Sonntag, 13. Oktober 2013

Nordhäuser Gespräche mit Bischof Wanke

So überschrieb die „Nordhäuser Allgemeine“ (NA) einen Bericht, in dem Bischof Joachim Wanke in einem Vortrag das Thema "Heute von Gott sprechen - in säkularer Gesellschaft" behandelte. Gehalten wurde dieser Vortrag am Donnerstag im Audimax der Fachhochschule Nordhausen.

Was die Redakteurin der NA dazu schreibt, lässt wieder einmal die Frage aufkommen, wie ausführlich, sachlich und objektiv ein Sachbericht sein soll oder muss, um einem Leser ein ausreichend informatives Bild von Inhalt und Umfeld des Geschehens zu vermitteln. Soweit es die Ausführlichkeit betrifft, ist die Antwort gerade im Zeitalter des Internet mit seinem unbegrenzten Platzangebot wohl eine Auslegungssache. Insgesamt aber sollte ein Bericht jedenfalls sachlich und tunlichst objektiv sein. Und das vermisse ich ebenso insgesamt an diesem Bericht der NA. Und zur Begründung nutze ich tatsächlich das nach Belieben nutzbare Platzangebot des Internet.

In dem dieser NA-Bericht ja auch erschienen ist. Mit einem kleinen, aber bemerkenswerten Unterschied: in der gedruckten Ausgabe nämlich heißt es, „der emeritierte Kirchenmann aus Erfurt analysierte in seinem Vortrag, warum der Osten bis heute so atheistisch ist. In der Internet-Ausgabe dagegen hießt es, der Bischof „versuchte sich in einer Art Analyse“, warum der Osten bis heute so atheistisch ist. Und das ist schon bemerkenswert, wie ich meine. Richtig ist, dass Bischof Wanke „feststellte“, dass der Osten zu gut 70 Prozent atheistisch ist. Und diese Tatsache erläuterte, ohne sie aber wirklich zu analysieren (das hat der Bischof schon in seiner Amtszeit oft genug getan).

Um mich aber am chronologischen und sachlichen Ablauf zu orientieren: In dem NA-Bericht heißt es, „das Audimax war gut gefüllt, aber nicht mit Studenten. Es waren meist ältere Menschen, die den Vortrag . . . hören wollten.“ Nun richten sich die „Nordhäuser Gespräche“ ja nicht vornehmlich an Studenten, sondern an eine interessierte Nordhäuser Bürgerschaft. Und genau das spiegelte sich in der Teilnehmerschaft – zu der ich übrigens gehörte – wider. Und dieser Vortrag hatte -siehe oben – zum Thema „Heute von Gott sprechen – in säkularer Gesellschaft“. Und dieser, laut Mitschnitt genau 53 Minuten dauernde Vortrag findet sich in dem NA-Bericht mit einen einzigen Satz wiedergegeben: „Denn Kirche stehe auch für Visionen von Mitmenschlichkeit, Wärme oder Zusammenhalt, die von den Menschen gesucht werden.“ Das war's aber auch schon.

Demgegenüber räumte die Redakteurin sehr viel mehr Raum mehreren Lesern „dieser Zeitung“ ein, die im Vorfeld die Frage in den Raum gestellt hatten „warum Bischof Wanke unbedingt im Audimax sprechen müsse. Die Kirche habe doch selbst genügend Gebäude und Räume, in denen so etwas stattfinden könne, lautete die Argumentation. Beantwortet wurde diese Frage an diesem Abend nicht“, heißt es im NA-Bericht.

Abgesehen aber davon, dass eine solche Frage zumindest im offiziellen Teil der Veranstaltung gar nicht gestellt wurde, sind die „Nordhäuser Gespräche“ ja kein kirchliches, sondern ein gemeinsames Projekt der Fachhochschule Nordhausen, des Evangelischen Kirchenkreises, des Theaters Nordhausen und des Buchhauses Rose. Im Wissen darum entbehrt die Argumentation jener Leser der NA jedenfalls der sachlichen Grundlage. Umso mehr, als Menschen, die nie eine Kirche besuchen, die „Nordhäuser Gespräche“ im Audimax, dem Theater oder auch der Galerie der Kreissparkasse sicher eher besuchen.


Insgesamt also meine ich, dass der Bericht der „Nordhäuser Allgemeine“ denkbar wenig mit Ausführlichkeit, Sachlichkeit und Objektivität zu tun hat. Ich habe beim Bischöflichen Ordinariat in Erfurt angefragt, ob ich den Vortrag des Bischofs vollinhaltlich öffentlich machen kann (mein Mitschnitt bedürfte der Vervollständigung) um eine interessierte Öffentlichkeit wissen zu lassen, was wirklich Sache ist. 

Freitag, 11. Oktober 2013

Altbischof Wanke referierte in Nordhausen

Einen hochinteressanten Vortrag hörten zahlreiche Teilnehmer einer Themenveranstaltung im Audimax der Fachhochschule Nordhausen. Erfurts Altbischof Joachim Wanke referierte im Rahmen der „Nordhäuser Gespräche“ zum Thema "Heute von Gott sprechen - in säkularer Gesellschaft".

In diesem Zusammenhang erinnere ich mich, dass im Februar anlässlich des ersten Gesprächs in dieser Reihe die Botschafterin der Luther-Dekade 2017, DDr. Margot Käßmann, im Audimax einen Besucheransturm auslöste, der es nötig machte, ihren Vortrag zusätzlich in einen der Hörsäle zu übertragen. Ihr damaliges Thema „Reformation und Toleranz“ war in Hinblick auf 2017 zeitorientiert, aber ganz sicher nicht weniger theologisch untersetzt wie der gestrige Vortrag des Altbischofs. Die unterschiedliche öffentliche Resonanz schon im Vorfeld der beiden Vorträge lässt aber Schlüsse zu deren Verhältnis zu den Themen und mehr noch zu deren Interpreten zu, die recht vordergründig wirken. Und nicht weniger die Berichterstattung der Medien danach.

Und da könnte die (erneute) Feststellung der Sachlichkeit zugute kommen, dass diese Gesprächsreihe ein gemeinsames Projekt der Fachhochschule Nordhausen, des Evangelischen Kirchenkreises, des Theaters Nordhausen und des Buchhauses Rose ist. Die sich an eine interessierte Bürgerschaft der Rolandstadt richtet. Dass es dazu diesmal sogar Kritik am Veranstaltungsort gab lässt bei den Kritikern eine Geisteshaltung vermuten, die alles Christliche in die Kirchen verbannen möchte. Allerdings hat es zum Käßmann-Vortrag derartige Kritik nicht gegeben.

Im Verhältnis zur ersten Veranstaltung hielt sich die öffentliche Teilnahme in Grenzen, war aber immer noch beachtlich. Und sowohl Prof. Jörg Wagner, Präsident der Fachhochschule, als auch Superintendent Michael Bornschein, Vorsitzender des Kreiskirchenrates, die die Begrüßung und Einführung ins Thema vornahmen, zeigten sich mit der Resonanz zufrieden. Und für den Referenten könnte es sogar eine Genugtuung gewesen sein, vor einem so gut besuchten bürgerlichen Auditorium zu sprechen. Das lässt der Inhalt seines Vortrags vermuten. Den er mit dem Hinweis begann, dass gut 70% seiner Landleute keiner Kirche angehören. Was teilweise – und vermutlich überwiegend – darauf beruht, dass sie schon von Kindheit an keine Kirchennähe hatten. Gerade in der Generation der 30 – 50-jährigen ehemaligen DDR-Bürger gäbe es viele, die von religiöser Erziehung völlig unberührt, gleichsam „chemisch rein“ von Religion aufgewachsen sind.

Der Altbischof weiß es nicht nur aus Statistiken, sondern aus eigenem Erleben, würdigte doch sogar im vergangenen Jahr Bernhard Vogel, ehemaliger Thüringer Ministerpräsident, dessen Verdienste bei der Verabschiedung Joachim Wankes aus dem Bischofsamt: schon zu Zeiten der DDR habe der Bischof die Distanz der katholischen Kirche zum sozialistischen Staat zwar nicht in Frage gestellt. "Aber er setzte neue Akzente und bewies Mut und Tapferkeit", betonte Vogel. Wanke sei ein Brückenbauer nicht nur zwischen den Konfessionen, sondern auch zwischen Christen und Nichtchristen geworden.

Der Vortrag des Altbischofs erinnerte mich an einem Themenvortrag, den ich vom Vortragenden vor einiger Zeit in anderen Zusammenhang hörte. Übereinstimmend danach gehören Religion und religiöse Praxis von Anfang an zur kulturellen Ausstattung des Menschen. wie uns ja auch die Religionswissenschaften belehren. Die Frage, ob es so etwas wie Gott wirklich gibt, wie man mit ihm in Verbindung treten kann und ob seine Existenz etwas mit unserem Leben zu tun haben könnte, bewegt die Menschen von Urzeiten an. Es ist sozusagen das Markenzeichen des Menschen zu fragen, ob er mit sich allein ist oder ein transzendentes Gegenüber hat.

Eine der wichtigsten Aufgaben der vor uns liegenden Zeit wäre es, die Konsequenzen
aus dem Scheitern der marxistischen Gesellschaftsutopie für den Ausbau und Weiterbau
einer freiheitlichen, demokratisch verfassten Gesellschaft zu ziehen. Eine gute Polibistums-Strategie muss wissen, mit welchem Menschen sie es zu tun hat. Nicht zuletzt Parteien, die von einer christlichen Grundorientierung ausgehen wollen, sollten sich mit Fragen des Menschenbildes, der Menschenwürde, der Zielbestimmtheit menschlichen Lebens und Arbeitens auseinandersetzen. Ich sehe übrigens, so der Referent, das Interesse an solchen Fragen durchaus wachsen, etwa unter der Fragestellung: Wohin treibt unsere Gesellschaft?


Man sollte jedenfalls das soziale Engagement der Kirche nicht kleinreden. Die Grundaufgabe der Kirche ist es aber, auf den Himmel zu verweisen, auf die Tatsache, dass wir mit uns selbst nicht allein sind, sondern im tiefsten und letzten Sinne ein Gegenüber haben. Darum müssen wir uns mühen. Wir haben als Kirche eine Aufgabe für alle Menschen. Ich spreche gerne von einer neuen missionarischen Präsenz der Kirche in der Gesellschaft.

Das Elisabeth-Jahr 2007 war für mich ein gelungenes Beispiel dafür, betonte der Referent. Anhand der Biografie der heiligen Elisabeth kann man sehr deutlich machen, dass man die Erde nicht vernachlässigt, wenn man sich um den Himmel kümmert. Diese Frau hat den Himmel über Thüringen offen gehalten. Sie war als Politikerin und Mystikerin gleichzeitig ein leuchtendes Beispiel menschlicher Barmherzigkeit. Darum geht es: Den Himmel über Thüringen offen halten und sich um die Menschen in Not kümmern, ihnen zuhören, mit ihnen ein Stück ihres Weges gehen.

Kommunalaufsicht weist Antrag auf Befangenheit des Oberbürgermeisters als unbegründet zurück

Nordhausen (psv) Als unbegründet in allen Punkten zurückgewiesen hat die Kommunalaufsicht beim Landratsamt Nordhausen jetzt den Antrag auf Feststellung der Befangenheit des Oberbürgermeisters Dr. Klaus Zeh im Disziplinarverfahren gegen Bürgermeister Matthias Jendricke.  

Die Rechtsaufsichtsbehörde hat gewürdigt, dass der Oberbürgermeister mit Blick auf die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen den Bürgermeister seiner Fürsorgepflicht beiden Seiten gegenüber nachgekommen sei. Sowohl gegenüber der betroffenen Mitarbeiterin der Stadtverwaltung als auch gegenüber dem Bürgermeister.

Insbesondere mit der Zustimmung zum eigenen Urlaubsantrag des Bürgermeisters bis zum Abschluss der Ermittlungen habe der Oberbürgermeister zugunsten des Bürgermeisters gehandelt. Das Thüringer Innenministerium hatte mehrfach zu einer Dienstenthebung geraten.


Auch die Presseveröffentlichung der Stadt Nordhausen zur Einstellung des Verfahrens gegen Bürgermeister Matthias Jendricke begründe keine Befangenheit. Die Mitteilung habe „objektiv feststellbare Tatsachen enthalten“. Ausdrücklich festgestellt wurde weiterhin, dass die getroffenen Aussagen in der Pressemitteilung nicht im Widerspruch zu denen der Staatsanwaltschaft standen.

Altbischof Wanke besuchte Nordhausen

Bevor ich mit meinen Eindrücken vom gestrigen Vortrag des Erfurter Altbischofs Joachim Wanke beginne, habe ich mir erst noch einmal bewusst gemacht, dass der oder das Blog ein auf einer Website geführtes, und damit meist öffentlich einsehbares Tagebuch oder Journal ist, in dem ich meine sehr persönlichen Überlegungen und Gedanken auch entsprechend offen darlegen kann. (laut Wiki).
Das nämlich schien mir nötig, weil ich von der gestrigen Begegnung „per distance“ mit dem emeritierten Bischof Wanke erst einmal rein optisch betroffen war. Meine letzte persönliche Begegnung mit ihm, der immerhin elf Jahre jünger ist als ich, liegt einige Jahre zurück, sein nunmehriger Eindruck in visueller Hinsicht war demgegenüber bemerkenswert. Und reflektierte zurück. Damit kann und will ich es aber doch bewenden lassen.
Sein Vortrag jedenfalls war meines Erachtens ausgezeichnet, nur musste ich mich auch zu dessen Zustandekommen berichtigen: nachdem ich die Ankündigung aus den Verkündigungen am Sonntag im Dom zum heiligen Kreuz entnahm, war ich der Meinung, das Zustandekommen sei von der Domgemeinde organisiert worden. Dass demgegenüber dieses Zustandekommen dem Evangelischen Kirchenkreis, der Fachhochschule Nordhausen, dem Theater und dem Buchhaus Rose zuzuschreiben war und im Rahmen der „Nordhäuser Gespräche“ stattfand, entnahm ich dann der Einführung durch den Präsidenten der Fachhochschule, Prof. Dr. Jörg Wagner und dem Superintendenten Michael Bornschein.
Schließlich, und auch das stellte sich als vorausgehender Eindruck ein, stand diese christlich geprägte Veranstaltung – unausgesprochen, zuvor aber doch im Auditorium lebhaft erörtert – unter dem Eindruck der Vorgänge um den Limburger Bischof Tebartz – van Elst. Die ich hier nicht thematisiere, die aber – das zu bemerken erlaube ich mir – sogar spürbare negative Auswirkungen auf die katholischen Gläubigen in Deutschland haben könnten.

Und eine letzte vorausgehende Bemerkung: bei Veranstaltungen, die keine konzedierte Kenntnis des Themas erfordern, überschlagen sich die Internetzeitungen bzw. -ausgaben geradezu in der Schnelligkeit ihrer Berichterstattung. Die vermisse ich diesmal allerdings völlig, obwohl doch Pressevertreter dieser Medien präsent waren. Zumindest um Bilder zu machen. Und nachdem ich nicht den Ehrgeiz habe, auch nicht einmal schneller zu sein, werde ich auch diesmal das Gewicht meiner Einträge auf Sorgfalt und Ausführlichkeit legen. Und den Mitschnitt auszuwerten versuchen. Und damit melde ich mich dann wieder.

Donnerstag, 10. Oktober 2013

WAGO-Stiftung ehrt die 22 besten Auszubildenden der Region

Bereits zum 15. Mal Förderpreise für hervorragende
Ausbildungsabschlüsse vergeben
Sondershausen, 9. Oktober 2013. Das duale Ausbildungssystem und gute
Leistungen fördern – getreu diesem Ziel vergibt die WAGO-Stiftung
Förderpreise für besonders erfolgreiche Ausbildungsabschlüsse. Im
Achtecksaal des Schlosses Sondershausen wurden jetzt bereits zum 15. Mal
junge Menschen aus dem Kyffhäuser-Kreis und zum dritten Mal aus dem
Kreis Nordhausen für ihre überdurchschnittlichen Leistungen ausgezeichnet.
22 ehemalige Auszubildende aus der Region erreichten bei der
Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer beziehungsweise
der Handwerkskammer ein Prüfungsergebnis von 2,0 oder besser und durften
sich somit über einen der Förderpreise freuen.
Die im Jahre 1998 von dem Mindener Unternehmer Wolfgang Hohorst
gegründete WAGO-Stiftung hat sich der Unterstützung junger Frauen und
Männer beim Start ins Berufsleben verschrieben. Den mit Geldbeträgen von
bis zu 1.000 Euro dotierten Förderpreis erhalten die jeweils drei
Jahrgangsbesten in ihren Ausbildungsberufen. Die Stiftung hat seit ihrer
Gründung mehr als 550 Auszubildende aus über 110 verschiedenen
Unternehmen für ihre besonderen Leistungen mit einem Fördervolumen von
mehr als 400.000 Euro ausgezeichnet.
Zu den Preisträgern zählen zum Beispiel frischgebackene Elektroniker für
Betriebstechnik, Elektroniker für Geräte und Systeme, Industriekaufleute,
Industriemechaniker, Konstruktionsmechaniker, Mechatroniker, Verfahrensmechaniker
für Kunststoff- und Kautschuktechnik, Werkzeugmechaniker
und Zerspanungsmechaniker. In diesem Jahr erstmalig dabei: die
ausgelernten Maschinen- und Anlagenführer. Damit prämiert die WAGOStiftung
nunmehr 14 verschiedene Ausbildungsberufe.
Die Landrätin des Kyffhäuser-Kreises, Antje Hochwind (SPD), würdigte in
ihrer Festrede das besondere Engagement der Geehrten. „Die Unternehmen,
die einem immer härteren Wettbewerb und Anpassungsdruck ausgesetzt
sind, brauchen qualifizierte Leistungsträger wie Sie, die neue Entwicklungen,
neues Wissen und neue Technologien in die Betriebe hineintragen. Sie
nehmen damit eine Vorbildfunktion war. Ich möchte Sie ermutigen, Ihre Ziele
weiter zu verfolgen und sich beständig weiterzuentwickeln. Sie haben mit
Ihren sehr guten und guten Prüfungsergebnissen bewiesen, dass Sie über
genügend Motivation und Leistungsbereitschaft verfügen.“
Bundestagsmitglied Steffen-Claudio Lemme betonte den Wert einer
qualifizierten Ausbildung und lobte das Konzept der WAGO-Stiftung, gute
Leistungen auszuzeichnen: „Junge Menschen brauchen die Chance, einen
guten Beruf zu erlernen. Eine gute Berufsausbildung, stetige Qualifizierung
und Weiterbildung sind die Grundlagen für wirtschaftlichen Erfolg und die
Sicherung der Fachkräftebasis in der Zukunft. Ich freue mich, dass die
WAGO-Stiftung die guten Leistungen dieser jungen Menschen honoriert.
Damit geht eine Wertschätzung einher, die vor allem auch zukünftigen
Auszubildenden einen Ansporn gibt und zeigt, dass gute Leistungen bereits in
jungen Jahren belohnt werden."
Im Namen der Preisträger bedankte sich Sebastian Meyer von der Firma
Maximator bei allen, die die erfolgreichen Absolventen unterstützt hatten:
Den Grundstein für diesen Erfolg haben unsere Ausbildungsbetriebe und
Berufsschulen gelegt. Dafür möchte ich an dieser Stelle auch im Namen der
anderen Geehrten nochmals meinen Dank aussprechen. Vergessen will ich
auch nicht unsere Eltern, die oft im Hintergrund agierten.“
Bildzeile: Die besten Auszubildenden des Kyffhäuserkreises und des Kreises
Nordhausen, die von der WAGO-Stiftung ausgezeichnet wurden.
Foto: WAGO.
Für Rückfragen: Thomas Heimann, Telefon 0571/887-9367,
thomas.heimann@wago.com
Über die WAGO-Stiftung:
Die im Jahr 1998 vom langjährigen Geschäftsführer der WAGO Kontakttechnik
GmbH & Co. KG, Wolfgang Hohorst, ins Leben gerufene WAGO-Stiftung wirbt für
die praxisnahe duale Ausbildung und hat sich zudem die Unterstützung junger
Menschen beim Start ins Berufsleben zum Ziel gesetzt. Der mit Geldbeträgen von bis
zu jeweils 1.000 Euro dotierte Förderpreis wird im Kreis Minden-Lübbecke, dem Sitz
des WAGO-Produktions- und Verwaltungsstandortes Minden, im Kyffhäuser-Kreis,
der Heimat des WAGO-Produktionsstandortes im thüringischen Sondershausen,
sowie im Landkreis Nordhausen vergeben. Allein im Jahr 2013 haben die
Förderpreise der Stiftung ein Gesamtvolumen von über 40.000 Euro.

Preisträger WAGO-Stiftung Sondershausen 2013
Name Wohnort Firma Firmensitz
Florian Aderhold Görsbach SCHACHTBAU NORDHAUSEN Nordhausen
Martin Bachmann Breitenworbis WAGO Kontakttechnik Sondershausen
Dominik Beer Sondershausen Sonlux Sondershausen
Joachim Bier Greiz adapt engineering Nordhausen
Christoph Fischer Nordhausen GP Günter Papenburg Nordhausen
Stefan Freiberg Nordhausen GWE pumpenboese Peine
Christian Hammel Niedergebra Fachhochschule Nordhausen Nordhausen
Nico Hoffmann Niederbösa WAGO Kontakttechnik Sondershausen
Lukas Hofmann Nordhausen Kopier- und Drucksysteme KDS Nordhausen
Rebekka Keil Bischofferode Norsystec-Nohra-System-Technik Nohra
Florian Klapproth Ellrich GWE pumpenboese Peine
Marius Klenner Walkenried MAXIMATOR Nordhausen
Sebastian Kowitz Wipperdorf SCHACHTBAU NORDHAUSEN Nordhausen
Dimitri Lang Nordhausen SCHACHTBAU NORDHAUSEN Nordhausen
Sebastian Meyer Kleinfurra MAXIMATOR Nordhausen
Maximilian Mohaupt Sondershausen ELSO Sondershausen
Sarah Prenzel Harztor Energieversorgung Nordhausen Nordhausen
Manuel Ritschel Heldrungen Apparate- & Behältertechnik Heldrungen Heldrungen
Tobias Roßbach Roßleben Sumitomo Demag Plastics Machinery Wiehe
Jens Stockfisch Brehme SCHACHTBAU NORDHAUSEN Nordhausen
Alexander Tietze Nordhausen SOKRATHERM Nordhausen

Oliver Wiehe Bischofferode Feuer Powertrain Nordhausen

Bunter Ferienherbst in der Stadt!


Nordhausen (psv) : Leuchtend gelb, knallig pink, tiefrot – die Natur sorgt gerade für ein fröhliches Farbenspiel an Baum und Strauch. Und genauso bunt, frech und abwechslungsreich sind die vielen Angebote für Herbstferienkinder und ihre Familien in der Rolandstadt.

Erstmals präsentiert die Stadt in Kooperation mit zahlreichen Einrichtungen in freier Trägerschaft den „Bunten Ferienherbst in Nordhausen!“ Die Angebote während der beiden Ferienwochen reichen vom Kürbisse schnitzen über Spurensuche im Kunsthaus bis hin zu Trödelmarkt und Stadtführungen. Spielen, wandern, klettern, basteln; Theaterbesuche, Geschichten hören oder Winterquartiere für Igel bauen – da kommt ganz sicher keine Langeweile auf. Zahlreiche Aktionen richten sich nicht nur an die Kinder, oft sind die Programme so gestaltet, dass die ganze Familie Interessantes, Lustiges oder Spannendes erleben kann.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass sich so viele Einrichtungen am ‚Bunten Ferienherbst in Nordhausen‘ beteiligen. Der Zuspruch aus den Häusern und Vereinen war so groß, dass wir gar nicht alle Angebote in unserem Flyer präsentieren können. Darum haben wir im Veranstaltungskalender der Stadt die Ferienaktionen besonders gekennzeichnet um so die Vielfalt des Programms für Kinder und Familien in Nordhausen deutlich hervorzuheben. Wir wünschen allen Ferienkindern fröhlich-bunte Wochen in der Rolandstadt“ sagt Birgit Adam, Leiterin der Stadtinformation (im Bild).


Die Flyer zum „Bunten Ferienherbst in Nordhausen!“ liegen ab sofort in allen beteiligten Einrichtungen, in Geschäften, der Stadtinformation und an den Grundschulen zum Mitnehmen bereit. Das komplette Ferienprogramm mit weit mehr als 50 Angeboten finden Kinder und Familien auf der Veranstaltungsseite der Stadt Nordhausen unter nordhausen.de.  

Der Mensch und der Naturpark!

Dies ist das Motto des diesjährigen Fotowettbewerbes des Naturpark Südharz der noch bis zum 28.11.2013 läuft. Jetzt wo der Herbst die Natur in den buntesten Farben erscheinen lässt, sollten Sie die Kamera zücken und Fotos machen um einen der attraktiven Preise gewinnen zu können.
jeder. Ob Hobby- oder Berufsfotografinnen/-fotografen. Über die Vergabe der Preise entscheidet eine Jury, bestehend aus einem Berufsfotografen und den Mitgliedern des Fachbeirates des Naturparks Südharz.
Dem Gewinner des Fotowettbewerbs winken 2 Karten für die Premierenvorstellung des Musicals "My Fair Lady", anlässlich der Thüringer Schlossfestspiele in Sondershausen. Der zweite Platz erhält eine Fahrt für 2 Personen mit der Harzer Schmalspurbahn von Nordhausen nach Sophienhof und zurück + einem Gutschein auf der Ziegenalm im Gesamtwert von 52 Euro und den Drittplatzierten erwartet ein Verzehrgutschein in der Rüdigsdorfer Schweiz - Feine Speiseschenke im Wert von 25 Euro. Teilnahmeberechtigt ist
Neben den drei Hauptpreisen werden die insgesamt 25 schönsten Fotos in einer Ausstellung präsentiert, welche durch den Südharz und eventuell sogar darüberhinaus wandert.
Der Fotowettbewerb wird als Projekt aus dem Naturparkplan gefördert durch den Verein für Wirtschaftsentwicklung der Region Nordhausen e.V. mit Mitteln aus dem Regionalbudget.
Was es mit dem Thema auf sich hat, was Sie bei den Fotos beachten müssen und alles weitere rund um den Wettbewerb finden Sie auf www.naturpark-suedharz.de oder Sie schreiben eine E-Mail an schelauske@naturpark-suedharz.de
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!