Mittwoch, 4. Juli 2012

Eine Amtsübergangs-Veranstaltung mit Einsichten


Es entsprach dem gemeinsamen Wunsch des zukünftigen Oberbürgermeisters der Stadt Nordhausen, Dr. Klaus Zeh, und des bisherigen Stadtoberhauptes Barbara Rinke, seinen Amtsantritt und ihren Abschied nach 18 Dienstjahren mit den Menschen dieser Stadt feierlich zu begehen. So war es in einer Presseverlautbarung der Stadtverwaltung zu lesen. Und so geschah es am am Sonntag im Audimax der Fachhochschule.

Mit einem Programm mit musikalischen Darbietungen mit teils überraschenden Solovorträgen, Würdigungen, Anerkennungen und zukünftiger froher Erwartungen. Ein Abend, der nach dem Motto verlief: „Friede, Freude, Buffet“ (statt Eierkuchen) Es wird eine solch parteiübergreifende, friedvolle Veranstaltung sicher nicht so bald wieder geben.

Und damit könnte es sein Bewenden haben. Trotz oder auch wegen der vielen gewürdigten Verdienste der bisherigen Oberbürgermeisterin bleibt zu wünschen, dass das Erbe, das der nunmehrige Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh (CDU) antritt, nicht durch allzu hohe Schulden belastet ist, die ihm einschneidende Maßnahmen in der Haushaltführung abverlangen. Die Zukunft wird’s zeigen.

Für mich war diese Veranstaltung am Sonntag mit wesentlich anderen Einsichten verbunden. Ich bemängele, dass man bei der Wahl des Audimax und der Organisation (Verzicht auf Bestuhlung) zu wenig an die älteren Menschen dieser Stadt gedacht hatte, mit denen man doch diesen OB-Übergang gemeinsam feiern wollte. Ihnen war zugemutet worden, stehend ein weit über zwei Stunden währendes Programm über sich ergehen zu lassen. Aus Kostengründen hatte der Stadtrat auf den großen Saal des Theaters verzichtet, der genügend Sitzgelegenheiten für ältere und behinderte Teilnehmer geboten hätte. Keine Rücksicht also auf die sich immer deutlicher abzeichnende demografische Entwicklung und damit mangelndes Verständnis für die alternde Gesellschaft auch in Nordhausen?

Nun überlege ich allerdings, ob ich mit diesem Vorbehalt des unbeschwerten Verlaufes dieser Veranstaltung für viele ältere Teilnehmer den Organisatoren Unrecht tue? Nachdem mir doch gerade gestern der Leiter der Nordhäuser Seniorenvertretung, Volkmar Pischel, von dem schönen 3. Senioren-Sommerfest am Freitag auf dem Petersberg erzählte. Die Stadt hatte dieses Fest ausgerichtet und Pischel konnte als Ehrengäste die Spitzen der Stadt- und Kreisverwaltung begrüßen. Und ihnen für dieses Sommerfest danken. Gleichzeitig berichtete er aber auch, dass er die Veranstaltung am Sonntag im Audimax mit einigen anderen Senioren vorzeitig und resignierend verließ, weil sie nicht das Durchstehvermögen hatten, um bis zum Abschluss durchzuhalten.

Und diese beiden Vorgänge scheinen mir einerseits die Einstellung der Stadtverwaltung (samt Stadtrat) wiederzugeben: sie hat Einrichtungen für Senioren geschaffen, die sie unterhält, sie organisiert für die Senioren Feste und tut noch einiges mehr, um ihnen eine Teilhabe im Rahmen der Generationengesellschaft zu ermöglichen. Und andererseits freuen sich Seniorenverbände und -vertretungen natürlich darüber, danken dafür und geben sich offenbar damit zufrieden.

Dass das aber keine Teilhabe (mehr) am allgemeinen gesellschaftlichen und/oder auch kommunalpolitischen Leben und entsprechender Veranstaltungen darstellt, scheint man nicht zu begreifen. Es scheint aber auch keinen nennenswerten Anspruch der Senioren und ihrer Vertreter zu gehen – sie verließen ja auch klaglos die Veranstaltung am Sonntag – und demzufolge auch keine Veranlassung der Stadt bzw. des Stadtrates, einen solchen Anspruch zu erkennen. (Das zeigte sich übrigens auch bei der Eröffnungsveranstaltung der Flohburg, wie sich aus meinem Eintrag „Die Zeichen steh'n auf Resignation“ ergibt.)

Nun kann man zur Veranstaltung am Sonntag im Audimax noch argumentieren, dass ja seitlich des Saales mehrere Stühle bereitstanden. Nur reichten die bei weitem nicht, um den älteren Teilnehmern Platz zu bieten. Es bleibt aber auch anzumerken, dass jene, die Platz auf einen der Stühle fanden, nichts anderes mehr zu sehen bekamen als die verlängerten Rücken (Ärsche) der vor ihnen stehenden, teils dicht gedrängten Teilnehmer. Die Sicht auf das Bühnengeschehen war ihnen jedenfalls total genommen, das Programm ging über sie hinweg. Wo liegt dann also überhaupt der Sinn einer Teilnahme? Und warum macht man bei der Einladung nicht wenigstens darauf aufmerksam, dass es sich um eine Steh-Veranstaltung handeln würde?

Ich will diese Darstellung nicht als Klage gewertet wissen und auch keinen Anspruch auf Rücksichtnahme bei derartigen Veranstaltungen verbinden. Obwohl es auch anders geht, wie beim jüngsten Neujahrsempfang der Stadt mit der Fachhochschule an gleicher Stelle Arnd Schelenhaus, Pressesprecher der Hochschule, bewies (ich danke ihm noch heute dafür). Ich will damit lediglich veranschaulichen, dass das Verständnis von Verwaltung und deren Gremien und letztlich auch der noch etwas jüngeren Gesellschaft mit der Schaffung von Ein- und Vorrichtungen technischer Art, Alten-Begegnungszentren und Seniorenfesten endet. Ein weitergehendes Teilhabeangebot am gesellschaftlichen und öffentlichen Leben ist nicht mehr vorgesehen. Merkwürdig dabei ist nur, dass ein solches Angebot immerhin dann merkbar ist, wenn Wahlen vor der Tür stehen und man die älteren Menschen zur Beteiligung daran braucht. Etwas einseitig, aber wohl schicksalhaft. Wer darüber klagt geht wohl gegen Windmühlen an. Besser man resigniert und besinnt sich auf sein Altenteil.

Dienstag, 3. Juli 2012

Cristina-Antoaneta Pasaroiu in der Galanacht der italienischen Oper

Glanzvolle Opernarien im Schlosshof Sondershausen

Ein ganz besonders glanzvolles Open-Air-Konzert gibt es im Rahmen der Thüringer Schlossfestspiele Sondershausen am 18. Juli um 20 Uhr im Schlosshof Sondershausen. Die Galanacht der italienischen Oper bietet wahre Leckerbissen für Opernfreunde: großartige Arien von Verdi, Puccini, Rossini und vielen mehr sowie die schönsten Chöre.

In der Galanacht der italienischen Oper gibt es ein Wiedersehen mit Cristina-Antoaneta Pasaroiu, die in der zu Ende gehenden Spielzeit als Traviata im Theater Nordhausen das Publikum betörte. Nun wird sie im Schlosshof Sondershausen, begleitet vom Loh-Orchester unter der Leitung von Generalmusikdirektor Markus L. Frank, zauberhafte Melodien wie die Arie der Mimi aus „La Bohème“, die Arie der Liu „Tanto amore segreto“ aus „Turandot“ und die Arie der Norina aus „Don Pasquale“ interpretieren.

An der Seite von Cristina-Antoaneta Pasaroiu treten der Tenor Michael Fischi-Spadaccini und der Bariton Gustavo Zahnstecher im Schlosshof auf. Mit Michael Fischi-Spadaccini und dem Opernchor des Theaters Nordhausen wird sie das berühmte Trinklied aus Verdis „La Traviata“ singen. Hinzu kommt das gefühlvolle Duett „O soave fanciulla“ der Mimi und des Rodolfo aus „La Bohème“.

Der italienische Tenor wird das Publikum mit der berühmten Arie „Nessun dorma“ aus Puccinis Oper „Turandot“ und mit der Arie des Cavaradossi „E lucevan le stelle“ aus „Tosca“ verzaubern. Gemeinsam mit Gustavo Zahnstecher singt er außerdem das Duett des Carlos und des Posa aus „Don Carlos“ von Verdi.

Gustavo Zahnstecher, aus Argentinien stammender Bariton, wird unter anderem mit der Arie des Figaro aus Rossinis „Barbier von Sevilla“ und der Arie des Rodrigo aus „Don Carlos“ glänzen. Im Duett mit Cristina-Antoaneta Pasaroiu interpretiert er außerdem das Duett der Norina und des Malatesta aus Donizettis „Don Pasquale“.

Ergänzt wird das Programm durch Orchesterstücke wie beispielsweise den Triumphmarsch aus „Aida“ und beeindruckende Chöre wie den Zigeunerchor aus „Il Trovatore“.

Die Galanacht der italienischen Oper verspricht einen prächtigen Sommerabend voll großer Gefühle mit dem Loh-Orchester, dem Opernchor des Theaters Nordhausen und drei wunderbaren Solisten im märchenhaften Ambiente des Schlosshofs Sondershausen. Karten für dieses einmalige Konzert am 18. Juli um 20.00 Uhr gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.

Foto: Cristina-Antoaneta Pasaroiu, Foto: Birgit Susemihl

Landrätin Birgit Keller legt Amtseid ab

In der Kreistagssitzung am Dienstag, den 03.07 wird Landrätin Birgit Keller den Amtseid ablegen, nachdem sie am 1. Juli das Amt übernahm. Zuvor schon hatte ihr der bisherige Landrat Joachim Claus symbolisch den Schlüssel des Landratsamtes überreicht, den er seit der Wende in Verwahrung hatte

Wegen des großen Erfolges: Zwei Zusatz-Vorstellungen des Kinderstücks „Mein Zauberflötchen“

Schlossfestspiele für Kinder stoßen auf großes Interesse

Am Samstag hatte mit großem Erfolg das Kinderstück „Mein Zauberflötchen“ Premiere im Schloss Sondershausen. Liebevoll erzählen zwei Sänger, eine Schauspielerin und mehrere Puppen in der Inszenierung von Babette Peiker die märchenhafte Geschichte der Oper „Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Der Spielort – die prachtvolle Rotunde von Schloss Sondershausen – tut ein Übriges. Und so strahlten in den ersten beiden Vorstellungen die Augen der Kinder im Publikum.

Es ist das erste Mal, dass im Rahmen der Thüringer Schlossfestpiele Sondershausen neben der großen Oper im Schlosshof auch ein Kinderstück im Innenbereich des Schlosses angeboten wird. Und da die Schlossfestspiele für Kinder auf Anhieb auf großes Interesse beim Publikum stießen, gibt es nun zwei zusätzliche Vorstellungstermine. Am Samstag, 14. Juli, und am Sonntag, 15. Juli, jeweils um 13 Uhr steht nun ebenfalls „Mein Zauberflötchen“ auf dem Spielplan.

Einfühlsam und poetisch wird die Geschichte des Vogelfängers Papageno erzählt, der dem Prinzen Tamino helfen soll, die Tochter der Königin der Nacht aus den Händen des Zauberers Sarastro zu befreien. Mozarts Musik, gespielt von Musikern des Loh-Orchesters Sondershausen, macht die Schlossfestspiele für Kinder zu einem feinen Theatererlebnis für Kinder ab vier Jahren.

Die Vorstellungen von „Mein Zauberflötchen“ liegen wie folgt: 5., 6., 9. und 10. Juli, 10 Uhr, 14. Juli, 13 und 15 Uhr, 15. Juli, 11 Uhr und 13 Uhr und 19. Juli, 10 Uhr. Der Einlass erfolgt über den Eingang zum Schlossmuseum. Karten für alle Vorstellungen gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.

Fotos:
3: v. li. Ioannis Kalyvas (Tamino), Thomas Kohl (Papageno)
11: Thomas Kohl (Papageno)
Fotos: Birgit Susemihl

„Lese-Cafe im Park“


Nach dem wunderschönen Parkfest im Mai mit dem Hochzeitstanz von 60 Jungen und Mädchen der Käte- Kollwitz-Schule, mit Oldtimer, Pferden, den „Hohenroder Hutherrlichkeiten“ von Waltraud Hebestreit und dem Ballett „intime Liebesbriefe“ zum 100. Jubiläum der Verlobungsbrücke lädt der Förderverein Park Hohenrode
am Sonntag, den 08.07.12 von 15.00 – 18.00 Uhr zur Einweihung des „Lese-Cafe im Park“ in der Zeit von 15.00 bis 18.00 Uhr ein.
Der Verein feiert an diesem Tag bereits seinen 7. Geburtstag. Gäste sind herzlich willkommen.

Montag, 2. Juli 2012

Lernen mit Multimedia


Nordhausen (FHPN) Im Sommersemester 2012 startete ein neues Interdisziplinäres Projekt für Studierende der Studiengänge Gesundheits- und Sozialwesen sowie Sozialmanagement an der FH Nordhausen: das Projekt "Webpaed - Informieren, Qualifizieren und Lernen mit Medien".

Im Interdisziplinären Projekt „Webpaed“ unter der Leitung von Anja Bachmann-Duscha entwickelten die Studierenden in den vergangenen Monaten mit Hochdruck ihre eigenen Online-Lernmodule zu verschiedenen Themen, die für Berufsgruppen aus der sozialen Arbeit relevant sind, so z. B. Kindeswohlgefährdung, Burnout, demografischer Wandel etc. Die fertig gestellten Lernmodule können nun für eLearning-Zwecke und später auch in Unternehmen genutzt werden. „eLearning“ heißt nichts anderes als „elektronisch unterstütztes Lernen“ – also eine Lernform mithilfe digitaler Medien wie Internet, Online-Lernplattformen, Wikis usw., die heutzutage mehr und mehr an Bedeutung gewinnt.
Pünktlich zu Semesterende gab es eine Abschlussveranstaltung, auf der die neu entwickelten Lernmodule der einzelnen Gruppen vorgestellt wurden. Darüber hinaus erhielten die Studierenden ein Teilnahmezertifikat.
Im Mittelpunkt des Projektes stand die medienbezogene Qualifizierung von pädagogischem Personal vor dem Hintergrund ihres Aufgaben- und Arbeitsfeldes in der Sozialen Arbeit. Ziel war die Entwicklung kleiner multimedialer Lernmodule, die Fachkräften ausgewählte aktuelle Informationen darbieten und bereits vorhandene Wissensbestände erweitern. Die Lernmodule enthalten unter anderem kleine Selbsttests, anhand derer man seine eigenen Kenntnisse überprüfen kann.
Maßgeblich an der Durchführung des Projektes „Webpaed“ beteiligt war das zweiköpfige e-TE@M, bestehend aus den Projektmitarbeiterinnen Wenke Müller und Stefanie Schettler. Das e-TE@M existiert seit Oktober 2011 an der Fachhochschule Nordhausen und widmet sich vor allem der Konzeption und Umsetzung von „Blended-Learning-Angeboten“, also der Verbindung von Präsenz-Lehre mit eLearning-Elementen. Dabei wird an der FH Nordhausen die Lernplattform ILIAS genutzt.
Der Bereich eLearning soll in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden.


Bilder: Teilnehmer des Interdisziplinären Projekts "Webpaed - Informieren, Qualifizieren und Lernen mit Medien" an der FH Nordhausen

Der Bürgerservice der Stadt Nordhausen informiert:

Kinderreisepässe sind notwendig – Ausstellung sofort im Rathaus möglich / Pässe mit Fingerabdruck brauchen länger

Nordhausen (psv) Seit dem 26. Juni sind Kindereinträge im Reisepass der Eltern ungültig und berechtigen das Kind nicht mehr zum Grenzübertritt. Somit müssen alle Kinder ab Geburt bei Reisen ins Ausland über ein eigenes Reisedokument verfügen. Für die Eltern als Passinhaber bleibt das bisherige Dokument uneingeschränkt gültig. Darauf weist der Bürgerservice der Stadtverwaltung hin.

Im Allgemeinen kann für Kinder für Auslandsreisen ein Kinderreisepass ausgestellt werden. Dieser ist 6 Jahre gültig, längstens jedoch bis zum vollendeten 12. Lebensjahr. Der Kinderreisepass kostet 13 Euro.  Erforderliche Unterlagen wie Geburtsurkunde des Kindes sowie ein biometrietaugliches Passbild sind für die Antragstellung nötig. Der Kinderreisepass wird sofort ausgestellt.

Weiterhin ist für die Ausstellung des Kinderreisepasses die Zustimmung der Sorgeberechtigten erforderlich. Mindestens ein Sorgeberechtigter muss zur Antragstellung persönlich erscheinen. Kann ein Sorgeberechtigter zur Antragstellung nicht persönlich erscheinen, wird der Antrag auch gegen Vorlage einer schriftlichen Einverständniserklärung und einer Kopie des Personalausweises des nicht anwesenden Sorgeberechtigten entgegen genommen.

Wegen der vorzunehmenden Identitätsprüfung und ggf. zur Aufnahme der Unterschrift in den Kinderreisepass ist es erforderlich, dass das Kind zur Antragstellung mitgebracht werden muss.

Für Reisen, bei denen das Reiseland elektronische Fingerabdrücke fordert, z. B. die USA, muss auch für Kinder ein Reisepass mit integrierten elektronischen Fingerabdrücken ausgestellt werden. Erforderlich sind hierzu die gleichen Unterlagen wie beim Reisepass. Nur kostet dieser 37,50 Euro, und die Ausstellung  nimmt in der Regel 3-4 Wochen in Anspruch. Bei der Planung von Urlaubsreisen sollte dies berücksichtigt werden.

Die Reisepässe können zu den bekannten Öffnungszeiten des Bürgerservices beantragt werden. Donnerstags muss jedoch mit längeren Wartezeiten gerechnet werden. Auch im Monat Juli ist wieder der 1. Samstag im Monat geöffnet: Am 7. Juli. Wer Fragen hat, kann sich an den Bürgerservice der Stadtverwaltung über Telefon  696 555 wenden, per eMail  über buergerservice@nordhausen.de oder persönlich im Markt 15.