Samstag, 26. August 2017

Bundestagswahl 2017: Experte erwartet keine großen Überraschungen im TV-Duell

Fernsehduell Angela Merkel gegen Martin Schulz: Prof. Dr. Frank Brettschneider von der Uni Hohenheim erläutert die Hintergründe zu dem viel beachteten Wahlkampf-Format.

Ein harter Schlagabtausch ist dieses Jahr nicht zu erwarten: Das TV-Duell Angela Merkel gegen Martin Schulz am 3. September dürfte kaum für Überraschungen sorgen. Das ist die Einschätzung von Prof. Dr. Frank Brettschneider, Kommunikationswissenschaftler an der Universität Hohenheim in Stuttgart. Schließlich kämen beide Kontrahenten aus der Großen Koalition, was Kritik aneinander deutlich erschwere.

In gut einer Woche, am 3. September, werden sich Angela Merkel und Martin Schulz zum schon traditionellen TV-Duell vor der Bundestagswahl treffen. Prof. Dr. Brettschneider erwartet von dem TV-Duell „nicht sehr viel Überraschendes“. Er ist überzeugt: „Angela Merkel kennen wir sehr gut. Wir wissen, wie sie sich in TV-Duellen verhält und auf welche Themen sie setzen wird.“

Auch Herausforderer Martin Schulz sei kein Unbekannter, stellt Prof. Dr. Brettschneider fest. „Erst 2014 hat er sich mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Junker ein TV-Duell zur Europa-Wahl 2014 geliefert. Merkel und Schulz können bei ihrem Duell keine fundamentale Kritik aneinander üben, weil sie beide aus der Großen Koalition kommen. Ich vermute, dass das kein richtiger Schlagabtausch wird, sondern eher eine Orientierungshilfe für unentschiedene Wähler.“

Prof. Dr. Brettschneider erläutert die Hintergründe zum Wahlkampf-Format TV-Duell:

Was ist das Besondere an TV-Duellen?

„TV-Duelle sind eines der wichtigsten Ereignisse in modernen Medienwahlkämpfen. In Bundestagswahlkämpfen haben sich TV-Duelle zwischen den Spitzenkandidaten inzwischen fest etabliert. Sie erreichen zahlreiche Wahlberechtigte. Beim letzten TV-Duell zur Bundestagswahl 2013 waren es über alle vier Sender hinweg insgesamt 17,6 Millionen Zuschauer. TV-Duelle können sich auf das Wissen, die Einstellungen und unter Umständen auch auf die Wahlabsicht der Wählerinnen und Wähler auswirken.“

Wie wichtig sind TV-Duelle im Wahlkampf?

„In TV-Duellen findet der Wahlkampf wie unter einem Brennglas statt. Kein anderes einzelnes Ereignis im Wahlkampf erreicht so viele Menschen wie das TV-Duell zwischen den Spitzenkandidaten um die Position des Regierungschefs. Keine andere Plattform bietet den Spitzenkandidaten eine solch herausragende Kommunikationschance. Sie können auf diesem Weg Anhänger mobilisieren und Unentschiedene von sich überzeugen.“

Wer schaut TV-Duelle?

„Neben den politisch Interessierten und den Parteianhängern werden TV-Duelle auch von denjenigen Wählerinnen und Wählern wahrgenommen, die über geringeres politisches Interesse und Wissen verfügen und die sich seltener aus anderen Quellen über Politik informieren. Oft setzen sie sich durch das TV-Duell zum ersten Mal intensiv mit den unterschiedlichen Positionen der Parteien auseinander.“

Und was bewirken TV-Duelle?

„Die Wirkung hängt vom Verlauf des Duells und von den Voreinstellungen der Zuschauer ab. Diejenigen Zuschauer, die parteipolitisch weitgehend festgelegt sind, ändern ihre Meinung aufgrund des TV-Duells in der Regel nicht. Im Gegenteil: Sie nehmen das Geschehen durch ihre parteipolitische Brille wahr und werden in ihren Auffassungen sogar noch bestärkt.

Die unentschiedenen Wählerinnen und Wähler hingegen können durch TV-Duelle leichter beeinflusst werden. Sie orientieren sich dann in erster Linie an der wahrgenommenen Problemlösekompetenz der Kandidaten sowie an deren Führungsstärke und an ihrer Vertrauenswürdigkeit.“

Die Wirkungen auf die Bewertung der Kandidaten sind also am größten?

„Ja. Den Spitzenkandidaten kommt als Gesicht und Stimme ihrer Parteien eine besondere Bedeutung bei der Vermittlung von Themen und politischen Positionen zu. Die stärksten Effekte des TV-Duells zeigen sich bei den Kandidatenimages und bei der Bewertung der Kandidaten.

Die Partei-Bewertungen werden hingegen vom Debattenverlauf weniger beeinflusst. Das Gleiche gilt für die Wahlabsicht. Aber bei einem knappen Wahlausgang kann ein TV-Duell durchaus die Wahl entscheiden – wie viele andere Faktoren auch.“

Welche Debatten-Aussagen wirken am besten?

„Allgemeine, wertbezogene Aussagen sowie emotionale Appelle der Debatten-Teilnehmer lösen bei den Zuschauern über die Parteigrenzen hinweg die größte Zustimmung aus. Das Gleiche gilt für Allgemeinplätze wie ‚Leistung muss sich lohnen‘ oder ‚Bildung darf nicht von der Herkunft abhängen‘. Angriffe auf den politischen Gegner polarisieren hingegen meistens. Die Angriffsstrategie kann sich aber auch gegen den Angreifenden selbst wenden – wenn er überzieht.“

Wird Martin Schulz im TV-Duell Angela Merkel unter Druck setzen können?

„Das wird er versuchen. Aber das wird sehr schwer. Er kann die Politik der Großen Koalition nicht wirklich hart kritisieren, weil seine eigene Partei daran mitgewirkt hat. Schulz hat somit kaum Ansatzpunkte. Er wird deutlich machen müssen, dass sich aus seiner Sicht in Deutschland etwas ändern muss. Viele Menschen wollen aber gar nicht, dass sich etwas Grundlegendes ändert. Wir können also eine Neuauflage von Merkels ‚Sie kennen mich‘ aus dem letzten TV-Duell erwarten. Wahrscheinlich wird eher Schulz unter Druck geraten, wenn es darum geht, mit welchen Koalitionspartnern er seine Positionen nach der Wahl realisieren will – Stichwort rot-rot-grün.“

Hintergrund: TV-Duell-Studien 2009 und 2013 an der Universität Hohenheim

Prof. Dr. Frank Brettschneider und sein Team haben bei den letzten beiden Bundestagswahlen mit einem sehr aufwändigen Verfahren die Wahrnehmungen und die Wirkungen von TV-Duellen untersucht. Das Kernstück der Untersuchungen bildete eine Live-Messung mit 220 Probanden. Sie haben während des Betrachtens des TV-Duells mittels Drehreglern ihre Zustimmung bzw. Ablehnung ausgedrückt. So wurde sekundengenau erfasst, welcher Diskutant von welchen Personengruppen wie bewertet wurde. Hinzu kam eine Befragung der Zuschauer direkt vor und direkt nach dem TV-Duell. Durch die Verknüpfung mit der Live-Messung ließ sich feststellen, wie sich die Wahrnehmung des TV-Duells unmittelbar auf die Bewertung der Kandidaten und auf die Wahlabsicht auswirkte.

Weitere Meldungen zur Bundestagswahl 2017 im Überblick

* • Wahlplakate: Bilder wirken stärker als Texte (https://www.uni-hohenheim.de/pressemitteilung?tx_ttnews[tt_news]=36854)

geplant:

* Wahlprogramme: Wie verständlich sind sie?
* Wahlumfragen: Wie groß ist ihre Bedeutung und wie wirken sie?
* Personalisierung: Wie groß ist der Einfluss der Spitzenkandidaten?

Florian Klebs Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Universität Hohenheim

Eine Mitteilung des idw – Informationsdienst Wissenschaft am 25.08.2017

Freitag, 25. August 2017

SWG: Weichen für die Zukunft gestellt!? (Eine ganz persönliche Überlegung)

Die Oberbürgermeisterwahl in Nordhausen steht quasi vor der Tür und als engagierter Bürger dieser Stadt und gleichzeitig Mieter der SWG verfolge ich sehr aufmerksam die Engagements und Aktivitäten der Kandidatinnen aus diesen Bereichen, Bürgermeisterin Jutta Krauth und
SWG-Geschäftsführerin Inge Klaan. Mein Interesse konzentriert sich schon deshalb auf diese beiden Kandidatinnen, weil die anderen  – bisher jedenfalls – nur mittelbar durch Werbeplakate oder Mitteilungen in der Presse in Erscheinung treten.

Gehe ich deshalb davon aus, dass eine der genannten Kandidatinnen Oberbürgermeisterin werden wird, ist es nur logisch, dass es auch eine Verliererin geben wird. Die Vita beider Kandidatinnen sind bekannt, ich denke, beide sind hoch qualifiziert, und angesichts ihrer jüngsten Vorhaben und Entscheidungen wird es für eine von Beiden der Abschied von der Bühne ihrer gegenwärtigen Stellungen und Aufgaben sein. Und wenn ich beides gegeneinander abwäge, gehört mein Respekt und Hochachtung für die derzeitige Leitung der Stadtverwaltung Bürgermeisterin Jutta Krauth, mein Vertrauen und meine Erwartung an eine zukunftsorientierte Stadtpolitik Inge Klaan.

Das allgemeine Interesse scheint sich quasi am Vorabend der Oberbürgermeisterwahl vermehrt auf den Stadtteil Nordhausen-Nord und ganz allgemein auf das Wohl der Mieter der SWG zu konzentrieren. Im Stadtteil Nord „tickt“ nach einem Bericht der TA von heute eine Bombe, deren „Ticken“ Sonntag (3.09.) durch Entschärfung beendet werden soll. Die Leitung des dafür gebildeten Krisenstabes hat Bürgermeisterin und OB-Kandidatin Jutta Krauth übernommen (Mitteilung der Stadtverwaltung am 22.08.) Dass sie sich dafür für qualifiziert genug hält, kann mich allerdings nicht überzeugen. Im übrigen hat Jutta Krauth laut TA die Bewohner von NDH-Nord für morgen (26.08.) zu einen Rundgang durch den Stadtteil eingeladen, während dem sie auch offen ist für Vorschläge oder auch Kritiken.

Nun ist ja NDH-Nord als Stadtteil schon länger im Gespräch. Zwar nicht wegen einer tickenden Bombe, sondern als zur Umgestaltung vorgesehener Stadtteil. (Mit-)Initiatorin: SWG-Geschäftsführerin Inge Klaan. NDH-Nord soll nach den vorliegenden Plänen zukunftsfähig und moderner werden. Die SWG hat parallel dazu weitere Planungen eingeleitet, die im kommenden Jahr konkret und sukzessive umgesetzt werden sollen.
Zukunftsorientiert ist nun auch ein Kooperationsvertrag, den Inge Klaan als Chefin der SWG im Interesse und zum Wohle der Mieter des von ihr geleiteten Wohnungsunternehmens mit Daniel Klajner, Intendant des Theaters Nordhausen, gestern geschlossen hat. Jährlich soll es danach für die SWG-Mieter als Dank ihrer Treue zum Unternehmen ein Konzert geben, deren jeweilige Konzeption und Gestaltung (natürlich) dem Theater überlassen ist. Und letztlich auch dem Theater selbst Vorteile bringen wird.

So gesehen ist auch diese Kooperation zukunftsorientiert. Und auch das schon eine persönliche, noch unausgesprochene, Option der Initiatorin auf die Zukunft!? Mein einziger Vorbehalt (für mich selber allerdings nur): Meine Zukunftsorientierung mag angesichts dieser Kooperation begrenzt sein, auf das nächste (erste) Mieterkonzert aber, das für Mai kommenden Jahres vorgesehen ist, freue ich mich jedenfalls.

Mohr: Wirtschaft und Tourismus muss Querschnittaufgabe werden

Kandidat der Linkspartei will „Klinken putzen“

Michael Mohr, Oberbürgermeisterkandidat der Partei DIE LINKE, sieht die städtische Wirtschaftspolitik in Verbindung mit einer deutlich intensivierten Tourismusförderung als Schwerpunktaufgabe, für die er, wie er sagt, bei potentiellen Unternehmen auch selbst Klinken putzen gehen wird.

Hintergrund ist eine Veröffentlichung des Nordthüringer Unternehmerverbandes (NUV) vom 25. August, indem ein ganzes Bündel von Fragen an die OB-Kandidaten aufgeworfen wurde. Die Weiterentwicklung des Park Hohenrode und der damit einhergehende Hotelneubau durch das Südharzklinikum waren ebenso Thema, wie das Industriegebiet Goldene Aue und beispielsweise die Hebesätze der Gewerbesteuer, welche Mohr stabil halten will.

DIE LINKE setzt in ihrem Wahlkampf von Beginn an Akzente in Fragen der Tourismusentwicklung und hat bereits früh bekundet, dass Wirtschaft und Tourismus als Querschnittaufgabe zu sehen ist. Ihr Kandidat Michael Mohr konkretisiert nun seine Pläne.

„Wir brauchen dringend die Stärkung der kommunalen Wirtschaftsförderung. Der Dialog mit der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG), die derzeit das Industriegebiet vermarktet, muss intensiviert werden und Kompetenzen durch die Kommune übernommen werden. Wäre ich Oberbürgermeister, würde ich bei potentiellen Unternehmen selbst Klinken putzen um Neuansiedlungen zu generieren.“ Qualitative Anforderungen hat DIE LINKE an die Qualität der zu schaffenden Arbeitsplätze. „Viele Nordhäuser Unternehmen haben inzwischen moderne Arbeits- und Entgeltbedingungen für die Beschäftigten geschaffen. Hier gilt es anzusetzen und den erreichten Standard im Rahmen der Tarifautonomie auszubauen. Ansiedlung ja, Dumping von Arbeitsbedingungen nein.“, so Mohrs Credo.

Die Nähe zum Harz, so DIE LINKE, aber auch das städtische Portfolio aus Museen, Architektur, Freizeiteinrichtungen, Bädern, Sportmöglichkeiten und Parks, bieten auch weiterhin eine ungeahnte Chance für die touristische Entwicklung der Stadt. Laut Mohr fängt es im Kleinen an. „Freies W-Lan auf öffentlichen Plätzen beispielsweise, ist ein weicher Faktor, der bei Besucherinnen und Besuchern gut ankommt. Der Beginn der Entwicklung der Kiesteiche eine andere Möglichkeit. Wichtig ist, dass die Tourismusfrage innerhalb der Stadtverwaltung zukünftig direkt am Büro des Oberbürgermeisters angesiedelt wird. Die Stadt ist Mitglied in regionalen Tourismusverbänden und sollte dort stärker auftreten. Auf Landesebene muss schlicht mehr Druck gemacht werden, damit neben dem Funkeln der Großstädte entlang der Autobahn 4 und dem Thüringer Wald, auch der Südharz gleichberechtigt vorkommt.“ Die Frage eines Tagungshotels hatte die Stadtratsfraktion der Linken bereits vor Jahren thematisiert. „Das wir dringend ein Tagungshotel benötigen steht außer Frage. Ob jedoch ein kommunales Klinikum einen privatwirtschaftlichen Hotelneubau umsetzen sollte, muss genau geprüft werden. Alternative Standorte im Bereich der Unterstadt sollten erneut in die Diskussion einbezogen werden. Unabhängig der Frage des Hotelstandorts muss der historische Park Hohenrode gesichert und nicht mehr nur dem fleißigen Ehrenamt überlassen werden.“, so Mohr abschließend.

Auf der Suche nach innovativen Services in Nordhausen

Nordhausen (HSPN) Im Masterstudiengang Innovations- und Changemanagement an der Hochschule Nordhausen wurden innovative Services für die Verkehrsbetriebe Nordhausen und das Jugendsozialwerk Nordhausen entwickelt.

14 Studierende des Masterstudiengangs Innovations- und Changemanagement legten im Sommersemester 2017 ihren Schwerpunkt auf Innovationen im Servicebereich. Neben theoretischen Inhalten gibt es auch stets Praxisprojekte, um das Gelernte direkt in die Tat umzusetzen. In diesem Sommer waren die Verkehrsbetriebe Nordhausen GmbH und der Jugendsozialwerk Nordhausen e. V. unsere Praxispartner.  Unter der Leitung der Dozentin Dr. Kareen Schlangen wurden in der Zeit von Juni bis August 2017 innovative Service-Konzepte erarbeitet. 
Ziele der Verkehrsbetriebe Nordhausen GmbH sind, neue Zielgruppen für den öffentlichen Personennahverkehr zu gewinnen und die Digitalisierung der Mobilitätsangebote weiterzuentwickeln. Unter dieser Maßgabe wurden sechs innovative Service-Ansätze entwickelt, welche z. B. den Namen „Touch&Travel“ tragen. Die Geschäftsleitung war überrascht über die Vielzahl an kreativen und
zukunftsorientierten Ideen: „Ich bin begeistert vom Projektergebnis“, so Gabriele Schuchardt, Geschäftsführerin der Nordhäuser Verkehrsbetriebe. Den Studierenden lagen keine Informationen zur künftigen Ausrichtung des Unternehmens vor, umso erstaunlicher war der hohe Übereinstimmungsgrad der innovativen Ideen der Projektgruppe mit den strategischen Zielen der Verkehrsbetriebe Nordhausen.
Auch das Jugendsozialwerk Nordhausen e. V. denkt über Angebote nach, die den zukünftigen Bedarf in Nordhausen im Bereich der Kinderbetreuung, ins Visier nimmt. Eine 24/7-Kita, wie sie in einigen Ländern Europas schon Normalität ist und in manchen deutschen Städten bereits probiert wird, war Dreh- und Angelpunkt des Projektes. Ein Team aus fünf Studentinnen entwickelte verschiedene innovative Konzeptbausteine für diese Vision. Dazu erfragten sie auch die Meinung von knapp 30 Müttern und Vätern der Region. „Allein die Informationen über andere Städte, die ein neues Kita-Format in die Tat
umgesetzt haben, war überaus hilfreich. Problematisch ist und bleibt der Spagat zwischen dem, was erwünscht und erlaubt ist“, sagte Normann Kühn vom Jugendsozialwerk Nordhausen e. V.
„Solche Projekte stellen einen Gewinn für alle Beteiligten dar: Die Studierenden erhalten einen Einblick in die Praxis, was es bedeutet machbare Innovationen zu entwickeln und die Institutionen erhalten einen Blick über den Tellerrand, fernab des Alltagsgeschäftes. Das Denken frei von Grenzen schafft den Freiraum, den Innovationen brauchen – die Studierenden haben diesen Freiraum und nehmen die Projektpartner begeisternd mit“, betont Dr. Kareen Schlangen.  

Bild(er)unterschrift: Abschlusspräsentation der Studierendenteams mit den Projektpartnern an der Hochschule Nordhausen

Fotos: privat

Gesperrte Brücke Bielen:

 Genehmigung und Fördermittel  sind da / Abriss noch für dieses Jahr geplant

Nordhausen (psv) Nach umfangreichem  Schriftwechsel mit der oberen Wasserbehörde hat diese jetzt die wasserrechtliche Genehmigung für den Neubau der aktuell gesperrten Brücke  in Nordhausens Ortsteil Bielen gegeben.


Ebenfalls eingetroffen ist jetzt auch die Bestätigung des Freistaates Thüringen über die Fördermittel in Höhe von 730.000 Euro. Die Ausschreibung für die Neubauarbeiten ist  geplant für Anfang September. Geplanter  Abrissbeginn der alten Brücke ist noch in diesem Jahr.  

Blindgängerentschärfung am 3. September:

Busse fahren ab 9 Uhr regelmäßig zum Ausweichquartier Kollwitz-Schule / Klinikum arbeitet wie gewohnt

Nordhausen (psv) Im Zuge der Evakuierungsmaßnahmen bei der Blindgänger-Entschärfung am 3. September fährt ab 9:00 Uhr  regelmäßig ein Shuttle-Bus in das Ausweichquartier Kollwitz-Schule.

Der Bus hält:

1. In der Albert-Träger-Straße, Höhe Abfahrt Freiwillige Feuerwehr Nordhausen-Mitte,

2. an  der Bushaltestelle Südharzklinikum/Albert-Träger-Straße (Nähe Straßenbahnwendeschleife)

3. an der  Bushaltestelle Schöne Aussicht Der Shuttle-Bus fährt im Viertelstundentakt. Die Rückfahrt kann von dem Ausweichquartier nach Aufhebung der Evakuierung durch den Sprengmeister erfolgen.


Behinderte oder pflegebedürftige Personen können sich über den City-Ruf 03631 696115 bei der Stadt Nordhausen melden. Hier kann dann eine individuelle Transportmöglichkeit in das  Ausweichquartier organisiert werden. Weitere Informationen zur Situation, zu den Ausweichmöglichkeiten und zu evakuierten Personen gibt es ebenfalls über den City-Ruf des Ordnungsamtes 03631 696115. Das Südharz-Klinikum wird trotz der Evakuierungsmaßnahmen seine Arbeit aufrecht erhalten. 

Der Landeswahlleiter Günter Krombholz informiert:

Antragsfrist für Auslandsdeutsche endet am 3. September 2017

Am 3. September 2017 endet die Frist für Deutsche im Ausland sich in ein Wählerverzeichnis eintragen zu lassen. Die Eintragung ins Wählerverzeichnis ist Voraussetzung, um an der Bundestagswahl am 24. September 2017 teilnehmen zu können.


Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik am 25. August 2017