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„Netzwerk in Nordthüringen“ und Beratung zu
rechtlichen Fragen am 14.07.2015
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Im
kommenden Monat stehen im Rahmen des Beratersprechtages „Netzwerk
in Nordthüringen“
wieder kompetente Vertreter der Thüringer Aufbaubank,
Bürgschaftsbank, IHK, HWK, GFAW, Agentur für Arbeit,
Mikrofinanzagentur, Wirtschaftssenioren „Alt hilft Jung
Thüringen“, vom Projekt Enterprise und Bildungswerk der
Thüringer Wirtschaft potenziellen Existenzgründern für
persönliche Gespräche zur Verfügung. Auch ein Experte des
Fachbereiches Standortpolitik|Recht,
Steuern der IHK Erfurt beantwortet Ihre Fragen zu Rechtsformwahl,
Gewerberecht, Handelsrecht, gewerblichem Mietrecht, Arbeitsrecht
oder auch rechtliche Fragen im Zusammenhang mit der
Berufsausbildung. Alle Beratungen sind kostenfrei.
Wann? 14.07.2015
von 09:00 bis 16:00 Uhr
Wo? BIC
Nordthüringen GmbH, Alte Leipziger Straße 50,
99734
Nordhausen / OT Bielen
Um
vorherige Terminabsprache mit dem RSC Nordhausen der IHK Erfurt
unter Telefon 03631 908210 wird gebeten.
Udo
Rockmann
Leiter
Regionales Service-Center
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Freitag, 26. Juni 2015
IHK-Info: Beratersprechtag
Zur Vernissage „Los Caprichos“ am 2. Juli, um 19.30 Uhr:
Ballettaufführung im Park des Kunsthauses Meyenburg
Nordhausen (psv) Am
Donnerstag, dem 2. Juli, um 19.30 Uhr, eröffnet Oberbürgermeister Dr.
Klaus Zeh im Beisein der Staatssekretärin Dr. Babett Winter die neue
Ausstellung „Los Caprichos“ im Kunsthaus Meyenburg.
Das kündigte jetzt Kunsthausleiterin Susanne Hinsching an. „Damit wird
es nach den großen Sonderausstellungen zu Pablo Picasso, Joan Miró und
Salvador Dalí‘s ‚Göttlicher Komödie‘ in diesem Sommer wieder spanisch im
Kunsthaus Meyenburg“, sagt sie.
Präsentiert werden 80
originale Werke des größten spanischen Künstlers des ausgehenden 18.
Jahrhunderts Francisco de Goya, der als Wegbereiter der Moderne gilt und
dessen Werke viele Künstler des 19. Und 20. Jahrhunderts
inspiriert haben. Dazu werden 80 faszinierende originale und
handsignierte Grafiken des großen spanischen Surrealisten Salvador Dalí
gezeigt, der vielen Menschen durch sein „Teatro Museo Dalí“ im
katalanischen Figueras bekannt ist.
Erneut werde es zur
Vernissage eine Zusammenarbeit des Kunsthauses Meyenburg mit dem Theater
Nordhausen geben, die schon in den vergangenen Jahren zu
außergewöhnlichen Kunst-Projekten geführt habe, so Hinsching.
Die Werke „Los Caprichos“
von Goya und Dalí haben die Nordhäuser Ballettdirektorin Jutta Ebnother
dazu inspiriert, vier der ausgestellten Kunstwerke im Tanz lebendig
werden zu lassen. Die Uraufführung der choreographische
Skizzen von Jutta Ebnother « Goya und Dalí - Les Caprices“ wird zur Vernissage
im Meyenburg-Park Nordhausen stattfinden. “Wir freuen uns auf viele kunstinterssierte Gäste.”
Ab dem 3.
Juli ist die Ausstellung “Francisco de Goya | Salvador Dalí | Los
Caprichos” dann zu den regulären Zeiten von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
Weniger „Meister-BAföG“ Empfänger in Thüringen im Jahr 2014
In Thüringen erhielten im vergangenen Jahr 3 900 Personen, davon 1 606
Frauen und 2 294 Männer, finanzielle Unterstützung nach dem Aufstiegs-
fortbildungsförderungsgesetz (AFBG). Das waren nach Mitteilung des
Thüringer Landesamtes für Statistik 31 Personen bzw. 0,8 Prozent wenigerals im Jahr 2013.
Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik am 26.06.15
Leiharbeit, Minijob und Co.: Spürbare Folgen für das Privat- und Familienleben
Neue
Studie:
Wer atypisch beschäftigt ist, muss mit zahlreichen Nachteilen leben. Menschen in Leiharbeit, Teilzeitarbeit, mit befristeten oder Minijobs verdienen meist nicht nur weniger als die sogenannten Normalarbeitnehmer. Das Arbeiten jenseits der „Norm“ wirkt sich auch auf das Privatleben aus, wie Prof. Dr. Irene Gerlach, Dr. Regina Ahrens, Inga Laß und Henning Heddendorp vom Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik (FFP) in Münster herausgefunden haben. Die damit verbundenen Risiken tragen vor allem Frauen, zeigt ihre von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie.*
Im Kern der Untersuchung geht es darum, welchen Einfluss atypische Beschäftigungsverhältnisse auf Partnerschaft und Familie, soziale Netzwerke oder die gesellschaftliche Teilhabe haben. Die Datenbasis für die Analyse bildet das Sozio-oekonomische Panel (SOEP).
In den vergangenen Jahrzehnten ist die Zahl der atypisch Beschäftigten deutlich gestiegen. Ein großer Teil des Jobwachstums seit den 1990er-Jahren ging auf die zunehmende Verbreitung solcher Beschäftigungsverhältnisse zurück. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes waren 2012 knapp acht Millionen Menschen atypisch beschäftigt. Die WSI-Datenbank „Atypische Beschäftigung“ folgt der engeren Definition, die die Bundesagentur für Arbeit vom „Normalarbeitsverhältnis“ hat, und geht sogar von mehr als 13 Millionen aus.
Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um die Politikwissenschaftlerin Gerlach sehen atypische Beschäftigung nicht pauschal als negativ an, betonen aber den zwiespältigen Charakter: Während Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer befristete Stellen und Leiharbeit ganz überwiegend unfreiwillig und mangels alternativer Angebote übernähmen, sehe das bei Teilzeit- oder Minijobs auf den ersten Blick teilweise anders aus. Insbesondere Frauen entschieden sich häufig bewusst für einen solchen Job, um mehr Zeit für die Familie zu haben. Doch selbst wenn es sich „oberflächlich betrachtet“ um eine freiwillige Wahl handele, steckten dahinter oftmals „strukturelle Zwänge“, wie etwa fehlende Möglichkeiten der Kinderbetreuung oder ein mangelndes Familienbewusstsein in der Arbeitswelt.
– Teilzeitbeschäftigte: Mehr Zeit für Kinder, höhere Abhängigkeit –
Ein Vergleich der verschiedenen Beschäftigungsformen zeigt: Beschäftigte in Teilzeit oder Minijobs investieren am meisten Zeit in die Betreuung von Kindern – im Schnitt zwischen gut sieben und mehr als elf Stunden pro Werktag, wenn das jüngste Kind unter drei Jahre alt ist. Diese Arbeit leisten der Studie zufolge vor allem Frauen. Zwar wenden auch Väter, die in Teilzeit arbeiten, mehr Zeit für Kinder auf als regulär Beschäftigte, aber bei den Müttern stellten die Forscher „weitaus deutlichere Effekte“ fest. Am wenigsten Zeit für die Kinderbetreuung – 2,7 Stunden pro Werktag – bringen Beschäftigte in Normalarbeitsverhältnissen auf, eine Gruppe mit besonders hohem Männeranteil (siehe auch die Infografik; Link unten).
In Partnerschaften ist eine traditionelle Rollenverteilung nach wie vor weit verbreitet: „Während normalbeschäftigte Männer zumeist eine Partnerin im Hintergrund haben, die ihnen den Rücken für das berufliche Engagement freihält“, sind Frauen mit regulärem Job mehrheitlich ledig, schreiben Gerlach, Ahrens, Laß und Heddendorp. Nur 38 Prozent von ihnen seien verheiratet, unter den normalbeschäftigten Männern seien es 59 Prozent.
Frauen, die ihre Arbeitszeit zugunsten der Familie reduzieren, seien abhängiger vom Partner und damit im Falle einer Trennung schlechter abgesichert. Außerdem zeigten die Untersuchungen, dass atypisch beschäftigte Frauen in erhöhtem Maße finanzielle Unterstützung von Familienmitgliedern außerhalb des Haushalts erhalten.
– Höheres Trennungsrisiko bei Unverheirateten in Leiharbeit und zwischen zwei atypisch Beschäftigten
Zudem scheint atypische Beschäftigung die Partnerschaft zu belasten: Nicht verheiratete Paare trennen sich deutlich häufiger, wenn ein Partner in Leiharbeit beschäftigt ist oder wenn beide Partner atypische Jobs (Leiharbeit oder andere) haben. Bei Verheirateten ist dieser Effekt nicht zu beobachten. „Hier scheint der höhere Institutionalisierungsgrad von Ehen für einen stärkeren Zusammenhalt bei beruflichen Belastungen zu sorgen“, schreiben die Wissenschaftler.
Große Unterschiede stellten die Forscher fest, wenn es um die Mitsprache im Betrieb geht: Je größer die Abweichung vom Normalarbeitsverhältnis ist, desto seltener gehören Beschäftigte einer Gewerkschaft oder einem Betriebsrat an. Geringfügig Beschäftigte sind am seltensten organisiert, befristet Vollzeitbeschäftigte dagegen relativ häufig.
– Aufklärung über Risiken, passende Kinderbetreuung für Normalbeschäftigte –
Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des FFP sehen die politische und gesellschaftliche Kommunikation am Zuge. Sie müsse stärker als bisher den Zusammenhang zwischen individuellen und gesellschaftlichen Konsequenzen atypischer Beschäftigung in den Blick nehmen. So erhöhten atypische Beschäftigungsformen aufgrund der geringeren Erwerbsbeteiligung, von diskontinuierlichen Erwerbsbiographien sowie des tendenziell geringeren Einkommens das Risiko von Altersarmut, warnen die Forscher. Auch ein Faktor wie die höhere Trennungsrate im Zusammenhang mit Leiharbeit könne die soziale Integration von Beschäftigten schwächen. Neben den individuellen Problemen verursache dies sowohl volkswirtschaftlich als auch sozialpolitisch Folgekosten, die gerade in einer „alternden Gesellschaft“ nicht unterschätzt werden dürften.
Politik und Recht sollten daher „stärker als bisher echte Wahlmöglichkeiten zwischen unterschiedlichen Beschäftigungsformen schaffen“, empfehlen die Forscher. Das beginne etwa bei einer besseren Aufklärung Beschäftigter über die ökonomischen Risiken bestimmter Jobs. Zentral sei die Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch im Normalarbeitsverhältnis, beispielsweise durch den weiteren Ausbau von qualitativ hochwertigen Kinderbetreuungsmöglichkeiten.
Rainer Jung Abt. Öffentlichkeitsarbeit, Hans-Böckler-Stiftung
Mitteilung
des idw – wissenschaftlichen Dienstes am 25.06.15
Donnerstag, 25. Juni 2015
In der Kürze liegt vielleicht doch auch Würze
Vor langer Zeit – so schien
es mir wenigstens – befasste ich mich mal mit „Gedankensplittern“,
also Meinungsbildung in Kurzfassungen über Themen, die mir im
Internet oder Zeitungen begegnen. Mit denen man sich nicht länger
befassen kann, weil dazu einfach die Zeit fehlt. Lokale Themen
gehören dazu eigentlich weniger, weil dafür ja eigentlich eine
Lokalredaktion zuständig ist und zahlreiche Leserbriefschreiber ihre
Meinung äußern. Ich strebe ja auch keine Öffentlichkeit an,
sondern möchte lediglich für mich festhalten, was sich mir an
interessanten Vorgängen und Berichten anbietet.
Das also ist längere Zeit her, dann kam (wieder einmal) eine Auszeit. Und nun bietet sich mir diese Art Meinungsbildung wieder an. Mit gelegentlich längeren Beiträgen dazwischen, je nach Bedeutung (für mich) und Zeit. Ich will das jetzt mal versuchen, zur eigenen (geistigen) Flexibilisierung. Und Anregung.
Das also ist längere Zeit her, dann kam (wieder einmal) eine Auszeit. Und nun bietet sich mir diese Art Meinungsbildung wieder an. Mit gelegentlich längeren Beiträgen dazwischen, je nach Bedeutung (für mich) und Zeit. Ich will das jetzt mal versuchen, zur eigenen (geistigen) Flexibilisierung. Und Anregung.
Neuer Flügel für Kreismusikschule
Nordhausen (pln 118/15). Der Förderverein
der Kreismusikschule konnte jetzt mit Unterstützung der
Kreissparkasse
Nordhausen und weiterer Spender einen neuen Flügel kaufen. Der Bedarf
war für den Unterricht in einer Klavierklasse
sehr groß, weil das vorhandene Instrument deutlich in die Jahre
gekommen war und den Qualitätsansprüchen nicht mehr genügte. Ermöglicht
hat den Kauf des Flügels für 7.500 Euro eine Spende der Kreissparkasse
Nordhausen über 2.500 Euro sowie Mittel des Fördervereins,
darunter fast 3.500 zweckgebundene Spenden für den Flügelkauf. "Wir
freuen uns sehr, dass so schnell gelungen ist einen neuen Flügel
anzuschaffen und wir bedanken uns bei allen Spendern für ihre
Unterstützung", sagt die Vorsitzende des Fördervereins Loni Grünwald.
Auch beim Solisten-Konzert in der Cyriaci-Kapelle in dieser Woche
spendeten die Zuhörer für den neuen Flügel. Wer sich auch im
Förderverein der Kreismusikschule engagieren möchte, findet weitere
Informationen dazu unter www.kreismusikschule-nordhausen.de.
Ferienkalender jetzt erhältlich
Nordhausen (pln 119/15). Der Ferienkalender
des Familiennetzwerkes des Landkreises ist ab jetzt in Grund- und
Regelschulen, Förderzentren sowie verschiedenen öffentlichen
Einrichtungen erhältlich. Die
Netzwerkpartner haben in diesem
Jahr zum ersten Mal Angebote für die Sommer- und die Herbstferien
zusammengestellt. Der vierte Ferienkalender des Familiennetzwerks in
gedruckter Form erscheint in einer Auflage von 3.000 Exemplaren. Die
Info-Broschüre wird kostenfrei verteilt, was eine Finanzierung
über Anzeigen ermöglicht hat. Wer in der Schule keinen Ferienkalender
bekommen hat, findet das Heft auch in Einrichtungen wie der Stadtinfo
Nordhausen, im Landratsamt oder im Familienzentrum. Neben den Angeboten
von verschiedenen Einrichtungen und Vereinen
sind im Ferienkalender auch Ansprechpartner und allgemeine
Informationen dargestellt wie beispielsweise die Freibäder im Landkreis
Nordhausen. Der Ferienkalender 2015 ist auch im Internet zum
Herunterladen unter www.landratsamt-nordhausen.de/ferienkalender.html verfügbar.
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