Freitag, 26. Juni 2015

IHK-Info: Beratersprechtag

Netzwerk in Nordthüringen“ und Beratung zu
rechtlichen Fragen am 14.07.2015

Im kommenden Monat stehen im Rahmen des Beratersprechtages „Netzwerk in Nordthüringen“ wieder kompetente Vertreter der Thüringer Aufbaubank, Bürgschaftsbank, IHK, HWK, GFAW, Agentur für Arbeit, Mikrofinanzagentur, Wirtschaftssenioren „Alt hilft Jung Thüringen“, vom Projekt Enterprise und Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft potenziellen Existenzgründern für persönliche Gespräche zur Verfügung. Auch ein Experte des Fachbereiches Standortpolitik|Recht, Steuern der IHK Erfurt beantwortet Ihre Fragen zu Rechtsformwahl, Gewerberecht, Handelsrecht, gewerblichem Mietrecht, Arbeitsrecht oder auch rechtliche Fragen im Zusammenhang mit der Berufsausbildung. Alle Beratungen sind kostenfrei.

Wann? 14.07.2015 von 09:00 bis 16:00 Uhr
Wo? BIC Nordthüringen GmbH, Alte Leipziger Straße 50,
99734 Nordhausen / OT Bielen

Um vorherige Terminabsprache mit dem RSC Nordhausen der IHK Erfurt unter Telefon 03631 908210 wird gebeten.

Udo Rockmann
Leiter Regionales Service-Center

Zur Vernissage „Los Caprichos“ am 2. Juli, um 19.30 Uhr:

Ballettaufführung im Park des Kunsthauses Meyenburg

Nordhausen (psv) Am Donnerstag, dem 2. Juli, um 19.30 Uhr, eröffnet Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh im Beisein der Staatssekretärin Dr. Babett Winter die neue Ausstellung „Los Caprichos“ im Kunsthaus Meyenburg. Das kündigte jetzt Kunsthausleiterin Susanne Hinsching an. „Damit wird es nach den großen Sonderausstellungen zu Pablo Picasso, Joan Miró und Salvador Dalí‘s ‚Göttlicher Komödie‘ in diesem Sommer wieder spanisch im Kunsthaus Meyenburg“, sagt sie.
Präsentiert werden 80 originale Werke des größten spanischen Künstlers des ausgehenden 18. Jahrhunderts Francisco de Goya, der als Wegbereiter der Moderne gilt und dessen Werke viele Künstler des 19. Und 20. Jahrhunderts inspiriert haben. Dazu werden 80 faszinierende originale und handsignierte Grafiken des großen spanischen Surrealisten Salvador Dalí gezeigt, der vielen Menschen durch sein „Teatro Museo Dalí“ im katalanischen Figueras bekannt ist.
Erneut werde es zur Vernissage eine Zusammenarbeit des Kunsthauses Meyenburg mit dem Theater Nordhausen geben, die schon in den vergangenen Jahren zu außergewöhnlichen Kunst-Projekten geführt habe, so Hinsching.
Die Werke „Los Caprichos“ von Goya und Dalí haben die Nordhäuser Ballettdirektorin Jutta Ebno­ther dazu inspiriert, vier der ausgestellten Kunstwerke im Tanz lebendig werden zu lassen. Die Uraufführung der choreographische Skizzen von Jutta Ebnother « Goya und Dalí - Les Caprices“ wird  zur Vernissage im Meyenburg-Park Nordhausen stattfinden. “Wir freuen uns auf viele kunstinterssierte Gäste.”

Ab dem 3. Juli ist die Ausstellung “Francisco de Goya | Salvador Dalí | Los Caprichos” dann zu den regulären Zeiten von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Weniger „Meister-BAföG“ Empfänger in Thüringen im Jahr 2014

In Thüringen erhielten im vergangenen Jahr 3 900 Personen, davon 1 606 
Frauen und 2 294 Männer, finanzielle Unterstützung nach dem Aufstiegs-
fortbildungsförderungsgesetz (AFBG). Das waren nach Mitteilung des 
Thüringer Landesamtes für Statistik 31 Personen bzw. 0,8 Prozent wenigerals im Jahr 2013.
Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik am 26.06.15

Leiharbeit, Minijob und Co.: Spürbare Folgen für das Privat- und Familienleben

Neue Studie:

Wer atypisch beschäftigt ist, muss mit zahlreichen Nachteilen leben. Menschen in Leiharbeit, Teilzeitarbeit, mit befristeten oder Minijobs verdienen meist nicht nur weniger als die sogenannten Normalarbeitnehmer. Das Arbeiten jenseits der „Norm“ wirkt sich auch auf das Privatleben aus, wie Prof. Dr. Irene Gerlach, Dr. Regina Ahrens, Inga Laß und Henning Heddendorp vom Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik (FFP) in Münster herausgefunden haben. Die damit verbundenen Risiken tragen vor allem Frauen, zeigt ihre von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie.*

Im Kern der Untersuchung geht es darum, welchen Einfluss atypische Beschäftigungsverhältnisse auf Partnerschaft und Familie, soziale Netzwerke oder die gesellschaftliche Teilhabe haben. Die Datenbasis für die Analyse bildet das Sozio-oekonomische Panel (SOEP).

In den vergangenen Jahrzehnten ist die Zahl der atypisch Beschäftigten deutlich gestiegen. Ein großer Teil des Jobwachstums seit den 1990er-Jahren ging auf die zunehmende Verbreitung solcher Beschäftigungsverhältnisse zurück. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes waren 2012 knapp acht Millionen Menschen atypisch beschäftigt. Die WSI-Datenbank „Atypische Beschäftigung“ folgt der engeren Definition, die die Bundesagentur für Arbeit vom „Normalarbeitsverhältnis“ hat, und geht sogar von mehr als 13 Millionen aus.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um die Politikwissenschaftlerin Gerlach sehen atypische Beschäftigung nicht pauschal als negativ an, betonen aber den zwiespältigen Charakter: Während Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer befristete Stellen und Leiharbeit ganz überwiegend unfreiwillig und mangels alternativer Angebote übernähmen, sehe das bei Teilzeit- oder Minijobs auf den ersten Blick teilweise anders aus. Insbesondere Frauen entschieden sich häufig bewusst für einen solchen Job, um mehr Zeit für die Familie zu haben. Doch selbst wenn es sich „oberflächlich betrachtet“ um eine freiwillige Wahl handele, steckten dahinter oftmals „strukturelle Zwänge“, wie etwa fehlende Möglichkeiten der Kinderbetreuung oder ein mangelndes Familienbewusstsein in der Arbeitswelt.

– Teilzeitbeschäftigte: Mehr Zeit für Kinder, höhere Abhängigkeit –

Ein Vergleich der verschiedenen Beschäftigungsformen zeigt: Beschäftigte in Teilzeit oder Minijobs investieren am meisten Zeit in die Betreuung von Kindern – im Schnitt zwischen gut sieben und mehr als elf Stunden pro Werktag, wenn das jüngste Kind unter drei Jahre alt ist. Diese Arbeit leisten der Studie zufolge vor allem Frauen. Zwar wenden auch Väter, die in Teilzeit arbeiten, mehr Zeit für Kinder auf als regulär Beschäftigte, aber bei den Müttern stellten die Forscher „weitaus deutlichere Effekte“ fest. Am wenigsten Zeit für die Kinderbetreuung – 2,7 Stunden pro Werktag – bringen Beschäftigte in Normalarbeitsverhältnissen auf, eine Gruppe mit besonders hohem Männeranteil (siehe auch die Infografik; Link unten).

In Partnerschaften ist eine traditionelle Rollenverteilung nach wie vor weit verbreitet: „Während normalbeschäftigte Männer zumeist eine Partnerin im Hintergrund haben, die ihnen den Rücken für das berufliche Engagement freihält“, sind Frauen mit regulärem Job mehrheitlich ledig, schreiben Gerlach, Ahrens, Laß und Heddendorp. Nur 38 Prozent von ihnen seien verheiratet, unter den normalbeschäftigten Männern seien es 59 Prozent.

Frauen, die ihre Arbeitszeit zugunsten der Familie reduzieren, seien abhängiger vom Partner und damit im Falle einer Trennung schlechter abgesichert. Außerdem zeigten die Untersuchungen, dass atypisch beschäftigte Frauen in erhöhtem Maße finanzielle Unterstützung von Familienmitgliedern außerhalb des Haushalts erhalten.

– Höheres Trennungsrisiko bei Unverheirateten in Leiharbeit und zwischen zwei atypisch Beschäftigten

Zudem scheint atypische Beschäftigung die Partnerschaft zu belasten: Nicht verheiratete Paare trennen sich deutlich häufiger, wenn ein Partner in Leiharbeit beschäftigt ist oder wenn beide Partner atypische Jobs (Leiharbeit oder andere) haben. Bei Verheirateten ist dieser Effekt nicht zu beobachten. „Hier scheint der höhere Institutionalisierungsgrad von Ehen für einen stärkeren Zusammenhalt bei beruflichen Belastungen zu sorgen“, schreiben die Wissenschaftler.

Große Unterschiede stellten die Forscher fest, wenn es um die Mitsprache im Betrieb geht: Je größer die Abweichung vom Normalarbeitsverhältnis ist, desto seltener gehören Beschäftigte einer Gewerkschaft oder einem Betriebsrat an. Geringfügig Beschäftigte sind am seltensten organisiert, befristet Vollzeitbeschäftigte dagegen relativ häufig.

– Aufklärung über Risiken, passende Kinderbetreuung für Normalbeschäftigte –

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des FFP sehen die politische und gesellschaftliche Kommunikation am Zuge. Sie müsse stärker als bisher den Zusammenhang zwischen individuellen und gesellschaftlichen Konsequenzen atypischer Beschäftigung in den Blick nehmen. So erhöhten atypische Beschäftigungsformen aufgrund der geringeren Erwerbsbeteiligung, von diskontinuierlichen Erwerbsbiographien sowie des tendenziell geringeren Einkommens das Risiko von Altersarmut, warnen die Forscher. Auch ein Faktor wie die höhere Trennungsrate im Zusammenhang mit Leiharbeit könne die soziale Integration von Beschäftigten schwächen. Neben den individuellen Problemen verursache dies sowohl volkswirtschaftlich als auch sozialpolitisch Folgekosten, die gerade in einer „alternden Gesellschaft“ nicht unterschätzt werden dürften.

Politik und Recht sollten daher „stärker als bisher echte Wahlmöglichkeiten zwischen unterschiedlichen Beschäftigungsformen schaffen“, empfehlen die Forscher. Das beginne etwa bei einer besseren Aufklärung Beschäftigter über die ökonomischen Risiken bestimmter Jobs. Zentral sei die Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch im Normalarbeitsverhältnis, beispielsweise durch den weiteren Ausbau von qualitativ hochwertigen Kinderbetreuungsmöglichkeiten.

Rainer Jung Abt. Öffentlichkeitsarbeit, Hans-Böckler-Stiftung

Mitteilung des idw – wissenschaftlichen Dienstes am 25.06.15

Donnerstag, 25. Juni 2015

In der Kürze liegt vielleicht doch auch Würze

Vor langer Zeit – so schien es mir wenigstens – befasste ich mich mal mit „Gedankensplittern“, also Meinungsbildung in Kurzfassungen über Themen, die mir im Internet oder Zeitungen begegnen. Mit denen man sich nicht länger befassen kann, weil dazu einfach die Zeit fehlt. Lokale Themen gehören dazu eigentlich weniger, weil dafür ja eigentlich eine Lokalredaktion zuständig ist und zahlreiche Leserbriefschreiber ihre Meinung äußern. Ich strebe ja auch keine Öffentlichkeit an, sondern möchte lediglich für mich festhalten, was sich mir an interessanten Vorgängen und Berichten anbietet.



Das also ist längere Zeit her, dann kam (wieder einmal) eine Auszeit. Und nun bietet sich mir diese Art Meinungsbildung wieder an. Mit gelegentlich längeren Beiträgen dazwischen, je nach Bedeutung (für mich) und Zeit. Ich will das jetzt mal versuchen, zur eigenen (geistigen) Flexibilisierung. Und Anregung.

Neuer Flügel für Kreismusikschule

Nordhausen (pln 118/15). Der Förderverein der Kreismusikschule konnte jetzt mit Unterstützung der
Kreissparkasse Nordhausen und weiterer Spender einen neuen Flügel kaufen. Der Bedarf war für den Unterricht in einer Klavierklasse sehr groß, weil das vorhandene Instrument deutlich in die Jahre gekommen war und den Qualitätsansprüchen nicht mehr genügte. Ermöglicht hat den Kauf des Flügels für 7.500 Euro eine Spende der Kreissparkasse Nordhausen über 2.500 Euro sowie Mittel des Fördervereins, darunter fast 3.500 zweckgebundene Spenden für den Flügelkauf. "Wir freuen uns sehr, dass so schnell gelungen ist einen neuen Flügel anzuschaffen und wir bedanken uns bei allen Spendern für ihre Unterstützung", sagt die Vorsitzende des Fördervereins Loni Grünwald. Auch beim Solisten-Konzert in der Cyriaci-Kapelle in dieser Woche spendeten die Zuhörer für den neuen Flügel. Wer sich auch im Förderverein der Kreismusikschule engagieren möchte, findet weitere Informationen dazu unter www.kreismusikschule-nordhausen.de.

Ferienkalender jetzt erhältlich

Nordhausen (pln 119/15). Der Ferienkalender des Familiennetzwerkes des Landkreises ist ab jetzt in Grund- und Regelschulen, Förderzentren sowie verschiedenen öffentlichen Einrichtungen erhältlich. Die 
Netzwerkpartner haben in diesem Jahr zum ersten Mal Angebote für die Sommer- und die Herbstferien zusammengestellt. Der vierte Ferienkalender des Familiennetzwerks in gedruckter Form erscheint in einer Auflage von 3.000 Exemplaren. Die Info-Broschüre wird kostenfrei verteilt, was eine Finanzierung über Anzeigen ermöglicht hat. Wer in der Schule keinen Ferienkalender bekommen hat, findet das Heft auch in Einrichtungen wie der Stadtinfo Nordhausen, im Landratsamt oder im Familienzentrum. Neben den Angeboten von verschiedenen Einrichtungen und Vereinen sind im Ferienkalender auch Ansprechpartner und allgemeine Informationen dargestellt wie beispielsweise die Freibäder im Landkreis Nordhausen. Der Ferienkalender 2015 ist auch im Internet zum Herunterladen unter www.landratsamt-nordhausen.de/ferienkalender.html verfügbar.