18 Parteien durch den Landeswahlausschuss für die Landtagswahl 2019 in Thüringen zugelassen
Der Landeswahlausschuss hat in seiner Sitzung am 30. August 2019 18 Landeslisten zur Landtagswahl 2019 in Thüringen zugelassen.
Die Reihenfolge der Parteien auf den Thüringer Stimmzetteln zur Landtagswahl 2019 richtet sich gemäß § 31 Absatz 3 des Thüringer Landeswahlgesetzes nach der Zahl der Landesstimmen, die sie bei der letzten Landtagswahl in Thüringen erreicht haben. Die übrigen Landeslisten schließen sich in alphabetischer Reihenfolge der Namen der Parteien an.
„Demzufolge ergibt sich folgende Reihenfolge auf dem Stimmzettel:
1. Christlich Demokratische Union Deutschlands – CDU
2. DIE LINKE – DIE LINKE
3. Sozialdemokratische Partei Deutschlands – SPD
4. Alternative für Deutschland – AfD
5. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – GRÜNE
6. Nationaldemokratische Partei Deutschlands – NPD
7. Freie Demokratische Partei – FDP
8. Piratenpartei Deutschland – PIRATEN
9. Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative – Die PARTEI
10. Kommunistische Partei Deutschlands – KPD
11. Aktion Partei für Tierschutz – DAS ORIGINAL - TIERSCHUTZ hier!
12. Bündnis Grundeinkommen – Die Grundeinkommenspartei – BGE
13. Demokratie DIREKT! Thüringen - DIE DIREKTE!
14. Die blaue Partei Thüringen - Blaue #TeamPetry Thüringen
15. Graue Panther - Graue Panther
16. Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands – MLPD
17. Ökologisch-Demokratische Partei / Familie, Gerechtigkeit, Umwelt - ÖDP / Familie ..
18. Partei für Gesundheitsforschung – Gesundheitsforschung“,
so der Landeswahlleiter Günter Krombholz.
Am 27. Oktober 2019 bewerben sich insgesamt 399 Kandidaten (darunter 113 Frauen) auf den Landeslisten in Thüringen um einen Sitz im 7. Thüringer Landtag.
Der Landeswahlleiter
THÜRINGEN
Pressemitteilung 222/2019 vom 30. August 2019
Freitag, 30. August 2019
„Unvergessen!“ Sieben Nordhäuser Künstler wieder im Rampenlicht
Teil 7: Lothar Rechtacek
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Lothar Rechtacek, der 1945 mit seiner Familie nach
Niedersachswerfen floh, verwirklichte sich zunächst im Berliner Raum
durch viele Großplastiken, sowie 1975 durch die Gründung der noch heute
existierenden Künstlergemeinschaft „Akanthus“
in Berlin, deren künstlerischer Leiter er bis 1984 war. Bis zu seinem
Tod im Januar 2013 arbeitete Lothar Rechtacek – u.a. als Lehrer der
Jugendkunstschule. Rechtaceks künstlerisches Lebenswerk ist sehr
vielfältig und reicht von Groß- und Kleinplastiken, Malerei
und Grafik, über Glasgestaltung bis hin zu architekturgebundener Kunst
(Friese, Wandmalereien, Reliefs).
Schwerpunkt seiner künstlerischen Tätigkeit war die
Gestaltung von Mensch und Tier in Malerei, Grafik und Skulptur. Dabei
blieb er stets der realistischen Darstellungsweise treu, vor allem in
seinen zahlreichen Porträts und Akt-Darstellungen.
Besonders beeindruckend sind seine Tierdarstellungen, die die
Charaktere der jeweiligen Tiere – Ozelot, Wildkatze oder Eule –
ausdrücken und wie in Bewegung erstarren lassen.
Neugierig? Die Werke des bekannten Nordhäuser
Künstlers sowie weiterer Nordhäuser sind in der Sonderausstellung
„Unvergessen!“ im Kunsthaus Meyenburg anzuschauen. Gelegenheit dazu
besteht bis zum 8. September 2019.
CDU-Fraktion will Nationalitäten von Tatverdächtigen künftig immer nennen
Walk: „Transparenz immer das beste Mittel gegen Populismus “
Erfurt – Thüringens CDU-Landtagsfraktion fordert
die grundsätzliche Nennung von Nationalitäten von Tatverdächtigen in
Polizeipressemitteilungen. „Das sollte ein Angebot für Journalisten
darstellen“, so CDU-Innenexperte Raymond Walk.
„Selbstverständlich liegt die Entscheidung, was veröffentlicht wird und
was nicht, weiter in den Redaktionen.“
Walk zeigt sich überzeugt davon, dass
"Transparenz immer das beste Mittel gegen Populismus“ sei. „Die
Nationalität sollte wie in Nordrhein-Westfalen zukünftig zur Meldung
dazugehören." Sich leiten zu lassen von der Sorge, dass man
möglicherweise
jemanden stigmatisiere, sei ein schlechter Ratgeber.
Den Anstoß zu dieser Überlegung gab jetzt
NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU). Er plant, künftig die Nationalität
von mutmaßlichen Straftätern in Polizei-Pressemitteilungen öffentlich
zu machen. Bisher weist die Polizei in NRW bei Tatverdächtigen
nur auf die Herkunft hin, wenn diese vermutlich im Bezug zur Tat steht.
Auch der Pressekodex des Deutschen Presserates hält Journalisten an,
die Nationalität eines Tatverdächtigen nur bei einem begründeten
öffentlichen Interesse zu nennen.
Auch Thüringens Innenministerium hatte in dieser
Woche, öffentlich verkündet, die Nationalitäten von Tatverdächtigen
immer nennen zu wollen. Nach nur einem Tag allerdings hat Innenminister
Georg Maier (SPD) diese Ankündigung seines Pressesprechers
wieder einkassiert und als Kommunikationspanne dargestellt.
Matthias Thüsing
Pressereferent
Pressestelle
Öffnung nach Komplettsanierung:
Eröffnung der Nordhäuser Kindertagesstätte „Haus Domino“
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Nordhausen (psv) Nach elfmonatiger Bauzeit wurde
heute, am 30. August 2019, die Nordhäuser Kindertagesstätte „Haus
Domino“ wiedereröffnet. Ziel der Baumaßnahme war die Schaffung weiterer
Betreuungsplätze entsprechend der Kita-Bedarfsplanung
2017/2018 auf nunmehr 94 Plätze. Dazu war die Komplettsanierung der
bestehenden Kindertageseinrichtung notwendig gewesen. Die Plätze für
Kinder unter zwei Jahre sind neu und bieten nunmehr in einer weiteren
Einrichtung der Stadt die Möglichkeit einer durchgängigen
Betreuung von der Krippe bis zum Schuleintritt.
„Als Stadt Nordhausen wollen wir die beste
Infrastruktur für unsere Kinder und Enkelkinder vorweisen können. Aus
diesem Grund freuen wir uns, dem Träger der Kindertageseinrichtung „Haus
Domino“, dem Jugendsozialwerk, ein komplett saniertes
und modernisiertes Gebäude für unseren Nordhäuser Nachwuchs übergeben
zu können. Die Stadt hat dafür viel investiert und sie wird auch
weiterhin auf diesem Gebiet viel investieren müssen. Auch wenn die
Gebäudesubstanz alle Beteiligten – von den Planern, Architekten,
den bauausführenden Firmen, etc. - vor große bauliche Herausforderungen
gestellt hat, so wurde das Projekt doch zielorientiert auf den Weg
gebracht und umgesetzt. Dafür möchte ich mich heute bei allen
Beteiligten bedanken,“ so Oberbürgermeister Kai Buchmann.
In der Kindertagesstätte werden durch den Umbau 49
zusätzliche Kinder-Betreuungsplätze – für dann insgesamt 94 Plätze –
geschaffen. Die Plätze für unter Zweijährige sind neu und bieten in
einer weiteren Einrichtung der Stadt die Möglichkeit
einer durchgängigen Betreuung von der Krippe bis zum Schuleintritt.
„Der Ausbau des „Haus Domino“ sowie der
KITA „Brummkreisel“ haben auch
positive Auswirkungen auf das Platzangebot der Stadt. Die Stadt
Nordhausen erfüllt nunmehr den Kita-Bedarfsplan zu 97
%. Mit den abgeschlossenen Erweiterungen hält die Stadt Nordhausen
insgesamt 2015 Betreuungsplätze vor. Derzeit können wir mit den
angebotenen Plätzen alle Betreuungsanfragen von Nordhäuser Eltern
erfüllen,“ ergänzt Bürgermeisterin Jutta Krauth.
Die Komplettsanierung des Gebäudes erfolgte im
Zeitrahmen, die für die eigentliche Modernisierungsmaßnahme vorgesehen
war. Insgesamt waren 25 Firmen an den seit Herbst 2018 laufenden
Bauarbeiten beteiligt. Im Zuge der Umbaumaßnahmen traten
mannigfaltige bauliche Herausforderungen am Fachwerkhaus von 1875 auf.
So wurden neben verfaulten Deckenbalken, durch Feuchtigkeit geschädigte
Fachwerkwände auch belastete Materialien in mehrlagig verlegten Fußböden
offenbar und mussten aufwendig entsorgt
werden. Des Weiteren wurden statisch
aufzuwertende Fundament- und
Kelleraußenwandbereiche vorgefunden. Hieraus resultieren erhebliche
Mehrleistungen und Nachträge in fast allen Gewerken. Insgesamt betrugen
die Baukosten zirka zwei Millionen Euro. Aus dem Investitionsprogramm
Kinderbetreuungsfinanzierung 2017-2020 (Bundesprogramm) flossen 745.000
Euro in die Gesamtfinanzierung ein
Die Außenanlagen werden dem Abschluss der
Innenbaumaßnahme und mit Blick auf die Kapazitätserweiterung und
Krippenkinder sukzessive bis Herbst dieses Jahres umgestaltet.
[Fotos: ©Stadtverwaltung Nordhausen]
Weiteres Gemeinschaftsprojekt: Erneuerte Naschbeete auf dem Petersberg
Projektmitarbeiter der Maßnahme „Grünes Stadtgebiet
– artenreich und vielfältig“ erneuern und gestalten „Naschbeete“ auf
dem Petersberg
Nordhausen (psv). Als gemeinsames Projekt vom
Berufsbildungszentrum Nordhausen (BBZ), Jobcenter und dem Amt für
Stadtentwicklung der Stadt Nordhausen konnte bereits die alte
Streuobstwiese im Borntal aufbereitet und gepflegt werden. Nun
haben die Beschäftigten der geförderten Maßnahme (AGH) des Jobcenters
Nordhausen ein weiteres Projekt, im Zentrum der Stadt Nordhausen,
umsetzen können.
Unter Anleitung des Projektleiters Herr Jakschik
(Natur- und Umweltpädagoge beim BBZ Nordhausen) setzten die
Beschäftigten drei vorhandene Holzeinfassungen auf dem Petersberg
handwerklich wieder in stand und gestalteten sie farblich neu.
In die Naschbeete wurden verzehrbare Pflanzen eingepflanzt. Dabei
handelt es sich ausdauernde Kräuter und Gewürzpflanzen, wie z. B.
Rosmarin oder Salbei. In der Gartensaison sollen die Beete um wechselnde
Nutzpflanzen ergänzt werden.
Das Projekt auf dem Petersberg wurde unter Leitung
von Bürgermeisterin Jutta Krauth angestoßen und folgt der Idee der
„Essbaren Stadt“, dabei soll auf möglichst große Artenvielfalt und
Grundsätze des ökologischen Gärtnerns Wert gelegt werden.
Die Neugestaltung weiterer Hochbeete in Partnerschaft mit dem BBZ ist
für die kommenden Jahre vorgesehen. In der nächsten Woche werden noch
zwei aufgearbeitete Sitzelemente durch das BBZ aufgestellt.
[Foto: Herr Jakschik und Beschäftigte des BBZ ©Stadtverwaltung Nordhausen]
Ilm-Kreis im 1. Halbjahr 2019 Umsatzspitzenreiter in Thüringen
Insgesamt erzielten die Thüringer
Industriebetriebe im 1. Halbjahr 2019
einen Umsatz von 16,4 Milliarden Euro
und somit eine Umsatzsteigerung von
317 Millionen Euro (2,0 Prozent)
zum entsprechenden Vorjahreszeitraum. In neun
Landkreisen und drei kreisfreien Städten
Thüringens stiegen nach Mitteilung des Thüringer
Landesamtes für Statistik im
1. Halbjahr 2019 die Industrieumsätze
im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Acht Kreise
und drei kreisfreie Städte mussten
Umsatzeinbußen hinnehmen.
Pressemitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik
Erfurt, 30. August 2019
Pressemitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik
Erfurt, 30. August 2019
Fast 400 Gefährdungsanzeigen im Jenaer Universitätsklinikum
Zippel: „Das Krankenhaus muss endlich wieder ein attraktiver Arbeitgeber sein"
Erfurt - Dem Universitätsklinikum in Jena sind
zwischen Juli 2018 und Juni 2019 von Seiten der Belegschaft insgesamt
379 Fälle einer Patientengefährdung angezeigt worden. Darüber
informierte die Landesregierung auf Anfrage des CDU-Landtagsabgeordneten
Christoph Zippel. Mitarbeitern zufolge sei ein wesentlicher Grund für
die Missstände eine angespannte Pflegesituation infolge von
Personalmangel, so Zippel. Insbesondere fehle es seinen Informationen
zufolge an Stellenplänen für die einzelnen Klinikbereiche,
in denen eine Mindeststärke an Personal festgelegt wurde. „Bei
kurzfristigen Ausfällen von Mitarbeitern darf deren Arbeit in bereits
ausgedünnten Stationen nicht auf die Schultern des verbleibenden
Personals gelegt werden", fordert Zippel. Nötigenfalls müsse
auch einmal eine Operation oder eine personalintensive Behandlung
verschoben werden. Der Christdemokrat regte an, die Zahl der
Mitarbeiter, die für Krankheitsvertretungen auch kurzfristig zur
Verfügung stehen, aufzustocken.
Zippel fordert weiter: „Das Universitätsklinikum
Jena hat zu Recht einen hohen Anspruch in Lehre und Forschung. Diesem
Anspruch sollte das UKJ auch als Arbeitgeber gerecht werden." Es müsse
endlich mehr Wert darauf gelegt werden, ein
attraktiver Arbeitgeber zu sein. Die Zeiten, da man die Mitarbeiter in
der Pflege, aber auch das medizinische Personal nicht entsprechend
würdige und keine guten Rahmenbedingungen biete, seien endgültig vorbei.
„Wissenschaftsminister Tiefensee (SPD) als oberster
Dienstherr von Thüringens größtem Landesbetrieb muss sich um die
Arbeitsbedingungen der dortigen Mitarbeiter endlich kümmern", sagt
Zippel.
Matthias Thüsing
Presserefernt
Erfurt, 30.08.2019
Spendenaktion zum Friedens- und Treppenfest 2019
Nordhausen (psv) Der 1. September erinnert als Antikriegstag jährlich an den Beginn des Zweiten Weltkrieges mit dem Angriff auf Polen am 1. September 1939. Der Tag dient in Deutschland vor allem der Mahnung und Erinnerung an Gräuel und Verbrechen von Kriegshandlungen. In Nordhausen wird das Gedenken in diesem Jahr auf dem Nikolaiplatz hinter der Stadtbibliothek in ein Friedensfest eingebettet.
Dieses wird, durchgeführt von vielen Akteuren der Kinder- und Jugendarbeit der Stadt, auch durch das Treppenfest rund um die Treppenkäfer des Jugendsozialwerkes Nordhausen umrahmt.
Zur Erinnerungskultur in Nordhausen gehören auch die markanten „Stolpersteine“ in den Straßen der Stadt, die an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern.
Die Stadt möchte das Friedensfest am 1. September für eine Spendenaktion nutzen, um Geld für das Setzen zwei weiterer Stolpersteine im Stadtgebiet zu sammeln. Dies wird unterstützt durch die Physiotherapiepraxis von Britta Schmidt, welche die erreichte Summe der Punkte der Spendenwurfwand im Anschluss sponsern wird. Weiterhin wird ein „Friedensbaum“ aufgestellt. Dort können Kinder und Erwachsene ihre Wünsche für eine friedvollere Welt in Form von „Wunschblättern“ anheften.
Viele der bunten Angebote des Nachmittags laden zum Spielen und Basteln, zum Entdecken, Ausprobieren und Nachdenken ein. Über die gesamte Zeit hin wird Ronald Gässlein im Wechsel mit Mitarbeitern des Jugendsozialwerkes musikalisch das Fest begleiten.
Zu einem kleinen Stück Erinnerung, Mahnung und gemeinsamen Aktivseins laden alle Mitwirkenden für den kommenden Sonntag auf den Bibliotheksplatz ein!
Zum Friedensfest wir es zudem eine Sternwanderung geben. Die Sternen- und Radwanderung wird folgende verschiedene Startpunkte rund um Nordhausen haben:
10:00 Uhr Treffpunkt Wendeschleife Parkallee
Route: Niedersachswerfen - Neustadt – Nikolaiplatz
Streckenlänge ca. 28 km
10:00 Uhr Treffpunkt: Schöne Aussicht
Route: Rüdigsdorf/Petersdorf/Harzrigi/ Kirchholz/Nikolaiplatz
Streckenlänge ca. 8 – 9 km
11:00 Uhr Treffpunkt: Theaterplatz
Route: Promenade - Gehege - Rosengarten - Park Hohenrode - Altstadt – Nikolaiplatz
Streckenlänge ca. 4-5 km
11:30 Uhr Petriturm - barrierearme Wanderung
Route: Rund um Petersberg/Promenade/ Rathausplatz/Nikolaiplatz
Streckenlänge ca. 1,5 km
IHK-Info:
IHK
berät Interessierte zur Gründung im Nebenerwerb
|
Sie
haben eine Geschäftsidee und wollen sich neben Ihrer
Berufstätigkeit damit selbständig machen? Wir informieren Sie,
welche Besonderheiten bei einer Selbstständigkeit im Nebenerwerb
zu beachten sind.
Die
Industrie- und Handelskammer Erfurt bietet hierzu in Nordthüringen
wieder eine Informationsveranstaltung an:
Regionales
Service-Center, Wallrothstraße 4, Nordhausen
Interessierte
erhalten Auskünfte zu Formalitäten und steuerlichen Fragen, zur
Kleinunternehmerregelung, zu Rechnungserstellung und Buchhaltung.
Diese werden auch an Fallbeispielen erläutert. Im Anschluss
besteht die Möglichkeit zur Klärung individueller Fragen.
Eine
vorherige Anmeldung ist erforderlich über die Website
www.erfurt.ihk.de
unter der Dokumenten-Nummer: NDHEN2019 (Eingabe im Suchfeld) oder
per E-Mail an rsc-nord@erfurt.ihk.de.
gez.
Diana
Stolze
Leiterin
Regionale Service-Center
Landkreise
Eichsfeld, Nordhausen und Kyffhäuserkreis
|
Schulanfangsaktionstag auf dem Hohekreuz-Sportplatz
Nordhausen (psv) Mehr als 1.200 Grundschüler der 1. und 2. Klassen des gesamten Landkreises kamen heute auf den Hohekreuz-Sportplatz zum "Schulanfangsaktionstag", der alle 2 Jahre von Kreissportbund und Kreisverkehrswacht Nordhausen e.V. organisiert wird. Der 1. Beigeordnete des Landratsamtes, Stefan Nüßle, eröffnete im Beisein von Vertretern Kreisverkehrswacht, Kreissportbund, dem Bundestagsabgeordneten Manfred Grund und dem 1.
Ehrenamtlichen Beigeordneten der Stadt Nordhausen, Michael Kramer, das Fest.
"Mit diesem Tag wollen wir bei den Jüngsten nicht nur die Freude an der Bewegung bei Sport und Spiel wecken, sondern sie sollen auch kurz nach Schuljahresbeginn zu Vorsicht und Achtung im Straßenverkehr sensibilisiert werden", sagte der Vorsitzende der Kreisverkehrswacht, Olaf Salomon. Er dankte den vielen beteiligten regionalen Vereinen, der Landespolizeiinspektion, dem Landessportbund, Stadt und Landkreis sowie den fleißigen Helfern des Staatlichen Berufsschulzentrums und der Pro Vita Akademie Nordhausen für ihre Unterstützung.
(Fotos: Stadtverwaltung Nordhausen)
Donnerstag, 29. August 2019
Der Förderverein des Parks Hohenrode teilt mit,
dass der Park Hohenrode auch in diesem Jahr wieder
am Tag des offenen Denkmals am 08. September 2019 teilnimmt und öffnet seine
Türen für alle interessierten Gäste.
Der Förderverein hat dazu wieder einiges an
Aktivitäten vorbereitet, die ich Ihnen hiermit bekannt geben und zu
denen ich Sie auch herzlich einladen möchte.
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10 Uhr Würdigung der Baumpaten (dazu wird gesondert, persönlich eingeladen)
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Von 11 – 17 Uhr : Pflanzen- und Staudenmarkt, Flohmarkt,
Gugelhupfstand und frisch gebackene Waffeln, Öffnung der Villa
(Informationen und Besichtigung der unteren Etage möglich)
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13:30 Uhr Führung durch die Villa mit dem Gästeführer Herrn Degener, (15:00 Uhr ist eine weitere Führung nach Bedarf geplant)
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11 Uhr und 14:30 Uhr dendrologische Führung durch die Parklandschaft mit dem Baumexperten Herrn Dr. Merg
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14 Uhr Einweihung einer Sonderstempelstelle der Harzer Wandernadel
-
Das Park Café ist geöffnet von 11 – 17 Uhr und verwöhnt
die Gäste mit frischen Kaffee und leckerem selbstgebackenem Kuchen. Wer
es lieber deftig mag, darf sich auf Bratwurst und Steak vom Grill
freuen.
Wir hoffen auf gutes Wetter und freuen uns auf viele nette Gäste und interessante Gespräche.
Hannelore Haase
Vorstandsvorsitzende
Förderverein Park Hohenrode e.V.
Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums
Für Demokratie und gegen Extremismus: Giffey stärkt Engagierten den Rücken
Weitere Unterstützung durch Bundesprogramm
„Demokratie leben!“
Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey hat in dieser Woche bei mehreren Terminen die weiter steigende Bedeutung des Engagements für Demokratie und Vielfalt und gegen Extremismus deutlich gemacht. In Sachsen und Brandenburg traf sich die Ministerin mit Menschen, die sich vor Ort für ein friedliches Zusammenleben ohne Hass, Hetze und Ausgrenzung einsetzen und dabei mitunter auch ein persönliches Risiko eingehen.
Bundesministerin Giffey: „Die Demokratie, in der wir leben, ist nicht für immer und ewig garantiert. Wir müssen uns aktiv um sie kümmern und vor allem denen den Rücken stärken, die sich für eine offene, vielfältige Gesellschaft und ein friedliches Miteinander einsetzen. Mit unserem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ tun wir das jetzt und in Zukunft. Im letzten Jahr haben wir das Programm entfristet und damit auf Dauer gestellt. Für die nächste Förderperiode ab 2020 haben wir mehr als 800 Bewerbungen erhalten. Das zeigt, wie groß das Engagement im Land ist und dass die Unterstützung durch den Bund nachgefragt wird und dringend notwendig ist. Wir fördern Akteure auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene, um denjenigen, die unsere Demokratie bedrohen, breit etwas entgegenzusetzen. Gesellschaftlicher Zusammenhalt und der Kampf gegen Rechtsextremismus entscheidet sich aber vor allem vor Ort, da, wo Nachbarn und Dorfgemeinschaften zusammenkommen.“
Treffen mit Engagierten
Im brandenburgischen Seddiner See tauscht sich die Ministerin heute (29.8.) mit 70 Beraterinnen und Beratern der mobilen Beratungsteams, der RAA und von verschiedenen Partnerschaften für Demokratie aus.
Am Nachmittag nimmt sie in Potsdam an der Verleihung des Steh-auf-Preises für Toleranz und Zivilcourage teil, den die F.C. Flick-Stiftung vergibt.
In Leipzig traf Bundesministerin Giffey am Dienstag (27.8.) zusammen mit der sächsischen Integrationsstaatsministerin Petra Köpping Engagierte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zivilgesellschaftlicher Projekte. Dabei wurde auch über Bedrohungen gesprochen, denen die Aktiven zunehmend ausgesetzt sind.
Das Bundesfamilienministerium fördert 300 Partnerschaften für Demokratie in Deutschland. Jede zweite Partnerschaft für Demokratie ist von Beleidigungen und Drohungen betroffen. Bei jeder dritten Partnerschaft für Demokratie wurde bereits versucht, sie in ihrem Engagement zurückzudrängen. Deshalb wird das Ministerium auch Gespräche führen, wie insbesondere die Mobile Beratung und Opferberatung weiter gestärkt werden kann.
Giffey: „Ich verurteile jede Form von Hass, Hetze und Gewalt und stehe an der Seite der Opfer. Wir dürfen nicht zulassen, dass Menschen, die sich für Demokratie, Menschenrechte und Vielfalt einsetzen, angegriffen werden. Wir werden die Stärke des Rechts gegenüber dem Recht des Stärkeren verteidigen. Öffentliche Sicherheit muss für alle gewährleistet werden. Dazu gehört, neben einer guten Arbeit von Polizei und Justiz, Prävention und Opferschutz.“
Bundesprogramm „Demokratie leben!“
„Demokratie leben“ ist das weitreichendste und finanzstärkste Programm der Bundesregierung für Demokratieförderung und Extremismusprävention. Das Programm sucht europaweit seinesgleichen. Es wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend verantwortet. 2015 startete das Programm mit rund 40 Millionen Euro jährlich. Inzwischen stehen mehr als 100 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung.
Die zweite Förderperiode 2020 bis 2024 setzt drei Schwerpunkte: „Demokratie fördern – Vielfalt gestalten – Extremismus vorbeugen“. Das Interessenbekundungsverfahren für eine künftige Förderung ist abgeschlossen. Die eingereichten Projektideen werden nun von externen Gutachtern geprüft und bewertet. Im September startet das Antragsverfahren. Über die Bewilligung wird bis Dezember entschieden. Die Förderperiode beginnt zum 1. Januar 2020.
Rechtlich ist derzeit allein eine Förderung von Modellprojekten möglich. Eine Strukturförderung oder institutionelle Förderung ist damit ausgeschlossen.
Demokratiefördergesetz
Bundesfamilienministerin Giffey setzt sich für ein Demokratiefördergesetz ein, das eine dauerhafte Förderung etablierter Strukturen ermöglichen würde.
Giffey: „Demokratieförderung ist kein Projekt, sondern eine Daueraufgabe. Dafür brauchen wir endlich eine rechtliche Grundlage. Wir arbeiten deshalb für ein Demokratiefördergesetz, das demokratische Strukturen unterstützt und Extremismus entgegenwirkt.“
Das BMFSFJ hat bereits in der vergangenen Legislatur einen Entwurf für ein Demokratiefördergesetz erarbeitet. Es kam allerdings keine koalitionsinterne Einigung zustande. Ministerin Giffey wird in dieser Legislatur über den Koalitionsvertrag hinaus einen weiteren Anlauf unternehmen.
Bundesfamilienministerium
Veröffentlicht am 29.08.2019
Rangfolge der Industriewirtschaftszweige 1. Halbjahr 2019
Hersteller von Kraftwagen und
Kraftwagenteilen weiterhin führende Branche in
Thüringen
Die Thüringer Industriebetriebe mit 50 und mehr Beschäftigten erzielten nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik von Januar bis Juni 2019 einen Umsatz in Höhe von 16,4 Milliarden Euro.
Pressemitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik
Erfurt, 29. August 2019
Die Thüringer Industriebetriebe mit 50 und mehr Beschäftigten erzielten nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik von Januar bis Juni 2019 einen Umsatz in Höhe von 16,4 Milliarden Euro.
Pressemitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik
Erfurt, 29. August 2019
Das Thüringer Landesbauamt für Bau und Verkehr (TLBV) – Region Nord informiert:
Vollsperrung der B4 Grimmelallee
Nordhausen vom 30. August 2019, ab 09.00 Uhr, bis 22. November 2019
Im Rahmen der Bürgerinformationsveranstaltung, am
18. Juli, informierte das zuständige Thüringer Landesbauamt für Bau und
Verkehr (TLBV) – Region Nord über die bevorstehende Sanierung der
Grimmelallee in Nordhausen und die dadurch entstehenden
Verkehrseinschränkungen und Umleitungen. Die abschnittsweise Sanierung
der Bundesstraße B4 ist von Ende Juli 2019 bis Ende 2022 geplant. Bei
der Baumaßnahme handelt es sich um eine komplexe Gemeinschaftsmaßnahme
zusammen mit dem TLBV, dem Stadtentwässerungsbetrieb,
dem Wasserverband Nordhausen, den Verkehrsbetrieben Nordhausen, der
Nordhausen Netz GmbH und der Stadt Nordhausen.
Der Baubeginn des ersten Abschnitts war der 29.
Juli 2019. Im Bereich von der Volkshochschule bis zur
Heinrich-Zille-Straße. Der Verkehr in Richtung Norden
(Niedersachswerfen) konnte unter einer halbseitigen Verkehrsführung auf
der Grimmelallee
geführt werden. Der Stadteingangsverkehr wird gegenwärtig über die
Bochumer Straße umgeleitet.
Wie bereits bei der Bürgerinformationsveranstaltung
am 18. Juli vorgestellt, unterliegt die halbseitige Verkehrsführung auf
der B4 einigen Rahmenbedingungen, wie die Funktionstüchtigkeit der
bestehenden Straßenentwässerungseinrichtungen
oder die Richtigkeit der Zustandsfeststellungen des Baugrundes. Um eine
gesicherte Einleitung des Straßenwassers in das Kanalnetz der
Stadtentwässerungsbetriebe Nordhausen zu erreichen muss kurzfristig die
Gleisanlage der Verkehrsbetriebe Nordhausen in geschlossener
Bauweise unterfahren werden. Hierzu ist es erforderlich Start- und
Zielbaugruben zu errichten, die eine Vollsperrung der B4 bedingen. Um
weiterhin die bereits georteten, mit Ziegelschutt verfüllten,
Sprengtrichter auszuräumen und somit einen sicheren und stetigen
Baufortschritt sicherzustellenden wird die B4 vom 30. August 2019, ab 09.00 Uhr, bis 22. November 2019
voll gesperrt.
Der Verkehr wird umgeleitet.
-
Der PKW-Verkehr wird in Richtung Harz von der Kreuzung Arnoldstraße/ Bahnhofstraße über die H.-Zille-Straße umgeleitet.
-
Der LKW-Verkehr in Richtung Harz wird über Freiherr-v.-Stein-Straße - Bochumer Straße geführt.
Die Verkehrsteilnehmer und Anwohner werden für diese Festlegung um Verständnis gebeten.
Ziel des TLBV ist, dass die Befahrung des ersten Bauabschnittes der Grimmelallee bis Ende November 2019 wieder möglich ist.
3. Sommerfest für alle Nordhäuser im „Nordhaus“
Der Countdown läuft –
am Samstag, dem 31. August ist es wieder soweit. Zum dritten Mal lädt
die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) zu einem Sommerfest in
das Begegnungszentrum „Nordhaus“ ein. Ein bunter Strauß an
Programmpunkten erwarten die großen und kleinen Gäste ab 14 Uhr.
Eine
Hüpfburg, ein Niedrigseilgarten, Kinderschminken und viele
Bastelaktionen sowie „erfrischende“ Wasserbomben warten auf die
Kleinsten. Zudem wird u.a. im großen Saal eine Cosplay-Tanzeinlage
präsentiert.
Wie auch im letzten Jahr
führt der Nordhäuser Musiker Michael Knopp durch das Programm.
Wer Lust hat auch einmal
zu trommeln, kann an seinem Trommelworkshop teilnehmen.
Grillwürstchen,
selbstgemachter Kartoffelsalat und köstlicher Kuchen sorgen für das
leibliche Wohl. Der Eiswagen macht außerdem wieder Station am
„Nordhaus“.
Das „Nordhaus“-Team
freut sich auf zahlreiche Besucher und gute Stimmung. Der Eintritt
ist frei. Das „Nordhaus“ ist in der Stolberger Straße 131 in
Nordhausen.
Mittwoch, 28. August 2019
AUSSCHREIBUNG
11. Nordhäuser Grafikpreis der Ilsetraut Glock-Grabe Stiftung
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Nordhausen (psv) Die Ilsetraut Glock-Grabe Stiftung
verleiht im Jahr 2020 zum 11. Mal den mit 1.500 € dotierten Nordhäuser
Grafikpreis. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen einer
Sonderausstellung, die von der Fachjury ausgewählten Werke
der 15 für den Preis nominierten Künstler und Künstlerinnen
präsentiert. Zu sehen ist die Ausstellung vom 11. Januar bis zum 1. März
2020 im Kunsthaus Meyenburg in Nordhausen.
Die Preisverleihung findet am 16. Februar 2020, um
11 Uhr, im Kunsthaus Meyenburg statt. Gleichzeitig werden der von der
Kreissparkasse Nordhausen der mit 1.000 € dotierte Förderpreis und der
Publikumspreis in Höhe von 500 €, der vom Kunsthaus
Meyenburg Förderverein e.V. gesponsert wird, vergeben.
Am Wettbewerb können sich alle Künstlerinnen und
Künstler beteiligen, die im Bereich künstlerische Grafik arbeiten
(Radierung, Zeichnung, Holzschnitt, Serigrafie, etc.), in Thüringen,
Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Hessen und Sachsen leben
oder in einer engeren Beziehung zu Nordhausen stehen.
Für die Vorauswahl werden die Bewerber gebeten, bis 17. November 2019,
die üblichen Bewerbungsunterlagen (Vita, Ausbildungswerdegang, Ausstellungen, Preise o.ä.) sowie eine CD-Rom mit 5 Bildern
ihrer Werke als jpg-Datei einzureichen.
In entsprechender Auflistung mit Titel und Technik
sind zudem Entstehungsjahr und Bildgröße anzugeben. Die Arbeiten dürfen
nicht älter als 5 Jahre sein.
Kontaktadresse: Kunsthaus Meyenburg
Alexander-Puschkin-Str. 31
99734 Nordhausen
Tel.: 03631 / 88 10 91
Fax: 03631 / 89 80 11
E-Mail:
kunsthaus@nordhausen.de
gez.
Susanne Hinsching
Vorsitzende Ilsetraut Glock-Grabe Stiftung und Leiterin der städtischen Museen Nordhausen
[Bild: Ilsetraut Glock: Eule, Aquatinta, 1996]
Einzureichen im: Kunsthaus Meyenburg
A.-Puschkin-Str. 31
99734 Nordhausen
Tel. 03631/881091
BEWERBUNGSUNTERLAGEN Fax 03631/898011
Name: Vorname:
Wohnanschrift:
Tel./Fax:
geboren am:
Ausbildungswerdegang:
Ausstellungen, Preise, etc.:
Beschreibung des Projektes:
Ort: Datum: Unterschrift:
Einzureichen im: Kunsthaus Meyenburg
A.-Puschkin-Str. 31
99734 Nordhausen
Tel. 03631/881091
BEWERBUNGSUNTERLAGEN Fax 03631/898011
Name: Vorname:
Wohnanschrift:
Tel./Fax:
geboren am:
Ausbildungswerdegang:
Ausstellungen, Preise, etc.:
Beschreibung des Projektes:
Ort: Datum: Unterschrift:
THEATERNATUR2019_Fazit
ENDSTATION:EINHEIT? fest im Blick
Nach dem Festival ist vor dem Festival: Theaternatur visiert Spielzeit 2020 anBenneckenstein (thea). Der letzte Vorhang ist gefallen, das Theaternatur
Festival 2019 schon wieder Geschichte. Und es endete so, wie es begonnen
hatte. Zwar kurz vom Regen unterbrochen, aber dennoch erneut mit einer
gefeierten Vorstellung. Und mit einer ganz besonderen Botschaft.
Es wird als eines der bisher erfolgreichsten Festivals in die Geschichte
eingehen. Auch wenn die Derniere von „Die Legende vom Glück ohne Ende“
ebenso wie die Premiere von „Die Legende von Sorge und Elend“ kurzeitig
wegen Regens unterbrochen werden musste, Festivalchef Janek Liebetruth zog
ein durchweg positives Resümee. Gemeinsam habe man es in diesem Jahr
wieder geschafft, ein interessantes wie gleichermaßen abwechslungsreiches
Programm auf die Bühne zu bringen. Und das habe so viele Besucher
angesprochen, dass die 3000-Gäste-Marke von 2017 nur knapp verfehlt worden
sei, betonte der Künstlerische Leiter.
Geboten wurde erneut eine ausgewogene Mischung aus Eigenproduktionen
und handverlesenen Gastspielen. Dazu kamen Lesungen und
Filmvorführungen. Insgesamt standen über 30 Einzelveranstaltungen auf dem
erstmalig 17-tägigen Festivalprogramm. Die Spannweite umfasste sämtliche
Genres, aber auch thematisch Perspektiven jenseits wie diesseits des
ehemaligen Grenzwalls. Das gemeinsame über-, wie miteinander Lachen,
Weinen sowie Hinterfragen stand im Mittelpunkt. Die Waldbühne war dafür
einmal mehr als Veranstaltungsort prädestiniert, da das direkte Einzugsgebiet
hier bis vor gut einer Generation durch einen Grenzwall getrennt gewesen sei,
so Liebetruth weiter.
Das diesjährige Thema war ganz bewusst gewählt: Grenzen:Los! thematisierte
vor historischem Hintergrund im 30. Jahr des Mauerfalls zahlreiche Ereignisse
rund um das geteilte Deutschland. Und das direkt an der einstigen Nahtstelle
zweier Gesellschaftssysteme und zweier Militärbünde. Theaternatur – das
Festival der darstellenden Künste stand erneut für ein tolles Programm.
Garniert mit grandiosen Inszenierungen, gespielt von hervorragenden
Künstlern und vorbereitet von einem Team, das tagtäglich an seine Grenzen
ging. Das zusammen garantierte Theaterkultur auf allerhöchstem Niveau.
Getragen wurde das Festival wie gewohnt von Eigenproduktionen. In diesem
Jahr waren das „Die Legende vom „Glück ohne Ende“ und „Die Legende von
Sorge und Elend“. Die Inszenierung von „Glück ohne Ende“ griff die
Erzählung von Film und Roman von „Paul und Paula“ gleichermaßen auf und
ließ das „schönste Liebespaar des Ostens“ auf der Freiluftbühne
Benneckenstein, zwischen mythischem Harzwäldern und liebestollen
Waldwesen erwachen. Das zweite Eigenproduktion, „Legende von Sorge und
Elend“, ist ein von Sören Hornung geschriebenes Kammerstück in drei Akten.
Es spielt im Jahr 2015. Zwei Frauen und zwei Herren. Eine Familie. Eltern und
deren Kinder. Der Vater war einst Grenzer, die Mutter überzeugte
Kommunistin. Die Familienharmonie gerät an ihre Grenzen, als die Kinder
plötzlich anfangen, Fragen zu jener Zeit zu stellen. Es ging um das
Auseinandersetzen mit ehemals zwei verschiedenen Systemen, der
Vergangenheitsbewältigung und dem jahrelangen Herumtragen von Schuld. Zu
den namhaften Gastspielen gehörten in die Jahr zweifellos auch #BerlinBerlin,
ein Gastspiel des Theaters Strahl aus der Hauptstadt Berlin. Die Geschichte
handelte vom Bau der Berliner Mauer und wie der „Antifaschistische
Schutzwall“ eine Familie über Jahrzehnte zerreißt. Und dann ist plötzlich die
Grenze offen.
Und auch Mitsingen war in diesem Jahr ausdrücklich erwünscht: Im Rahmen
des interaktiven Konzertes „Über sieben Brücken musst du gehen“ durften
Besucherinnen und Besucher dabei auf der Waldbühne mit einstimmen. Die
Sängerin Christine Wolff nahm dabei ihr Publikum musikalisch mit auf eine
Reise in die Zeit des Mauerfalls. Mit allen Stücken der diesjährigen Spielzeit
wurde auf unterschiedliche Art und Weise versucht, gleich auf mehrere Fragen
Antworten zu finden. „Waren die einstigen „Nachbarn“ über Jahrzehnte
hinweg Bürger*innen zweier grundverschiedener Länder?“ „Bedeutet dies
etwas für das „Heute?“ Und ist die Endstation Einheit in ein grenzenloses
Zusammenleben 30 Jahre nach der Grenzöffnung gemündet? Wo liegen die
Unterschiede in Erinnerungen, Weltsichten, Hoffnungen und Befürchtungen?
„Diese Fragen haben wir thematisch umgesetzt. Damit hat das Festival
THEATERNATUR erneut Denkanstöße gegeben. Wir wollten GRENZEN
ausloten und uns LOSreißen von Vorurteilen und Stereotypen“, betonte
Liebetruth. Während die erste Phase 2019 unter dem Titel GRENZEN:LOS!
die Unterschiede west- und ostdeutscher Lebensweisen zum Gegenstand der
kreativen Untersuchung machte, stehen im nächsten Jahr vom 7. bis zum 23.
August unter ENDSTATION:EINHEIT? die vereinenden Aspekte im
Mittelpunkt des Interesses. Trennung und Zusammenkunft, Klischee und
Erfahrungswert, Vorurteil und Neuentdeckung. „30 Jahre nach der
Wiedervereinigung ist es endlich an der Zeit aufzuräumen, aufzuarbeiten und
den letzten Schritt der Annäherung zu vollziehen. Wir wollen als Festival
erneut einen Teil dazu beitragen, dass wir auch hier, an der Landesgrenze zu
Niedersachsen, weiter zusammen wachsen“, so Liebetruth.
Weitere Informationen unter www.theaternatur.de im Internet.
Sternwanderung und Treppenfest
Friedensfest zum Antikriegstag am 1. September 2019
|
Nordhausen (psv) Der 1. September erinnert als
Antikriegstag jährlich an den Beginn des Zweiten Weltkrieges mit dem
Angriff der Wehrmacht auf Polen am 1. September 1939. Der Tag ist vor
allem in Deutschland verankert und Mahnung, die an
diesem Tag beginnenden Gräuel des zweiten Weltkrieges nie zu vergessen.
In Nordhausen wird das Gedenken in diesem Jahr in ein Friedensfest
eingebettet.
Für Groß und Klein wird es am 1. September, ab
14:00 Uhr, Angebote auf dem Nikolaiplatz hinter der Stadtbibliothek
geben. Zusammenzustehen für eine friedliche Gesellschaft und Miteinander
der Völker, sich bei Gesprächen und im Tun zu finden,
Gemeinsamkeiten zu erkennen und Unterschiede zu tolerieren ist das Ziel
aller Akteure dieses Tags. Das alles im Spiel, beim Genießen von Kaffee
und Kuchen oder herzhaften Köstlichkeiten zu erleben, wird bei den
vielen Angeboten möglich sein. Verbunden und
umrahmt wird das Friedensfest durch das Treppenfest des
Jugendsozialwerkes.
Zu einem kleinen Stück Erinnerung, Mahnung und
gemeinsamen Aktivseins laden alle Mitwirkenden für den kommenden Sonntag
auf den Bibliotheksplatz ein!
Zum Friedensfest wird es eine Sternwanderung geben.
Die Sternenwanderung und Radwanderung wird folgende verschiedene
Startpunkte rund um Nordhausen haben:
10:00 Uhr Treffpunkt Wendeschleife Parkallee
-
Route: Niedersachswerfen - Neustadt – Nikolaiplatz
-
Streckenlänge ca. 28km
10:00 Uhr Treffpunkt: Schöne Aussicht
-
Route: Rüdigsdorf/Petersdorf/Harzrigi/ Kirchholz/Nikolaiplatz
-
Streckenlänge ca. 8 - 9km
11:00 Uhr Treffpunkt: Theaterplatz
-
Route: Promenade - Gehege - Rosengarten - Park Hohenrode - Altstadt – Nikolaiplatz
-
Streckenlänge ca. 4-5 km
11:30 Uhr Petriturm - barrierearme Wanderung
-
Route: Rund um Petersberg/Promenade/ Rathausplatz/Nikolaiplatz
-
Streckenlänge ca. 1,5km
Knapp 300 Jahre alt: Nordhausens ältestes Reihenhaus bei Sanierung entdeckt
Städtische
Wohnungsbaugesellschaft setzt historischen Wohnungsbestand Am Alten
Tor bis Jahresende instand
Bei
Sanierungsarbeiten an dem historischen Gebäudeensemble Am Alten Tor
ist das älteste Reihenhaus Nordhausens entdeckt worden. Das hat die
dendrochronologische Untersuchung der Balken an den Häusern Am
Alten Tor 2-3 ergeben, die die Städtische Wohnungsbaugesellschaft
(SWG) noch bis Jahresende saniert.
Die
Gebäude, die einst in der Nordhäuser Vorstadt Altendorf standen,
wurden dem Ergebnis nach frühestens im Sommerhalbjahr 1727
errichtet. Sie sind damit knapp 300 Jahre alt und die älteste in
Nordhausen bekannte Reihenhausbebauung. „Reihenhäuser sind keine
Erfindung unserer Zeit, die gibt es schon seit dem Mittelalter. In
Nordhausen sind diese Reihenhäuser aber der erste Beleg für eine
entsprechende Bauweise aus dem 18. Jahrhundert und damit die früheste
bekannte in der Rolandstadt“, sagte Thomas Nitz, Gebietsreferent
des Thüringer Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie.
Die
Denkmalexperten hatten Anfang Juli fünf Holzproben aus verschiedenen
Fachwerkbalken der Häuser entnommen, die dann im Dendrolabor der
Bamberger Universität untersucht worden sind. Mit dem Ergebnis: Alle
Hölzer wurden im Winterhalbjahr 1726/27 gefällt. Es handelt sich um
Fichtenholz aus dem Südharz und der Goldenen Aue.
Nitz
freut sich, dass die knapp 300 Jahre alten Gebäude mit der Sanierung
auf ihre Anfänge zurückgeführt werden: Es entstehen wieder vier
Reihenhäuser, wie sie es im Ursprung einmal waren. „Das war die
Keimzelle der historischen Bebauung in diesem Quartier und genau die
wollten wir wieder zeigen“, sagte auch Architekt Roman Graf vom
Planungs- und Architekturbüro Graf und Partner. Die ursprünglichen
vier Häuser waren als solche nicht mehr erkennbar. Es gab zahlreiche
Um- und Anbauten. Zuletzt lebten noch zwei Familien in der
Häuserzeile.
Und noch
eine Überraschung gab es bei der Sanierung: Unter dem Putz der
Gefache wurde ein einstiges Schmuckfachwerk aus rotem Backstein mit
weißen Gipsmörtelfugen entdeckt. Aufgrund der dendrochronologischen
Ergebnisse lässt sich auch das Fachwerk eindeutig auf Anfang des 18.
Jahrhunderts datieren. „Dieser Fund zeigt, dass es scheinbar eine
Bau-Mode der damaligen Zeit war und gar nicht so selten vorkam, wie
wir bisher dachten“, sagte Nitz. Vergleichbare Ausfachungen finden
sich in Nordhausen auch am Blasii-Pfarrhaus (1713) und als
nachträgliche Ausfachung am Obergeschoss der Flohburg.
Das
Schmuckfachwerk in den Häusern Am Alten Tor 2-3 wird nicht wieder
sichtbar gemacht, weil es in einem sehr schlechten Zustand war.
Die
Sanierungs- und Bauarbeiten Am Alten Tor laufen seit etwas über
einem Jahr: Rund 2,9 Millionen Euro investiert die SWG in den Wohnhof
mit insgesamt acht barrierearmen Wohnungen, alle mit Balkon oder
Terrasse. Zum Jahresende sollen hier die ersten Mieter einziehen. Für
den kommunalen Wohnungsanbieter ist es der zweite Bauabschnitt und
damit der Abschluss des Gesamtprojektes Schärfgasse/Am Alten Tor.
Foto1:
Blick auf das im oberen Teil der Reihenhäuser freigelegte Fachwerk.
Die backsteinerne Ausfachung ist teils noch gut zu erkennen, teils
war sie aber auch in einem sehr schlechten Zustand. Mittlerweile sind
die Gefache wieder verputzt. Foto: Thomas Nitz
Zahl der Beschäftigten an Thüringer Hochschulen auf 17 800 gestiegen
An den Thüringer Hochschulen und dem
Universitätsklinikum Jena waren am
1. Dezember 2018 insgesamt
17 776 Personen (ohne studentische
Hilfskräfte) beschäftigt. Damit stieg nach
Mitteilung des Thüringer Landesamtes für
Statistik der Personalbestand im Vergleich zum
1. Dezember 2017 um
338 Beschäftigte bzw. 1,9 Prozent.
Pressemitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik
Erfurt, 28. August 2019
Pressemitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik
Erfurt, 28. August 2019
IHK-Info:
Wird Europa allmählich muslimisch?
Am vergangenen Sonntag (25.08.)
befasste ich mich in einem Beitrag mit einem Flyer, in dem sich der
Dalai Lama – geistliches Oberhaupt des tibetischen Buddhismus –
mit dem Thema Migration beschäftigt. Und dabei die Meinung vertritt,
dass die meisten Migranten letztendlich wieder in ihre Heimatländer
gehen sollten. Europa solle diese zwar aufnehmen und ausbilden. Das
Ziel sollte hierbei allerdings sein, dass sie anschließend mit ihren
Kenntnissen in ihre Heimatländer zurückkehren.
Dürfte seine Meinung insoweit in
einigen politischen Parteien, mehr aber noch in Kreisen der
Wirtschaft - wenn überhaupt – nur verhaltene Zustimmung finden,
könnte eine weitere Meinung des Dalai Lamas als problematisch
erachtet werden: als er sich für eine Obergrenze der Einwanderung
aussprach, offenbar aus Identitätsgründen (Zitat): „Eine
begrenzte Anzahl ist in Ordnung – aber ganz Europa als muslimisches
oder afrikanisches Land? Das ist unmöglich. Sie wären selbst in
ihrem eigenem Land besser aufgehoben. Bewahrt Europa für die
Europäer,“ (Ende des Zitats.)
Dienstag, 27. August 2019
Unternehmen rufen zu Unterstützung auf
„Klimastreik nicht kriminalisieren“
Berlin, 27.8.2019. „Wir
müssen die Bundesregierung mit einem bundesweiten Streik zwingen,
endlich entschieden auf die Klimakatastrophe zu reagieren“, sagt Dr.
Katharina Reuter, Geschäftsführerin von UnternehmensGrün, dem Verband
der ökologisch orientierten Wirtschaft. UnternehmensGrün gehört zu den
Initiatoren von „Entrepreneurs for Future“. Deren Aufruf „Wirtschaft
will mehr Klimaschutz“ inzwischen über 2400 Unternehmen unterzeichnet
haben. Viele – wie die GLS Bank – beteiligen sich auch als Betrieb an
dem für den 20. September geplanten bundesweiten Klimastreik.
Noch viel mehr Firmen sollten den geplanten Klimastreik unterstützen.
„Wenn Firmen – aus welchen Gründen auch immer – nicht selbst aktiv
werden wollen, sollten sie ihren streikwilligen Mitarbeitenden keine
Steine in den Weg legen“, so Reuter.
„Dieser
Streik ist kein typischer Arbeitskampf, sondern ein politischer Streit.
Wenn es hart auf hart kommt, ist die Teilnahme juristisch für einzelne
Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer nur sehr schwer zu rechtfertigen“,
erklärt Klaus Stähle, Vorstand von UnternehmensGrün und Anwalt für
Arbeitsrecht in Berlin.
„Gift für Betriebsfrieden“
Stähle
stellt klar: Wenn Mitarbeitende zum Klimastreik aufrufen, sollten sie
zunächst darauf achten, dass sie nicht zum Klimastreik gegen ihr eigenes
Unternehmen aufrufen. „Das könnte Schadenersatzansprüche nach sich
ziehen.“ Ein allgemeiner Aufruf zum Klimastreik kommt dagegen dem Aufruf
zu einer Demonstration gleich – und zieht keine Ansprüche nach sich.
Wer
am 20. September am Klimastreik teilnehmen will, sollte dennoch wissen,
dass das Fernbleiben vom Arbeitsplatz aus rechtlicher Sicht zu
Abmahnungen und Kündigungen führen könnte. „Die Unternehmen sollten sich
auch aus eigenem Interesse frühzeitig darum bemühen, dass es nicht zu
harten arbeitsrechtlichen Konflikten mit streikwilligen Angestellten
kommt“, so Stähle. Diese seien Gift für den Betriebsfrieden – und unterm
Strich sehr viel schädlicher als die Fehlzeiten durch den Streik.
Stähle
rät der Unternehmensleitung ebenso wie den Streikenden, sich vor Ort um
pragmatische Lösungen zu bemühen – etwa um einen Betriebsausflug zur
Streik-Demo, einem Urlaubstag oder einfach einem großzügigen Umgang mit der Abwesenheit.
Ausführliche Infos zu arbeitsrechtlichen Fragen auf www.entrepreneurs4future.de/aktivitaeten.
Kai Weller
Geschäftsführender Partner
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