Montag, 6. August 2012

Der nächste Meilenstein für myTaxi


myTaxi kooperiert mit Miles & More: Ab sofort können myTaxi Payment Nutzer per Smartphone im Taxi bezahlen und gleichzeitig Meilen sammeln. 

Hamburg, 6. August 2012 – Vor zwei Wochen hat das Hamburger Startup myTaxi mit myTaxi Payment das erste mobile Bezahlsystem in Deutschland eingeführt, das einen direkten Abrechnungsprozess zwischen Fahrer und Fahrgast im Taxi ermöglicht. Jetzt rüstet myTaxi mit einem Kundenbindungsprogramm auf: Ab sofort können Fahrgäste, die über myTaxi Payment bezahlen, Meilen sammeln. Hintergrund ist eine Kooperation mit Europas führendem Vielfliegerprogramm Miles & More. Mit myTaxi hat die Lufthansa Tochter den ersten Taxi-Anbieter in Deutschland in das Programm integriert und deckt damit die gesamte Reisekette ab. Bislang konnten Miles & More Teilnehmer unter anderem für Flüge, Hotels oder Mietwagen Meilen sammeln, neuerdings gilt dies auch für myTaxi-Fahrten. 
Abgewickelt wird myTaxi Payment über die beiden Smartphones im Taxi – einfach, sicher und transparent. myTaxi-Fahrgäste registrieren sich wie üblich über die App für myTaxi Payment. Dort hinterlegt der Fahrgast einmalig die Zahlungsart seiner Wahl sowie seine Miles & More Servicekartennummer. Nach dem Zahlungstransfer wird dem Fahrgast automatisch eine Prämienmeile pro Euro auf seinem Miles & More Konto gutgeschrieben. „Mit diesem Angebot bieten wir vor allem unseren Business-Kunden einen echten Mehrwert“, erklärt Sven Külper, Co-Founder und COO von myTaxi. Er ergänzt: „Wir schaffen dadurch einen besonderen Anreiz, da myTaxi Payment Nutzer ab sofort auch bei uns von den Vorteilen des Kundenbindungsprogramms profitieren.“ Für Inhaber einer Miles & More Kreditkarte besteht sogar die Möglichkeit, doppelt Meilen zu sammeln. Bei Hinterlegung dieser Kreditkarte in der App sammelt der Fahrgast zusätzlich eine Meile pro Euro Umsatz.
  
Mit 20 Prozent Marktanteil, ist mittlerweile jedes fünfte Taxi in Deutschland für myTaxi im Einsatz. Dadurch besteht eine ideale Voraussetzung das Vielfliegerprogramm deutschlandweit und später an internationalen Standorten anzubieten. Mit myTaxi Payment ist erstmals eine direkte Abrechnung im Taxi möglich – ohne den Einsatz externer Hardware oder Technologie. myTaxi Payment ist für iOS und Android verfügbar. 

Über myTaxi
myTaxi ist ein Produkt der Intelligent Apps GmbH und wurde im Juni 2009 von den beiden Gründern Niclaus Mewes (CEO) und Sven Külper (COO) ins Leben gerufen. myTaxi ist weltweit Vorreiter und Marktführer unter den Taxi-Apps. Aktuell beschäftigt das Startup 80 Mitarbeiter in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Spanien. Die Taxibestell-App ermöglicht eine direkte Verbindung zwischen dem Taxifahrer und Fahrgast. myTaxi ist individuell, transparent und einfach. Die App wurde über 1,7 Millionen Mal herunter geladen und ist in über 30 Städten mit 15.000 angeschlossenen Taxis verfügbar. Investoren sind unter anderem T-Venture Holding GmbH, car2go GmbH (Daimler AG), KfW Bankengruppe, e42 GmbH und Lars Hinrichs (Cinco Capital GmbH). Weitere Informationen unter www.mytaxi.net

Rückblick auf ein interessantes Wochenende


Gemeint ist hier erst einmal das Altstadtfest, das angeblich an den drei Festtagen Zehntausende in die Altstadt lockte.

Das Konzept des Sven Bolko Heck ist also aufgegangen und eigentlich erinnere ich mich auch gern noch an die hohe Zeit seiner Trucker-Feste auf dem Nordhäuser Flugplatz. Inzwischen ist er offensichtlich an Erfahrungen beträchtlich reicher geworden, was sich in der Durchführung der von seiner Medienhaus Heck GmbH organisierten Festivitäten niederschlägt. Allein schon die Plakate zu diesem Altstadtfest sind oder waren mit den gekonnt dargestellten Resten einer historischen Altstadt ein „Hingucker“. Kritikpunkt aus meiner Sicht: Das Eintrittsgeld. Nicht etwa, weil ein solches erhoben wurde, sondern weil im Veranstaltungs-Terminplan des Medienhauses ausdrücklich hervorgehoben war: „Erstmal seit vielen Jahren heißt es: Eintritt frei.“ Und das widerspricht sich. Dass es auch Vorbehalte zu diesem Fest gibt, ist nicht ungewöhnlich, richtet sich in diesem Falle aber wohl mehr gegen den Organisator als gegen die Veranstaltung selbst. Ich bin neugierig auf die weitere Altstadtfest-Entwicklung. Mein Vorhaben, mir das Spektakel anzusehen, gab ich frühzeitig auf, es wurde mir einfach zu anstrengend.

Der Entschluss dazu fiel mir nicht schwer, angesichts der Übertragungen der Olympiade. Und im Gegensatz zur Fußball-EM im Juni nötigen mir die Wettkämpfe und ihre Akteure großes Interesse ab: sportlich (der Einsatz nahezu aller SportlerInnen und natürlich die Ergebnisse), psychisch (viele freuten sich über Bronze, andere beklagen, dass es „nur“ Silber wurde), optisch (Eröffnungsfeier, Abläufe und Gesamteindruck), ästhetisch (etwa der Unterschied junger TurnerInnen zu denen der GewichtheberInnen) und mitunter auch menschlich (bei Enttäuschungen im Wettbewerbsverlauf oder Fehlentscheidungen). Alles wird geboten, wiedergegeben und kommentiert (und eben auch viel ge- und auch zerredet). Vor allem im Öffentlich-rechtlichem. Deshalb bevorzuge ich Eurosport, dort geht es noch am sachlichsten und objektivsten und eben auch sportlichsten zu.

Ich würde gern meine (bisherigen) Eindrücke von dieser Olympiade näher beschreiben, nur stolpere ich – allerdings mehr aufgrund der Berichterstattung der Nachrichtenagenturen und Zeitungen – über die Diskussionen zu der Ruderin Nadja Drygalla. Und überlege, warum um ihre persönlichen Verbindungen und Verhältnisse ein derartiges Aufheben gemacht wird? Es gab um die Fußball-EM in der Unkraine sehr viel gravierendere Probleme (etwa über Menschenrechte) , die sogar einen Bundespräsidenten von dem Besuch der Eröffnung abhielten. Und man befand, dass Sport mit Politik nichts zu tun haben. Und letztere vor den Stadien bleiben sollte. Was dann ja auch geschah. Warum also dann hier ein derartiges Lamento?

Und weil ich damit bei der Politik bin: gerade in der Europapolitik, um Euro-Krise und den Verbleib Griechenlands in der Euro-Zone gab es an diesem Wochenende sehr bedeutungsvolle Statements und Interviews, aus Deutschland (z.B. von Gregor Gisy, Alexander Dobrindt oder auch Markus Söder)) und Italien (von Mario Monti), nur Klarheiten über die Problematik Eurozone und Euro-Krise brachten sie alle nicht. Und dann war da ja auch noch die Erweiterung der ESM-Klage vor dem Bundesverfassungsgericht, der sich inzwischen 36 000 Bürger anschlossen. Aus Nordhausen scheint keiner dabei zu sein. Darüber aber später mehr.

Sonntag, 5. August 2012

„ .. gehst Du durch Stempeda ohne Spott, dann dank dem lieben Gott“

Auftakt zum 700. Jubiläum 
Nordhausen (psv) Im propevollen Dorfgemeinschaftshaus des Nordhäuser Ortsteiles Stempeda haben am Donnerstag die Feiern zum 700-Jubiläums des Ortes begonnen mit einer musikalisch-humorvollen Reise des Heimatforscher Reinhold Siebold (rechts)samt Diashow durch die Dorfgeschichte.

Begrüßt wurden die knapp 200 Gäste von Ortsbürgermeister Detlef Basler mit einem historisch überlieferten Vierzeiler: „“Gehst Du durchs Hainfeld ohne Wind; gehst Du durch Rodishain und siehst kein Kind; gehst Du durch Stempeda ohne Spott – so danke Gott“. Basler ließ kurz die erfolgreiche Entwicklung des Ortes in den letzten Jahrzehnten Revue passieren und schloss mit dem Ausblick auf den Bau der neuen Kläranlage.

Nordhausens Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh - der mit seiner Wahlkreisnachfolgerin, MdL Evelyn Groß an der Veranstaltung teilnahm - sagte nach einer musikalischen Einlage des Neustädter Chores, dass die „Stempelschen“ mit Recht stolz auf ihre 700-jährige Geschichte sein könnten. Er lobte das Engagement der Menschen im Ort, des Ortschaftsrats und, mit Blick auf die Feierlichkeiten, den Einsatz des Organisationskomitees, das ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet habe.

Donnerstag, 2. August 2012

Südharz-Krankenhaus war gestern . . .

ab morgen (oder so) ist es „Südharz-Klinikum“.

Bekannt und offiziell ist es ja schon lange: das Südharz-Krankenhaus hat sich in -Klinikum umbenannt und allmählich wirkt dieser Name auch nach außen. Und damit in Zukunft jeder Bürger, der in Richtung dieses Klinikums geht oder fährt, auch frühzeitig sieht, wohin er kommt, wird nun auch das hohe Namensschild vor dem Eingang zum Klinikum geändert.

Im Grunde ist dieser Wechsel der Namentafel mehr eine Formsache, die aber doch von Bedeutung ist. Und weil ja in der modernen (Internet-)Berichterstattung Schnelligkeit alles ist, hier also erst einmal ein Bild vom beginnenden Abbau der bisherigen „Südharz-Krankenhaus“-Tafel. City-Scouts oder andere werden dann sicher die weitere Bildbenachrichtigung übernehmen.

Mittwoch, 1. August 2012

Bank-Geheimnis gelüftet


Kürzlich war hier zu lesen, dass im Park Hohenrode aus verbliebenen
Betonsockeln, die einst Bänke waren, neue Sitzgelegenheiten geschaffen wurden, ohne dass zunächst bekannt war, wer da am Werk gewesen ist. Ein Wohltäter jedenfalls, der erkannt hatte, woran es im Park mangelt.

Nun kann ein so wirkender Anonymus schon nach den Umständen nicht dauerhaft unerkannt bleiben, zumal sich diese Entwicklung fortsetzt, weil weitere solcher Betonfragmente im Zuge der Kultivierung des Terrains entdeckt wurden und den Helfer in Sachen Verweilmöglichkeiten erneut anlockten.

Und so kam es, wie es kommen musste, der in jüngst beschriebener Weise tätige Mensch konnte seine Anonymität nicht länger wahren und stellte sich als Dipl Ing. Jürgen Fischer vor, seines Zeichens Vertreter der Firma „Remmers“ Baustofftechnik GmbH in 49624 Löningen. Dass ein so fachkundiger und zu gemeinnützigen Aktivitäten bereiter Mensch ganz den Wünschen Gisela Hartmanns entspricht, der Vorsitzenden des Fördervereins „Park Hohenrode“, liegt auf der Hand. Und dass er inzwischen Mitglied des Fördervereins ist, ist nur logische Folge.

Ich traf Jürgen Fischer an seiner ersten gelungenen konstruktiven Aktion im Park, dem Dreier-Ensemble nahe des Warttürmchens. Es stellte sich mir ein Mann mit klaren Vorstellungen vor mit der Bereitschaft zum persönlichen wie gesellschaftlichem Engagement, der aber auch in der Lage ist, andere für gute Ideen zu gewinnen. Und mit ihnen zu gestalten. Und Jürgen Fischer erkennt von sich aus Ansatzpunkte zu konstruktiver Mitwirkung, die er auch entschlossen angeht. Dabei betont er ausdrücklich, dass er bei seinem Engagement für den Park „Mitstreiter“ gewann, mit denen er „gemeinsame Sache macht“. Und er benennt sie auch: Armin Hörnlein und Jürgen Meyer, die in Sachen Holz wirken. Alwin Kuntze und Helmut Zmudzinski (Metallbau Werther), die ihn mit ihren handwerklichen Fähigkeiten zur Hand gehen. Und Andreas Wulf (WARESA), der seine bauspezifischen Kenntnisse beisteuert, wenn es um gestaltendes Engagement geht.

Im Gespräch mit Jürgen Fischer wurde aber auch offenkundig, dass seine Aktivitäten sein ganzes Leben bestimmen – persönlich, geschäftlich und gesellschaftlich – und ihn auch schon befähigten, schwere gesundheitliche Einbrüche zu überwinden. Ein Mensch also, der durch seinen Lebenswillen und seine -einstellung sich und anderen nützen kann und nützen will. Man findet Menschen wie ihn wohl nur selten.

Viel Zeit hatte er nicht, um Unterhaltung zu pflegen, man trennte sich also bald wieder. Und ich freute mich, ihn nach seinen Werken im Park auch persönlich kennengelernt zu haben. Er ist weiter dabei, im Park Ruhe- und demografische Verweilmöglichkeiten zu schaffen. Und dafür danke ich ihm auch im eigenem Interesse.

Eine abschließende Bemerkung: dass die geschaffenen Verweilmöglichkeiten rege genutzt werden, erkennt man leider auch an den herumliegenden Unrat, der hier nicht bildlich dokumentiert wird, um das eben beschriebene positive Bild seines Bankgestalters nicht zu verhunzen. Es sei aber an die Nutzer der Bänke appelliert, Hinterlassenschaften zu vermeiden, die das Erscheinungsbild dieser Plätze beeinträchtigen.

Bürgermeister verhängt Haushaltssperre

 "Die dramatische Entwicklung zwingt mich als Bürgermeister der Stadt Heringen/Helme dazu, eine Haushaltssperre, sowohl für den Verwaltungs- als auch für den Vermögenshaushalt, zu verhängen.", so der Wortlaut der Pressemitteilung aus dem Heringer Rathaus.
Nicht davon betroffen sind natürlich die angelaufenen Investitionen beim Straßenbau in den Ortsteilen Uthleben und Auleben. Auch der Krippenneubau im OT Heringen sowie die Änderung des Raumkonzeptes in der KITA im Ortsteil Windehausen sind nicht infrage gestellt.
Alle anderen, nicht vertraglich gebundenen, ausgabewirksame Maßnahmen und Beschaffungen müssen vor Beauftragung begründet werden . Jeder Auftrag wird somit zur Einzelentscheidung.
In einer Belegschaftsversammlung, am vergangenen Montag, hat Bürgermeister Maik Schröter die Entscheidung erörtert und die Verfahrensweise abgestimmt.
Ferner wurde die Entscheidung mit den Beigeordneten und dem Stadtbrandmeister und den Ortswehrführern abgestimmt.
Schröter dazu wörtlich: "Es wird keine einfache Zeit mit einer Haushaltssperre umzugehen. Wir müssen einige nicht geplante Ausgaben und gleichzeitig verminderte Einnahmen verkraften. Das erfordert von allen ein knallhartes Kostenbewusstsein."
Im März musste so beispielsweise in der KITA Auleben der Heizungskessel nach einem Ausfall erneuert werden, im Uthleber Freibad hatten die Waschbären Schaden angerichtet und zur gesetzeskonformen Unterbringung der Hilfsstoffe waren bauliche Maßnahmen unumgänglich. Auch gab es nicht geplante Dachreparaturen an der Heringer Trauerhalle die eine Renovierung erforderlich machten. Reparaturen am Fahrzeugpark des Bauhofes waren ebenso erforderlich und teurer als geplant.
Für den 24. September plant die Verwaltung, dem Stadtrat einen ausgeglichenen Nachtragshaushalt zur Beschlussfassung vorzulegen. Außerdem soll in dieser Beratung nochmals das selbst auferlegte Haushaltskonsolidierungskonzept beraten und beschlossen werden.
 

Noch sprudelt aus dem Düsenring Wasser

Obwohl es gestern in einer Mitteilung aus dem Rathaus hieß, das Wasser im Nordhäuser Rosengarten sei komplett abgestellt, spendeten die Düsen rings um die kupferne Rose im Wasserbassin heute noch die gewohnten pyramidenförmigen Wasserstrahlen. Wer allerdings dieses gewohnte Bild einer Wasser umhüllten kupfergestalteten Rose erleben und in sich aufnehmen will, sollte keine Zeit verlieren und den Garten besuchen.
Die Nachricht vom Ende dieser Wasserpyramide samt der Rose und dessen vorgesehener Abbau kommt unvermittelt und die Absicht, sie einzulagern, enttäuscht zutiefst. Allerdings nicht mehr als (wieder einmal) die Mehrzahl der Kommentare zu dieser Nachricht in der Internetzeitung. Immerhin aber lässt sich daraus entnehmen, dass der Unmut über die in reichlich undiplomatischer Form gefasste Mitteilung groß ist.

Richtig ist doch, dass der Rosengarten sowohl für die Nordhäuser Bürger als fast noch mehr für Patienten des unmittelbar benachbarten Klinikums mit ihren Angehörigen – die teils von weit her kommen – aber auch für pausierende Mitarbeiter des Klinikums von ganz erheblicher Bedeutung ist. Vielfach wird doch gerade die Nähe der Wasserpyramide als Verweilplatz gewählt, die optische und auch psychische Wirkung sprudelnden Wassers muss hier nicht erläutert werden.

Es soll aber auch die geschichtliche Bedeutung erwähnt sein, die zum Beispiel Rainer Hellberg in seinen Schriften recht ausführlich dargestellt hat. Nach der zum Beispiel dieser Rosengarten 1927 u.a. von 30 Arbeitslosen erbaut und nach seiner Fertigstellung in dieser Form den Bürgern von der Stadt geschenkt wurde. Auch deshalb kommt ihr zumindest eine moralische Erhaltungspflicht zu

Der Rosengarten verliert demgegenüber mit dem Abbau dieses Rosenwasser-Ensembles ein ganz wesentliches Element seines Bestandes und seiner Wirkung auf die Besucher. Es soll nicht bezweifelt werden, dass sich die StadtgärtnerInnen auch ohne diese Anlage weiter viel Mühe um die Pflege dieses Gartens geben werden, wie es in der Mitteilung heißt. Was eine günstige Gelegenheit darstellt, ihnen sowohl für ihr stetes Bemühen um dieses botanische Vorzeigeobjekt, als auch für ihre stete Aufgeschlossenheit gegenüber informationsbedürftigen Gartenbesuchern zu danken.

Es soll in diesem Zusammenhang ausdrücklich betont sein, dass in jüngster Zeit der Stadtpark mit einen Millionenaufwand in eine sehr moderne Form gebracht wurde. Und auch dort ist die Wasserfontäne mitten im Gondelteich ein ganz wesentlicher Teil der Gestaltung. In der hier erscheinenden Printzeitung war zu dieser Modernisierung am 21.07.2010 u.a. zu lesen: (Auszug) „Es ist...Oberbürgermeisterin Barbara Rinke sehr wichtig, dass „mehr Geld, Zeit und Grips“ eingesetzt werden, damit dieser Bürgerpark seiner Bestimmung gerecht bleibt. „Nach Petersberg, Promenade und Rosengarten hat jetzt dieser Park ein Recht darauf, dass sich die Stadt um seine Erneuerung bemüht“ unterstrich sie gestern. Ihr ist es wichtig, dass es „ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Parkgeschichte und heutigen Ansprüchen“ gibt“.(Ende des Auszugs).
Angesichts dieser Äußerungen muss bezweifelt werden, dass bis zu jenem Zeitpunkt der Rosengarten in einer Weise „erneuert“ wurde, der diese Einschätzung verdient. Oder diese „Erneuerung“ fand sehr oberflächlich statt, ganz im Gegensatz zum Stadtpark. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass 2008 in einer Diplomarbeit zum Stadtpark eine Meinungsumfrage zum Nutzen des Stadtparks durchgeführt wurde (Amtsblatt der Stadt Nordhausen, 21. August 2010), dessen entsprechend gutes Ergebnis trotz angespannter Haushaltslage zur Modernisierung führte.

Ich bin überzeugt, dass eine analoge Diplomarbeit und entsprechende Meinungsumfrage zum Rosengarten zu einem zumindest ebenso überzeugenden Ergebnis führen würde. Warum also führt man keine solche Umfrage durch - oder lässt sich auch dort mehr "Grips" einfallen - und modernisiert dann trotz weiter angespannter Haushaltslage? Um ihn in einen den heutigen Ansprüchen angemessenen Zustand zu erhalten? Dieser Rosengarten verdient es, in der bestehenden Form erhalten zu werden. Die Bürger, denen er einstens geschenkt wurde, haben ein Recht darauf.