Die Sopranistin Elena Puszta, Ensemblemitglied des Theaters Nordhausen, ist beim gestern zu Ende gegangenen Bundeswettbewerb Gesang mit dem Sonderpreis der Walter-Kaminsky-Stiftung ausgezeichnet worden. Im gestrigen Finalkonzert in der ausverkauften Komischen Oper in Berlin erhielt die junge Künstlerin den mit 2.500 Euro dotierten Preis. Vorausgegangen waren mehrere Runden in Europas größtem nationalen Gesangswettbewerb, an deren Ende feststand: Elena Puszta gehört zu den Finalisten im Preisträgerkonzert, der letzten und entscheidenden Wertungsrunde!

Im Theater Nordhausen ist sie zurzeit außerdem als Juliette in „Der Graf von Luxemburg“ und als Maria in „West Side Story“ zu erleben. Im vergangenen Sommer verzauberte sie das Publikum im Schlosshof Sondershausen als Konstanze in „Die Entführung aus dem Serail“ im Rahmen der Thüringer Schlossfestspiele Sondershausen
Elena Puszta, geboren in Berlin, begann mit drei Jahren Geige zu spielen und konzertierte schon im In- und Ausland, bevor sie mit 14 Jahren zum Gesang fand. Sie studierte Musikwissenschaft und ab 2005 Gesang an der Musikhochschule Köln. Meisterkurse, unter anderem bei Edda Moser, Dame Gwyneth Jones und Mario Hoff ergänzten ihre Ausbildung. Neben dem Studium war sie ab 2008 Ensemblemitglied der „Opernwerkstatt am Rhein“ und sang dort u. a. die Königin der Nacht, Olympia, Antonia und Giulietta.
Der Bundeswettbewerb für Gesang hat die Förderung des Nachwuchses und das Auffinden stimmlich, musikalisch und darstellerisch überdurchschnittlicher Begabungen zum Ziel. Zu den Preisträgern zählt in diesem Jahr neben Elena Puszta auch Manuel Günther, der 2010 bei den Thüringer Schlossfestspielen Sondershausen den Tamino in „Die Zauberflöte“ von Mozart sang.
Porträt Elena Puszta: Horst Helmut Schmeck
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