Donnerstag, 7. Juni 2012

FHN erneut ausgezeichneter Vermittler für Firmenkontakte und -gründer


Wie vorgesehen fand gestern auf dem südlichen Teil des FH-Campus zum wiederholten Male die Firmenkontakt- und Gründermesse statt. Als am Gesamtgeschehen interessierter Besucher verließ ich die Veranstaltung mit interessanten Eindrücken, aber auch ebensolchen Anregungen.

Die Veranstaltung war ausgezeichnet vorbereitet mit Ausstellerliste und -plan,- alles in einem Messepavillion) untergebracht – und einem Programm, nach dem im Haus 28 und 34 Kurzvorträge angeboten wurden. Teilnehmer der Messe konnten so ihre Leistungen und speziellen Programme für Absolventen bzw. Existenzgründer weiter erläutern. Gleichzeitig aber wurde auch von der Hochschule selbst in Kurzvorträgen über Studiengänge und Inhalte informiert. Angesichts dieses umfangreichen Angebots drängte sich mir die Vorstellung auf, dass nie zuvor Studierenden Studiengänge (Bachelor- und Master-) so umfassend und anschaulich nach Aufnahmemodalitäten, Inhalten und Abschlüssen samt Anschlusschancen erklärt wurden.

Während meine Eindrücke mehr im Pavillion der eigentlichen Messe entstanden, ergaben sich die Anregungen während der angebotenen Kurzvorträge. Etwa zum Masterstudiengang „Innovation und Chance Management“ von Prof. Dr. Sabine Seibold-Freund. Anregungen insofern, als sich als interessierten Zuhörer doch noch Fragen ergaben, die zu späteren Gesprächen zum jeweiligen Studiengang Anlass geben könnten.

Während sich Studierende nach Plänen und Programmen ziel- und zweckgerichtet orientieren konnten, war es für einen allgemein interessierten Veranstaltungsbesucher wie mich nicht ganz leicht, sich während der mitgebrachten Zeit zwischen der Vielzahl der Kurzvorträge und Informationsgesprächen zu den jeweiligen Ausstellerangeboten zu entscheiden. Deshalb die Anregung zu weiter- und tiefergehenden Gesprächen mit Lehrenden der Fachhochschule. Umso mehr, als ich jüngst Gelegenheit hatte, aktiv an einem Seminar im Rahmen des Studiengangs Gesundheits- und Sozialwesen (Sozialmanagement) teilzunehmen. Um mein Wissen in Bezug auf Case-bzw. Fall-Management im Zusammenhang mit der Beratung und Betreuung von Beziehern von Alg II zu erweitern und zu vertiefen. Nachdem ich kürzlich wissen ließ, dass ich (auch) in dieser Hinsicht Informationsbedarf habe. Freilich nur zur eigenen Information, denn die Allgemeinheit ist an so in die Tiefe gehenden Wissen offenbar weniger interessiert.

Doch zurück zur Firmenkontaktmesse: nach den beteiligten Firmen verdient sie diesen Namen eigentlich gar nicht (mehr). Man hat bei den gleichgearteten Messen in den vergangenen Jahren schon sehr viel mehr Unternehmen aus der Wirtschaft gesehen und erlebt. Diesmal jedenfalls überwogen Wirtschaftsverbände wie IHK oder Wirtschaftsjunioren, Institutionen wie gfaw, das BIC, die AWO oder auch Verwaltungen wie die Stadtverwaltung Nordhausen und ähnliche Einrichtungen. Teilweise musste man sich überhaupt erst in Gesprächen oder anhand von Prospekten, Flyern oder Katalogen über deren Programme und Angebote informieren. Zum Beispiel das Praktikumangebot der Stadt Nordhausen, oder das aktuelle Angebot des BIC Nordthüringen. Nachdem der entsprechende Vortrag von Wiebke Dessel wegen des frühen Zeitpunktes „verpasst“ wurde. In anderen Fällen – wie etwa der Anwaltskanzlei Lambrecht & Marx -beeindruckt das umfassende steuerrechtliche Beratungsangebot, das sowohl für Studierende der Betriebswirtschaft als natürlich auch für Unternehmensgründer und -nachfolger außerordentlich interessant ist.
Während man sich am Stand der „Erlebnistage Hohegeiß“ überhaupt erst klar werden musste, dass dort nicht einfach Urlaub gebucht werden sollte, sondern – was tatsächlich der Fall war - Erlebnispädagogik im Vordergrund steht. Während bei der Fachhochschule als Aussteller die angebotenen zusätzlichen Angebote – wie TATU oder die Hilfe bei Bewerbungen – auffielen. Ganz allgemein aber bietet ja die Fachhochschule Nordhausen Studiengänge an, die sich erfolgreich am Arbeitsmarkt behaupten. Schwerpunkte liegen deshalb auch im Bereich der Betriebswirtschaftslehre und in spezialisierten Ingenieursstudiengängen. Zudem wird für Tätigkeiten im Nonprofit-Bereich ausgebildet. Die Nordhäuser Hochschule bietet inzwischen immerhin für 2.500 Studierende eine qualitativ hochwertige Lehre mit hohem Praxisbezug. Und gerade im Zusammenwirken von Hochschule und Wirtschaft mit allen ihren Zweigen erhält diese Firmenkontakt- und Gründermesse ihre große Bedeutung.

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