Mittwoch, 6. März 2013

„Ich bin dann mal weg“ – Pilgerer berichtet über seine Erfahrungen auf der Via Romea


Nordhausen (psv) „Ich bin dann mal weg“ -  Unter diesem Titel hatte Hape Kerkeling über seine Pilgerreise auf dem Jacobsweg berichtet. Seitdem erfährt das Pilgern regen Zuspruch.

„Im Rahmen der Lutherdekade wird  am Donnerstag, den 14. März, um 19 Uhr, Bruder Klaus aus dem Kloster Werningshausen über seine Pilgerwanderung auf der Via Romea  im Museum Tabakspeicher berichten.“ Das  kündigte jetzt die Geschäftsführerin des Lutherforums,  Birgit Adam, an.

Der  Abt Albert von Stade pilgerte im Jahre 1236, beginnend vor seiner Haustür, zum Papst nach Rom und wieder zurück. Laut seinen Aufzeichnungen „Das Stader Itenerar“ konnte der Weg von Norddeutschland über Österreich nach Italien rekonstruiert werden. Dieser Weg, der sogenannte Via Romea,  führt auch durch Nordhausen und wurde im vergangenen Jahr bis Bad Langensalza ausgeschildert.

Anschaulich werde Bruder Klaus über seine Erlebnisse, seine Eindrücke und manchmal auch über die „Leiden“ des Pilgerns berichten. 90 Tage sei er unterwegs gewesen und habe dabei viele Etappen auf dem 1727 km langen Weg zurückgelegt. „Vielleicht lässt sich ja der eine oder andere  von seinen Erzählungen vom Virus des Pilgerns anstecken!“, so Frau Adam.

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