Montag, 24. September 2018

Mitteilung der GEW Thüringen am 22.09.2018


Kathrin Vitzthum bleibt Landesvorsitzende der GEW Thüringen


Auf der 9. Landesvertreterversammlung der GEW Thüringen, die seit dem 21. September 2018 in Suhl stattfindet, haben soeben die Delegierten die bisherige Landesvorsitzende Kathrin Vitzhtum in ihrem Amt bestätigt. Mit 89 Prozent der Stimmen erreichte sie ein hervorragendes Ergebnis, welches ihre bisherige Arbeit bestätigt und zugleich Auftrag für die nächsten vier Jahre ist.


Dazu Kathrin Vitzthum: „Ich bin glücklich und sehr stolz, dass die Delegierten mir ihr Vertrauen erneut ausgesprochen haben. Als Landesvorsitzende der größten Interessenvertretung im Bildungsbereich hier in Thüringen werde ich mich weiterhin stark für die Belange der Beschäftigten in Kitas, Schulen, Hochschulen und in der Erwachsenenbildung einsetzen. Die Abschaffung prekärer Arbeitsverhältnisse, also ungewollte Teilzeit und zu geringe Löhne, die  Bekämpfung des Lehrermangels nicht auf dem Rücken der Kolleginnen und Kollegen, die deutliche Absenkung der unseligen Befristungspraxis im Hochschulbereich und in der Erwachsenenbildung sind Stichworte dieser immensen Aufgaben, die mich erwarten – und auf die ich mich freue.“ 

BILD: Glückwünsche zur Wiederwahl am 22.09.2018 (links Kathrin Vitzthum, Landesvorsitzende der GEW Thüringen; rechts Marlis Tepe, Vorsitzende der GEW Bund) - Foto Alice End


Hintergrund:Die Landesvertreterversammlung tagt alle vier Jahre und ist das oberste Organ der GEW Thüringen. Auf ihr wird u. a. die/der Vorsitzende gewählt, die Richtlinien der GEW-Arbeit bestimmt und Grundsatzentscheidungen für die nächste Wahlperiode getroffen.

Eigens für sie komponiert

Alexandra Soumm spielt Violinkonzert von Christoph Ehrenfellner

Wenn die Geigerin Alexandra Soumm zum 1. Sinfoniekonzert des Loh-Orchesters nach Sondershausen und Nordhausen reist, hat sie etwas ganz Besonderes im Gepäck: Das Violinkonzert, das sie mit dem Loh-Orchester spielt, hat Komponist Christoph Ehrenfellner eigens für sie geschrieben! Dem hiesigen Publikum ist der Österreicher als Composer in Residence der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH bereits bekannt, in der vergangenen Saison hat er beispielsweise mit seiner großen Luther-Sinfonie für Begeisterung gesorgt.

Sein 2. Violinkonzert schrieb Ehrenfellner in der Tradition Beethovens, Brahms‘ und Tschaikowskys mit deutlich romantischen Zügen. „Wir haben von Beginn des Kompositionsprozesses an viel gesprochen“, erzählt Alexandra Soumm. „Ich hatte Christoph gefragt, ob er ein modernes Brahms-Konzert schreiben würde, ich hätte nie gedacht, dass er mich beim Wort nimmt.“ Die Uraufführung im Jahr 2014 spielten sie gemeinsam, Christoph Ehrenfellner dirigierte sein eigenes Stück. Alexandra Soumm kennt ihn bereits seit dem Studium. „Ich liebe und unterstütze seine Musik seit vielen Jahren. In seinem 2. Violinkonzert ist es sehr bewegend, dass er von Komponisten beeinflusst wurde, die wir beide lieben. Wir haben auch beide diese unglaubliche Liebe für lyrische Momente, die man z.B. im zweiten Satz hören kann."

Die 1989 geborene Alexandra Soumm kommt aus einer russischen Musikerfamilie. Mit fünf fragten ihre Eltern sie, ob sie Geige oder Klavier lerne wolle. Sie entschied sich für die Geige und fand schon früh Gefallen daran, vor Publikum aufzutreten. Heute spielt sie mit Orchestern aus aller Welt wie dem BBC Symphony Orchestra, den Münchner Symphonikern und dem Orchestre de Paris. Durch das Engagement ihrer Wohltätigkeitsorganisation „EsperanzArt“ treten über 70 Künstlern für bedürftige Menschen auf. „Ich bin glücklich, mit wirklich jedem Publikum Musik teilen zu können“, sagt die Künstlerin.

Im 1. Sinfoniekonzert unter dem Motto „Wiener Melange“ erklingen außerdem die Ouvertüre zur „Zauberharfe“ von Franz Schubert und die 7. Sinfonie von Ludwig van Beethoven. Es findet am 29.09. um 18 Uhr im Haus der Kunst Sondershausen und am 30.09. um 18 Uhr im Theater Nordhausen statt. Um 17.15 Uhr gibt es eine Einführung im Foyer. Um 18.00 Uhr sind Kinder ab 7 Jahren herzlich zu einer Einführung zum 2. Teil des Konzertes eingeladen.

Karten gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Touristinformation Sondershausen (Tel. 0 36 32/78 81 11), im Internet unter www.theater-nordhausen.de und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH. Zum Konzert in Sondershausen fahren die Konzertbusse aus Mühlhausen über Schlotheim und Ebeleben, aus Greußen und aus Roßleben über Wiehe, Reinsdorf, Artern, Ringleben, Esperstedt und Bad Frankenhausen. Busfahrkarten gibt es ebenso wie die Konzertkarten im Vorverkauf. Außerdem fährt im Stadtgebiet von Sondershausen der dank der Unterstütung durch den Förderverein kostenlose Konzertbus. Ausführliche Informationen hält die Theaterkasse bereit.


Foto: Agentur

Erstmals Frau an der Spitze

Neue IHK-Hauptgeschäftsführerin in Erfurt wird Dr. Cornelia Haase-Lerch

Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt hat die bisherige stellvertretende Hauptgeschäftsführerin und Abteilungsleiterin Standortpolitik, Recht und Steuern einstimmig ins Amt bestellt. Haase-Lerch wird ihre Aufgabe am 1. September 2019 antreten. Dann verabschiedet sich der bisherige Hauptgeschäftsführer Professor Gerald Grusser in den Ruhestand.

„Die IHK Erfurt ist Professor Gerald Grusser zu großem Dank verpflichtet. Seit über 20 Jahren steht er an der Spitze des Hauptamtes und hat einen herausragenden Anteil an der Entwicklung der Kammer zur allseits anerkannten und geachteten Interessenvertretung der Regionalwirtschaft. Für uns war es wichtig, frühzeitig die Weichen für einen reibungslosen Übergang auf seine Nachfolgerin zu stellen“, betont IHK-Präsident Dieter Bauhaus.
Die 48-jährige Diplom-Ingenieurin und Doktorin der Naturwissenschaften aus Weimar war seit Abschluss ihrer Promotion 1996 zunächst als persönliche Referentin der Hauptgeschäftsführung, im Anschluss als Büroleiterin und seit 1997 als Abteilungsleiterin Standortpolitik, Recht und Steuern der IHK Erfurt tätig. 2010 übernahm sie zusätzlich die Verantwortung für das Regionale Service Center Weimar-Apolda-Sömmerda und begleitet seit 2010 die Position der stellvertretenden Hauptgeschäftsführerin. In der 173-jährigen Geschichte der IHK Erfurt ist sie dann mit Amtsantritt 2019 die erste Frau an der Spitze der Kammer.

Haase-Lerch dankte für das Vertrauen: „Ich freue mich auf die Herausforderung und werde mich mit voller Kraft in den Dienst der regionalen Wirtschaft stellen. Gern steige ich ein in eine kompetente und strategisch klar organisierte IHK und freue mich auf meine künftige Aufgabe.“

Die IHK Erfurt vertritt rund 63.000 Unternehmen in der Region Nord- und Mittelthüringen und ist erster Ansprechpartner in allen Wirtschaftsfragen. Der Hauptgeschäftsführer/in leitet die Geschäfte der IHK. Gemeinsam mit dem Präsidenten, dem Präsidium und dem höchsten Kammergremium – der IHK-Vollversammlung bestehend aus 78 gewählten Mitgliedern – vertritt er/sie die IHK Erfurt in allen wichtigen IHK-politischen und -rechtlichen Angelegenheiten.


Die "Service-Gesellschaft" des Landkreises Nordhausen im Blickpunkt des NUV

Es war im Herbst 1991, da wurde - vor nunmehr 27 Jahren - die Service Gesellschaft des Landkreises Nordhausen mbH gegründet. Erster Betriebsort war ein Gebäude in der Bruno-Kunze-Straße, der Fokus der Aufgaben lag in der Beschäftigung von arbeitslosen Frauen und Männern auf dem zweiten Arbeitsmarkt. In den Folgejahren kamen dann die ersten Geschäftsfelder im marktwirtschaftlichen Bereich hinzu, wie zum Beispiel die Unterhaltung der Kreisstraßen und im Jahr 2009 die Übernahme von Reinigungsleistungen in der Kernverwaltung des Landkreises. Im Jahr 2001 wurde die Betreibung der Schwimmhalle in Sollstedt übernommen.
Ein Meilenstein war schließlich das Jahr 2012. Birgit Keller, die damalige Landrätin, schaffte als Gesellschafterin die Voraussetzungen für den Einstieg in die Reinigung der Schulen, die sich in der Trägerschaft des Landkreises Nordhausen befanden. Damit stieg auch die Zahl der MitarbeiterInnen von 40 rasant auf rund 100 an.
Die erste Investition, die von der Service Gesellschaft übernommen und realisiert wurde, war der Bau der Mehrzweckhalle in Ellrich im Jahr 2013 mit einem Volumen von rund 2,7 Millionen Euro. Auf 20 Millionen Euro hingegen beläuft sich der in Angriff genommene Umbau/Sanierung des Nordhäuser Humboldt-Gymnasiums. Wie Geschäftsführer Gunnar Reuter bei einem gemeinsamen Termin mit dem Vorstand des Nordthüringer Unternehmerverbandes (NUV) in der vergangenen Woche in Wolkramshausen sagte, werde in dieser Woche die Vergabe für die Abrissarbeiten des alten Gebäudes in der Blasiistraße auf den Weg gebracht.
Mit der Weiterentwicklung der “Service-Gesellschaft” ging natürlich auch das von ihr ausgelöste Auftragsvolumen beständig nach oben. “Für unser Unternehmen steht bei der Auftragsvergabe, aber auch im Einkauf die mögliche Beibehaltung regionaler Kreisläufe im Mittelpunkt. In die Region hinein vergeben wurden pro Jahr Aufträge für Reparaturen an Schulen in Höhe von rund 300.000 Euro, allein im vergangenen Jahr lag die Summe der Material- und Fremdleistungseinkäufe insgesamt bei 725.000 Euro”, bilanziert Geschäftsführer Gunnar Reuter und verweist auf eine weitere Zahl: Von 2017 bis 2020 wird das kommunale Unternehmen rund 24 Millionen Euro investieren. Dazu gehören neben dem Humboldt-Gymnasium auch der Bau eines Kat-Schutz-Lagers oder der Umbau des Albert-Kuntz-Sportparks. In diesem Jahr werden die nunmehr 150 Frauen und Männer einen Umsatz von 5,1 Millionen Euro erwirtschaften.

Die Service Gesellschaft des Landkreises Nordhausen hat sich im wirtschaftlichen Gefüge der Region etabliert und will durch die Mitgliedschaft im Nordthüringer Unternehmerverband natürlich auch die Möglichkeiten dieses immer größer werdenden Netzwerkes nutzen, will gleichzeitig aber auch Netzwerkpartner sein, der Erfahrungen weitergeben kann.
Für NUV-Vorstandschef Niels Neu soll mit der Aufnahme der Unternehmerverband weiter gestärkt werden, Netzwerke mit den Mitgliedsunternehmen erweitert werden und unter anderem dokumentiert werden, dass eine Region an Stärke gewinnen kann, wenn die wirtschaftlichen Akteure gemeinsam agieren. Davon profitieren die Menschen und davon profitiert die Region. Neu verbindet dies mit dem Wunsch, dass dieses Ziel auch von den politischen Akteuren genauso gesehen wird.

Bild v.l.n.r.: Betriebsleiter Michael Mohr, Aufsichtsratsvorsitzender Matthias Ehrhold und Geschäftsführer Gunnar Reuter (alle Service Gesellschaft des Landkreises Nordhausen mbH) im Gespräch mit den Vorstandsmitgliedern des Nordthüringer Unternehmerverbandes Dr. Dirk Vetter, Niels Neu und Thomas Seeber

Im Museum Tabakspeicher am 5. Oktober: Panameña Son

Nordhausen (psv) Zu einem besonderen Konzert am Freitag, dem 5. Oktober 2018, um 19:30 Uhr, im Museum Tabakspeicher, lädt jetzt der Verein Kulturbund für Europa und das Team vom Museum Tabakspeicher herzlich ein.

Die aus Panama stammende Sängerin Jeannifer Martin und ihre, in ganz Europa bekannte
Band „Panameña Son“ erzählt  von der Sehnsucht nach der Heimat. Inspiriert von der leidenschaftlichen Stimme dieser Sängerin bringen sich alle Musiker beim Konzert solistisch ein. Verschiedene musikalische Erfahrungen, quasi eine Quintessenz dieser unterschiedlichen Musiker-Persönlichkeiten, werden zu erleben sein. Um die Ursprünglichkeit der Musik zu erhalten, verzichten die Künstler bewusst auf den Einsatz von elektronischen Instrumenten. Traditionelle kubanische Klassiker, Jazz und internationale Pophits werden in neuen Arrangements englisch und spanisch gesungen.

Für das vom Kulturbund für Europa e. V. präsentierte und von der Kreissparkasse Nordhausen freundlich unterstützte Konzert beginnt ab sofort der Vorverkauf. Eintrittskarten können beim Kulturbund für Europa e. V., Tel. 03631 53 66 86,
im Museum Tabakspeicher bzw. unter Tel. 03631 98 27 37 und an der Abendkasse für 10 €, ermäßigt 7 € erworben werden.


Foto: Panameña Son (Agentur)

WIR! – Forscherteam aus Nordhausen zu Besuch bei der Mitteldeutschen Umwelt- und Entsorgung GmbH (MUEG) in Großpösna

Nordhausen (HSPN) Die Mitteldeutsche Umwelt- und Entsorgung GmbH, kurz MUEG, war vergangenen Mittwoch das Ziel der „RCGips“-Forschergruppe der Hochschule Nordhausen.

Die MUEG, am Standort in Großpösna, im Süden von Leipzig, ist seit 2014 die erste stationäre Aufbereitungsanlage in Deutschland zum hochwertigen, stofflichen Recycling gipshaltiger Abfälle. Als eine von inzwischen vier Anlagen in Deutschland, stellt sie einen geeigneten Anlaufpunkt für das Forschungsprojekt „Gipsrecycling als Chance für den Südharz“, dar.
Der Recyclinggips wird an der Anlage zu 100 % aus der stofflichen Verwertung von gipshaltigen Abfällen gewonnen. Genutzt werden die recycelten Gipse beispielsweise zur erneuten Herstellung von
Gipsprodukten, wie Gipskartonplatten, Formgipse oder auch als Calciumsulfatrohstoff.
Während der Führung auf dem Werksgelände, konnte das Forscherteam einen genaueren Einblick in die mechanische Aufbereitung des Gipsrecyclings der MUEG erlangen.
Mit dem aktuell polarisierenden Thema „Gips“ beschäftigt sich auch das Team der Hochschule Nordhausen. Gemeinsam mit der Bauhaus-
Universität Weimar und der CASEA GmbH ist man bestrebt, Konzepte zu entwickeln um den Wegfall des REA-Gipses durch die Energiewende teilweise zu kompensieren, Potentiale im Innovationsfeld Gipsrecycling in der Region Südharz zu heben und damit einen effektiven Beitrag zur Schonung von Naturgipsreserven zu leisten. Gleichzeitig findet ein aktiver Austausch mit der Gipsindustrie, mit Interessenvereinigungen der Region und Naturschutzorganisationen
statt.

Schon Anfang April startete das Forschungsteam in die Konzeptphase. Das Projekt der Hochschule Nordhausen ist eines von 32 Bündnissen im neuen Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung „WIR! – Wandel durch Innovation in der Region“. Die Teilnehmer sind aufgefordert, in ihrer Region verborgene Innovationspotenziale zu heben und damit eine nachhaltige Zukunft zu entwerfen. Anfang 2019 werden die zwölf besten und erfolgversprechendsten Projekte für eine mehrjährige Umsetzung ausgewählt.
Bild(er)unterschrift: Exkursion des Forscherteams der Hochschule Nordhausen zur Mitteldeutschen Umwelt- und Entsorgung GmbH in Großpösna


(Fotos: Marie Ziegler)

Ballett TN LOS! eröffnet die Saison mit festlicher Ballettgala

Zu einer festlichen Ballettgala lädt das Ballett TN LOS!, die Ballettcompagnie des Theaters Nordhausen, am kommenden Samstag um 19.30 Uhr ein. Die Gala bietet sowohl einen Rückblick auf beliebte Choreographien der vergangenen Spielzeit als auch erste Eindrücke von neuen Arbeiten – und ein Kennenlernen der neuen Tänzerinnen und Tänzer in der Compagnie!

Mit besonders großer Spannung wird ein erster Ausschnitt aus der ersten Ballettpremiere der Spielzeit erwartet. Ballettdirektor Ivan Alboresi choreographiert „Ein Sommernachtstraum“ nach Shakespeare zu Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy und anderen. So erhält das Publikum schon jetzt einen Vorgeschmack auf die Premiere am 26. Oktober.

Ein Wiedersehen gibt es mit dem allerersten Ballettabend, den Ivan Alboresi für Nordhausen geschaffen hat: Die Compagnie zeigt Ausschnitte aus „Schwanensee“. Übrigens wird das ganze Ballett im Dezember noch dreimal im Theater Nordhausen zu sehen sein! Auch aus „Romeo und Julia“, dem Ballett, das im Oktober 2017 Premiere hatte, gibt es noch einmal Ausschnitte. Eigens für die Ballettgala hat Ivan Alboresi für seine ganze Compagnie „Act as a body“ kreiert.

Nicht nur in interessanten Interviews mit Ivan Alboresi und Intendant Daniel Klajner, die gemeinsam durch den Abend führen, sondern auch in einer Vielzahl von ganz verschiedenartigen Choreographien stellen sich in der Ballettgala die neuen Mitglieder der Compagnie vor. So tanzt die Italienerin Eleonora Peperoni das Solo „Orbit 03“ von David Nigro. Hannah Law zeigt das Solo der Aurora aus Tschaikowskys „Dornröschen“ in der klassischen Choreographie von Marius Petipa. In weiteren kurzen Stücken stellen sich Dominic Bisson und Andrea Zinnati vor. Nils Röhner, der fünfte „Neuzugang“, choreographiert das Solo „sour crowd“ für sich selbst. Eine eigene Choreographie tanzt auch Dominic Besson, der sich „Random makes sense“ selbst auf den Leib choreographiert hat.

Karten für die Ballettgala – TN LOS! am 29. September um 19.30 Uhr im Theater Nordhausen gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), im Internet unter www.theater-nordhausen.de und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.


Foto: Ausschnitte aus „Schwanensee“ (hier: Konstantina Chatzistavrou, David Nigro) gibt es in der Ballettgala am 29. September; Foto: Tilmann Graner