manager, die das operative Geschäft am Gast kennen und Management-Qualitäten mitbringen, seien nach Worten der Schulleiterin auch künftig besonders gefragt. "Immer mehr Betriebe und Beschäftigte erkennen, dass es sich lohnt, die aktuell schwierige Zeit für eine Weiterbildung zu nutzen, die völlig neue Karrieremöglichkeiten innerhalb und außerhalb der Gastronomie und Hotellerie eröffnet", betont sie.  

Küchenmeister: ein Weg ins Management
Zu den 2022 gefragtesten Aufstiegsfortbildungen gehört aktuell die Weiterbildung zum Küchenmeister. Nächster Lehrgangsstart ist im Mai. Der Lehrgang eröffnet ambitionierten Fachkräften aus Hotellerie und Gastronomie wie Köchen oder Restaurantfachleuten die Chance, mittlere bis gehobene Managementpositionen auszufüllen. Vier Monate in Vollzeit dauert an den Eckert Schulen der Weg zum Küchenmeister. Die Weiterbildung umfasst - neben allen Grundlagen der anspruchsvollen Kulinarik - Volks- und Betriebswirtschaft, Recht, Steuern, Unternehmensführung, Controlling, Rechnungswesen, Personalwirtschaft, Informationsmanagement und Kommunikation.

Hotelbetriebswirt: Gastgeber-Know-how und Management-Wissen als Schlüssel
Der renommierte Abschluss als Staatlich geprüfter Hotelbetriebswirt kombiniert Gastgeber-Know-how mit Management-Wissen und schafft so zahlreiche Karrierechancen - als Abteilungsleiter, Bankettmanager, als Empfangschef oder als Veranstaltungsleiter. Nicht zuletzt ist er ein bewährtes Fundament für die erfolgreiche Selbstständigkeit rund um Kulinarik, Events und Übernachtungen. "Dank der fundierten betriebswirtschaftlichen Kenntnisse haben die Absolventen auch in fachfremden Branchen gute Chancen", sagt Mayer. 

Karriereperspektiven dürften sich auch künftig abseits der klassischen Gastro-Szene bieten: Immer mehr Unternehmen, aber beispielsweise auch Kliniken, setzen in ihren Küchen, Betriebsrestaurants und Mitarbeiterkasinos zunehmend auf gut qualifizierte "Gastro-Manager". "Unseren Absolventen wird diese Möglichkeit zum Karriere-Umstieg auch künftig neue berufliche Möglichkeiten eröffnen, wenn Arbeitsplätze in der klassischen Gastronomie wegfallen", so die Schulleiterin. Ein weiterer Vorteil: Durch den Erwerb der Fachhochschulreife im Rahmen dieser Weiterbildung steht auch einem anschließenden Studium an einer Fachhochschule nichts mehr im Wege.

Weiterbildungsstarts 2022 
Neben den Weiterbildungen zum Küchenmeister IHK und zum Staatlich geprüften Hotelbetriebswirt bieten die Eckert-Hotelfachschulen auch Lehrgänge zum Hotelmeister IHK an. Restaurant- und Hotelmeister übernehmen Positionen mit Verantwortung, leiten und führen Mitarbeiter - zum Beispiel als Food and Beverage Manager. Die nächsten Aufstiegsfortbildungen für Fachkräfte aus Gastronomie und Hotellerie starten im Herbst 2022 an den Eckert-Hotelfachschulen. Mehr Informationen: https://www.eckert-schulen.de/hotelfachschule


Bayerns führende Hotelfachschule registriert ein deutlich wachsendes Interesse an den Aufstiegsfortbildungen. Dort werden seit mehr als vier Jahrzehnten Fach- und Führungskräfte in den Bereichen Gastronomie und Hotellerie ausgebildet. Die Talenteschmiede gilt seit Jahren als eine der besten ihrer Art in Süddeutschland. Foto: Adobe Stock


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28.01.2022




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