Erster wichtiger Schritt zur nachhaltigen Sicherung
Mit der Veranschlagung von 16 Millionen Euro im Regierungsentwurf für
den Bundeshaushalt 2015 wird die Weiterförderung aller 450
Mehrgenerationenhäuser im gleichnamigen Aktionsprogramm des Bundes für
2015 gesichert.
"Die Finanzierung für 2015 ist ein erster Schritt zu einer nachhaltigen Sicherung der Mehrgenerationenhäuser", sagt Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig.
"Mein Ziel ist, die Häuser nachhaltig zu sichern und mit den Ländern
und Kommunen eine gemeinsame Lösung für die dauerhafte Etablierung der
Häuser zu finden. Mehrgenerationenhäuser stärken den Zusammenhalt in der
Gesellschaft und helfen die Folgen des demografischen Wandels aktiv zu
gestalten."
Mehrgenerationenhäuser sind Begegnungsorte für
Menschen aller Generationen. Mit den inhaltlichen Schwerpunkten Alter
und Pflege, Integration und Bildung, Haushaltsnahe Dienstleistungen und
Freiwilliges Engagement bieten die Häuser eine verlässliche
Infrastruktur, die freiwilliges Engagement fördert und gesellschaftliche
Teilhabe unterstützt.
Insgesamt 450 Mehrgenerationenhäuser nehmen
seit 01.01.2012 am laufenden Aktionsprogramm des Bundes teil. Jedes
Haus erhält einen jährlichen Zuschuss von 40.000 Euro. Davon fließen bis
Ende 2014 aus Bundesmitteln bzw. Geldern des Europäischen Sozialfonds
(ESF) 30.000 Euro; die weiteren 10.000 Euro übernehmen Land oder
Kommune.
Mittwoch, 2. Juli 2014
Naturpark-Wettbewerb des Regionalverbandes Harz e. V.
Der
vom Regionalverband Harz e. V. ausgeschriebene Wettbewerb um den
Harzer Naturparkpreis 2015 steht unter dem Motto „Heimatmuseen in
der Harzregion“. Bis zum 10. Juli können sich Städte und
Gemeinden, Vereine und Verbände oder Stiftungen im Gebiet des
Regionalverbandes Harz e. V. um den Preis bewerben.
Der
Preisträger erhält einen Sachpreis im Wert von bis zu 500 €.
Sieger und Platzierte (bis zu sieben) werden in einem auflagenstarken
Faltblatt dargestellt.
Weitere
Informationen unter www.harzregion.de/naturpark
Hintergrund:
Der
Harz und seine Umgebung bieten eine Fülle eindrucksvoller Kultur-
und Naturlandschaften, Fachwerkstädte, Kirchen, Schlösser und
Burgen, Zeugen des Bergbaus, seltene Pflanzen und eine reiche
Tierwelt. All dies ist am authentischen Ort zu besuchen und zu
begreifen. Gleichwohl galt es schon immer, Gegenstände, Funde oder
verstreut und schwer zugängliche Belegstücke zu sichern, zu
sammeln, zu systematisieren und zu präsentieren. Denkmale fanden
eine neue Nutzung als Orte der Präsentation dieser Sammlungen,
zusätzliche Museumsneubauten wurden errichtet. Häufig waren es
Privatpersonen und Vereine, auf die Sammlungen zurückzuführen sind.
Aber auch Stiftungen, Städte, Universitäten und Länder widmen sich
dieser Aufgabe. Unsere Region weist heute eine hohe Dichte an Museen
auf.
„Museen
sind die Hüter der Vergangenheit, das Spiegelbild unserer
kulturellen Gegenwart….“ (Ringstorff). Sie präsentieren
naturkundliche, bergbauliche oder geologische Sammlungen, befassen
sich mit dem dörflichen Leben und der Entwicklung der
Landwirtschaft, dokumentieren die historische Entwicklung des Ortes
und seiner Umgebung, stellen Biographisches zu berühmten
Persönlichkeiten aus oder Ergebnisse der künstlerischen
Auseinandersetzungen mit Stadt und Landschaft.
Der
Regionalverband Harz möchte sich mit seinem Naturpark-Wettbewerb
2015 den kleineren, meist ehrenamtlich betriebenen Heimatmuseen
widmen. Sie werden von Enthusiasmus getragen, haben es aber nicht
immer leicht, Gehör zu finden und wahrgenommen zu werden. Welche
Ziele verfolgen sie, wie präsentieren sie ihre Exponate, wie werden
sie betrieben und finanziert, wie sprechen sie Besucher an und wie
machen sie auf sich aufmerksam? Wird eine Beziehung zur umgebenden
Natur hergestellt?
Diesen
Fragen möchte der Naturpark-Wettbewerb 2015 nachgehen.
CDU-Fraktion: Respekt für Rücktritt von Jürgen Gnauck
Die
CDU-Fraktion im Thüringer Landtag respektiert und begrüßt die
Entscheidung von Staatskanzleiminister Jürgen Gnauck,
seine Ämter heute zur Verfügung zu stellen. CDU-Fraktionschef Mike
Mohring sprach von einem notwendigen Schritt, damit im
Wahlkampf die positive Bilanz der CDU-geführten Regierung nicht
dauerhaft von Negativschlagzeilen und vermeintlichen Affären
überschattet wird.
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CDU-Fraktionschef
Mike Mohring zum Rücktritt: „Ich zolle der Entscheidung
Jürgen Gnaucks Respekt, halte sie aber auch für notwendig. Die
Häufung von Berichten über staatsanwaltschaftliche Ermittlungen
sind im aufziehenden Wahlkampf eine besondere Belastung. An der
Basis und auch in der CDU-Fraktion haben viele ein sicheres Gespür,
dass eine Konzentration auf Sachthemen parallel dazu nicht möglich
wäre.“
Mohring weiter:
„Wir wollen im Wettbewerb um die besten Ideen für Thüringen
Wahlkampf machen und keine Personaldebatten führen. Das ist uns nun
möglich und gibt uns die Kraft, die Inhaltsleere der
politischen Mitbewerber zu offenbaren.“
Weitergezogen auf der Via Romea. . .
. . .sind die Pilgersleute des
Fördervereins "Romweg Abt Albert von Stade" (Via Romea),
die gestern auf ihrer Route dieses Namens von Hasselfelde kommend, in
Nordhausen eintrafen. Und wie gestern schon bemerkt, setzte die Gruppe
heute ihren Weg auf dieser Via Romea in Richtung Schmalkalden fort,
bis Ebeleben geleitet von Hans-Jürgen Grönke. Schließlich ist
Nordhausen Mitglied im Förderverein "Romweg Abt Albert von
Stade", und schon deshalb ist es ein Akt der Verbundenheit, dass
einer ihrer Vertreter der Gruppe das Geleit gibt.
Gestartet
war sie zur zweiten Deutschlandwanderung auf dem Pilgerweg "Via
Romea" am Sonntag in Wernigerode, verabschiedet mit den besten
Wünschen von Sachsen-Anhalts Ministerpräsidenten Dr. Reiner
Haseloff. Und wie gestern ebenfalls festgehalten, befindet sich unter
den Teilnehmer – durchweg Menschen gesetzteren Alters – auch der
Wiederentdecker dieser Via Romea, der italienische Ethmologe Giovanni
Caselli, der wohl auch zu den im Jahre 2009 in Hornburg und Wernigerode
gegründeten Förderverein gehörte, deren Mitglieder und Freunde nun
auf diesem geschichtsträchtigen Weg pilgern. Um – unmittelbar von
Hasselfelde gekommen - nun von Nordhausen ihren Weg über Ebeleben,
Gotha und Friedrichroda nach Schmalkalden fortzusetzen, wo sie am
Samstag, den 5. Juli, in Schmalkalden ankommen und ihre Tour beenden
werden.
Ich
war der Einladung gefolgt und bei ihrer Verabschiedung dabei, hatte
mich mit einigen von ihnen unterhalten und auch gelesen, was die
hiesige Stadtverwaltung und auch Reporter darüber berichteten.
Trotzdem wußte ich zunächst nicht so recht, wie dieser Pilgerzug
nach Anliegen und Bedeutung einzuschätzen ist. Auch deshalb, weil
nach meiner bisherigen Meinung ein Pilgerzug vornehmlich aus
religiösen Gründen stattfindet und die Teilnehmer entweder ein
gemeinsames Anliegen zum Zielort tragen, oder ein persönliches
Anliegen (Bitte, Gelübde, Buße odgl.) verwirklichen. Ein Pilgerzug
führt danach in aller Regel in einen meist weit entfernten Zielort
und endet dort in einem Gottesdienst in einer Kirche, ähnlich einer
Wallfahrt.
Im Falle der Via
Romea aber scheint nicht ein religiöses Anliegen im Vordergrund zu
stehen – weder befand sich unter den Teilnehmern ein
Kirchenvertreter (soweit ich feststellen konnte), noch wurden sie in
Nordhausen von einem solchen begrüßt oder verabschiedet. Vielmehr
hat es sich der Förderverein zur
Aufgabe gemacht, den Weg der „Via Romea“ zu erforschen und ihn,
den Menschen der heutigen Zeit, wieder ins Bewusstsein zu bringen.
Und wie mir von Wernigerode auf Anfrage mitgeteilt wurde, ist ein
Ziel des Fördervereins die Anerkennung des Weges als Europäische
Kulturstraße. Die „Via Romea“ soll aufgrund ihres
Streckenverlaufes durch vier deutsche Bundesländer (Niedersachsen,
Sachsen-Anhalt, Thüringen, Bayern) und drei europäische
Staaten (Deutschland, Österreich, Italien) zur Völkerverständigung
der Menschen in Europa beitragen. In den vergangenen Jahren
entstanden schon viele Kontakte zwischen deutschen,
norwegischen,österreichischen und italienischen Pilgerfreunden, die
auch schon mehrere gemeinsame (Teil-)Wanderungen auf der „Via
Romea“ durchgeführt haben.
Mir bleibt als letzte Bemerkung eine
gewisse Verwunderung, dass Nordhausen als Mitglied des Förderverein
"Romweg Abt Albert von Stade" (Via Romea) bisher zumindest
wenig beitrug, um diesen geschichtsträchtigen Weg bekannt zu machen.
Und nicht einmal die entsprechenden Wegweiser zu pflegen vermag
(siehe Gumpenquerung). Und diese lediglich anlässlich des
Pilgerzuges notdürftig instand setzte.
Goldene Konfirmation: Gefeiert im kirchengeschichtlich-ökumenischen Rahmen
Viele
Jubelkonfirmationen wurden in den letzten Wochen gefeiert. Doch
welcher ehemalige Konfirmand kann schon von sich sagen, dass sein
Jubiläum in dem ältesten sakralen Bauwerk im Landkreis Nordhausen
begangen wurde – der St. Marienkirche auf dem Frauenberge
(Beatae
Mariae virginis in monte), geweiht um 720. Konfirmiert im Jahre 1964
durch den damaligen Pfarrer Herrn Wisch erhielten nun nach 50 Jahren
die neun Ehemaligen erneut den Segen von der kürzlich in Ellrich ihr
Amt aufgenommenen Pfarrerin Frau Hilde Jüngling.
Ein
Treffen am Vorabend im “Schwarzen Adler”, das mit Recht
ökumenisch genannt werden konnte, denn auch die ehemaligen
Mitschüler und Nichtprotestanten waren eingeladen, diente dem
Wiedersehen – in einigen Fällen nach vielen Jahren – und für
Pfarrerin Jüngling auch dem Kennenlernen. Hervorzuheben wäre an
dieser Stelle, dass sich die Gastgeberin spontan zu einer Spende für
die kürzlich nach Ellrich in die Johanniskirche gekommene Orgel
entschloss, die am 10. Juli um 17 Uhr zum ersten Mal im Rahmen der
Orgelweihe erklingen wird.
Dienstag, 1. Juli 2014
Inspirationen in Nordhausens historischem Stadtteil:
Aus
Gruppe „Sonstiges“ wurde „Kreative Altstadt“: Nach erfolgreicher
Aktion „Bunte Stühle“ sollen jetzt Rosenstöcke der Altstadt weiteres
Flair geben
Nordhausen (psv)
Nach der
Aktion „Bunte Stühle für die Altstadt“ sollen unter dem Titel „Rosen für
die Altstadt“ jetzt Rosenstöcke vor den Geschäften im historischen
Stadtteil von Nordhausen diesen weiter beleben. Geboren
wurde auch diese Idee in der 10-köpfigen Arbeitsgruppe „Kreative
Altstadt“, einem Zusammenschluss von Grundstückseigentümern und
Geschäftsleuten aus der Altstadt sowie Mitarbeitern aus der
Stadtverwaltung.
„Zusammengefunden
haben wir uns nach der 1. Altstadtkonferenz des Oberbürgermeisters. Wir
wollten nicht
nur meckern, sondern gestalten. Mit der
gemeinsamen Stuhlaktion haben wir gezeigt, dass das klappt – besser als
gedacht. Denn die Nachfragen nach den Stühlen der Jugendkunstschule
reißt bis heute nicht ab“, sagte Dr. Cornelia Klose, Leiterin des
Museums „Flohburg“ beim 4. Treffen der Gruppe in der
Konfiserie „Kidogo“ in der Rosengasse (siehe Bild, v.l.n.r.: Architektin Pia Wienrich, Dr. Cornelia Klose, Mario Manolow von der Stadtverwaltung, Sabine Dautz
von der Stadtverwaltung, Margitta Erb von der Confiserie Geschäft „Kidogo“ und Ruth Hagene vom Geschäft „Rund ums Kind“ )
Für
das Projekt „Rosen für die Altstadt“ wollen die beteiligten Haus- und
Geschäftseigentümer Rosenstöcke kaufen. Für die Rankgitter suchen die
Mitglieder der Gruppe derzeit Sponsoren. Gefertigt werden sollen die
Gitter von der Schmiede-Firma Thüne. „Zehn Interessenten gibt es bereits
für die Rosen – das ist ein sehr guter Anfang“, so Frau Dr. Klose. Die
ersten Rosen sollen noch in diesem Jahr die
Altstadt schmücken.
„Rock meets Classic“ im Schlosshof Sondershausen
Nach dem großen Erfolg beim Rolandsfest zwei Konzerte zu den Thüringer Schlossfestspielen Sondershausen
Auf
dem Rolandsfest war es der absolute Höhepunkt: Die diesjährige Ausgabe
von „Rock meets Classic“ des Loh-Orchesters Sonderhausen. Bis auf den
letzten Stehplatz gefüllt war der Nordhäuser Theaterplatz beim
Rolandsfest, als das Loh-Orchester, verstärkt durch eine Rockband und
fünf Sänger, die ersten Takte von Karats „Der blaue Planet“ intonierte.
Einen Überraschungs-Stargast gab es auch: Intendant Lars Tietje führte
nicht nur durch das Programm, sondern bereicherte die eigens für das
Konzert zusammengestellte Band an der E-Gitarre!
Noch
zweimal ist das grandiose Crossover-Konzert in dieser besonderen
Besetzung zu erleben: am Dienstag, 15. Juli, und am Donnerstag, 17.
Juli, findet es jeweils um 20 Uhr im Rahmen der Thüringer
Schlossfestspiele Sondershausen im Schlosshof statt. Als Solisten werden
wieder Anja Daniela Wagner, Bettina Bogdany, Claudia Braun, Marvin
Scott und Reinwald Kranner glänzen. Die musikalische Leitung über
Orchester, Band und Sänger hat Kai Tietje, bekannt von den früheren
Ausgaben von „Rock meets Classic“.
Erstmals
spielt Ostrock eine große Rolle. Außer dem Eröffnungstitel von Karat
bringt das Loh-Orchester mit „Wer die Rose ehrt“ von Renft“, Ute
Freudenbergs „Jugendliebe“ und dem „Solo Sunny Song“ aus dem
gleichnamigen Film die Zuschauer zum Träumen.
Zu
den Klassik-Hits, mit denen das Loh-Orchester die Zuschauer begeistert,
gehört unter anderem ein Stück
aus Carl Orffs „Carmina Burana“, das
Anja Daniela Wagner darbietet. Natürlich darf auch „Nessun dorma“ aus
Puccinis „Turandot“ nicht fehlen – gesungen von den beiden Tenören
Marvin Scott und Reinwald Kranner.
Marvin Scott und Bettina Bogdany bezaubern mit einer gefühlvollen Version von Meat Loafs „I Would Do Anything For Love“. Songs
von Queen, ABBA, Whitney Houston und vielen anderen runden das Programm
ab und sorgen für beste Rock-meets-Classic-Atmosphäre im
stimmungsvollen Ambiente des Schlosshofs Sondershausen.
Karten
für „Rock meets Classic“ am 15. und 17. Juli um 20 Uhr gibt es an der
Theaterkasse in Nordhausen (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der
Touristinformation Sondershausen (Tel. 0 36 32/78 81 11), im Internet
unter www.schlossfestspiele-sondershausen.de und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
Fotos: RmC-3: „Rock meets Classic“ im Schlosshof Sondershausen 2012; Foto: Tino Sieland
RMC Wagner Scott: Wieder mit dabei sind Anja Daniela Wagner und Marvin Scott; Foto: Birgit Susemihl
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