Donnerstag, 3. Januar 2013

Gratulation für Dietrich Rose


Unlängst hatte ich hier schon meine Meinung zu dieser Wahl des „Südharzer des Jahres“ nach Vorstellungen der Lokalredaktion der „Thüringer Allgemeine“geäußert. Sie hat sich nicht geändert, auch wenn ich Dietrich Rose zu dieser Wahl gratuliere. Weil sein Engagement in Kultur und insbesondere der Literatur in Nordhausen bemerkenswert ist.
Man muss nicht darüber diskutieren, ob das reicht, um unter objektiven Gesichtspunkten „Südharzer des Jahres“ zu werden. Schon deshalb, weil die zur Wahl gestellten KandidatInnen durch die Lokalredaktion der TA nach Kriterien erfolgte, die eher willkürlich, jedenfalls aber subjektiv gewesen sein dürfte. Und damit lediglich der allgemeinen Konzeption der Lokalredaktion der TA entsprochen haben dürfte. Ich könnte auch nur darüber spekulieren – was ich ja tunlichst vermeide – ob die Zahl von 368 TA-Lesern, die sich an dieser Wahl beteiligten, angesichts der von der Redaktion getroffenen Auswahl der KandidatInnen und der Zahl ihrer Abonnenten, ein Renommee für die TA darstellt. Und wie sich die „unterlegenen“ KandidatInnen fühlen angesichts ihrer nicht näher angegebenen Stimmenzahl. Wenn ich allerdings lese, dass sich nach dem Stimmenanteil für den zweiten und dritten Platz die weiteren Stimmen überraschend gleichmäßig auf die anderen Kandidaten verteilt haben sollen, findet sich also etwa die Ex-Ob Barbara Rinke – immerhin für die Ehrenbürgerschaft der Stadt Nordhausen vorgeschlagen – oder der FH-Professor Dr. Viktor Wesselak, in unmittelbarer Gesellschaft des Storchenvaters von Görsbach oder des Nachwuchsleiters des SV Germania Heringen. Nichts gegen diese und die anderen Kandidaten, nur scheint mir eine derartige Einschätzung doch reichlich undifferenziert. Vielleicht aber spielte da der Bekanntheits- oder Beliebtheitsgrad eine Rolle. Aber auch das wäre schon wieder Spekulation.

Wie dem auch sei, ich kann dem ganzen Projekt keine wirkliche Ernsthaftigkeit abgewinnen, dazu war die ganze Angelegenheit zu oberflächlich. Als beiläufiger Jahresabschluss-Gag aber kann es sicher gelten. Schlussbemerkung: Warum hat man nicht Jens Feuerriegel mit zur Wahl gestellt, der doch immerhin die Geschicke der Lokalredaktion der „Thüringer Allgemeine“ seit der Wende und bis vor Kurzem lenkte!?

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