Am Montagabend wählte der Kreisverband der Nordhäuser Linken seine Kandidatinnen für die anstehende Landtagswahl. Für den Wahlkreis 04, die Stadt Nordhausen ohne den neuen Ortsteil Buchholz, stand die 2014 direktgewählte Landtagsabgeordnete Katja Mitteldorf zur Wahl. Mitteldorf setzte sich in den vergangenen fünf Jahren nicht nur in ihrem Fachgebiet der Kulturpolitik sowohl in Nordhausen als auch darüber hinaus intensiv ein, sondern stärkte auch die Rolle Nordhausens gegenüber der Landesregierung. In ihrer Arbeit verband sie in den letzten 5 Jahren regionale Anliegen mit landespolitischen Aktivitäten und bot nicht zuletzt auch Unterstützungsleistungen für die Menschen vor Ort. Die wahlberechtigten
Mitglieder des Stadtverbandes würdigten dieses Engagement und wählten Katja Mitteldorf nach 2014 mit 92 Prozent erneut zur Direktkandidatin für ihren Wahlkreis. "Ich bin dankbar für das Vertrauen und werde natürlich alles daransetzen, dieses auch weiterhin zurückzuzahlen. Ich möchte mich auch in der nächsten Legislatur in Erfurt für Nordhausen einsetzen und gleichzeitig bereits begonnene Projekte fortführen. Ein Anfang ist gemacht und ich freue mich, mich erneut den Nordhäuserinnen und Nordhäusern als ihre Vertreterin anzubieten", äußerte sich Mitteldorf. Als Kandidatin für den Wahlkreis 03, dem Landkreis Nordhausen, ohne Kreisstadt dafür aber mit Buchholz, stellte sich Birgit Keller zur Wahl. Die aktuelle Infrastruktur- und Landwirtschaftsministerin hat mit sehr persönlichem Einsatz erreicht, dass viele Projekte im Landkreis Nordhausen in der vergangenen Legislatur überhaupt umgesetzt werden konnten. Aus ihrem Ministerium kamen unter anderem die Fördermittel für viele Projekte im ländlichen Raum, so etwa für Radwege genauso wie für das Theater oder die Sanierung des Gymnasiums in Bleicherode sowie des Humboldt-Gymnasiums in Nordhausen. Auch für die Sanierung des Albert-Kuntz-Sportparks setzte sie sich ein. „In den vergangenen fünf Jahren haben wir als rot-rot-grüne Landesregierung viel bewegen können. Das zeigt sich ganz beispielhaft etwa auch an der Einführung des Azubi-Tickets. Meine Arbeit ist aber längst noch nicht beendet. Wir haben noch viel vor uns und wir wollen das auch angehen", zeigt sich Keller kämpferisch. Auch ihr schenkten die Mitglieder des Kreisverbandes Nordhausen ihr Vertrauen und wählten Birgit Keller mit 100 Prozent als Direktkandidatin für den Landkreis Nordhausen.
Tim Rosenstock
Kreisvorstand DIE LINKE.Nordhausen
Nordhausen am 30.04.2019
Dienstag, 30. April 2019
„Frei(t)räume III“ bietet ein Feuerwerk der Kreativität
Kammertanzabend ab 5. Mai im Theater unterm Dach
Ein
Feuerwerk der Kreativität ist in jeder Spielzeit der Kammertanzabend
„Frei(t)räume“. Die Tänzerinnen und
Tänzer des Balletts TN LOS! sind eingeladen, selbst einmal zu
Choreographen zu werden und für ihre Kolleginnen und Kollegen
Choreographien zu schaffen. Am Sonntag, 5. Mai, um 18 Uhr hat
„Frei(t)räume III“, die dritte Ausgabe der Reihe, Premiere im Theater
unterm Dach.
Fünf
Choreographien, alle ganz unterschiedlich – das bietet der
Kammertanzabend in dieser Spielzeit. „Unbreak“
heißt das Stück, das Ruan Martins für Andrea Zinnato, David Nigro,
Gabriela Finardi, Hannah Law und Keiko Okawa entwickelt hat. Ein Pas de
deux mit dem Titel –G-O-S-H- kreierte Keiko Okawa für Eleonora Peperoni
und David Nigro. Vom berühmten Zauberwürfel der
80-er Jahre inspiriert ist die Choreographie von Dominic Bisson, in der
neun seiner Kolleginnen und Kollegen tanzen. Man darf gespannt sein!
Je
eine weitere Choreographie steuern Andrea Zinnato und David Nigro bei.
David Nigro beweist übrigens in „Frei(t)räume“,
dass seine Kreativität sich nicht auf Tanz und Choreographie
„beschränkt“: Mehrere Soundtracks des Kammertanzabends tragen seine
Handschrift!
Karten
für die Premiere von „Frei(t)räume III“ am Sonntag, 5. Mai, um 18 Uhr
im Theater unterm Dach und die weiteren
Vorstellungen am 12. Mai um 18 Uhr und am 1. Juni um 19.30 Uhr gibt es
an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), im Internet unter
www.theater-nordhausen.de
und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
Foto Ballett TN LOS!: Marco Kneise
Kammertanzabend ab 5. Mai im Theater unterm Dach
Ein
Feuerwerk der Kreativität ist in jeder Spielzeit der Kammertanzabend
„Frei(t)räume“. Die Tänzerinnen und
Tänzer des Balletts TN LOS! sind eingeladen, selbst einmal zu
Choreographen zu werden und für ihre Kolleginnen und Kollegen
Choreographien zu schaffen. Am Sonntag, 5. Mai, um 18 Uhr hat
„Frei(t)räume III“, die dritte Ausgabe der Reihe, Premiere im Theater
unterm Dach.
Fünf
Choreographien, alle ganz unterschiedlich – das bietet der
Kammertanzabend in dieser Spielzeit. „Unbreak“
heißt das Stück, das Ruan Martins für Andrea Zinnato, David Nigro,
Gabriela Finardi, Hannah Law und Keiko Okawa entwickelt hat. Ein Pas de
deux mit dem Titel –G-O-S-H- kreierte Keiko Okawa für Eleonora Peperoni
und David Nigro. Vom berühmten Zauberwürfel der
80-er Jahre inspiriert ist die Choreographie von Dominic Bisson, in der
neun seiner Kolleginnen und Kollegen tanzen. Man darf gespannt sein!
Je
eine weitere Choreographie steuern Andrea Zinnato und David Nigro bei.
David Nigro beweist übrigens in „Frei(t)räume“,
dass seine Kreativität sich nicht auf Tanz und Choreographie
„beschränkt“: Mehrere Soundtracks des Kammertanzabends tragen seine
Handschrift!
Karten
für die Premiere von „Frei(t)räume III“ am Sonntag, 5. Mai, um 18 Uhr
im Theater unterm Dach und die weiteren
Vorstellungen am 12. Mai um 18 Uhr und am 1. Juni um 19.30 Uhr gibt es
an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), im Internet unter
www.theater-nordhausen.de
und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
Foto Ballett TN LOS!: Marco Kneise
28. Internationaler Sondershäuser Meisterkurs Klavier hat begonnen
Meisterkurse in Sondershausen haben eine lange Tradition, die bis in
die Zeit des fürstlichen Konservatoriums im 19. Jahrhundert
zurückreicht. Sie finden heute mit jährlich wechselnden
Orchesterinstrumenten und Gesang statt. In diesem Jahr steht mit dem
Klavier eines der beliebtesten Soloinstrumente im Mittelpunkt des
Meisterkurses. Seit Montag sind zehn talentierte Pianistinnen und
Pianisten aus aller Welt für eineinhalb Wochen an der Thüringer
Landesmusikakademie zu Gast, um an dieser intensiven Arbeitsphase unter
der Leitung von Henri Sigfridsson, Professor an der Folkwang Universität
der Künste in Essen, teilzunehmen. Eine Besonderheit des Meisterkurses
ist neben dem Einzelunterricht bei Prof. Sigfridsson die Arbeit mit dem
Loh-Orchester Sondershausen.

Zum Abschluss des Meisterkurses treten die besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen des 2. Loh-Konzertes am Mittwoch, 8. Mai, um 19.30 Uhr, im Achteckhaus gemeinsam mit dem Loh-Orchester Sondershausen auf. Die Besucherinnen und Besucher dürfen gespannt sein, welche der zahlreichen Höhepunkte aus der umfangreichen Klavierliteratur in diesem Abschlusskonzert auf dem Programm stehen. Die musikalische Leitung hat Henning Ehlert. Karten können über das Theater Nordhausen bestellt werden.
Weitere Informationen unter www.landemusikakademie-sondershausen.de
Foto (c) Marco Borggreve
Aktuelles aus der Molchhütte
Am Mittwoch, den
24.04.2019, besuchte Herr Dr. Schäfer, Abteilungsleiter Naturschutz
und Nachhaltigkeit im Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und
Naturschutz die Molchhütte im Teichtal bei Hainrode. Die kürzlich
eröffnete Molchhütte informiert interessierte Besucherinnen und
Besucher über das Teichtal und seine spannenden Bewohner – unter
anderem über die Wasserdrachen. Zudem finden sich für Familien und
Kinder viele erlebnisreiche Spiele- und Bastelideen um die Welt
dieser Wasserdrachen spielerisch zu entdecken. Herr Dr. Schäfer
lobte die Zusammenarbeit aller Beteiligten und die frisch gestartete
Öffentlichkeitsarbeit des Landschaftspflegeverband
Südharz/Kyffhäuser e.V. (LPV)
Ermöglicht wird die
Öffentlichkeitsarbeit des Landschaftspflegeverbandes vom Thüringer
Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz, die das Vorhaben
finanziell fördert. Ein ganz besonderer Dank von Herrn Dr. Schäfer
sowie dem Bürgermeister Herr Wenkel und dem LPV ging an den
langjährigen Zaunbetreuer Volkmar Sauerbier. Seit fast 30 Jahren
betreut er ehrenamtlich den Amphibienschutzzaun im Teichtal und
leistet so einen sehr wichtigen Beitrag für den Amphibienschutz und
die Gewinnung aussagekräftiger Daten zum Vorkommen verschiedener
Amphibienarten in Thüringen.
Zusätzlich zur neuen
Molchhütte werden dieses Jahr im Teichtal einige Führungen
angeboten. Die erste Führung fand am vergangenen Sonntag, dem
28.04.2019, statt und war trotz des wechselhaften Wetters gut
besucht. Die Teilnehmenden lernten das Ökosystem Teich und die
kleinen und großen Wasserdrachen im Teichtal kennen. Ein Highlight
war der Fund zweier Bergmolche und der drei Jungtiere des
Teichmolches die sich mit gerade mal einem Zentimeter Größe
präsentierten. Zusammen wurden die Tiere auf der anderen
Straßenseite sicher in den Teich gesetzt.
Bitte entnehmen Sie die
Termine für weitere Führungen der Internetseite des
Landschaftspflegeverbandes Südharz/Kyffhäuser e.V.
(http://www.lpv-shkyf.de/?Aktuelles___Fuehrungen_im_Teichtal)
oder den Aushängen direkt an der Molchhütte.
Das Team des
Landschaftspflegeverbandes Südharz/Kyffhäuser e.V. freut sich auf
Ihr Kommen.
Bildung ist der Schlüssel zur Teilhabe
Astrid Rothe-Beinlich: Integrationsmonitor bestätigt geplante Änderungen des Schulgesetzes
Heute stellt der Thüringer Migrationsminister Dieter Lauinger den "Thüringen-Monitor Integration" vor. Dieser untersuchte erstmalig die Lebenslagen, Einstellungen und Perspektiven von Geflüchteten, die in Thüringen leben. Insbesondere wurde die Bildungssituation der Geflüchteten analysiert. Dazu nimmt Astrid Rothe-Beinlich, flüchtlings- und bildungspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wie folgt Stellung:
„Die Ergebnisse des `Thüringen-Monitors Integration´ sind überaus wertvoll. So zeigen diese deutlich, in welchen Bereichen sich die Integrationsarbeit und Integrationspolitik weiter verändern muss. Insbesondere im Bildungsbereich sehen wir unsere Ansätze zur Weiterentwicklung des Schulgesetzes bestätigt. So verweist der Monitor darauf, dass etwa 20 Prozent der befragten Geflüchteten bislang über keinerlei Schulabschluss verfügen. Da uns dies bewusst war, haben wir in der aktuellen Schulgesetznovelle deutliche Verbesserungen beim Bildungszugang von Geflüchteten vorgesehen.“
Die grüne Bildungspolitikerin verweist darauf, dass im neuen Schulgesetz u.a. geregelt ist, die Schulpflicht auf 18 Jahre zu erweitern, sofern keine zehn Schulbesuchsjahre absolviert wurden bzw. kein Schulabschluss vorhanden ist.
„Außerdem erhalten Schulleitungen zukünftig die Möglichkeit die Klasseneinstufung noch flexibler vorzunehmen. Klassen mit Schülerinnen und Schülern, die einen Sprachförderbedarf haben, werden zudem kleiner, indem diese Schüler*innen zukünftig doppelt gezählt werden. Außerdem erhöhen wir für junge Erwachsene die Altersgrenze des berufsvorbereitenden Jahres Sprache (BVJS) auf 27 Altersjahre, die bislang bei 21 Jahren lag."
Die grüne Flüchtlings- und Bildungspolitikerin weist zudem darauf hin, dass das Sprachförderprogramm "Start Deutsch" und das Bildungsprogramm "Start Bildung" zukünftig an den Berufsschulen verankert werden soll.
„Ich bin mir sicher, dass wir mit der Gesamtheit der Maßnahmen zu einer deutlichen Verbesserung der Bildungssituation von Geflüchteten beitragen können", so Rothe-Beinlich weiter.
„Der Monitor zeigt weiterhin auf, in welchen Bereichen großer Handlungsbedarf besteht. So werden wir zukünftig eine gestärkte psychologische Beratungs- und Betreuungsstruktur brauchen. Auch bei der Integration in den Arbeitsmarkt gibt es trotz guter Erfolge noch viel zu tun. Diskriminierungserfahrungen betreffen vor allem die Bereiche Wohnen und Arbeit und gerade bei jüngeren Erwachsenen müssen wir die Integrationsbemühungen weiter verstärken", so Astrid Rothe-Beinlich abschließend.
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Landtagsfraktion Thüringen
Erfurt, 30. April 2019
Montag, 29. April 2019
Kammlott schießt in der letzten Minute das Siegtor
FSV Wacker 90
Nordhausen - FSV Budissa Bautzen 2:1 (0:1)
Nach einer anfänglichen
Startoffensive der Gastgeber mit einem Abseitstor von Carsten Kammlott und
einem gefährlichen Kopfball von Felix Müller, im Anschluss an einen Eckball,
kam Bautzen immer besser ins Spiel. Nach einer Viertelstunde legten die
Ostsachsen jeglichen Respekt ab und spielten munter mit. Die Folge waren zwei
gute Möglichkeiten, bei denen sich Jan Glinker im Wackertor auszeichnen konnte,
ehe er gegen den frei vor ihm auftauchenden Niclas Treu, in der 21. Minute, machtlos
war. Das erste Tor nach über sieben Spielen beflügelte die Gäste und
verunsicherte Wacker zusehends. Allein Carsten Kammlott vergab allerdings auch
drei gute Chancen aus ähnlicher Situation halblinks vorm Tor. In einem
zerfahrenen Spiel der Hausherren, gab es nur durch Mickels (Freistoßabpraller)
und kurz vor der Pause durch Florian Beil, der einen Kopfball auf die Latte
setzte, weitere nennenswerte Aktionen.
Die zweite Hälfte
konnte spielerisch leider auch keine Glanzpunkte setzen, denn weder Mickels
noch Kammlott schienen heute präpariert, um hier die sich bietenden Chancen zu
nutzen. Die Bautzner verteidigten vielbeinig und Wacker wollte vor dem
Budissa-Tor nichts Zwingendes einfallen. Viel Kampf im Mittelfeld und wenig
Spielfluss prägten die Partie, die finalen Pässe kamen einfach nicht an. Als
die 509 Zuschauer sich mit einer bitteren, nicht ganz unverdienten Niederlage
abzufinden begannen, passierte es dann doch noch: einem Bautzner Verteidiger
wurde beim Rettungsversuch vorm eigenen Tor von Kammlott der Ball an die Hand
geschossen. Schiedsrichter Kluge, der zuvor dem FSV Wacker zwei geforderte
Strafstöße verweigert hatte, zeigte sofort auf den Punkt. Kapitän Tobias Becker
ließ sich diese Möglichkeit zwei Minuten vor Ultimo nicht nehmen und hämmerte
das Leder humorlos hoch in die Mitte des Tores. Als eine Minute später Oliver
Genausch den Zweikampf mit Dartsch am Mittelkreis gewann, unwiderstehlich davonzog
und präzise auf den mitgelaufenen Carsten Kammlott passte, brachen im
Albert-Kuntz-Sportpark alle Dämme. 2:1 in der 90. Minute. Das Spiel war gedreht
und in der Tabelle zog der FSV mit den Hertha-Bubis gleich. Ob das jetzt ein so
genannter „dreckiger“ Sieg war, interessiert schon morgen früh niemanden mehr.
Wacker ist wieder dran am 3. Platz und muss nun am Freitag in Leipzig
nachlegen.
FSV Wacker 90
Nordhausen:
Glinker - Heidinger,
Esdorf, Müller, Göbel - Becker, Pichinot (63. Genausch), Andacic (72. Kores),
Mickels (72. Sobotta) - Beil, Kammlott
FSV Budissa Bautzen:
C. Schulz -
Wockatz, Dartsch, Merkel - Hoßmang, Treu, To. Schmidt (67. Krautschik), Ciapa,
Kasiar, J. Weiß (17. Noack), - Schlicht (75. Bönisch)
Tore: 0:1 Treu (21.), 1:1 Becker (89. Handelfmeter), 2:1 Kammlott (90.)
Zuschauer: 509
Walpurgis und Maibaumsetzen in Nordhausen und den Ortsteilen
Nordhausen (psv). Der Übergang von April auf Mai
wird mit traditionellen Brauchtumsfeiern begangen. Die Walpurgisfeiern
im Harz und seinem Vorland sowie das Setzen der Maibäume gehen auf eine
jahrhundertealte Tradition zurück - auch in
Nordhausen und seinen Ortsteilen. Mit Nähe zum Blocksberg bietet die
Nacht der Nächte im Harz ein ansprechendes Ambiente, mit guter Musik und
Attraktionen auch für Kinder, beispielsweise am 30. April zur
Walpurgisveranstaltung auf der Hesseröder Waldbühne
mit dem Bartlos Trio und Nachtwanderung.
Hier eine Übersicht über die Walpurgisfeiern und Maibaumsetzen:
Datum
|
Uhrzeit/Beginn
|
Stadt Nordhausen/ Ortsteil
|
30.04.2019
|
18.00Uhr
|
Walpurgisfeier und Maibaumsetzen in Bielen
|
30.04.2019
|
18.00Uhr
|
Maibaumsetzen in Herreden
|
30.04.2019
|
18.00Uhr
|
Maibaumsetzen in Steinbrücken
|
30.04.2019
|
18.00Uhr
|
Walpurgisfeier in Rodishain
|
30.04.2019
|
18.00Uhr
|
Walpurgis Party im Gehege
|
30.04.2019
|
18.00Uhr
|
Walpurgisfeier in Salza
|
30.04.2019
|
19.00Uhr
|
Walpurgisfeier in Steigerthal
|
30.04.2019
|
19.00Uhr
|
Walpurgis in Hesserode
|
Hinweis: Es besteht
keine Vollständigkeitsgarantie, genaue Ortsangaben sind auf der Homepage
der Stadt Nordhausen unter „Veranstaltungskalender“ sowie bei den
Organisatoren der jeweiligen Veranstaltung zu finden.
|
[Foto: Plakat zur Walpurgisveranstaltung auf der Hesseröder Waldbühne, OT Hesserode]
Beschäftigtenzahlen im öffentlichen Dienst
Fiedler: Ausgebliebene Funktional- und Verwaltungsreform schwere Hypothek
Erfurt – „Die Linkskoalition kommt ihrem Ziel
nicht näher, die Zahl der Landesbediensteten auf ein Niveau zu bringen,
das dem vergleichbarer deutscher Länder entspricht.“ Das hat der
innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Wolfgang
Fiedler, zu den heute veröffentlichten Zahlen des Thüringer Landesamtes
für Statistik zu den Beschäftigtenzahlen im öffentlichen Dienst im
Freistaat gesagt. „Die Ramelow-Regierung bürdet den Bürgern des Landes
damit eine schwere Hypothek auf“, sagte Fiedler.
Die Ursachen sieht er in der ausgebliebenen Funktional- und
Verwaltungsreform.
Laut Fiedler war der Linkskoalition zu Beginn
der Wahlperiode durchaus bewusst, „dass nur eine umfassende
Aufgabenkritik und die Überprüfung von Aufgaben und Standards zu den
erforderlichen Einsparungen im Personalbereich führen kann“.
Rot-Rot-Grün habe jedoch das ganze Gegenteil davon praktiziert.
„Vorschriften werden nicht entschlackt, sondern es wird immer noch
draufgesattelt, so dass der Verwaltungsvollzug immer komplizierter
wird“. Die Funktional- und Verwaltungsreform ist nach den
Worten des Innenpolitikers „zu einer schlecht gemachten Behördenreform
geschrumpft, von der selbst die Landesregierung nicht mehr behauptet,
dass sie Personal einspart“.
Laut Fiedler sind die Folgen dramatisch. Es
steht für ihn außer Frage, dass Thüringen angesichts der demographischen
Entwicklung schon mittelfristig mit weniger Personal auskommen muss.
Abstriche bei den Schulen und der inneren Sicherheit
dürfe es dabei angesichts der angespannten Situation in beiden
Bereichen nicht geben. „Umso mehr Ehrgeiz müsste die Landesregierung
darauf verwenden, den bürokratischen Aufwand durch einfache Strukturen
und weniger detailverliebte, oft ideologisch bedingte
Regeln zu reduzieren. Nichts davon ist passiert. Leider“, schloss der
Abgeordnete.
Dr. Karl-Eckhard Hahn
Pressesprecher
Erfurt am 29.04.2019
Acoustic-live Konzert im Tabakspeicher mit KATIE und LASSE
Nordhausen(psv). Ein acoustic-live Konzert ist
stets ein Erlebnis, besonders im Ambiente des Museum Tabakspeicher. Am
Freitag, den 10. Mai um 19:30 Uhr spielen KATIE und
LASSE in diesem
historischen Ambiente. „Es wird eine berührende Begegnung
einer charismatischen Stimme mit dem virtuosen Spiel eines
Spitzenmusikers“, meint Jürgen Rennebach, Leiter des Museums
Tabakspeicher. „Katies ergreifende Stimme nimmt uns mit auf eine Reise.
Lasses intuitives Spiel ist ein fliegender Teppich, auf dem man
unbekümmert tanzen kann.“, so Rennebach weiter.
Mit ihren akustischen Interpretationen schaffen
beide Künstler einzigartige Momente und eine Atmosphäre, die zum
Verweilen einlädt. Der Kern ihrer Musikalität offenbart sich in blindem
Verständnis und absolutem Ohrvertrauen. Beide Musiker
vereint die Verwirklichung einer gemeinsamen musikalischen Passion:
schnörkellos, akustisch und echt. Es sind die Zwischentöne, die
verraten, dass hier mit dem Herzen gespielt wird.
Das Akustik-Duo hat ein Händchen für wirkliche
musikalische Leckerbissen. Ihr Repertoire
aus deutsch- und
englischsprachigen Liedern ist genauso überraschend vielseitig, wie der
Klang ihrer lebendig gefühlvollen Arrangements, begleitet
von Klavier, Gitarre, Ukulele und Cajon. Lehnen Sie sich entspannt
zurück und lassen Sie sich verzaubern von einer Klangwelt direkt aus dem
Musikhimmel.
Der Kartenvorverkauf für das vom Kulturbund für
Europa e. V. präsentierte und von der Kreissparkasse Nordhausen
freundlich unterstützte Konzert beginnt ab sofort. Eintrittskarten
können beim Kulturbund für Europa e. V., Tel. 03631 53 66
86, im Museum Tabakspeicher bzw. unter Tel. 03631 98 27 37 und an der
Abendkasse für 10€/ermäßigt 7€ erworben werden.
[Fotos: Katie und Lasse]
„Die Jugendfeuerwehren der Stadt Nordhausen stellen sich vor!“ - Teil 4:
Die Jugendfeuerwehr Hesserode
Nordhausen (psv) Im 14-tägigen Rhythmus stellen
sich die neun Jugendfeuerwehren der Stadt unter dem Motto: „Die
Jugendfeuerwehren der Stadt Nordhausen stellen sich vor!“ vor, um zu
zeigen, das Ehrenamt in Nordhausen vielfältig, jung und
lebendig ist.
|
Teil 4: Die Jugendfeuerwehr Hesserode stellt sich
vor: Wir bilden den Nachwuchs für die Zukunft unserer Einsatzabteilung
aus und jedes neue Jugendmitglied ist herzlich willkommen.
Niklas Spielau als Jugendfeuerwehrwart und Gunnar
Grob als sein Stellvertreter leiten seit Februar 2019 die
Jugendfeuerwehr Hesserode. Beide betreuen langjährig die Jugend mit
Unterstützung der neuen Wehrführung unter Pascal Hertel und
Sandro Hertel. Alle zwei Wochen bilden fünf Einsatzkräfte die zehn
Jugendlichen aus. Die sechs bis fünfzehnjährigen, darunter zwei Mädchen,
wollen sich in der Zukunft wöchentlich am Gerätehaus treffen und
trainieren.
Im letzten Jahr begingen die Hesseröder
Jugendlichen ihr 25-jähriges Bestehen mit einer Feier. Auch den
Tagesdienst der Stadtjugendfeuerwehren Nordhausen führten die Hesseröder
in der eigenen Ortslage durch.
Die Teilnahme am Zeltlager, beim Fackelumzug, der
Osterfeuerentzündung und der „Gelben-Säcke-Aktion“ ist und bleibt für
die Jugendfeuerwehr Hesserode ein fester Bestandteil. In diesem Jahr ist
eine Exkursion zur Flughafenfeuerwehr Leipzig
geplant, berichtet Niklas Spielau. Die Jugendsprecherwahl steht
ebenfalls auf der Agenda 2019.
Die Jugendfeuerwehr Hesserode ist über ihre
Facebook-Seite erreichbar.
Für die Jugendfeuerwehr Hesserode.
[Fotos: Jugendfeuerwehr Hesserode]
Noch Wahlhelfer gesucht
Der Landeswahlleiter Günter Krombholz
informiert:
Am 26. Mai 2019 finden die Europa- und Kommunalwahlen statt. Wie dem Landeswahlleiter mitgeteilt wurde, werden in einigen Gemeinden noch Wahlhelfer gesucht. Dies betrifft insbesondere im Wartburgkreis die Gemeinden Dermbach (55) und Treffurt (10) sowie im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt die Gemeinden Uhlstädt-Kirchhasel (16) und Königsee (20). Auch in den kreisfreien Städten Erfurt (15), Gera und Suhl (30) werden noch Wahlhelfer zur personellen Absicherung der Wahl gesucht.
Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik
Erfurt, 29. April 2019 - Nr. 098/2019
Am 26. Mai 2019 finden die Europa- und Kommunalwahlen statt. Wie dem Landeswahlleiter mitgeteilt wurde, werden in einigen Gemeinden noch Wahlhelfer gesucht. Dies betrifft insbesondere im Wartburgkreis die Gemeinden Dermbach (55) und Treffurt (10) sowie im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt die Gemeinden Uhlstädt-Kirchhasel (16) und Königsee (20). Auch in den kreisfreien Städten Erfurt (15), Gera und Suhl (30) werden noch Wahlhelfer zur personellen Absicherung der Wahl gesucht.
Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik
Erfurt, 29. April 2019 - Nr. 098/2019
CDU-Fraktion fordert ermäßigte Umsatzsteuer für Online-Printprodukte
Wucherpfennig: "Initiative macht Qualitätsjournalismus im ländlichen Raum attraktiver"
Erfurt - Thüringens CDU-Landtagsfraktion will einen ermäßigten Umsatzsteuersatz für online vertriebene Zeitungsprodukte bundesweit einführen lassen. Über einen entsprechenden Antrag soll der Thüringer Landtag im Mai Plenum debattieren.
Der Antrag der Christdemokraten fordert die Landesregierung auf, eine entsprechende Bundesratsinitiative zu initiieren, beziehungsweise zu unterstützen. "Während für Zeitungen und Zeitschriften bundesweit ein ermäßigter Steuersatz von 7 Prozent gilt, müssen Verlage für dieselben journalistischen Inhalte 19 Prozent Mehrwertsteuer verlangen, sobald sie online vertriebenen werden", so der medienpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Gerold Wucherpfennig.
"Diese steuerliche Ungleichbehandlung ist im digitalen Zeitalter nicht mehr zeitgemäß." Zudem ziele der Antrag der Christdemokraten darauf ab, die derzeit oftmals sehr angespannte finanzielle Situation der Verlagshäuser im Rahmen der politischen Möglichkeiten zu entlasten. Mit einem ermäßigten Mehrwertsteuersatz könnten die medialen Online-Produkte für den Endkunden mehr als zehn Prozent billiger werden. "Ein niedriger Preis trägt nicht zuletzt auch zur besseren Versorgung des ländlichen Raumes mit Qualitäts-Journalismus bei", so Wucherpfennig.
Der Antrag der Christdemokraten fordert die Landesregierung auf, eine entsprechende Bundesratsinitiative zu initiieren, beziehungsweise zu unterstützen.
Matthias Thüsing
Pressereferent
Erfurt am 29.04.2019
Nachunternehmerhaftung würde unverhältnismäßige Haftungsrisiken für betroffene Unternehmen bedeuten
|
29. April 2019. Anlässlich der Pläne zur Einführung einer Nachunternehmerhaftung in der Paketbranche erklärt BDA-Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter:
Der Staat darf seine Aufgabe zur Überwachung der Einhaltung des Mindestlohns nicht einfach auf andere Unternehmen überwälzen. Unternehmen haben keine auch nur annähernd vergleichbaren Kontrollmöglichkeiten gegenüber anderen Unternehmen wie der Staat. Die neuen Gesetzespläne würden daher unverhältnismäßige Haftungsrisiken für die betroffenen Unternehmen bedeuten, zumal die Haftung langjährige Zeiträume und damit hohe Beträge betreffen kann. Zudem gibt es für niemanden eine verlässliche Möglichkeit auszuschließen, dass ein Vertragspartner Rechtsverstöße begeht.Wer sich als Arbeitgeber nicht an Recht und Gesetz hält und Beschäftigten nicht den vollen Lohn zahlt und Sozialbeiträge vorenthält, kann und muss nach geltenden Vorschriften bestraft werden. Wenn der Staat Kontrolldefizite bei den Sozialversicherungsbeiträgen sieht, muss er seine Kontrollen verbessern statt rechtstreuen Unternehmen neue Haftungsrisiken aufzudrücken. |
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