Montag, 10. August 2020

Landwirtschaftspolitiker Marcus Malsch zur Mäuseplage in Thüringen:

 

„Das Thüringer Umweltministerium muss endlich zu einer Lösung kommen, die eine schnelle und effektive Bekämpfung der Mäuseplage ermöglicht. Der zielgerichtete Einsatz von Giftködern ist in der aktuellen Situation eindeutig geboten. Dazu müssen die Hamster-Schutz-Flächen auf die Gebiete begrenzt werden, wo auch tatsächlich eine Population nachgewiesen wurde. Für die Bauern ist es fünf vor Zwölf! Mitte August beginnt die Aussaht des Winterraps, dessen kompletter Ertrag durch die Mäuse gefährdet werden könnte. Bereits jetzt wird wegen der Mäuseplage bei der Weizenernte mit Einbußen von bis zu 40 Prozent gerechnet. Nach dem schweren Dürrejahr 2019 und den Einbußen durch die Corona-Pandemie muss die Politik nun im Interesse der Bauern und Verbraucher handeln.“

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