Donnerstag, 30. August 2018

Mitteilung der Deutschen Bischofskonferenz:

Ökumenischer Tag der Schöpfung am 7. September 2018

Weltgebetstag für die Bewahrung der Schöpfung am 1. September 2018

 Zu einem verstärkten Engagement für die Bewahrung der Schöpfung ruft der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK), Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann (Speyer) auf. „Der ökumenische Tag der Schöpfung am 7. September 2018, den Christen in Deutschland seit 2010 gemeinsam begehen, lädt auch in diesem Jahr ein, Gott für das Werk seiner Schöpfung zu danken und angesichts der vielfältigen Bedrohungen, denen die Umwelt durch menschliches Fehlverhalten ausgesetzt ist, zu geistlicher Umkehr und einem neuen Handeln zu finden“, so Bischof Wiesemann. Die zentrale Feier des ökumenischen Tags der Schöpfung findet am 7. September 2018 in Starkow (Nordwestvorpommern) statt.
 
Als Vorsitzender der ACK ist Bischof Wiesemann dankbar, dass der ökumenische Schöpfungstag vielerorts Resonanz findet und mit Gottesdiensten und Veranstaltungen gemeinsam begangen wird. Es wäre „ein gutes Zeichen unserer ökumenischen Verbundenheit und unserer gemeinsamen christlichen Verantwortung für die Welt, wenn die Anregung immer weitere Kreise ziehen würde“. Dafür ist insbesondere der Zeitraum zwischen dem 1. September und dem 4. Oktober, dem Fest des hl. Franz von Assisi, vorgesehen. „Als Katholiken folgen wir damit auch einem Herzensanliegen von Papst Franziskus, der 2015 den 1. September als Weltgebetstag für die Bewahrung der Schöpfung für die katholische Kirche eingeführt hat. Mit der Wahl dieses Datums hat Papst Franziskus eine orthodoxe Tradition aufgegriffen und den Weltgebetstag damit von Anfang an in einen ökumenischen Kontext gestellt.“
 
Bischof Wiesemann betont: „Die Frage, wie wir mit der Umwelt und den natürlichen Ressourcen umgehen, ist eine entscheidende Herausforderung unserer Zeit und eine die Generationen übergreifende Aufgabe. Als Christen müssen wir uns dafür einsetzen, dass der wirtschaftliche und technische Fortschritt nicht zu Lasten der Umwelt und damit unserer Lebensgrundlage geht. Die Verantwortung für den Nächsten, für die armen und am Rande der Gesellschaft stehenden Menschen, ist von der Verantwortung für die Schöpfung nicht zu trennen. Daher muss Umweltpolitik auch integraler Bestandteil jeder Entwicklungspolitik sein.“
 
 
Hinweis:

Materialien und liturgische Hilfen zur Gestaltung des ökumenischen Tags der Schöpfung sind auf der Themenseite der ACK Ökumenischer Tag der Schöpfung 2018 oder unter www.schoepfungstag.info zu finden.

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