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Montag, 24. September 2018
Mitteilung der GEW Thüringen am 22.09.2018
Eigens für sie komponiert
Alexandra Soumm spielt Violinkonzert von Christoph Ehrenfellner
Wenn
die Geigerin Alexandra Soumm zum 1. Sinfoniekonzert des Loh-Orchesters
nach Sondershausen und Nordhausen reist, hat sie etwas ganz Besonderes
im Gepäck: Das Violinkonzert, das sie mit dem Loh-Orchester spielt, hat
Komponist Christoph Ehrenfellner eigens für sie geschrieben! Dem
hiesigen Publikum ist der Österreicher als Composer in Residence der
Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH
bereits bekannt, in der vergangenen Saison hat er beispielsweise mit
seiner großen Luther-Sinfonie für Begeisterung gesorgt.
Sein
2. Violinkonzert schrieb Ehrenfellner in der Tradition Beethovens,
Brahms‘ und Tschaikowskys mit deutlich romantischen Zügen. „Wir
haben von Beginn des Kompositionsprozesses an viel gesprochen“, erzählt
Alexandra Soumm. „Ich hatte Christoph gefragt, ob er ein modernes
Brahms-Konzert schreiben würde, ich hätte nie gedacht, dass er mich beim
Wort nimmt.“ Die Uraufführung im Jahr 2014 spielten
sie gemeinsam, Christoph Ehrenfellner dirigierte sein eigenes Stück.
Alexandra Soumm kennt ihn bereits seit dem Studium. „Ich liebe und
unterstütze seine Musik seit vielen Jahren. In seinem 2. Violinkonzert
ist es sehr bewegend, dass er von Komponisten beeinflusst
wurde, die wir beide lieben. Wir haben auch beide diese unglaubliche
Liebe für lyrische Momente, die man z.B. im zweiten Satz hören kann."
Die
1989 geborene Alexandra Soumm kommt aus einer russischen
Musikerfamilie. Mit fünf fragten ihre Eltern sie, ob sie Geige
oder Klavier lerne wolle. Sie entschied sich für die Geige und fand
schon früh Gefallen daran, vor Publikum aufzutreten. Heute spielt sie
mit Orchestern aus aller Welt wie
dem BBC Symphony Orchestra, den Münchner Symphonikern und dem Orchestre de Paris.
Durch
das Engagement ihrer Wohltätigkeitsorganisation „EsperanzArt“ treten
über 70 Künstlern für bedürftige Menschen auf. „Ich bin glücklich, mit
wirklich jedem Publikum Musik teilen zu
können“, sagt die Künstlerin.
Im
1. Sinfoniekonzert unter dem Motto „Wiener Melange“ erklingen außerdem
die Ouvertüre zur „Zauberharfe“ von Franz Schubert und die 7. Sinfonie
von Ludwig van Beethoven. Es findet am 29.09. um 18 Uhr im Haus der
Kunst Sondershausen und am 30.09. um 18 Uhr im Theater Nordhausen statt.
Um 17.15 Uhr gibt es eine Einführung im Foyer. Um 18.00 Uhr sind Kinder
ab 7 Jahren herzlich zu einer Einführung zum
2. Teil des Konzertes eingeladen.
Karten
gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der
Touristinformation Sondershausen (Tel. 0 36 32/78 81 11), im Internet
unter
www.theater-nordhausen.de und an allen Vorverkaufsstellen der Theater
Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH. Zum Konzert in
Sondershausen fahren die Konzertbusse aus Mühlhausen über Schlotheim und
Ebeleben, aus Greußen und aus Roßleben über Wiehe, Reinsdorf,
Artern, Ringleben, Esperstedt und Bad Frankenhausen. Busfahrkarten gibt
es ebenso wie die Konzertkarten im Vorverkauf. Außerdem fährt im
Stadtgebiet von Sondershausen der dank der Unterstütung durch den
Förderverein kostenlose Konzertbus. Ausführliche Informationen
hält die Theaterkasse bereit.
Foto: Agentur
Erstmals Frau an der Spitze
Die "Service-Gesellschaft" des Landkreises Nordhausen im Blickpunkt des NUV
Es war im Herbst 1991, da
wurde - vor nunmehr 27 Jahren - die Service Gesellschaft des
Landkreises Nordhausen mbH gegründet. Erster Betriebsort war ein
Gebäude in der Bruno-Kunze-Straße, der Fokus der Aufgaben lag in
der Beschäftigung von arbeitslosen Frauen und Männern auf dem
zweiten Arbeitsmarkt. In den Folgejahren kamen dann die ersten
Geschäftsfelder im marktwirtschaftlichen Bereich hinzu, wie zum
Beispiel die Unterhaltung der Kreisstraßen und im Jahr 2009 die
Übernahme von Reinigungsleistungen in der Kernverwaltung des
Landkreises. Im Jahr 2001 wurde die Betreibung der Schwimmhalle in
Sollstedt übernommen.
Ein Meilenstein war
schließlich das Jahr 2012. Birgit Keller, die damalige Landrätin,
schaffte als Gesellschafterin die Voraussetzungen für den Einstieg
in die Reinigung der Schulen, die sich in der Trägerschaft des
Landkreises Nordhausen befanden. Damit stieg auch die Zahl der
MitarbeiterInnen von 40 rasant auf rund 100 an.
Die erste Investition, die
von der Service Gesellschaft übernommen und realisiert wurde, war
der Bau der Mehrzweckhalle in Ellrich im Jahr 2013 mit einem Volumen
von rund 2,7 Millionen Euro. Auf 20 Millionen Euro hingegen beläuft
sich der in Angriff genommene Umbau/Sanierung des Nordhäuser
Humboldt-Gymnasiums. Wie Geschäftsführer Gunnar Reuter bei einem
gemeinsamen Termin mit dem Vorstand des Nordthüringer
Unternehmerverbandes (NUV) in der vergangenen Woche in Wolkramshausen
sagte, werde in dieser Woche die Vergabe für die Abrissarbeiten des
alten Gebäudes in der Blasiistraße auf den Weg gebracht.
Mit der Weiterentwicklung der
“Service-Gesellschaft” ging natürlich auch das von ihr
ausgelöste Auftragsvolumen beständig nach oben. “Für unser
Unternehmen steht bei der Auftragsvergabe, aber auch im Einkauf die
mögliche Beibehaltung regionaler Kreisläufe im Mittelpunkt. In die
Region hinein vergeben wurden pro Jahr Aufträge für Reparaturen an
Schulen in Höhe von rund 300.000 Euro, allein im vergangenen Jahr
lag die Summe der Material- und Fremdleistungseinkäufe insgesamt bei
725.000 Euro”, bilanziert Geschäftsführer Gunnar Reuter und
verweist auf eine weitere Zahl: Von 2017 bis 2020 wird das kommunale
Unternehmen rund 24 Millionen Euro investieren. Dazu gehören neben
dem Humboldt-Gymnasium auch der Bau eines Kat-Schutz-Lagers oder der
Umbau des Albert-Kuntz-Sportparks. In diesem Jahr werden die nunmehr
150 Frauen und Männer einen Umsatz von 5,1 Millionen Euro
erwirtschaften.
Die Service Gesellschaft des Landkreises Nordhausen hat sich im wirtschaftlichen Gefüge der Region etabliert und will durch die Mitgliedschaft im Nordthüringer Unternehmerverband natürlich auch die Möglichkeiten dieses immer größer werdenden Netzwerkes nutzen, will gleichzeitig aber auch Netzwerkpartner sein, der Erfahrungen weitergeben kann.
Für NUV-Vorstandschef Niels
Neu soll mit der Aufnahme der Unternehmerverband weiter gestärkt
werden, Netzwerke mit den Mitgliedsunternehmen erweitert werden und
unter anderem dokumentiert werden, dass eine Region an Stärke
gewinnen kann, wenn die wirtschaftlichen Akteure gemeinsam agieren.
Davon profitieren die Menschen und davon profitiert die Region. Neu
verbindet dies mit dem Wunsch, dass dieses Ziel auch von den
politischen Akteuren genauso gesehen wird.
Bild
v.l.n.r.:
Betriebsleiter Michael Mohr, Aufsichtsratsvorsitzender Matthias
Ehrhold und Geschäftsführer Gunnar Reuter (alle Service
Gesellschaft des Landkreises Nordhausen mbH) im Gespräch mit den
Vorstandsmitgliedern des Nordthüringer Unternehmerverbandes Dr. Dirk
Vetter, Niels Neu und Thomas Seeber
Im Museum Tabakspeicher am 5. Oktober: Panameña Son
Nordhausen (psv) Zu einem besonderen Konzert am Freitag, dem 5. Oktober 2018, um 19:30 Uhr, im Museum Tabakspeicher, lädt jetzt
der Verein Kulturbund für Europa und das Team vom Museum Tabakspeicher herzlich ein.
Die
aus Panama stammende Sängerin Jeannifer Martin und ihre, in ganz Europa
bekannte
Band „Panameña Son“ erzählt von der Sehnsucht nach der Heimat. Inspiriert von der leidenschaftlichen Stimme dieser Sängerin bringen sich alle Musiker beim Konzert solistisch ein. Verschiedene musikalische Erfahrungen, quasi eine Quintessenz dieser unterschiedlichen Musiker-Persönlichkeiten, werden zu erleben sein. Um die Ursprünglichkeit der Musik zu erhalten, verzichten die Künstler bewusst auf den Einsatz von elektronischen Instrumenten. Traditionelle kubanische Klassiker, Jazz und internationale Pophits werden in neuen Arrangements englisch und spanisch gesungen.
Band „Panameña Son“ erzählt von der Sehnsucht nach der Heimat. Inspiriert von der leidenschaftlichen Stimme dieser Sängerin bringen sich alle Musiker beim Konzert solistisch ein. Verschiedene musikalische Erfahrungen, quasi eine Quintessenz dieser unterschiedlichen Musiker-Persönlichkeiten, werden zu erleben sein. Um die Ursprünglichkeit der Musik zu erhalten, verzichten die Künstler bewusst auf den Einsatz von elektronischen Instrumenten. Traditionelle kubanische Klassiker, Jazz und internationale Pophits werden in neuen Arrangements englisch und spanisch gesungen.
Für
das vom Kulturbund für Europa e. V. präsentierte und von der
Kreissparkasse Nordhausen freundlich unterstützte Konzert beginnt
ab sofort der Vorverkauf. Eintrittskarten können beim Kulturbund für
Europa e. V., Tel. 03631 53 66 86,
im Museum Tabakspeicher bzw. unter Tel. 03631 98 27 37 und an der Abendkasse für 10 €, ermäßigt 7 € erworben werden.
Foto: Panameña Son (Agentur)
WIR! – Forscherteam aus Nordhausen zu Besuch bei der Mitteldeutschen Umwelt- und Entsorgung GmbH (MUEG) in Großpösna
Nordhausen (HSPN)
Die Mitteldeutsche Umwelt- und Entsorgung GmbH, kurz MUEG, war
vergangenen Mittwoch das Ziel der „RCGips“-Forschergruppe der Hochschule
Nordhausen.
Die
MUEG, am Standort in Großpösna, im Süden von Leipzig, ist seit 2014 die
erste stationäre Aufbereitungsanlage
in Deutschland zum hochwertigen, stofflichen Recycling gipshaltiger
Abfälle. Als eine von inzwischen vier Anlagen in Deutschland, stellt sie
einen geeigneten Anlaufpunkt für das Forschungsprojekt „Gipsrecycling
als Chance für den Südharz“, dar.
Der
Recyclinggips wird an der Anlage zu 100 % aus der stofflichen
Verwertung von gipshaltigen Abfällen gewonnen.
Genutzt werden die recycelten Gipse beispielsweise zur erneuten
Herstellung von
Gipsprodukten, wie Gipskartonplatten, Formgipse oder
auch als Calciumsulfatrohstoff.
Während der Führung auf dem Werksgelände, konnte das Forscherteam einen genaueren Einblick in die mechanische
Aufbereitung des Gipsrecyclings der MUEG erlangen.
Mit
dem aktuell polarisierenden Thema „Gips“ beschäftigt sich auch das Team
der Hochschule Nordhausen. Gemeinsam
mit der Bauhaus-
Universität Weimar und der CASEA GmbH ist man bestrebt,
Konzepte zu entwickeln um den Wegfall des REA-Gipses durch die
Energiewende teilweise zu kompensieren, Potentiale im Innovationsfeld
Gipsrecycling in der Region Südharz zu heben und damit
einen effektiven Beitrag zur Schonung von Naturgipsreserven zu leisten.
Gleichzeitig findet ein aktiver Austausch mit der Gipsindustrie, mit
Interessenvereinigungen der Region und Naturschutzorganisationen
statt.
Schon
Anfang April startete das Forschungsteam in die Konzeptphase. Das
Projekt der Hochschule Nordhausen ist eines von 32 Bündnissen im neuen
Förderprogramm des Bundesministeriums
für Bildung und Forschung „WIR! – Wandel durch Innovation in der
Region“. Die Teilnehmer sind aufgefordert, in ihrer Region verborgene
Innovationspotenziale zu heben und damit eine nachhaltige Zukunft zu
entwerfen. Anfang 2019 werden die zwölf besten und
erfolgversprechendsten
Projekte für eine mehrjährige Umsetzung ausgewählt.
Bild(er)unterschrift: Exkursion des Forscherteams der Hochschule Nordhausen zur Mitteldeutschen Umwelt- und Entsorgung
GmbH in Großpösna
(Fotos: Marie Ziegler)
Ballett TN LOS! eröffnet die Saison mit festlicher Ballettgala
Zu
einer festlichen Ballettgala lädt das Ballett TN LOS!, die
Ballettcompagnie des Theaters Nordhausen, am kommenden Samstag um 19.30
Uhr ein. Die Gala bietet sowohl einen
Rückblick auf beliebte Choreographien der vergangenen Spielzeit als
auch erste Eindrücke von neuen Arbeiten – und ein Kennenlernen der neuen
Tänzerinnen und Tänzer in der Compagnie!
Mit
besonders großer Spannung wird ein erster Ausschnitt aus der ersten
Ballettpremiere der Spielzeit erwartet. Ballettdirektor Ivan Alboresi
choreographiert „Ein Sommernachtstraum“
nach Shakespeare zu Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy und anderen.
So erhält das Publikum schon jetzt einen Vorgeschmack auf die Premiere
am 26. Oktober.
Ein
Wiedersehen gibt es mit dem allerersten Ballettabend, den Ivan Alboresi
für Nordhausen geschaffen hat: Die Compagnie zeigt Ausschnitte aus
„Schwanensee“. Übrigens wird
das ganze Ballett im Dezember noch dreimal im Theater Nordhausen zu
sehen sein! Auch aus „Romeo und Julia“, dem Ballett, das im Oktober 2017
Premiere hatte, gibt es noch einmal Ausschnitte. Eigens für die
Ballettgala hat Ivan Alboresi für seine ganze Compagnie
„Act as a body“ kreiert.
Nicht
nur in interessanten Interviews mit Ivan Alboresi und Intendant Daniel
Klajner, die gemeinsam durch den Abend führen, sondern auch in einer
Vielzahl von ganz verschiedenartigen
Choreographien stellen sich in der Ballettgala die neuen Mitglieder der
Compagnie vor. So tanzt die Italienerin Eleonora Peperoni das Solo
„Orbit 03“ von David Nigro. Hannah Law zeigt das Solo der Aurora aus
Tschaikowskys „Dornröschen“ in der klassischen Choreographie
von Marius Petipa. In weiteren kurzen Stücken stellen sich Dominic
Bisson und Andrea Zinnati vor. Nils Röhner, der fünfte „Neuzugang“,
choreographiert das Solo „sour crowd“ für sich selbst. Eine eigene
Choreographie tanzt auch Dominic Besson, der sich „Random
makes sense“ selbst auf den Leib choreographiert hat.
Karten
für die Ballettgala – TN LOS! am 29. September um 19.30 Uhr im Theater
Nordhausen gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), im
Internet unter
www.theater-nordhausen.de
und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
Foto:
Ausschnitte aus „Schwanensee“ (hier: Konstantina Chatzistavrou, David
Nigro) gibt es in der Ballettgala am 29. September; Foto: Tilmann Graner
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