Freitag, 31. Juli 2020
Pressemitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik
Ausgabe 3 des Corona-Dossiers erschienen
Heute erscheint die 3. Ausgabe der Sonderveröffentlichung „Aktuelle Zahlen für Thüringen in Zeiten der Corona-Pandemie“. Die Publikation wird monatlich fortlaufend veröffentlicht und ist auf der Homepage des Thüringer Landesamtes für Statistik unter dem folgenden Link zu beziehen
Thüringer Landesamt für Statistik
Erfurt, 31. Juli 2020 - Nr. 191/2020
Arbeitsmarkt und Wirtschaftswachstum müssen ins Zentrum der Landespolitik rücken
Voigt: „Die Lage der Thüringer Wirtschaft ist dramatisch“
Erfurt – „Die Landespolitik der kommenden Monate
muss sich konsequent an den Belangen des Arbeitsmarktes und des
Wirtschaftswachstums für Thüringen ausrichten.“ Das fordert der
Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Prof. Dr. Mario Voigt.
„Deutschland insgesamt, aber auch Thüringen, erlebt einen
wirtschaftlichen Absturz von historischen Ausmaßen. Wir können uns eine
Politik, die Unternehmen und Arbeitskosten zunehmend belastet, nicht
länger leisten“, sagte der Sprecher für Handwerk und Mittelstand,
Martin Henkel, an die Adresse der rot-rot-grünen Minderheitsregierung.“
Die CDU-Landtagsfraktion habe dazu bereits die richtigen Vorschläge im
so genannten Corona-Hilfspaket gemacht und Anfang Juni noch einmal
erweitert. Die rot-rot-grüne Minderheitsregierung
müsse an diesem Punkt endlich ihre Blockadehaltung aufgeben. „So
fordern wir ein beschleunigtes Verfahren zur Vergabe von Fördermitteln
für den Standort Thüringen“, sagte Voigt. Die Vergabe öffentlicher
Aufträge sei seit der Novelle des Vergabegesetzes an
die Erfüllung zahlreicher vergabefremder Kriterien geknüpft, die gerade
kleine Unternehmen und Vergabestellen überfordern. „Daneben aber
benötigen unsere Betriebe ein Höchstmaß an Flexibilisierung. „Sie sollen
entscheiden können, ob für die begrenzte Zeitspanne
der Rezession auch an Sonn- und Feiertagen gearbeitet werden darf, wenn
es den betrieblichen Abläufen nutzt“, so Voigt. Ebenfalls müsse dem
Einzelhandel durch eine Flexibilisierung der Öffnungszeiten geholfen
werden.
Auch der wirtschaftspolitische Sprecher der
CDU-Landtagsfraktion, Martin Henkel, verlangte von der rot-rot-grünen
Minderheitsregierung die Entbürokratisierung der Wirtschaftspolitik auf
allen Gebieten. Das sichere gleichermaßen Unternehmen
wie Arbeitsplätze. Zusammen mit den von der CDU vorgeschlagenen,
erweiterten Möglichkeiten zur Rettung der gastronomischen Betriebe oder
etwa der Aufstockung des Anteils der förderfähigen Kosten im Rahmen der
Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen
Wirtschaftsstruktur“ für die Dauer von zwei Jahren auf 95 Prozent,
können für die Wirtschaft überlebensnotwendige Impulse gesetzt werden.
„Die wirtschaftliche Lage Thüringens ist dramatisch. Wir dürfen jetzt
keine Zeit mehr verlieren, sondern müssen gegensteuern“,
forderten übereinstimmend Voigt und Henkel.
Matthias Thüsing
Stellv. Pressesprecher
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Medienmitteilung der GEW Thüringen vom 31.07.2020:
Finanzministerin ignoriert Realitäten an den Thüringer Schulen
Die heute veröffentlichte Absage der Thüringer Finanzministerin Heike Taubert an die Besoldungsanhebung für Grundschullehrer*innen und Vollzeitstellen für Horterzieher*innen macht uns fassungslos. „Frau Taubert will kein Geld für Grundschullehrer*innen und Horterzieher*innen ausgeben und argumentiert ohne jede bildungspolitische Sachkenntnis.
Wer zukünftig in Thüringen gut aufgestellt sein will, muss investieren und nicht an den falschen Stellen sparen“, so Kathrin Vitzthum, Landesvorsitzende der Bildungsgewerkschaft GEW. Finanzministerin Taubert sagt, dass die Aussetzung des Abbaupfades einigen Minister*innen nicht ausreicht. Damit nimmt sie billigend in Kauf, dass auch weiterhin befristete Stellen im Schulbereich ausgeschrieben werden müssen. Das ist bekanntermaßen wenig attraktiv und wird auch weiterhin dazu führen, dass Unterricht in erheblichem Maße ausfällt. Das ist nicht im Interesse der Kinder und Eltern und sollte auch nicht das Interesse der Finanzministerin sein.
Ein weiterer Grund für den Lehrer*innenmangel, der insbesondere an den Grundschulen zunimmt, ist die schlechtere Bezahlung. Junge Menschen orientieren sich dahin, wo sie gut bezahlte Stellen finden. Sie gehen dann eben nicht nach Hessen oder Bayern, sondern nach Sachsen, Berlin oder nach Mecklenburg-Vorpommern. Sich der Zukunft als Bildungsland derart in den Weg zu stellen, ist mindestens erstaunlich. Zudem verneint Finanzministerin Taubert, dass sie für die gleiche Bezahlung der Grundschullehrer*innen wie die Lehrer*innen aller anderen Schularten irgendein Argument kenne.
Dazu Kathrin Vitzthum, Landesvorsitzende der GEW Thüringen: „Diese Weigerung von Frau Taubert können wir uns nur so interpretieren, dass sie für Sachargumente offensichtlich kein Ohr hat.“ Denn diese Sachargumente liegen seit Jahren auf dem Tisch: die Ausbildungsdauer ist vergleichbar lang, die Arbeit ist gleichwertig und es beseitigt eine mittelbare Diskriminierung von Frauen.
Im Landtagswahlkampf hat die SPD die gleiche Bezahlung aller Lehrkräfte unterstützt. Es ist irritierend, dass die Finanzministerin die Position ihrer eigenen Partei nicht kennt. Zusätzlich dazu meint Finanzministerin Taubert, dass die Anhebung der Grundschullehrer*innen auf die A13 nicht der Einstufung im Besoldungsrecht entspricht. Das halten wir aus zwei Gründen für eine Schutzbehauptung. Erstens war Ministerin Taubert bis vor kurzem Abgeordnete des Thüringer Landtags und hätte in dieser Funktion über Jahre und jederzeit Initiativen zur Änderung des Besoldungsgesetzes anschieben können. Und zweitens steht für eine solche Änderung des Besoldungsgesetzes eine breite Mehrheit im Landtag zur Verfügung. Sowohl Rot-Rot-Grün als auch die CDU haben sich öffentlich dafür ausgesprochen, die Grundschullehrer*innen endlich gleich zu bezahlen. Frau Taubert lehnt auch die Vollbeschäftigung für Horterzieher*innen ab - mit der absurden Begründung, dass dieses Angebot dazu führen würde, dass nicht ausreichend Arbeit da wäre, denn die Hortbetreuung „finde nicht ganztags statt“. Auch die SPD fordert den flächendeckenden Ausbau von Ganztagsschulen, die Ablehnung der Finanzministerin ist schlicht unglaublich.
Dazu noch einmal Kathrin Vitzthum: „War Frau Taubert tatsächlich von den Entwicklungen im Bildungsbereich der letzten Jahre derart abgeschnitten? Stichworte sind der Thüringer Bildungsplan und die damit verbundene Schärfung des Professionsverständnisses von Erzieher*innen in Richtung Bildung und der Ausbau der Ganztagsschulen. Auch die Bewältigung der Corona-Krise verlangt von Grundschulen eine intensivere Betreuung. Dafür brauchen wir dringend mehr Erzieher*innen im Landesdienst und diese bekommen wir nur, wenn diese Beschäftigten nicht unter prekären Arbeitsbedingungen tätig sein müssen.“
Über die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Thüringen: Die Bildungsgewerkschaft GEW THÜRINGEN ist die größte Interessenvertretung in Thüringen im Bildungsbereich. Sie organisiert aktive und ehemalige Beschäftigte an den Thüringer Bildungseinrichtungen. Schwerpunkte der politischen Arbeit sind die Bildungsgerechtigkeit, die Lern- und Arbeitsbedingungen an Kitas, Schulen, Hochschulen und anderen Bildungseinrichtungen sowie die Angestellten-, Beamten- und Tarifpolitik. Vorsitzende ist Kathrin Vitzthum.
Die heute veröffentlichte Absage der Thüringer Finanzministerin Heike Taubert an die Besoldungsanhebung für Grundschullehrer*innen und Vollzeitstellen für Horterzieher*innen macht uns fassungslos. „Frau Taubert will kein Geld für Grundschullehrer*innen und Horterzieher*innen ausgeben und argumentiert ohne jede bildungspolitische Sachkenntnis.
Wer zukünftig in Thüringen gut aufgestellt sein will, muss investieren und nicht an den falschen Stellen sparen“, so Kathrin Vitzthum, Landesvorsitzende der Bildungsgewerkschaft GEW. Finanzministerin Taubert sagt, dass die Aussetzung des Abbaupfades einigen Minister*innen nicht ausreicht. Damit nimmt sie billigend in Kauf, dass auch weiterhin befristete Stellen im Schulbereich ausgeschrieben werden müssen. Das ist bekanntermaßen wenig attraktiv und wird auch weiterhin dazu führen, dass Unterricht in erheblichem Maße ausfällt. Das ist nicht im Interesse der Kinder und Eltern und sollte auch nicht das Interesse der Finanzministerin sein.
Ein weiterer Grund für den Lehrer*innenmangel, der insbesondere an den Grundschulen zunimmt, ist die schlechtere Bezahlung. Junge Menschen orientieren sich dahin, wo sie gut bezahlte Stellen finden. Sie gehen dann eben nicht nach Hessen oder Bayern, sondern nach Sachsen, Berlin oder nach Mecklenburg-Vorpommern. Sich der Zukunft als Bildungsland derart in den Weg zu stellen, ist mindestens erstaunlich. Zudem verneint Finanzministerin Taubert, dass sie für die gleiche Bezahlung der Grundschullehrer*innen wie die Lehrer*innen aller anderen Schularten irgendein Argument kenne.
Dazu Kathrin Vitzthum, Landesvorsitzende der GEW Thüringen: „Diese Weigerung von Frau Taubert können wir uns nur so interpretieren, dass sie für Sachargumente offensichtlich kein Ohr hat.“ Denn diese Sachargumente liegen seit Jahren auf dem Tisch: die Ausbildungsdauer ist vergleichbar lang, die Arbeit ist gleichwertig und es beseitigt eine mittelbare Diskriminierung von Frauen.
Im Landtagswahlkampf hat die SPD die gleiche Bezahlung aller Lehrkräfte unterstützt. Es ist irritierend, dass die Finanzministerin die Position ihrer eigenen Partei nicht kennt. Zusätzlich dazu meint Finanzministerin Taubert, dass die Anhebung der Grundschullehrer*innen auf die A13 nicht der Einstufung im Besoldungsrecht entspricht. Das halten wir aus zwei Gründen für eine Schutzbehauptung. Erstens war Ministerin Taubert bis vor kurzem Abgeordnete des Thüringer Landtags und hätte in dieser Funktion über Jahre und jederzeit Initiativen zur Änderung des Besoldungsgesetzes anschieben können. Und zweitens steht für eine solche Änderung des Besoldungsgesetzes eine breite Mehrheit im Landtag zur Verfügung. Sowohl Rot-Rot-Grün als auch die CDU haben sich öffentlich dafür ausgesprochen, die Grundschullehrer*innen endlich gleich zu bezahlen. Frau Taubert lehnt auch die Vollbeschäftigung für Horterzieher*innen ab - mit der absurden Begründung, dass dieses Angebot dazu führen würde, dass nicht ausreichend Arbeit da wäre, denn die Hortbetreuung „finde nicht ganztags statt“. Auch die SPD fordert den flächendeckenden Ausbau von Ganztagsschulen, die Ablehnung der Finanzministerin ist schlicht unglaublich.
Dazu noch einmal Kathrin Vitzthum: „War Frau Taubert tatsächlich von den Entwicklungen im Bildungsbereich der letzten Jahre derart abgeschnitten? Stichworte sind der Thüringer Bildungsplan und die damit verbundene Schärfung des Professionsverständnisses von Erzieher*innen in Richtung Bildung und der Ausbau der Ganztagsschulen. Auch die Bewältigung der Corona-Krise verlangt von Grundschulen eine intensivere Betreuung. Dafür brauchen wir dringend mehr Erzieher*innen im Landesdienst und diese bekommen wir nur, wenn diese Beschäftigten nicht unter prekären Arbeitsbedingungen tätig sein müssen.“
Über die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Thüringen: Die Bildungsgewerkschaft GEW THÜRINGEN ist die größte Interessenvertretung in Thüringen im Bildungsbereich. Sie organisiert aktive und ehemalige Beschäftigte an den Thüringer Bildungseinrichtungen. Schwerpunkte der politischen Arbeit sind die Bildungsgerechtigkeit, die Lern- und Arbeitsbedingungen an Kitas, Schulen, Hochschulen und anderen Bildungseinrichtungen sowie die Angestellten-, Beamten- und Tarifpolitik. Vorsitzende ist Kathrin Vitzthum.
Pressemitteilung THEATERNATUR2020_05
Einheit und Zusammenhalt
Festival Theaternatur2020 stellt die Deutsche Einheit auf den Prüfstand
Mit der Uraufführung des Stückes „ES IST NOCH NICHT SOWEIT“ beginnt am 7. August in diesem Jahr das Festival der Darstellenden Künste, THEATERNATUR2020, in Benneckenstein.
Im 70. Jahr des Bestehens der Waldbühne präsentieren dort insgesamt 15 Ensembles oder Einzelkünstler*innen unter dem Motto „ENDSTATION:EINHEIT! bis zum 23. August Performance, Schauspiel, Tanz, Neuer Zirkus, Konzerte, Junges Theater, Interaktive Kunstinstallationen und vieles andere mehr.
Benneckenstein. „ES IST NOCH NICHT SOWEIT“ ist eine der beiden tragenden Eigenproduktionen der dreiwöchigen Spielzeit. In dem von Sören Hornung geschriebenen Schauspiel wird die Menschheit im Jahr 2020 von einer gewaltigen Krise heimgesucht. Davon bleiben auch Kassandra und ihr Vater nicht verschont. Obwohl sie sich in ihrer Wohnung zurückgezogen haben, brechen immer mehr von der Krise getriebene Menschen in ihren Alltag ein und konfrontieren sie mit ihren Geschichten. Während Kassandra versucht, in den Geschichten „der Gäste“ einen Sinn für ihr eigenes Leben zu finden verweigert sich ihr Vater jeglicher Erzählung. Denn: Mit der Wende hatte er seinen Job als TV-Sandmann der alten Bundesrepublik, damit seinen Lebenssinn verloren und sich geschworen, nie wieder auch nur einer Geschichte zu vertrauen.
Als nun sein erfolgreicher Kollege aus dem Osten auftaucht, reißen die alten Wunden auf und die Situation eskaliert. Anlässlich Hornungs zweiter Auftragsarbeit für das THEATERNATUR in Folge versuchen der preisgekrönte junge Autor und Regisseur Janek Liebetruth gemeinsam die deutsche Einheit und ihre Auswirkungen auf die Menschen heute, 30 Jahre später, zu beleuchten. Dabei bedienen Sie sich eines der wohl bekanntesten Symbole der deutschen Teilung und Wiedervereinigung – dem Sandmann. Regie: Janek Liebetruth, Bühne (Hannes Hartmann), Kostüme (Leah Lichtwitz), Video (Lucian Patermann), Licht Design (Ingo Jooß), Regieassistenz (Dominique Marino). Es spielen: West (Hans Klima),
Kassandra (Elaine Cameron), Achim, der Arbeitslose (Benjamin Kramme), Sissi Foss (Carolin Wiedenbröker), Frauke, die Kamerafrau (Jennifer Sabel) und Ost (Achim Wolff).
Sechsmal wird das Stück auf der Waldbühne gespielt. Genauere Informationen zum Spielplan, auch zu den Hygienemaßnahmen und zum Kartenvorverkauf, der vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie vorzugsweise im Onlineshop erfolgen sollte, erhalten Sie auf der Seite www.theaternatur.de im Internet.
Mit der Uraufführung des Stückes „ES IST NOCH NICHT SOWEIT“ beginnt am 7. August in diesem Jahr das Festival der Darstellenden Künste, THEATERNATUR2020, in Benneckenstein.
Im 70. Jahr des Bestehens der Waldbühne präsentieren dort insgesamt 15 Ensembles oder Einzelkünstler*innen unter dem Motto „ENDSTATION:EINHEIT! bis zum 23. August Performance, Schauspiel, Tanz, Neuer Zirkus, Konzerte, Junges Theater, Interaktive Kunstinstallationen und vieles andere mehr.
Benneckenstein. „ES IST NOCH NICHT SOWEIT“ ist eine der beiden tragenden Eigenproduktionen der dreiwöchigen Spielzeit. In dem von Sören Hornung geschriebenen Schauspiel wird die Menschheit im Jahr 2020 von einer gewaltigen Krise heimgesucht. Davon bleiben auch Kassandra und ihr Vater nicht verschont. Obwohl sie sich in ihrer Wohnung zurückgezogen haben, brechen immer mehr von der Krise getriebene Menschen in ihren Alltag ein und konfrontieren sie mit ihren Geschichten. Während Kassandra versucht, in den Geschichten „der Gäste“ einen Sinn für ihr eigenes Leben zu finden verweigert sich ihr Vater jeglicher Erzählung. Denn: Mit der Wende hatte er seinen Job als TV-Sandmann der alten Bundesrepublik, damit seinen Lebenssinn verloren und sich geschworen, nie wieder auch nur einer Geschichte zu vertrauen.
Als nun sein erfolgreicher Kollege aus dem Osten auftaucht, reißen die alten Wunden auf und die Situation eskaliert. Anlässlich Hornungs zweiter Auftragsarbeit für das THEATERNATUR in Folge versuchen der preisgekrönte junge Autor und Regisseur Janek Liebetruth gemeinsam die deutsche Einheit und ihre Auswirkungen auf die Menschen heute, 30 Jahre später, zu beleuchten. Dabei bedienen Sie sich eines der wohl bekanntesten Symbole der deutschen Teilung und Wiedervereinigung – dem Sandmann. Regie: Janek Liebetruth, Bühne (Hannes Hartmann), Kostüme (Leah Lichtwitz), Video (Lucian Patermann), Licht Design (Ingo Jooß), Regieassistenz (Dominique Marino). Es spielen: West (Hans Klima),
Kassandra (Elaine Cameron), Achim, der Arbeitslose (Benjamin Kramme), Sissi Foss (Carolin Wiedenbröker), Frauke, die Kamerafrau (Jennifer Sabel) und Ost (Achim Wolff).
Sechsmal wird das Stück auf der Waldbühne gespielt. Genauere Informationen zum Spielplan, auch zu den Hygienemaßnahmen und zum Kartenvorverkauf, der vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie vorzugsweise im Onlineshop erfolgen sollte, erhalten Sie auf der Seite www.theaternatur.de im Internet.
PresseInformation Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt:
www.igbau.de
31. Juli 2020 Die IG BAU
fordert ein noch strengeres Vorgehen gegen Lohn-Betrug und illegale Beschäftigung.
IG BAU: Branche droht Image-Verlust auch im Kreis Nordhausen Schwarzarbeit und Sozialbetrug am Bau kosten Staat 26,7 Millionen Euro Kontrollbilanz des Erfurter Zolls für 2019 vorgelegt Wenn billig am Ende teuer wird: Schwarzarbeit, illegale Beschäftigung und Lohn-Prellerei in der Baubranche haben in der Region einen Millionenschaden verursacht. Das teilt die Gewerkschaft IG BAU mit und beruft sich auf eine aktuelle Auswertung des Bundesfinanzministeriums. Danach kontrollierten Beamte des Hauptzollamtes Erfurt, das auch für den Landkreis Nordhausen zuständig ist, im vergangenen Jahr insgesamt 885 Baufirmen und leiteten 635 Ermittlungsverfahren ein.
Wegen illegaler Praktiken in der Branche entgingen dem Staat und den Sozialkassen 26,7 Millionen Euro. IG BAU-Bezirksvize Harald Buntfuß spricht von einem „erschreckenden Ausmaß krimineller Energie“. Hier stehe das Image einer ganzen Branche auf dem Spiel. „Sauber wirtschaftende Firmen dürfen nicht wegschauen, wenn sich Konkurrenten nicht an die Regeln halten.
Gerade die Coronakrise hat ja gezeigt, wie wichtig die Bauwirtschaft als Stütze der Konjunktur auch in der Region ist“, so die IG BAU Nordthüringen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stiegen die Bau-Umsätze in den ersten fünf Monaten des Jahres trotz Pandemie um rund sieben Prozent. „Das beste Mittel gegen unerlaubte Geschäfte am Bau ist ein fairer Wettbewerb zu fairen Löhnen und Arbeitsbedingungen. Dazu muss sich die ganze Branche bekennen, wenn sie ihren Ruf nicht verspielen will“, so der Gewerkschafter.
Die Arbeitgeber hätten in der laufenden Tarifrunde die Chance, die Bauberufe für Fach- und Nachwuchskräfte attraktiver zu machen. Entscheidend sei aber auch, dass der Zoll schwarze Schafe noch stärker in den Blick nehme. „Es kommt nicht nur auf die Zahl der Kontrollen an, sondern auch auf die Qualität. Hier braucht die Finanzkontrolle Schwarzarbeit mehr Personal“, so Buntfuß. Laut Finanzministerium waren beim Hauptzollamt Erfurt zu Jahresbeginn lediglich 340 Planstellen besetzt.
Die Zollstatistik geht auf eine parlamentarische Anfrage der Bundestagsabgeordneten Beate Müller-Gemmeke (Bündnis 90/Die Grünen) zurück. Die Arbeitsmarktpolitikerin stellt gegenüber der IG BAU fest: „Schwarzarbeit und Lohn-Betrug sind keine Kavaliersdelikte. Der Zoll muss gestärkt werden, um flächendeckend kontrollieren und wirksam gegen illegale Machenschaften vorgehen zu können – gerade auf dem Bau.“
Bild: Beamte der Zolleinheit Finanzkontrolle Schwarzarbeit werden auf Baustellen oft fündig.
Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt Bezirksverband Nordthüringen Neustadtstraße 6 • 99734 Nordhausen Telefon 03631 – 60 85 0 Fax 03631 – 47 57 96 nordhausen@igbau.de Holger Bartels Regionalleiter Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen Telefon 0391 – 544 59 90 Harald Buntfuß Stellvertretender Bezirksvorsitzender
IG BAU: Branche droht Image-Verlust auch im Kreis Nordhausen Schwarzarbeit und Sozialbetrug am Bau kosten Staat 26,7 Millionen Euro Kontrollbilanz des Erfurter Zolls für 2019 vorgelegt Wenn billig am Ende teuer wird: Schwarzarbeit, illegale Beschäftigung und Lohn-Prellerei in der Baubranche haben in der Region einen Millionenschaden verursacht. Das teilt die Gewerkschaft IG BAU mit und beruft sich auf eine aktuelle Auswertung des Bundesfinanzministeriums. Danach kontrollierten Beamte des Hauptzollamtes Erfurt, das auch für den Landkreis Nordhausen zuständig ist, im vergangenen Jahr insgesamt 885 Baufirmen und leiteten 635 Ermittlungsverfahren ein.
Wegen illegaler Praktiken in der Branche entgingen dem Staat und den Sozialkassen 26,7 Millionen Euro. IG BAU-Bezirksvize Harald Buntfuß spricht von einem „erschreckenden Ausmaß krimineller Energie“. Hier stehe das Image einer ganzen Branche auf dem Spiel. „Sauber wirtschaftende Firmen dürfen nicht wegschauen, wenn sich Konkurrenten nicht an die Regeln halten.
Gerade die Coronakrise hat ja gezeigt, wie wichtig die Bauwirtschaft als Stütze der Konjunktur auch in der Region ist“, so die IG BAU Nordthüringen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stiegen die Bau-Umsätze in den ersten fünf Monaten des Jahres trotz Pandemie um rund sieben Prozent. „Das beste Mittel gegen unerlaubte Geschäfte am Bau ist ein fairer Wettbewerb zu fairen Löhnen und Arbeitsbedingungen. Dazu muss sich die ganze Branche bekennen, wenn sie ihren Ruf nicht verspielen will“, so der Gewerkschafter.
Die Arbeitgeber hätten in der laufenden Tarifrunde die Chance, die Bauberufe für Fach- und Nachwuchskräfte attraktiver zu machen. Entscheidend sei aber auch, dass der Zoll schwarze Schafe noch stärker in den Blick nehme. „Es kommt nicht nur auf die Zahl der Kontrollen an, sondern auch auf die Qualität. Hier braucht die Finanzkontrolle Schwarzarbeit mehr Personal“, so Buntfuß. Laut Finanzministerium waren beim Hauptzollamt Erfurt zu Jahresbeginn lediglich 340 Planstellen besetzt.
Die Zollstatistik geht auf eine parlamentarische Anfrage der Bundestagsabgeordneten Beate Müller-Gemmeke (Bündnis 90/Die Grünen) zurück. Die Arbeitsmarktpolitikerin stellt gegenüber der IG BAU fest: „Schwarzarbeit und Lohn-Betrug sind keine Kavaliersdelikte. Der Zoll muss gestärkt werden, um flächendeckend kontrollieren und wirksam gegen illegale Machenschaften vorgehen zu können – gerade auf dem Bau.“
Bild: Beamte der Zolleinheit Finanzkontrolle Schwarzarbeit werden auf Baustellen oft fündig.
Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt Bezirksverband Nordthüringen Neustadtstraße 6 • 99734 Nordhausen Telefon 03631 – 60 85 0 Fax 03631 – 47 57 96 nordhausen@igbau.de Holger Bartels Regionalleiter Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen Telefon 0391 – 544 59 90 Harald Buntfuß Stellvertretender Bezirksvorsitzender
Schmierfinken sind unterwegs:
Graffiti an den Banden des Bolzplatzes auf dem Petersberg
Nordhausen (psv)
In der Nacht vom 30. zum 31. Juli wurden die Banden des
Mini-Fußballplatzes auf dem Petersberg großflächig mit Graffiti
beschmiert. Das teilte jetzt Frank Ollech aus dem städtischen Bauamt
mit. Auch diesmal wurde Anzeige bei der Polizei erstattet. Der
Bolzplatz erhielt erst Anfang Juli einen neuen Kunstrasenbelag, der
zuvor ebenfalls mutwillig zerstört wurde.
Fotos: Großflächige Graffiti –Schmierereien an den Banden des Fußballfeldes, ©Stadtverwaltung Nordhausen
Donnerstag, 30. Juli 2020
Gelder für Vermarktung nicht zielgerichtet verwendet
Bühl: „Thüringen nutzt Chance aus dem Corona-Urlaubsjahr in Deutschland nicht richtig
Erfurt – „Die Thüringer Fremdenverkehrs-Werbung ist
offenbar noch nicht beim Kunden angekommen“, so das Fazit des
tourismuspolitischen Sprechers der CDU-Landtagsfraktion, Andreas Bühl.
„Während andere deutsche Regionen von dem Post-Corona-Trend
profitieren, Urlaub in Deutschland zu machen, sind die Gästezahlen laut
Thüringer Tourismus-Gesellschaft Anfang Juni noch deutlich geringer als
im Vorjahr.“ Dieses liege zum Teil an einer Fehlverwendung der Mittel
für die landeseigene Tourismuswerbung. „Anstatt
vor allem in anderen Bundesändern potentielle Urlauber für Thüringen zu
begeistern, wird derzeit innerhalb des Freistaats für Thüringer Ziele
geworben“, so Bühl. „In Ilmenau aber muss niemand für eine Übernachtung
in Eisenach an der Wartburg werben. Bayern
unterstützt Hotels direkt, zum Beispiel mit Werbung in unseren
Tageszeitungen. Es braucht vom Thüringer Wirtschaftsministerium mehr
Anstrengungen. Andere machen es vor.“, sagte der Abgeordnete weiter.
Laut Bühl müsse sich Thüringen in der aktuellen
Situation ohnehin stärker auf das Thema „Reisen unter
Corona-Bedingungen“ fokussieren. Beispielsweise Wanderurlaub sei
infektionstechnisch unbedenklich. Die Fallzahl, je hunderttausend
Einwohner
in Thüringen, gehöre zu den deutschlandweit niedrigsten Werten. Die
Museen seien geöffnet und das Leben laufe weitgehend normal. „In
Verbindung mit unserer Natur und Kultur ist dies ein starkes Argument
für Urlauber, die den strikten Restriktionen etwa in
Bayern für wenige Tage entkommen wollen“, so Bühl. Die niedrige
Fallzahl im Land beweise zudem, dass die Infektionsschutzkonzepte der
Gastronomie und Hotellerie in Thüringen, die durch die Inhaber
erarbeitet wurden, hervorragend funktionieren.
Matthias Thüsing
Stellv. Pressesprecher
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Pressemitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik
384 Prostituierte in Thüringen zum Jahresende 2019 angemeldet
Nach Angaben des Thüringer Landesamtes für Statistik galten im Freistaat Thüringen 384 Personen am 31.12.2019 nach dem Prostituiertenschutzgesetz als gültig angemeldet. Das waren im Vergleich zum Vorjahr 57 Personen bzw. 17,4 Prozent mehr.Rund jede sechste angemeldete Person, die der Prostitution nachging, besaß eine deutsche Staatsangehörigkeit (59 Personen bzw. 15,4 Prozent).
Von den 325 angemeldeten nichtdeutschen Prostituierten (84,6 Prozent) stammten 296 Personen aus dem europäischen Ausland. Darunter wiesen nahezu ein Drittel die rumänische Staatsbürgerschaft auf (96 Personen bzw. 32,4 Prozent). Weitere 54 Personen (18,2 Prozent) stammten aus Bulgarien, 51 Personen (17,2 Prozent) aus Ungarn und 29 Personen (9,8 Prozent) aus Polen.
Im Laufe des Jahres 2019 wurden für 72 Personen Anmeldebescheinigungen zur Aufnahme einer Prostitutionstätigkeit ausgestellt. Die Bescheinigung wurde überwiegend für die Dauer von zwei Jahren ausgestellt (66 Ausstellungen bzw. 91,7 Prozent).
Bitte beachten: Die Ergebnisse der Statistik nach dem ProstSchG basieren auf den Angaben der zuständigen Behörden und den zugehörigen Verwaltungsvorgängen. Die Statistik wurde im Berichtsjahr 2017 zum ersten Mal durchgeführt. Die Statistik basiert zum Teil auf noch im Aufbau befindlichen Verwaltungsstrukturen.
Thüringer Landesamt für Statistik
Erfurt, 30. Juli 2020
Nordhäuser Agentur für Arbeit: Pressemitteilung
Arbeitsmarkt
in Nordthüringen:
Arbeitslosigkeit
im Juli konstant
Ende
Juli waren 9.224 Personen ohne Arbeit. Die Zahl der Arbeitslosen lag
im Nordhäuser Agenturbezirk damit auf dem Niveau des Vormonats.
Gegenüber Juli 2019 stieg die Arbeitslosigkeit an.
„Die
Arbeitslosigkeit ist gegenüber Juni konstant geblieben. Die
Arbeitslosenquote liegt seit drei Monaten unverändert bei 6,9
Prozent“, so der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für
Arbeit Nordhausen, Karsten Froböse, bei der Vorstellung der
Arbeitsmarktzahlen im Kyffhäuserkreis. „Die Folgen von Corona sind
aber deutlich sichtbar. Wir haben siebzehn Prozent mehr Arbeitslose
zum Vorjahr.“ In Thüringen betrage der Anstieg sogar 21 Prozent im
Durchschnitt. Allerdings liege die Quote im Landesschnitt mit 6,3
Prozent niedriger als in Nordthüringen.
Männer
sind vom Anstieg der Arbeitslosigkeit stärker betroffen als Frauen.
Um rund 21 Prozent lag die Arbeitslosigkeit bei den Männern über
dem Vorjahresmonat. Der Zuwachs bei den Frauen fiel mit 12 Prozent
hingegen deutlich geringer aus.
Viele
Unternehmen hätten in den letzten Wochen, was Einstellungen angeht,
zurückhaltend reagiert. Auf das gesamte Jahr betrachtet, liege der
Zugang an Stellen um fast ein Drittel unter dem Vorjahr, so Froböse.
Allmählich ziehe jetzt die Nachfrage wieder an. 362 Stellen wurden
im Juli gemeldet. Das waren fast 200 mehr als im Juni. Insbesondere
in gewerblich-technischen Bereichen, wie in der Metallbearbeitung,
aber auch im Baugewerbe sei der Personalbedarf gestiegen.
Kurzarbeit
spielt bedeutende Rolle
Die
Förderung durch Kurzarbeit unterstütze noch immer viele Unternehmen
während der Pandemie, unterstreicht Karsten Froböse. Kurzarbeit und
staatliche Maßnahmen sichern nach wie vor vielen Menschen den
Arbeitsplatz. Von März bis Juni
sind rund 3.230 Anzeigen auf Kurzarbeit eingegangen, im Juli waren es
nur noch 22. In einer ersten Hochrechnung wird in diesem Monat die
tatsächlich geleistete Kurzarbeit für den Monat März ausgewiesen.
Danach sind in den drei Landkreisen rund 1.200 Betriebe mit 7.200
Arbeitnehmern abgerechnet worden.
Der
Blick in die Landkreise
Im
Kyffhäuserkreis ging die Zahl der Arbeitslosen gegenüber Juni
leicht zurück. 3.145 Menschen waren ohne Arbeit. Das sind fast 30
weniger als vier Wochen zuvor. Der Anstieg zum Vorjahr um 8,4 Prozent
fiel mit Blick auf die drei Landkreisen am geringsten aus. Auch im
Thüringenvergleich habe der Landkreis neben dem Altenburger Land den
niedrigsten Zuwachs. Die Arbeitslosenquote lag im Juli bei 8,4
Prozent, -0,1 Prozentpunkte zum Vormonat. Im Vorjahr betrug die Quote
7,7 Prozent.
Im
Landkreis Eichsfeld ging die Arbeitslosigkeit zum Vorjahr um über
zwanzig Prozent nach oben. 2.543 Jobsuchende wurden registriert, etwa
so viel wie im Juni. Die Arbeitslosenquote liegt unverändert zum
Vormonat bei 4,7 Prozent. Die Quote des Vorjahres betrug 3,9 Prozent.
3.536
Menschen waren im Landkreis Nordhausen im letzten Monat arbeitslos,
rund 50 mehr als im Vormonat. Zum Vorjahr ging die Zahl um 23 Prozent
(+ 652) nach oben. Die Arbeitslosenquote lag im Juli bei 8,4 Prozent.
Im Vorjahresmonat betrug sie noch 6,8 Prozent.
Noch
kein Ausbildungsplatz? Arbeitsagentur ruft zur Ausbildungsbörse auf
Knapp
300 Schüler waren Mitte Juli noch ohne Ausbildungsvertrag. „Es
gibt Unternehmen, die den jungen Leuten noch eine Chance bieten
wollen. Deshalb werden Ausbildungsbörsen in allen drei Landkreisen
angeboten“, erläutert der Agenturchef.
Gemeinsam
engagieren sich hier die Kreishandwerkerschaften, die IHK, Vertretern
des Landkreises und die Agentur für Arbeit. Die erste Börse findet
in Bad Frankenhausen am 05.
August statt.
Von 09 -13 Uhr gibt es in der Mensa des Kyffhäusergymnasiums noch
zahlreiche freie Ausbildungsstellen von unterschiedlichen
Ausbildungsbetrieben. Dazu sind bereits Bewerber ohne
Ausbildungsplatz eingeladen. Wer außerdem noch vorbeischauen möchte,
sollte sich unter 03631 650650 anmelden. Dies ist aufgrund
bestehender Hygienemaßnahmen erforderlich.
In
Nordhausen (Parkplatz Uferstraße 2) wird die Ausbildungsbörse am
12.
August
und in Leinefelde (Rathaus Wasserturm) am 19.
August
durchgeführt. “Junge Leute sollten auf den Zug aufspringen, bevor
er für 2020 abgefahren ist“, so Froböse.
DIE LINKE. Kreisverband Nordhausen:
Marquardt: Statt Profite - Arbeitsbedingungen der Beschäftigten im Auge
behalten
Am vergangenen Dienstag brachte die IHK Erfurt eine Öffnung von Ladengeschäften an zusätzlichen Sonntagen ins Spiel, um vermeintlich die Folgen der Covid-19 Pandemie für den Einzelhandel mindern zu wollen. "Einen derartigen Vorstoß lehnen wir konsequent ab. Die IHK sollte nicht nur ihre Unternehmerinnen und Unternehmer im Auge behalten, sondern gerade jetzt, in einer so besonderen Zeit, auch die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten", erklärt Matthias Marquardt, gewerkschaftspolitischer Sprecher des linken Kreisverbandes, in einer aktuellen Pressemitteilung. "Gerade auch die Verkäuferinnen* und Verkäufer leisten täglich nicht nur in der Zeit der Corona-Pandemie unglaublich gute Arbeit und werden selten angemessen entlohnt. Diesen Menschen jetzt auch noch den einzig sicheren freien Tag in der Woche nehmen zu wollen, ist für uns nur ein schlechter Scherz", so Marquardt weiter. "Dem Beifall der ersten Tage, dieser einzigartigen Krise, sollten angemessenere Bezahlung und bessere Vergütung folgen und jetzt das! Für uns Linke ein Schlag ins Gesicht der vielen engagierten Menschen. Aus unserer Sicht sind sie nicht bloß Kostenstellen, sondern Menschen mit Familien und Freunden. Statt ihnen jetzt noch mehr freie Zeit zu nehmen, sollte man sich viel eher für eine faire Entlohnung bei sozialverträglichen Arbeitsbedingungen einsetzen, was für mich nur über Tarifverträge zwischen starken Sozialpartnern erreicht werden kann", meint der linke Politiker abschließend.
Tim Rosenstock
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Am vergangenen Dienstag brachte die IHK Erfurt eine Öffnung von Ladengeschäften an zusätzlichen Sonntagen ins Spiel, um vermeintlich die Folgen der Covid-19 Pandemie für den Einzelhandel mindern zu wollen. "Einen derartigen Vorstoß lehnen wir konsequent ab. Die IHK sollte nicht nur ihre Unternehmerinnen und Unternehmer im Auge behalten, sondern gerade jetzt, in einer so besonderen Zeit, auch die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten", erklärt Matthias Marquardt, gewerkschaftspolitischer Sprecher des linken Kreisverbandes, in einer aktuellen Pressemitteilung. "Gerade auch die Verkäuferinnen* und Verkäufer leisten täglich nicht nur in der Zeit der Corona-Pandemie unglaublich gute Arbeit und werden selten angemessen entlohnt. Diesen Menschen jetzt auch noch den einzig sicheren freien Tag in der Woche nehmen zu wollen, ist für uns nur ein schlechter Scherz", so Marquardt weiter. "Dem Beifall der ersten Tage, dieser einzigartigen Krise, sollten angemessenere Bezahlung und bessere Vergütung folgen und jetzt das! Für uns Linke ein Schlag ins Gesicht der vielen engagierten Menschen. Aus unserer Sicht sind sie nicht bloß Kostenstellen, sondern Menschen mit Familien und Freunden. Statt ihnen jetzt noch mehr freie Zeit zu nehmen, sollte man sich viel eher für eine faire Entlohnung bei sozialverträglichen Arbeitsbedingungen einsetzen, was für mich nur über Tarifverträge zwischen starken Sozialpartnern erreicht werden kann", meint der linke Politiker abschließend.
Tim Rosenstock
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Pressemitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik
Januar bis Mai 2020: Thüringer Industrie im deutschlandweiten Vergleich auf Platz 9
Der Umsatz der Thüringer Industriebetriebe mit 50 und mehr Beschäftigten sank von Januar bis Mai 2020 (bei einem Arbeitstag weniger) gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 13,1 Prozent. In der Summe der neuen Bundesländer kam es im Ergebnis zu einem Rückgang um 11,0 Prozent und in Deutschland um 14,9 Prozent.Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, fiel Thüringen bei der Umsatzentwicklung im bundesweiten Ländervergleich vom 7. Platz im April 2020 auf den 9. Platz zurück.
Der Absatz auf dem inländischen Markt sank in Thüringen um 14,3 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. In der Summe der neuen Bundesländer sank der Inlandsumsatz um 8,4 Prozent. In Deutschland insgesamt gab es einen Rückgang um 12,1 Prozent.
Thüringen stand damit wieder an 12. Stelle aller Bundesländer. Der Auslandsumsatz Thüringens fiel von Januar bis Mai 2020 gegenüber dem Jahr 2019 um 11,1 Prozent.
In den Industriebetrieben der neuen Bundesländer wurden 15,0 Prozent und in Deutschland insgesamt 17,7 Prozent weniger Waren ausgeführt als im Vorjahreszeitraum.
In der Entwicklung des Exports behauptete Thüringen den 4. Platz aller Bundesländer.
Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl sank in Thüringen von Januar bis Mai 2020 zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 2,8 Prozent. Thüringen stand damit weiterhin an 14. Stelle aller Bundesländer.
In den neuen Bundesländern gab es ebenfalls weniger Arbeitsplätze (-2,1 Prozent) und in Deutschland sank die Anzahl der Arbeitsplätze um 1,4 Prozent.
Die Umsatzproduktivität in Thüringen betrug rund 83 Tausend Euro. Sie sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10,6 Prozent. In Deutschland insgesamt wurden 116 Tausend Euro Umsatz je Beschäftigten (-13,7 Prozent) und in den neuen Bundesländern 103 Tausend Euro Umsatz je Beschäftigten (-9,0 Prozent) erzielt. Mit diesem Ergebnis stand Thüringen im Ländervergleich an 7. Stelle
Thüringer Landesamt für Statistik
Erfurt, 30. Juli 2020
Mittwoch, 29. Juli 2020
CDU-Fraktion kritisiert Werners Haltung zu Corona-Tests für Reiserückkehrer
Zippel: „Jeder Test bringt mehr Sicherheit“
Erfurt – Der gesundheitspolitische Sprecher und
stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Christoph Zippel,
hat die Thüringer Gesundheitsministerin Heike Werner dazu aufgefordert,
ihre ablehnende Haltung gegenüber den von der
Bundesregierung geplanten Corona-Pflichttests für Reiserückkehrer zu
überdenken. „Auch, wenn solche Tests bei einigen kurz zuvor Infizierten
nicht anschlagen: Jeder Test bringt mehr Sicherheit. Für die Menschen,
die aus dem Urlaub zurückkommen, genauso wie
für den Rest der Bevölkerung“, erklärte Zippel. „Nur, weil wir nicht
alle Corona-Infektionen auf diese Weise entdecken, ist das noch lange
kein Grund, komplett auf solche Tests zu verzichten. Die Landesregierung
sollte sich lieber ins Zeug legen, die Pläne
von Gesundheitsminister Jens Spahn mit aller Kraft zu unterstützen“, so
der CDU-Politiker weiter.
Mit Blick auf die heute bekanntgewordenen Probleme
mit der Nutzbarkeit der Corona-Warn-App in Thüringen, rief Zippel die
Landesregierung dazu auf, die Gesundheitsämter im Freistaat umgehend
dazu in die Lage zu versetzen, positiv getesteten
Personen das entsprechende Formulare zum Melden ihrer Infektion zur
Verfügung zu stellen. „Dass die Funktionsweise der App dadurch
eingeschränkt wird, dass wir in Thüringen nicht in der Lage sind, ein
paar Formulare zu produzieren, klingt wie ein schlechter
Witz. Im Zweifel muss Frau Werner eben die Laserdrucker in ihrem
Ministerium anwerfen lassen, um die Gesundheitsämter dabei zu
unterstützen“, zeigte sich Zippel verwundert. Effektive
Pandemiebekämpfung funktioniere nur dann, wenn solche Hindernisse
schnell
und unbürokratisch aus dem Weg geräumt würden. Laut aktuellen
Medienberichten können bestätigte Fälle von betroffenen Nutzern der
Corona-App derzeit in Thüringen nicht gemeldet werden, weil die
Druckaufträge für ein entsprechendes Formular, das die Gesundheitsämter
und Labore ausgeben, nicht rechtzeitig abgearbeitet werden.
Felix Voigt
Pressesprecher
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Stadt Nordhausen:
Wöchentliche Lesetipps – Fokus “neue Spielewelten“
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Nordhausen
(psv) Das Lesecafé der Stadtbibliothek Nordhausen hat sich als
interessantes und generationsübergreifendes Angebot
am ersten Mittwoch im Monat etabliert. Aufgrund der gegenwärtig
beschränkten Öffnung der Bibliothek unter strikten Hygieneauflagen, sind
Veranstaltungen - so auch das Lesecafé - bis auf weiteres ausgesetzt.
Die Beschäftigten der Stadtbibliothek haben zu speziellen
Themen wöchentliche Lesetipps zusammengestellt und werden diese in der
folgenden Serie vorstellen. In dieser Woche richtet sich der Fokus auf
„neue Spielewelten“
Für die Zocker und die, die es werden wollen, hält die Stadtbibliothek einige neue Videospiele für die PS4 und die Nintendo
Switch zur Ausleihe bereit.
Auf
der Nintendo Switch kann das neue „Mario Kart Deluxe 8“ ausprobiert
werden, bei dem man sowohl allein gegen den Computer
als auch gemeinsam mit anderen die verschiedenen Rennstrecken erkunden
kann. Dabei sind nicht nur viele neue, sondern auch altbekannte Strecken
aus älteren Spielen dabei. Außerdem findet man in der Stadtbibliothek
für die Switch die Collector’s Edition von
„Rocket League“, „Splatoon 2“, „Fire Emblem Warrior“ und „Super Smash
Bros. Ultimate“.
Für
die PlayStation 4 halten die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen das
aktuelle FIFA 20 sowie das Rennspiel „Wreckfest – Drive
Hard. Die Last“ bereit, bei dem man Rennen fährt, bei denen es keine
Regeln, dafür aber viele geniale Crashs, Kopf-an-Kopf-Rennen und
Unmengen an zerstörten Fahrzeugen gibt. Wer allerdings lieber in einer
fantastischen Welt ums Überleben kämpft, der wird bei
„The Last of Us“ genug Möglichkeiten haben, sich gegen verschiedene
Gegner zu beweisen. Darüber hinaus sind auch die Spiele „The Outer
Worlds“ und „Wolfenstein Youngblood“ verfügbar. Diese und viele andere
Spiele stehen zum Ausleihen zur Verfügung und wer
Lust hat kann die Spiele „Rocket League“ oder „Super Smash Bros“ beim
Spielenachmittag am 26.08.2020 um 16 Uhr in der Stadtbibliothek
ausprobieren.
Foto:
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Lesetipps der Stadtbibliothek
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Pressemitteilung Nordthüringer Unternehmerverband, 28.07.2020:
Nach
einer langen Zeit der Abstinenz hatte der Vorstand des Nordthüringer
Unternehmerverbandes am Montag dieser Woche zum ersten
Mitgliedertreffen in diesem Jahr eingeladen. In der Kantine der
„Küche Gottert“ begrüßte Vorstandsvorsitzender Niels Neu die
Vertreter von rund 60 Mitgliedsunternehmen.
Trotz der
Corona-Pause habe der Vorstand weiter gearbeitet, so Neu, der den
Unternehmen der Region ein „dickes Lob“ für die Solidarität
untereinander in der Zeit der Pandemie aussprach. So habe man sich
zum Beispiel bei der Beschaffung von Mund-Nasen-Schutz geholfen. Neu
sprach im Namen des Vorstandes allen Mitgliedern seinen Dank aus, da
der Verband keine Kündigung aufgrund der Corona-Pandemie verzeichnet
hat.Anschließend wurde Helmut Peter beglückwünscht. Der Unternehmer ist seit einigen Wochen Präsident des Fahrzeuggewerbes in Thüringen und Vize-Präsident des neu gegründeten Mitteldeutschen Verbandes. Danach wurden mit Torsten Klaus (Präsident) und Philipp Hoinkies (Vize-Präsident) zwei Mitglieder des neuen Wacker-Präsidiums vorgestellt. Klaus plädierte für eine weitere Unterstützung seitens der Wirtschaft für den Verein. Man schaue nach vorn und stelle die Nachwuchsarbeit mehr als bisher in den Fokus der Vereinsarbeit. Neben der Oberliga-Mannschaft sollte auch die Mannschaft der A-Junioren die Aufmerksamkeit bekommen, denn sie spielt in der Regionalliga und damit in der zweithöchsten Klasse in Deutschland.
Corona bestimmte auch den weiteren Verlauf der Veranstaltung. So referierte Karsten Froböse, der Chef der Nordhäuser Arbeitsagentur, über die aktuelle Situation am Nordthüringer Arbeitsmarkt. Momentan haben seinen Angaben zufolge rund 9.200 Frauen und Männer keinen Job. Damit liege man jedoch noch unter dem Wert von 2016. Die Quote liege bei 6,2 Prozent. Probleme bereite derzeit die personelle Ausstattung der Agentur, aktuell müssen 20 Prozent weniger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Anstieg der Zahlen auf dem ersten Arbeitsmarkt bewältigen. Welche Auswirkungen die derzeitige Krise auf die Unternehmen der Nordthüringer Region habe, zeigen folgende Zahlen. Im vergangenen Jahr mussten 60 Anzeigen zur Kurzarbeit bearbeitet werden. In den drei Corona-Monaten dieses Jahres waren es 3.200 Anzeigen.
Trotz aller negativen Zahlen warb Froböse bei den Unternehmern für die Bereitstellung von Ausbildungsplätzen. So würden in den drei Landkreisen (Eichsfeld, Kyffhäuserkreis und Nordhausen) Ausbildungsbörsen unter freiem Himmel angeboten. Gleichsam warb der Agenturchef für eine Art Unterrichtstag in der Produktion (UTP). Wie in Zeiten der DDR sollen Schülerinnen und Schüler der achten Klassen einen Tag im Monat in einem Unternehmen zu verbringen.
Corona bestimmte abschließend auch den Vortrag von Landrat Matthias Jendricke. Die Situation im Landkreis Nordhausen sei sehr entspannt, man habe seit Wochen keinen Infektionsfall gehabt. Der aktuelle Fall habe sich vermutlich auf einer Baustelle in Hessen infiziert und sei im Landkreis Nordhausen positiv getestet worden. Jendricke plädierte vehement für das Tragen von Masken in den Geschäften sowie im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Im Sinne der Gemeinschaft und im Sinne funktionierender Unternehmen warb der Landrat für weitere Vorsicht, für Voraussicht und für Prävention in den Situationen, die seitens des Unternehmens beeinflusst werden können.
In Richtung der kommunalen Politik sagte Neu, dass einzig und allein eine funktionierende Wirtschaft die Grundlage für das gesamte gesellschaftliche Leben sei. Durch Corona jedoch sei dieser Motor angehalten worden und müsse nun sanft, aber beständig wieder hochgefahren werden.
Bilder: NUV, wie benannt
Der Verkehr rollt wieder: Sangerhäuser Straße wieder befahrbar
Nordhausen (psv) Die Sperrung der Sangerhäuser Straße gehört der Vergangenheit an. Seit dem 17. Juli rollt der Verkehr wieder.
In einer Gemeinschaftsmaßnahme von Stadt
Nordhausen, Stadtentwässerungsbetrieb, Wasserverband und
Energieversorgung Nordhausen wurden seit dem 1. Juli 2019
Trinkwasserleitung, Fernwärme, teilweise Schmutzwasser- und Regenwasser-
Hauptkanal
einschließlich der Hausanschlussleitungen auf einer Gesamtlänge von
rund 670 Metern erneuert. Das entspricht inklusive der Neustadtstraße
einer sanierten Fläche durch die Versorger von ca. 3.800 Quadratmetern.
Darüber hinaus wurden auch zwei barrierefreie
ÖPNV Haltepunkte mit einem Wetterschutz gebaut sowie die Sicherheit
durch die Anordnung eines Fußgängerüberweges erhöht. Der Kostenanteil
der Stadt Nordhausen betrug ca. 550.000 €;
Foto: Sangerhäuser Straße wieder befahrbar ©Stadtverwaltung Nordhausen
Dienstag, 28. Juli 2020
CDU-Fraktion macht Mäuseplage zum Thema im Landtag
Gottweiss: „Landwirte nicht alleine lassen“
Erfurt – Der umweltpolitische Sprecher der
CDU-Fraktion im Thüringer Landtag, Thomas Gottweiss, hat einen
Fragenkatalog mit 30 Fragen zur Mäuseplage in Thüringen an die
Landesregierung gestellt. „Unsere Landwirte haben ein Problem von
existenziellem
Ausmaß. Die Landesregierung darf sich da nicht einfach wegducken“,
machte Gottweiss deutlich. Der Thüringer Bauernverband beklagt laut
heutigen Medienberichten enorme Verluste von teilweise 30 bis 40 Prozent
beim Weizen und fordert deshalb die Erlaubnis, Giftköder
einsetzen zu dürfen.
„Ich kann den Frust der Landwirte absolut
nachvollziehen“, so Gottweiss weiter. Es könne nicht sein, dass
großflächig Vorkommensgebiete des Hamsters ausgewiesen würden, ohne dass
es dort aktuelle Nachweise des Nagers gebe. „Erst beteiligt
man die ansässigen Bauern gar nicht, jetzt müssen diese hilflos dabei
zuschauen, wie ihre Ernte durch Feldmäuse vernichtet wird“, kritisierte
Gottweiss.
Es gebe gute Gründe, den Einsatz von chemischen
Mitteln zur Bekämpfung von Nagetieren auf dem Feld einzuschränken –
daran wolle auch niemand rütteln. „Aber in Jahren mit extremen
Mäuseplagen muss es möglich sein, die Bestände der Landwirte
zu schützen“, machte Gottweiss deutlich. Bei einem sachkundigen
Einsatz, im Sinne einer guten fachlichen Anwendung, sei dies möglich,
ohne Nichtzielorganismen zu schädigen. Der CDU-Umweltpolitiker forderte
daher den Thüringer Landwirtschaftsminister Benjamin-Immanuel
Hoff auf, sich für eine Notfallzulassung einzusetzen: „Die Schäden in
der aktuellen Ernte sind da. Unsere Bauern brauchen jetzt eine schnelle,
unbürokratische Hilfe, um wenigstens die Neuaussaat 2020 wirkungsvoll
schützen zu können.“
Felix Voigt
Pressesprecher
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Museum Tabakspeicher passt Jahresplan an
Verlängerung Sonderausstellung „Eiserne Bestseller“ bis November
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Nordhausen (psv) Das Museum Tabakspeicher passt den
Jahresplan für Ausstellungen und Veranstaltungen den Gegebenheiten an.
„Da die derzeit aktuelle Sonderausstellung „Eiserne Bestseller – Schwert
und Rüstung in Handwerk und Gesellschaft“
sehr gut bei den Besucherinnen und Besuchern ankommt, haben wir
beschlossen, die Ausstellung bis zum 15. November zu verlängern,“
darüber informiert nun Jürgen Rennebach, Leiter des Museums
Tabakspeicher. Am Samstag, den 28. November, eröffnet dann die
Sonderausstellung
„Ganz schön abgebrüht! - Kaffee, das schwarze Gold“. „Dies ist
insbesondere in der Advents- und Weihnachtszeit sowie über den
Jahreswechsel gesehen, ein schönes Thema“, ist sich Rennebach sicher.
Die zwischenzeitlich geplante Ausstellung „Das neue Sehen –
Stereofotografie, die dritte Dimension“ wird dann auf das Frühjahr 2021
verschoben.
Derzeit sind neben der Ausstellung im Tabakspeicher
folgende Ausstellungen in den Nordhäuser Museen zu sehen: Im Museum
Flohburg erinnert die Sonderausstellung „800 Jahre Reichsstadt –
Herrschaftszeichen und Recht“ an die Erhebung Nordhausens
zu einer Stadt der deutschen Könige und Kaiser zwischen 1220 und 1223.
Die Sonderausstellung „Einfach tierisch!“ im Kunsthaus Meyenburg lädt zu
einer Zeitreise durch Tierdarstellungen in der Kunst ein.
Alle Informationen zu den laufenden Ausstellungen,
dem Angebot an Führungen sowie den Corona-bedingten Regelungen finden
Sie unter
www.nordhausen.de.
Foto:
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Foto aus der derzeit laufenden Ausstellung „Eiserne Bestseller“
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©Stadtverwaltung Nordhausen
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PRESSEMITTEILUNGEN DER DEUTSCHEN BISCHOFSKONFERENZ 28.07.2020
Von der „Entmenschlichung der Arbeit zu Menschenhandel ist es nur ein kleiner Schritt“
Weihbischof Puff zum Internationalen Tag gegen Menschenhandel
Am
30. Juli 2020 begehen die Vereinten Nationen den Internationalen Tag
gegen Menschenhandel. Dabei handelt es sich um ein nach wie vor wenig
beachtetes Feld der Kriminalität:
Menschen, meist Frauen und Kinder, werden unter Vorspiegelung falscher
Tatsachen, unter Ausnutzung ihrer Hilflosigkeit, durch Nötigung und
Missbrauch von Macht gefügig gemacht und ausgebeutet. Menschenhandel ist
eine Straftat und ein Verbrechen gegen die Menschenwürde.
Beobachter
schätzen die Zahl der Opfer des Menschenhandels auf weltweit rund 40
Millionen. Auch in Deutschland wird die Notlage tausender Menschen
ausgenutzt. Sie werden
unter menschenunwürdigen Bedingungen, ohne ausreichenden Arbeitsschutz
und ohne existenzsichernde Entlohnung beschäftigt. Grundrechte ebenso
wie arbeits- und sozialrechtliche Ansprüche werden ihnen vorenthalten.
„Von dieser Entmenschlichung der Arbeit zu Menschenhandel
ist es nur ein kleiner Schritt“, erklärt Weihbischof Ansgar Puff
(Köln), Vorsitzender der Arbeitsgruppe Menschenhandel der
Migrationskommission der Deutschen Bischofskonferenz. „In der Pandemie
wird insbesondere die Situation in der Lebensmittelindustrie
wahrgenommen.
Und das nicht zu Unrecht! Aber in Deutschland und der Europäischen
Union findet Ausbeutung in erheblichem Maß auch in der Pflege, auf dem
Bau und in der Prostitution statt.“
Die
ausbeuterischen Arbeitsbedingungen haben ihren Ursprung auch in den
Herkunftsländern der Betroffenen. „Kirchliche Partner in Rumänien und
Bulgarien berichten, dass
viele Menschen bereit sind, einen schlechten Lohn und prekäre
Arbeitsbedingungen zu akzeptieren, um ihre Familien im Heimatland
unterstützen zu können. Hierfür zahlen sie einen viel zu hohen Preis“,
so Weihbischof Puff.
Papst
Franziskus räumt dem Kampf gegen den Menschenhandel einen hohen
Stellenwert ein. 2014 wurde in seiner Anwesenheit die „Santa Marta
Group“ gegründet, in der Bischöfe,
Ordensschwestern und leitende Polizeibeamte in der Bekämpfung des
Menschenhandels und zur Unterstützung der Opfer zusammenarbeiten. Im
gleichen Jahr unterzeichnete er mit hochrangigen Vertretern anderer
Religionsgemeinschaften im Vatikan eine Erklärung, die
dazu aufruft, die „moderne Sklaverei weltweit bis 2020 und für alle
Zeiten abzuschaffen“.
Die
katholische Kirche kümmert sich in Deutschland wie in den
Herkunftsländern in vielfältiger Weise um die Opfer von Menschenhandel:
in der sozialen und juristischen
Beratung und durch konkrete Hilfe für Menschen, die der Ausbeutung
entkommen. „Zum Engagement der katholischen Kirche gegen Menschenhandel
gehört nicht nur die Sorge um und für die Opfer, sondern auch der
Einsatz für faire Lebensbedingungen weltweit, die dem
Menschenhandel seine Grundlagen entziehen“, sagt Weihbischof Puff.
Vor
allem aber seien Politik und staatliche Verwaltung gefordert, Regeln zu
formulieren und durchzusetzen, damit Maßnahmen nicht nur ein Strohfeuer
bleiben. „Damit sich
derart ausbeuterische Arbeitsverhältnisse gar nicht erst entwickeln
können, sind konsequente Kontrollen sowohl der
Arbeitsvermittlungsagenturen als auch der Betriebe zwingend
erforderlich“, betont Weihbischof Puff. Ziel der Kontrollen müsse es
sein, den Arbeitnehmerschutz
zu stärken, Arbeitsausbeutung und Menschenhandel aufzudecken und zu
verhindern. „Es muss sichergestellt werden, dass die zuständigen
Behörden mit den notwendigen finanziellen Mitteln ausgestattet sind und
auf qualifiziertes Personal, nicht zuletzt Dolmetscher,
zugreifen können.“
Hintergrund
Für
das internationale kirchliche Engagement gegen den Menschenhandel ist
die Santa Marta Group von hoher Relevanz. Sie geht auf eine Initiative
der Bischofskonferenz
von England und Wales zurück und wurde 2014 im vatikanischen Gästehaus
Domus Sanctae Marthae gegründet. Aus Deutschland sind Vertreter der
Deutschen Bischofskonferenz, der katholischen Frauenrechtsorganisation
Solwodi und des Bundeskriminalamts beteiligt.
Die
katholischen Organisationen, die sich in Deutschland gegen den
Menschenhandel engagieren, haben sich 2014 auf Anregung der
Migrationskommission der Deutschen Bischofskonferenz
in der „Arbeitsgruppe Menschenhandel“ zusammengeschlossen. Vorsitzender
der Arbeitsgruppe ist seit 2018 der stellvertretende Vorsitzende der
Migrationskommission der Deutschen Bischofskonferenz, Weihbischof Ansgar
Puff (Köln). Ausführlich hat sich der Vatikan
in seinen (2019 auch auf Deutsch veröffentlichten) „Pastoralen
Orientierungen zum Menschenhandel“ mit dem Problem auseinandergesetzt.
Die Orientierungshilfe beschreibt, warum Menschenhandel stattfindet,
weshalb er so oft verborgen bleibt und wie die Mechanismen
der Ausbeutung auch inmitten moderner Gesellschaften funktionieren. Sie
bringt Vorschläge in die Diskussion ein, wie das Verbrechen bekämpft
und Opfern geholfen werden kann. Das Dokument (Verlautbarungen des
Apostolischen Stuhls Nr. 219) kann als pdf-Datei
heruntergeladen oder als Broschüre unter www.dbk.de
in der Rubrik Publikationen
bestellt werden.
Die Deutsche Bischofskonferenz
ist
ein Zusammenschluss der katholischen Bischöfe aller (Erz-)Bistümer in
Deutschland. Derzeit gehören ihr 69 Mitglieder (Stand: Juli 2020) aus
den 27 deutschen (Erz-)Bistümern an.
Sie wurde eingerichtet zur Förderung gemeinsamer pastoraler Aufgaben,
zur Koordinierung der kirchlichen Arbeit, zum gemeinsamen Erlass von
Entscheidungen sowie zur Kontaktpflege zu anderen Bischofskonferenzen.
Oberstes Gremium der Deutschen Bischofskonferenz
ist die Vollversammlung aller Bischöfe, die regelmäßig im Frühjahr und
Herbst für mehrere Tage zusammentrifft.
Petition zur Rettung der Thüringer Schlösser übergeben
Kowalleck: „Über 4000 Unterschriften sind ein beeindruckendes Bürgervotum“
Erfurt - Insgesamt 4029 Thüringer haben die
Petition für den Erhalt der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten
unterschrieben. Die entsprechenden Unterschriften sind heute von den
Initiatoren an den Vizepräsidenten des Thüringer Landtags,
Henry Worm, übergeben worden. „Die Zahl ist eindrucksvoll und zeigt die
hohe Identifikation der Thüringer mit ihren Schlössern, Burgen und
Residenzen, sagte Worm. Zugleich zeugte der Zuspruch zur Petition auch
von „einem hohen Engagement der Initiatoren in
der Sache.“
Der Einreicher der Petition, Frank Niklas (CDU) aus
Rudolstadt, zeigte sich heute zufrieden. „In den vergangenen 6 Wochen
wurde eine intensive öffentliche Debatte zum Thema geführt und ich danke
allen Unterzeichnern. Die aktuellen Entwicklungen
lassen hoffen, dass die andauernden Verhandlungen nun doch zu einem,
für Thüringen akzeptablen Ergebnis führen und die Stiftung Thüringer
Schlösser und Gärten gestärkt hervorgehen wird.“ Der Landtagsabgeordnete
für Rudolstadt-Saalfeld, Maik Kowalleck erklärte:
„Über 4000 Unterschriften sind ein beeindruckendes Bürgervotum. Wir
werden die Entwicklung genau weiterverfolgen, schließlich war es
Minister Hoff, der mit seinem Referentenentwurf des Staatsvertrages zur
Gründung einer Kulturstiftung „Mitteldeutschlands Schlösser
und Gärten“, leichtfertig die Thüringer Interessen veräußern wollte.“
Sechs Wochen waren die Unterschriften gesammelt
worden. Die Online-Petition „Für den Erhalt der Stiftung „Thüringer
Schlösser und Gärten“, mit Sitz in Rudolstadt“, hat damit die erste
Hürde genommen. Somit wird das Thema in der nächsten
Sitzung des Petitionsausschusses im Thüringer Landtag aufgerufen. Es
findet eine öffentliche Anhörung statt und der Petitionsausschuss berät
und entscheidet über die Petition.
Matthias Thüsing
Stellv. Pressesprecher
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Stadt Nordhausen:
Stadtradeln Nordhausen 2020: 638 Radelnde legten mehr als 108.000 Kilometer zurück
|
Nordhausen (psv) Nordhausen hat in diesem Jahr vom
27. Juni bis zum 17. Juli am Stadtradeln teilgenommen. Bis zum
vergangenen Freitag, den 24. Juli, konnten alle Radelnden ihre Kilometer
ein- bzw. nachtragen. Die insgesamt 638 Teilnehmerinnen
und Teilnehmer, organisiert in 43 Teams, haben innerhalb von drei
Wochen 108.586 Kilometer zurückgelegt.
„Für die dritte Nordhäuser Teilnahme am
Stadtradeln-Projekt sind wir von der Resonanz und der Leistung
überwältigt. Mit mehr als 108.000 Kilometern legten wir mehr als das
Doppelte an Kilometern im Vergleich zum Vorjahr zurück,“ fasst Dr.
Sabine Riebel, Fahrradbeauftragte der Stadt Nordhausen, die Ergebnisse
zusammen. Die Verbesserung der Vorjahresergebnisse entsprechen dem
deutschlandweiten Trend zum Fahrrad bzw. zur klimabewussten
Fortbewegung, ist sie sich sicher. „Wir haben den Äquator
in diesem Jahr zwei Mal mit dem Fahrrad umrundet. Damit konnten 16
Tonnen Kohlendioxid eingespart werden. Im deutschen Gesamtranking haben
wir bisher den 156. Platz erreicht,“ freut sich Riebel.
Die an erreichten Kilometern gerechnet stärkste
Radlergemeinschaft stellt in diesem Jahr das Team von FEUER powertrain
GmbH & Co. KG, gefolgt von den Teams des Jugendsozialwerks
Nordhausen e. V. und der Stadt- und Kreisjugendfeuerwehr Nordhausen.
„Bei allen Teilnehmenden möchten wir uns bedanken und freuen uns
bereits auf das Stadtradeln im nächsten Jahr“, so Sabine Riebel
abschließend. Weitere Informationen und Details zu den Ergebnissen sind
unter
www.stadtradeln.de/nordhausen zu finden.
Foto:
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Screenshot - Ergebnisübersicht STADTRADELN 2020 in Nordhausen
|
©Stadtverwaltung Nordhausen
|
Montag, 27. Juli 2020
Ehrenamtsstiftung wartet noch immer auf 500.000 Euro-Hilfspaket für Vereine
Meißner: „Hochgradig peinlicher Vorgang“
Erfurt – „Wenn die Ministerin Werner nicht endlich
ein Machtwort im eigenen Haus spricht, riskiert sie das Sterben von
zahlreichen kleinen Vereinen in Thüringen.“ Mit diesen Worten hat die
CDU-Sozialpolitikerin Beate Meißner die noch immer
nicht erfolgte Auszahlung von 500.000 Euro Soforthilfen aus dem
sogenannten Mantelgesetz an die Thüringer Ehrenamtsstiftung kritisiert.
„Offenbar kann in diesem Ministerium jeder alles machen – nur nicht das,
was die Ministerin mehrfach zugesagt hat. Der stiefmütterliche
Umgang mit der Ehrenamtsstiftung hat jedenfalls System“, zeigte sich
Meißner empört.
Die Überbrückungs- und Soforthilfen für das
Ehrenamt in gemeinnützigen Vereinen, die über die Stiftung ausgezahlt
werden sollen, wurden bereits am 5. Juni vom Thüringer Landtag
beschlossen und haben seit Ende Juni Gesetzeskraft. In den
Verhandlungen mit der rot-rot-grünen Minderheitskoalition zum
sogenannten Mantelgesetz, zur Linderung der Folgen der Corona-Krise,
hatte sich die CDU-Fraktion mit einer entsprechenden Forderung
durchgesetzt. „Dass die 500.000 Euro fast zwei Monate nach dem
Beschluss noch immer nicht bei der Ehrenamtsstiftung, geschweige denn
bei den Vereinen sind, ist ein hochgradig peinlicher Vorgang. Die
Vereine laufen Sturm. Sie brauchen das Geld”, machte Meißner deutlich.
Felix Voigt
Pressesprecher
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Synodaler Weg:
27.07.2020
018
018
Themenheft „Synodaler Weg“ für den Religionsunterricht
Material für die Sekundarstufen I und II
Das Institut für Religionspädagogik der Erzdiözese Freiburg hat im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz ein Themenheft mit dem Titel „Synodaler Weg“ erstellt, das heute (27. Juli 2020) veröffentlicht worden ist. An dem 100 Seiten umfassenden Heft haben unter anderen die Professoren Thomas Söding (Bochum), Julia Knop (Erfurt), Klaus Lüdicke (Münster) und Richard Hartmann (Fulda) mitgewirkt. Sie erörtern das Themenfeld Synode/Synodalität/Synodaler Weg aus neutestamentlicher, dogmatischer, kirchenrechtlicher und pastoraltheologischer Sicht. Bischof Dr. Franz-Josef Bode (Osnabrück) stellt in einem eigenen Beitrag die Überlegungen vor, die die deutschen Bischöfe bewegten, einen Synodalen Weg zu beschreiten. Weitere Mitglieder der Synodalversammlung berichten von den Erfahrungen, die sie auf der ersten Etappe dieses Weges gesammelt haben. Im zweiten Teil des Heftes werden Unterrichtsideen und -materialien für die Jahrgangsstufen 10 bis 13 vorgestellt, die das Thema didaktisch-methodisch konkretisieren.
Das Themenheft „Synodaler Weg“ wendet sich vor allem an Religionslehrerinnen und Religionslehrer in den Sekundarstufen I und II. Die Grundsatzartikel und Materialien können ebenso in der Erwachsenenbildung und in der Gemeindearbeit verwendet werden. Als Kompendium, das die theologischen Hinter- und Beweggründe des Synodalen Weges darstellt, richtet es sich an alle, die den Synodalen Weg mit Interesse verfolgen.
Das Themenheft „Synodaler Weg“ — erschienen als Sonderausgabe in der Reihe „themen IM RELIGIONSUNTERRICHT“ (tRU 17) — kann über die Schulabteilungen der Diözesen sowie über das Institut für Religionspädagogik der Erzdiözese Freiburg unter www.irp-freiburg.de bezogen werden und steht zum kostenlosen Download auf den Internetseiten www.rpp-katholisch.de und www.synodalerweg.de/materialien zur Verfügung.
Die Pressestellen der Deutschen Bischofskonferenz und des ZdK bilden seit dem 1. Dezember 2019 gemeinsam die Pressestelle des Synodalen Weges. Da die verschiedenen Verteiler aus datenschutztechnischen Gründen nicht vereint werden können, werden Sie möglicherweise die Pressemitteilungen doppelt per E-Mail erhalten. Wir bitten das zu entschuldigen.
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