Donnerstag, 27. März 2014

Information zum Wahlrecht für Unionsbürger zur Europawahl

Nordhausen (psv) Am 25. Mai 2014 findet die Wahl des Europäischen Parlaments statt.  Wer wahlberechtigt ist, sagt jetzt der Wahlleiter der Stadt Nordhausen, Thomas Joachimi.

„In Deutschland lebende Bürgerinnen und Bürger der übrigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union (Unionsbürger) können entweder in ihrem Herkunfts-Mitgliedstaat oder im Wohnsitz-Mitgliedstaat Deutschland an der Europawahl teilnehmen. Wahlberechtigt sind alle Unionsbürger, die in der Bundesrepublik Deutschland eine Wohnung innehaben oder sich sonst gewöhnlich aufhalten und die am Wahltage
  1. das achtzehnte Lebensjahr vollendet haben,
  2. seit mindestens drei Monaten in der Bundesrepublik Deutschland oder in den übrigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union eine Wohnung innehaben oder sich sonst gewöhnlich aufhalten und
  3. weder in der Bundesrepublik Deutschland noch im Herkunfts-Mitgliedstaat vom Wahlrecht ausgeschlossen sind.
An der Wahl teilnehmen können wahlberechtigte Unionsbürger aber nur dann, wenn sie in ein Wählerverzeichnis eingetragen sind. Wahlberechtigte Unionsbürger,  die bereits bei der Europawahl 1999 oder einer späteren Europawahl auf ihren schriftlichen Antrag hin von der zuständigen Gemeinde in ein Wählerverzeichnis eingetragen wurden, werden auch bei der kommenden Europawahl im Wählerverzeichnis geführt. Das gilt aber nur, wenn sie ohne zwischenzeitlichen Wegzug in das Ausland am 35. Tage vor der Wahl (20. April 2014) bei einer Meldebehörde gemeldet sind. Diese Unionsbürger erhalten dann wie alle anderen Wahlberechtigten von ihrer Gemeindebehörde spätestens bis zum 4. Mai 2014 eine Wahlbenachrichtigung.
Nach einem Wegzug aus Deutschland und erneutem Zuzug in die Bundesrepublik Deutschland müssen Unionsbürger einen neuen Antrag auf Eintragung in ein Wählerverzeichnis stellen.
Unionsbürger, die nicht aus dem o.g. Grund in ein Wählerverzeichnis eingetragen sind, müssen einen Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis bei ihrer Wohnsitzgemeinde stellen. Dieser ist mit einem besonderen Formular bei der Wohnsitz-Gemeinde bis spätestens zum 4. Mai 2014 zu stellen. Das Formular ist im Internet unter http://www.bundeswahlleiter.de/de/europawahlen/EU_BUND_14/unionsbuerger/  abrufbar.

Unionsbürger, die sich in das Wählerverzeichnis der Stadt Nordhausen eintragen lassen möchten, erhalten auch im Wahlbüro der Stadt Nordhausen während der Öffnungszeiten (Montag und Dienstag von 8:30 Uhr bis 15:30 Uhr, Mittwoch von 8:30 Uhr bis 15:00 Uhr, Donnerstag von 8:30 Uhr bis 18:00 Uhr und Freitag von 8:30 Uhr bis 12:00 Uhr) im Gebäude Markt 15, Zimmer 17 (Erdgeschoss, links), 99734 Nordhausen, die erforderlichen Antragsformulare. Nähere Auskünfte erteilen die Mitarbeiter im Wahlbüro unter der Telefonnummer 03631/696211.“

Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände: Betriebliche Altersvorsorge nicht mit zusätzlicher Bürokratie belasten

Berlin, 27. März 2014. Zum heute vorgelegten Vorschlag der EU-Kommission für eine überarbeitete Pensionsfondsrichtlinie erklärt die BDA:

Die Richtlinie würde die Einrichtungen der betrieblichen Altersvorsorge erheblich mit zusätzlicher Bürokratie belasten. Dies zeigt sich bereits darin, dass die Richtlinie künftig viermal so viele Artikel umfassen soll wie derzeit. Zusätzliche Berichterstattungspflichten und komplizierte Vorgaben für die Verwaltung werden höhere Kosten und damit geringere Betriebsrenten bedeuten. Das kann nicht gewollt sein.

Die geplanten Vorgaben passen nicht für Einrichtungen der betrieblichen Altersvorsorge. Vorbild des jetzigen Entwurfs ist offensichtlich das für Versicherungen entwickelte Solvency-II-Konzept. Nach den Vorgaben des Entwurfs wäre zum Beispiel nicht mehr in jedem Fall gewährleistet, dass die Arbeitgeber die Verwaltung ihrer eigenen Pensionskassen selbst durchführen dürfen.

Zwar ist zu begrüßen, dass der Entwurf nicht die ursprünglich vorgesehenen Eigenmittelvorgaben nach Solvency II enthält, welche die betriebliche Altersvorsorge milliardenschwer belastet und existentiell bedroht hätten. Allerdings sollte die EU-Kommission jetzt auch endgültig von verschärften Eigenmittelvorgaben Abstand nehmen.
 

„Mehr Demokratie wagen!“

Heute übergaben Bürger unter dem Motto „Mehr Demokratie wagen!“ an den Oberbürgermeister der Stadt Nordhausen, Dr. Klaus Zeh, eine Antrag für ein Bürgerbegehren zur Namensgebung des „Bürgerhauses“. Die Initiatoren Uta Triebel, Alfred Stöber und Jörg Arnsmeyer entschlossen sich nach zahlreichen Gesprächen Nordhäuserinnen und Nordhäusern diesen Schritt der direkten Demokratie zu gehen. „Aus unserer Sicht muss ein so bedeutendes Gebäude der Stadt auch einen besonderen Namen erhalten. Bürgerhaus ist ein Allerweltsname. Nicolaiforum hingegen verknüpft Tradition mit Zukunft und wurde von vielen Bürgern vorgeschlagen.“ so Uta Triebel. Und Jörg Arnsmeyer ergänzt: „Außerdem hat es uns gestört, dass zunächst eine Bürgerbeteiligung gestartet, dann aber die Bürgermeinung vollkommen ignoriert wurde.“

Wie geht es nun weiter: Der eingereichte Antrag wird zunächst von der Stadtverwaltung auf Zulässigkeit geprüft. Nach positivem Abschluss dieser Prüfung findet dann eine Unterschriftensammlung statt, in der sich die Bürger der Stadt für ein Bürgerbegehren aussprechen. Kommen ausreichend Unterschriften zusammen, muss die Stadt das beantragte Bürgerbegehren durchführen und die Nordhäuser zur Namensgebung befragen. Das Votum der Bürger ist dann bindend.

Frauen in der Kunst gewürdigt

Als ich Ende Februar die Einladung zur Ausstellung „Die Kunst ist weiblich“ erhielt, die am 08. März im Kunsthaus Meyenburg in Nordhausen eröffnet wurde, empfand ich diesen Titel zunächst als provokant. Der Hinweis allerdings, dass es sich bei den Bildern, die da gezeigt werden würden, ausschließlich um Exponate von Künstlerinnen handeln, wirkte besänftigend. Und heute stelle ich mit Genugtuung fest, dass die Leiterin des Kunsthauses, Kunsthistorikerin Susanne Hinsching mit dieser Ausstellung und im Ergebnis der gestrigen „Kunst und Kaffee“-Veranstaltung eine geschichtliche Problematik bewusst werden ließ, die die Stellung und
Situation von Frauen betrifft, die in der bildenden Kunst stets auch hohes Können zu bieten vermochten,. Und es doch stets denkbar schwer hatten, damit die gebührende Akzeptanz und Anerkennung zu finden.

Als kunstinteressierter Mensch freue ich mich über Ausstellungen guter Kunst, ohne bisher auf den Gedanken zu gekommen zu sein, dass mit ihren „Verursachern“ ja auch eine Problematik verbunden sein könnte, die mit deren Geschlecht zu tun hat. Susanne Hinsching zitierte eingangs ihrer Laudatio New Yorker Guerilla Girls die 1989 die provokante Frage stellten: „Müssen Frauen nackt sein, um ins Metropolitan Museum zu kommen?“ Anlass für diese Frage waren Recherchen, nach denen weniger als 5 Prozent der Künstler im New Yorker Museum of Modern Art Frauen waren, 85 Prozent aller ausgestellten Akte dagegen Frauen sind.

Was den Anteil von Frauen in Aktbildern betrifft, mag das kaum verwundern. Dass der Anteil an Künstlerinnen dagegen derart niedrig ist, mag erst dann auffallen, wenn dies thematisiert wird. Das aber schien dringend notwendig, um bewusst werden zu lassen, dass es Frauen in der Geschichte der gestaltenden Kunst (allerdings nicht nur dort) denkbar schwer hatten, Anerkennung zu finden.

Die Kunsthistorikerin Susanne Hinsching machte es mit ihrer Laudatio am 8. März gegenüber ihren Zuhörern ganz grundsätzlich deutlich und erläuterte es gestern in ihrem Vortrag sehr detailliert anhand einzelner Beispiele, indem sie einleitend darauf hinwies, dass man bei einem Rückblick in die Kunstgeschichte nur wenige Namen von Künstlerinnen findet. „Jeder kennt die großen Künstler der Renaissance Leonardo
da Vinci, Michelangelo, Tintoretto oder Carravaccio. Kaum oder gar nicht bekannt sind dagegen Sofonisba Anguissola (1531-1625), Marietta Robusti (1560-1590 und Artemisia Gentileschi (1593-1653). Alle 3 waren bedeutende Malerinnen des 16./17. Jahrhunderts“, führte Hinsching aus, um sie danach mit zahlreichen weiteren Künstlerinnen in den Focus ihres Vortrags zu rücken (ich werde darauf gelegentlich noch näher eingehen). Wobei sie deutlich machte, dass die Möglichkeiten für Frauen, als Künstlerinnen frei und unabhängig zu schaffen, seit der Renaissance meist eng verknüpft war mit dem allgemeinen Selbstverständnis des Künstlertums und der Gestaltung der Geschlechterrollen in der jeweiligen Gesellschaft. (Wie es ja Frauen ganz allgemein schwer hatten, über ihre elementare Bestimmung als Frau und Mutter
hinaus sich in der stets von Männern dominierten Gesellschaft mit ihren Talenten und Ansprüchen verwirklichen zu können.) Aber schon die Zugangsmöglichkeiten zu einer künstlerischen Ausbildung spielten eine wichtige Rolle. Diese Kriterien waren in den einzelnen kunstgeschichtlichen Epochen unterschiedlich und vielfach gegenüber den Möglichkeiten der Männer beträchtlich eingeschränkter und beschwerlicher. So konnten Frauen in Europa bis zum 19. Jahrhundert nur in einem kirchlichen oder höfischen Kontext bzw. der väterlichen Werkstatt eine künstlerische Berufsausbildung absolvieren. Von der akademischen Ausbildung, die ab dem 19. Jh. für die Künstler zunehmend wichtiger wurde, waren sie ausgegrenzt.

Noch um die Wende vom 19. zum 20 Jh. war auch in Deutschland eine Künstlerexistenz für eine Frau kaum realisierbar. Stärker als ihre männlichen Kollegen hatten die Künstlerinnen zu dieser Zeit mit dem Spannungsverhältnis zwischen beruflichem Selbstverständnis und bürgerlicher Gesellschaft zu kämpfen, insbesondere eben zu ihrer gesellschaftlich zugeschriebenen Rolle als Ehefrau und Mutter. Ihre Möglichkeiten der künstlerischen Ausbildung beschränkten sich vor allem auf eine musisch-ästhetische Erziehung, wie Zeichnen und Musizieren mit dem Ziel, als Ehefrau die Repräsentation der Familie nach außen übernehmen zu können.

Davon abgesehen bot Hinsching aber auch mit Berthe Morisot (1841-1885), Eva Gonzalès (1847-1883) und Mary Cassatt (1844-1926) mehrere Beispiele von Künstlerinnen, die von ihren männlichen Kollegen (Claude Monet, Pierre-Auguste Renoir u.a.) durchaus anerkannt
wurden, damit auch zum engeren Kreis der Impressionistinnen gehörten und gemeinsam Ausstellungen gestalteten.

Mit weiteren Beispielen verdeutlichte die Kunsthistorikerin die weitere Entwicklung, gekennzeichnet stets von zeittypischen Schwierigkeiten, in denen Künstlerinnen wie Camille Claudel (1864-1943) oder Marianne von Werefkin (1860-1938) faszinierende Kunstwerke schufen.
Unter Berücksichtigung jener Schwierigkeiten schilderte Hinsching die Bildung von sogenannten Damenakademien, deren Ursprung ein Verein der Künstlerinnen und Kunstfreundinnen (1867 in Berlin und München) war. Dass die Gesellschaft dieser Entwicklung zumindest anfänglich die ernsthafte Anerkennung verweigerte, lässt sich aus der Betitelung der Künstlerinnen als „Malweiber“ entnehmen.

Immerhin aber erzielten diese „Malweiber“ doch schon dadurch Erfolg, dass sie in der öffentlichen Wahrnehmung „angekommen“ waren. Dann aber setzten in Europa, und vor allem in Deutschland und Österreich zu Beginn der 1930er Jahre die Nationalsozialisten nach ihrer Machtergreifung die Künstlerinnen unter Druck, die dem damaligen Kunstideal nicht entsprachen. Werke wie die von Paula Modersohn-Becker oder Elfriede Lohse-Wächter wurden als „entartet“ diffamiert. Im Zuge dessen wurden Künstlerinnen, die dem nationalsozialistischen Kunst- Diktat nicht entsprachen, auch aus den Künstlervereinigungen ausgeschlossen und erhielten Ausstellungsverbot. Elfriede Lohse-Wächter schließlich wurde gar als Behinderte stigmatisiert und in der Heil- und Pflegeanstalt Pirna-Sonnenstein getötet. Aber selbst nach Kriegsende war für Frauen die Fortsetzung bzw. Wiederaufnahme der künstlerischen Tätigkeit ausgesprochen schwierig. Und erst seit den 1960er Jahren werden die eigentlich künstlerische Leistung von Frauen und deren gesellschaftliche Situation im geschichtlichen Zusammenhang erkannt, dargestellt und gewürdigt.

Susanne Hinsching belegte ihre Ausführungen weiter jeweils mit Einzelnamen und Beispielen von Künstlerinnen, zu deren bekanntesten sicher Niki de Saint Phalle (1930-2002) gehört, deren seit 1965 entstandenen sogenannten „Nanas“ - überdomensionale, ironisch-amüsante, farbintensive Plastiken – weltweit berühmt sind. Sie gehörte zur 1960 gegründeten Künstlergruppe der Nouveneaux Rèalistes, mit Daniel Spoerri, Jean Tinguely und anderen.
Künstlerinnen also hatten es im Geschichtsbild immer schwerer, mit ihren Leistungen Anerkennung zu finden. Zwar zeigt gegenwärtig ein Blick in Kunsthochschulen und -akademien (Burg Giebichenstein ist ein Beispiel) dass Frauen teilweise sogar die Mehrheit der Studierenden bilden. Trotzdem: in den großen Museen und bedeutenden Galerien sind sie weiter unterrepräsentiert. Eine Untersuchung zur
Frauenrepräsentanz in Düsseldorfer Kunstinstitutionen zeigte 1999 ein interessantes Ergebnis: die Düsseldorfer Kunsthalle präsentierte in den letzten 30 Jahren 167 Einzelausstellungen von Männern und nur 8 Einzelausstellungen von Frauen. Das Museum Frieder Burda nennt auf seiner Künstlerliste 77 Künstler und 7 Künstlerinnen. Und der deutsche Kulturrat stellte fest, dass in Deutschland im Zeitraum von 1995-200 bei staatlichen Ankäufen nur 1 von 3 Kunstwerken, die von den Bundesländern angekauft worden sind, von einer Frau geschaffen wurden. Und dass die Kunst von Männern durchschnittlich um etwa 10 Prozent teurer gehandelt wurde.

Susanne Hinsching referierte als Kunsthistorikerin und Leiterin des Kunsthauses Meyenburg. Kein Wunder deshalb, dass sie den Blick im lokalen Bereich schweifen ließ und dabei bei der Galerie der Kreissparkasse Nordhausen verweilte. Mit dem Ergebnis, dass diese in den
zwanzig Jahren ihres Bestehens ebenso vielen Künstlerinnen wie Künstlern Gelegenheit bot, ihre Bilder in Ausstellungen zu präsentieren. Und in der Reflexion auf ihr eigenes Kunsthaus mit der gegenwärtigen Ausstellung „Die Kunst ist weiblich“ ihrem Geschlecht die verdiente Reverenz erweist. Ihre Laudatio am 8. März und ihr gestriger Vortrag bei „Kunst und Kaffee“ tun ein übriges, um Künstlerinnen in ihrer gegenwärtigen Bedeutung zu würdigen. Und ich hole mit diesem Eintrag bisher Versäumtes nach, auf das ich aber noch einmal kommen werde. Ich schließe indessen diesen Eintrag, indem ich noch einmal Susanne Hinsching zitiere. Sie schloss ihre Laudatio zur Vernissage am 8. März wie folgt: „Ich hoffe sehr, dass es uns – ganz im Sinne von Ilsetraut Glock – mit dieser Ausstellung gelingt, einige Vorurteile gegenüber der Kunst von Frauen abzubauen und zu zeigen, dass Künstlerinnen in allen Bereichen, allen künstlerischen Techniken und künstlerischen Motiven gleichberechtigt tätig sind. Und dass man nicht zwischen der Kunst von Frauen und Männern unterscheiden sollte, sondern nur zwischen guter und schlechter Kunst! Dann kennt man im neuen Jahrhundert vielleicht auch ein paar Namen von Künstlerinnen mehr!!!“ Dem ist sicher vorbehaltlos zuzustimmen














Mittwoch, 26. März 2014

Adam- Ries- Wettbewerb

Auszeichnung im Thüringen-Park Erfurt
 
Erfurt, 26.03.2014: In guter Tradition findet am Freitag, den 28. März 2014 im THÜRINGEN-PARK ERFURT die Auszeichnungsveranstaltung zum Rechenwettbewerb Adam-Ries statt.
 
Durch den Adam- Ries- Wettbewerb werden die Ziele verfolgt, mathematische Interessen zu wecken, Wissen und Geschick beim Lösen problemhafter Aufgaben herauszufordern sowie Freude am Knobeln und Rechnen zu vermitteln.
 
Die erfolgreichsten Mathe-Knobelasse der fünften Klassenstufe Thüringens wetteifern an diesem Tag in einer dreistündigen Klausur um die besten Ergebnisse im Thüringen-Ausscheid.
 
Alle Teilnehmer erfahren noch am selben Nachmittag im THÜRINGEN-PARK ERFURT ihre Ergebnisse und werden von der Schülerakademie unter den stolzen Blicken ihrer Eltern und Großeltern ausgezeichnet. Die zehn erfolgreichsten Knobel- und Rechenasse erhalten eine Nominierung zur nächsten und letzten Stufe des Adam- Ries- Wettbewerbes, zum Vierländerwettbewerb in Annaberg- Buchholz.
 
 
Die Bekanntgabe der Ergebnisse sowie die Auszeichnungsveranstaltung beginnt um 15.00 Uhr im Thüringen-Park Erfurt. Hier wird den Knobel-Assen ihre Teilnahme- und Preissiegerurkunde überreicht. Als Gäste werden Frau Schmidt, Mitarbeiterin im Referat Schülerwettbewerbe des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur, sowie Herr Dr. Ungewiß, Leiter des Amtes für Bildung der Stadtverwaltung Erfurt, anwesend sein.

Liebe in Zeiten von Facebook und WhatsApp: Online-Befragung von Psychologen der KU

Welche Auswirkungen die virtuelle Kommunikation in sozialen Netzwerken wie Facebook oder WhatsApp auf die Zufriedenheit mit der Partnerschaft hat, wollen Sozialpsychologen der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) mit einer Online-Befragung untersuchen. „An der Studie kann jeder teilnehmen, der in einer Beziehung ist oder war. Die Partner sollten zumindest ab und zu per Handy oder Internet kommunizieren bzw. kommuniziert haben“, erklärt die Leiterin der Untersuchung, Dr. Manuela Sirrenberg von der Professur für Sozial- und Organisationspsychologie.

Die Studie bildet den Ausgangspunkt für eine Untersuchungsreihe zum Einfluss sozialer Netzwerke auf soziale Beziehungen, wie Freundschaften und Partnerschaften. Mit der kürzlich vollzogenen Übernahme von WhatsApp durch Facebook wurde deutlich, wie stark dieser Messenger-Dienst bei den 15- bis 45-Jährigen genutzt wird. „Kostenlose Messenger-Dienste und Flatrates sorgen dafür, dass zum Beispiel ein aufgebrauchtes Guthaben nicht mehr als Ausrede für eine unbeantwortete Nachricht gelten kann. So beeinflussen Handys und Smartphones als ständige Begleiter auch unsere sozialen Beziehungen“, erklärt Sirrenberg weiter.

Die Teilnahme an der Befragung dauert etwa 15-20 Minuten. Sie ist völlig anonym und dient rein wissenschaftlichen Zwecken. Jeder, der Interesse hat, erhält nach Abschluss der Studie Rückmeldung zu den Ergebnissen.

Zu der Befragung gelangen interessierte Teilnehmer über http://umfragen.ku.de/11765/lang-de


(Dipl.-Journ. Constantin Schulte Strathaus Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt) Eine Aussendung von idw  

Es ist viel los im Park Hohenrode

Im Park und in den Gebäuden arbeiten unermüdlich die ehrenamtlichen „Giganten“ von Hohenrode und sie finden immer wieder neue Helfer. Es wird viel gearbeitet aber auch immer wieder viel gefeiert.
Der Frühling lockt die Besucher in den z.Zt. mit Frühblühern übersäten Park am Rande der Stadt. Einige kommen zum ersten Mal, andere hin und wieder und wieder andere täglich.
Am vergangenen Freitag fanden Mitglieder des Hospizvereins Ruhe und Entspannung bei einem Spaziergang durch den Park mit anschließender Gesprächsrunde im Lese-Cafe im Kutscherhaus.
Am Sonntag hatte der Förderverein Park Hohenrode zum Fotowettbewerb unter dem Motto „Frühlingserwachen“ eingeladen. Viele kamen zum Fotografieren und noch mehr zum gemütlichen Kaffeetrinken. Die Plätze im Cafe reichten nicht aus.
Und so nahmen die Gäste auch im historischen Pferdestall Platz.
Das war so gemütlich, dass der Verein jetzt diese neue Chance ergreift, das Cafe im Park zu erweitern.

Dazu braucht der Verein wieder die Unterstützung aus der Bürgerschaft.

Wir brauchen Tische, Stühle, Kommoden, Lampen und andere Gegenstände, die in einer Einrichtung um 1900 üblich waren. Aber auch Gegenstände aus Bauernstuben und -küchen. wären hilfreich..
Außerdem suchen wir einen Leiterwagen, auch Handwagen aus alter Zeit, die wir vor dem Kutscherhaus platzieren können sowie alte Tische und Stühle aus Biergärten für den Platz vor dem Kutscherhaus.
Meldungen bitte unter hohenrode@gmx.de oder telefonisch unter 03631 881670



Gisela Hartmann

Vorsitzende