Donnerstag, 13. Juni 2013

Ein unterhaltsamer Nachmittag

Dass es in der Alexander-Puschkinstraße 28 ein Familienzentrum des Jugendsozialwerkes Nordhausen als Ort der Beratung, Bildung, Unterstützung und Begegnung für Kinder, Jugendliche, Eltern und Familien gibt, war mir wohl bisher dem Namen nach bekannt. Interessiert hat es mich aber weiter nicht, nachdem ich an diesen Angeboten keinen persönlichen Bedarf habe. Trotzdem besuchte ich gestern dieses Zentrum, das mittels Poster zu einem Familienfest eingeladen hatte, um mir einen allgemeinen Einblick in diese Einrichtung zu verschaffen.

Für einen Bericht wäre dieser Einblick allerdings zu flüchtig gewesen. Nun lese ich heute im Internet einen Bericht (von Lawinia Meier-Ewetr) aus dem hervorgeht, dass es da gestern auch einen Tag der offenen Tür gab, innerhalb der es am Vormittag eine große Gesprächsrunde gab, „um Danke zu sagen und um zu sehen, wo wir stehen“ habe die Leiterin des Familienzentrums, Vivian Grabe, danach geäußert. Und das mit der Frage verbunden: „Bekommen Familien die Unterstützung, die sie brauchen?“ Von dieser Gesprächsrunde hatte ich keine Kenntnis und lasse das deshalb so im Raum stehen.


Nun handelt dieser Bericht in seinem ersten Teil aber auch von diesem Familienfest, nach dem man allerdings den Eindruck erhält, es sei ein Fest vornehmlich besucht gewesen von Menschen – jungen und älteren – mit Migrationshintergrund, u.a. Flüchtlingen, Christen aus Syrien. Ich lasse diesen Eindruck erst mal so stehen, stieß bei meinem Rundgang aber auch an einen Stand, an dem (in deutsch) umfangreiches Informationsmaterial angeboten wurde, das der Familien- und Kinderberatung dient. Ansonsten gab es zahlreiche Spiel-, Mal- und Schminkstände und es tummelten sich meist Kinder, die sichtlich unbekümmert von dem Gebrauch machten, was ihnen geboten wurde. Und mehr sollte es ja wohl auch nicht sein.

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