Mittwoch, 2. Mai 2012

Kristina Schröder: "Familienfreundlichen Unternehmen gehört die Zukunft"


Bundeskanzlerin Merkel und Bundesfamilienministerin Schröder zeichnen Deutschlands familienfreundlichste Unternehmen aus / Unternehmenswettbewerb "Erfolgsfaktor Familie 2012".
Auch Unternehmen aus dem Eichsfeld unter den Ausgezeichneten.
Mit insgesamt 532 Bewerbungen haben beim diesjährigen Wettbewerb noch einmal deutlich mehr Unternehmen teilgenommen als bei den vorangegangenen Wettbewerben 2008 und 2005. 42 Bewerber haben es in die Endrunde geschafft. Eine hochkarätig besetzte Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik unter Leitung von Bundesfamilienministerin Schröder, der auch der Präsident des Zentralverbands des deutschen Handwerks (ZDH), Otto Kentzler, der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Hans Heinrich Driftmann, und die Stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Ingrid Sehrbrock, angehören, wählte die Sieger in einer gemeinsamen Sitzung aus.
"Die Siegerunternehmen zeigen eindrucksvoll, wie wirtschaftlicher Erfolg und familienfreundliche Personalpolitik zusammen passen", sagte Bundesfamilienministern Kristina Schröder. "Sie sind damit Impulsgeber für die gesamte deutsche Wirtschaft und ein nachahmenswertes Beispiel für andere Unternehmen. Eine familienfreundliche Arbeitswelt ist eine der wichtigsten Stellschrauben für die Zukunft unseres Landes. Männer und Frauen wollen Leistung in ihrem Beruf bringen und Verantwortung in der Familie übernehmen. Das ist nur mit Arbeitgebern möglich, die sie bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützen."
Insgesamt neun Preisträger wurden in den Kategorien "Kleine Unternehmen" (bis 99 Beschäftigte), "Mittlere Unternehmen" (100 bis 1.000 Beschäftigte), "Großunternehmen" (über 1.000 Beschäftigte) und in den Sonderpreiskategorien "Familienbewusste Arbeitszeiten", "Beruf und Pflege" und "Innovation" ausgezeichnet. Die Gesamtpreise und der Innovationspreis sind mit jeweils 5.000 Euro, die Sonderpreise mit 2.000 Euro dotiert.

Die Preisträger sind:
Gesamtsieger:
Große Unternehmen: Robert Bosch GmbH, Gerlingen
Mittlere Unternehmen: Aareon AG, Mainz
Kleine Unternehmen: Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungssozietät Döcker Wigger Lührmann, Rheine

Sonderpreise "Familienbewusste Arbeitszeiten"
Große Unternehmen: Globus SB-Warenhaus Holding GmbH & Co.KG, St. Wendel
Mittlere Unternehmen: Grenzach Produktions GmbH, Grenzach-Wyhlen
Kleine Unternehmen: Bauunternehmen Krieger + Schramm, Dingelstädt

Sonderpreise "Beruf und Pflege"
Große Unternehmen: Siemens AG, München
Mittlere Unternehmen: Medizinischer Dienst der Krankenversicherung Rheinland-Pfalz, Alzey

Sonderpreis Innovation
Brose Fahrzeugteile GmbH, Coburg
Schirmherrin des Wettbewerbs ist Bundeskanzlerin Angela Merkel. Partner des Unternehmenswettbewerbs sind die BDA, der DIHK, der ZDH und der DGB. Die berufundfamilie gGmbH - eine Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung - beurteilt als Kompetenzpartner die eingereichten Wettbewerbsunterlagen.
Der Unternehmenswettbewerb ist Teil des Unternehmensprogramms "Erfolgsfaktor Familie", mit dem sich das Bundesfamilienministerium zusammen mit den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft (BDA, DIHK, ZDH) und dem DGB dafür einsetzt, Familienfreundlichkeit zu einem Markenzeichen der deutschen Wirtschaft zu machen.

Eine ausführliche Darstellung der Siegerunternehmen, aktuelles Bildmaterial von der Preisverleihung (in druckfähiger Auflösung) sowie weitere Informationen zum Unternehmenswettbewerb finden Sie auf http://www.erfolgsfaktor-familie.de/.
(Mitteilung des BMFSFJ)


Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Kristina Schröder, zeichnen heute (Mittwoch) in Berlin die familienfreundlichsten Unternehmen Deutschlands aus. Mit dem Unternehmenswettbewerb "Erfolgsfaktor Familie 2012" werden Unternehmen geehrt, die ihre Beschäftigten bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie vorbildlich unterstützen.

BMBF: Mehr Spielräume für die Wissenschaft

Kabinett verabschiedet Entwurf des Wissenschaftsfreiheitsgesetzes / Schavan: "Forschungseinrichtungen können flexibel und schnell reagieren"
Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf des Gesetzes zur Flexibilisierung von haushaltsrechtlichen Rahmenbedingungen außeruniversitärer Wissenschaftseinrichtungen (Wissenschaftsfreiheitsgesetz) verabschiedet. Die Einrichtungen erhalten damit deutlich mehr Eigenständigkeit und Flexibilität in ihrer Wirtschaftsführung. Überflüssige Regularien werden abgebaut, Leistungsanreize verstärkt und ein effizienterer Einsatz von Ressourcen ermöglicht.
"Mit dem Gesetz stellen wir die entscheidenden Weichen, damit die Forschungseinrichtungen auch künftig im globalen Wettbewerb erfolgreich bestehen können", sagte Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung. "Wer Spitzenforscher für sich gewinnen und zukunftsweisende Forschungsprojekte umsetzen will, muss in der Lage sein, flexibel und schnell zu agieren", so Schavan. "Das Gesetz ist ein international sichtbares Zeichen für die Attraktivität des Wissenschaftsstandortes Deutschland."
Die Wissenschaftseinrichtungen können nach dem Gesetzentwurf ihre Mittel flexibler und damit wirksamer, effizienter und zielorientierter als bisher einsetzen. Da innovative Forschung nur selten einem festen Schema folgt, sind autonome Handlungsspielräume wesentlich für den Erfolg. Die Einrichtungen sollen daher Globalhaushalte für den Einsatz ihrer Personal-, Sach- und Investitionsmittel führen können. Verbesserte Handlungsmöglichkeiten sieht das Gesetz auch für Personalentscheidungen vor: so dürfen die Einrichtungen verstärkt Drittmittel aus nicht-öffentlichen Quellen einsetzen, um hochqualifizierte Forscherinnen und Forscher zu gewinnen oder zu halten. Bei Unternehmensbeteiligungen profitieren die Wissenschaftseinrichtungen nach dem Gesetzentwurf von einem vereinfachten Genehmigungsverfahren, das durch klar geregelte Fristen beschleunigt wird. Auch Forschungsbauten sollen künftig zügiger verwirklicht werden können. Hierzu erhalten die Wissenschaftseinri! chtungen mehr Selbständigkeit und Eigenverantwortung, wenn sie selber über den für Baumaßnahmen erforderlichen Sachverstand und ein adäquates Controlling verfügen.

Der Gesetzentwurf beruht auf den positiven Erfahrungen, die in der Pilotphase zur Wissenschaftsfreiheitsinitiative gesammelt wurden. Die Erweiterung der Handlungsspielräume für die außeruniversitäre Forschung geht dabei Hand in Hand mit einer gesteigerten Eigenverantwortung der Einrichtungen. Ihre Wirtschaftsführung wird nach dem Entwurf auch künftig transparent gestaltet und von einem adäquaten Monitoring begleitet. Das Gesetz gilt für außeruniversitäre Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen, die mit öffentlichen Mitteln gefördert werden, darunter zum Beispiel die Max-Planck-Gesellschaft, die Fraunhofer-Gesellschaft, die Helmholtz-Zentren, Leibniz-Einrichtungen und die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Die Bundesregierung strebt zudem außerhalb des Gesetzes entsprechende außergesetzliche Flexibilisierungen für die Bundeseinrichtungen mit Ressortforschungsaufgaben beginnend mit dem Haushaltsaufstellungsverfahren 2013 an.
FAQs und weitere Informationen zur Initiative "Wissenschaftsfreiheitsgesetz" (WissFG) finden Sie im Internet unter: http://www.bmbf.de/de/12268.php?pk_campaign=02-05-2012-+Newsletter+-+BMBF+-+Pressemitteilungen&pk_kwd=http%3A%2F%2Fwww.bmbf.de%2Fde%2F12268.php

Kandidaten weiter auf Besuchstour


In dieser Woche besuchten der Bürgermeisterkandidat für die neue Landgemeinde Harztor Stephan Klante (UWL) und der Landratskandidat Egon Primas (CDU) gemeinsam die Feuerwehr des Harztor-Ortsteils Sophienhof und nutzten die Gelegenheit zu einem anschließenden Gedankenaustausch über die künftige Entwicklung der neuen Landgemeinde.
Zunächst informierten sie sich im Gespräch mit Kai Liebig und Torsten Wenzel über die Probleme der Feuerwehr im kleinsten Ortsteil der Landgemeinde. Dringend müsse die vorhandene Technik den örtlichen Gegebenheiten angepasst werden, so Torsten Wenzel. Es gibt nur eine Wasserentnahmestelle, ein Hydrant ist nicht vorhanden. Deshalb muss die vorhandene Pumpe im Falle eines Brandes mit enormem körperlichem Aufwand zunächst erst an den Ortsteich getragen werden, wofür eigentlich 4 statt der lediglich 3 vorhandenen Kameraden nötig wären. Abhilfe könnten ein Hydrant oder die Nutzung des alten Trinkwasserhochbehälters bringen. Die beiden Sophienhöfer baten die Kandidaten, sich künftig bei der Ausstattung der Feuerwehren auch für die der Sophienhöfer einzusetzen, was diese versprachen.
Im anschließenden Gespräch auf der Ziegenalm, die mittlerweile mit ihren vielen Angeboten gerade für Familien mit Kindern weit über die Landesgrenzen hinaus ein touristisches Aushängeschild des Landkreises ist, berichtete Kai Liebig über die Fertigstellung des neuen Strohballenhauses im Dezember 2011 und das gerade gefeierte Lämmerfest.
Beide Kandidaten vereinbarten am Ende der Gespräche, die begonnene Zusammenarbeit fortzusetzen.  

Dienstag, 1. Mai 2012

Minister beim NUV-Vorstand



Nachzutragen ist hier ein Ereignis anlässlich der Sitzung des Vorstandes des Nordhäuser Unternehmerverbandes (NUV)  am 23.04. in der Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei, durch das diese Sitzung besondere Bedeutung erhielt: Thüringens Finanzminister Wolfgang Voß war einer Einladung der Vorständler gefolgt. . .

Der Gast kam in Begleitung der beiden CDU-Landtagsabgeordneten Egon Primas und Dr. Klaus Zeh, beide Kandidaten für die Wahl zum Landrat, bzw, Oberbürgermeister, die sich am kommenden Sonnatg in einer Stichwahl dem Votum der Wähler stellen.  
Zuerst informierte NUV-Vorstandsvorsitzender Hans-Joachim Junker über die Geschichte der Kornbrennerei in Nordhausen und über die aktuelle Situation der Nordbrand Nordhausen GmbH. Minister Voß wollte sich vor Ort über die aktuelle Situation der regionalen Wirtschaft informieren.

Zu Beginn des Gesprächs stellte Junker die Arbeit des Verbandes sowie die Vorstands-Mitglieder des Unternehmerverbandes vor. Er machte deutlich, dass sich die Region einerseits erfreulich entwickelt habe, andererseits aber durchaus auch noch  Defizite aufweise. Ein Defizit sei die aus Sicht des Verbandes schleppende Entwicklung des Industriegebietes in der Goldenen Aue. Kritisch angesprochen wurde ebenfalls die veränderte Förderpolitik durch das Thüringer Wirtschaftsministerium, die auch eine Ansiedlung von neuen Unternehmen und die Entwicklung bestehender Firmen erschweren könnte.

Im weiteren Verlauf des Gesprächs verwiesen Dr. Klaus Zeh und Egon Primas auf die notwendige Bereitstellung von Landesgeldern für die Planungen zum Ausbau der B 4 zwischen Nordhausen und Sondershausen. Diese Gelder bereitzustellen sei wichtig, damit kurzfristig auf mögliche veränderte Situationen in der bundespolitischen Verkehrspolitik reagiert werden kann.

Wolfgang Voß seinerseits verwies auf die Attraktivität des Standortes Thüringen, kritisierte jedoch auch die Arbeit des Wirtschaftsministerium. 50 Millionen Euro an Fördermitteln für zwei neue Stadionumbauten in Erfurt und Jena seien 50 Millionen Euro, die der Thüringer Wirtschaft fehlen würden. Die kommunalen Finanzen werden sich aus Sicht des Finanzministers weiterhin positiv entwickeln, auch angesichts einer wirtschaftlich starken Entwicklung im Freistaat. Das lässt auch für dieses Jahr auf eine positive Entwicklung des Steueraufkommens hoffen.

Besuch der Regelschule Hainleite


Vergangenen Freitag besuchten die Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und der Landratskandidat Egon Primas gemeinsam die Regelschule Hainleite in Wolkramshausen.
Der Schulleiter Helmut Herntrich und der Leiter des Staatlichen Schulamtes Worbis, Herr Dr. Bernd-Uwe Althaus nahmen die Gäste in Empfang, unter denen sich auch MdL Franka Hitzing (FDP) befand
Helmut Herntrich zeigte den Besuchern das Schulgebäude, das in den letzten Jahren mit Unterstützung des Freistaates Thüringen umfassend saniert wurde. Auch die Turnhalle erstrahlt in neuem Glanz. Die Regelschule Hainleite ist eine zentrale Einrichtung in der Region. Hier finden die Schüler optimale Lernbedingungen vor. Das Umfeld der Schule wurde ebenfalls neu gestaltet. Stolz ist die Schule darauf, den Schülern praxisnahen Unterricht anbieten zu können. So wurden unter anderem ein Teich, ein Insektenhotel und ein Kräutergarten angelegt, um den Kindern die Tier- und Pflanzenwelt in Biologie anschaulich zu vermitteln.
Die Regelschule Hainleite ist gut aufgestellt. Durch Engagement der Schulleitung und der Lehrer wurde hier viel bewegt. Die Schüler können stolz sein, an solch einer schönen Schule lernen zu können“, äußert sich Primas lobend.
Natürlich kam auch die personelle Besetzung der Schule zur Sprache. Der Schulleiter gab zu bedenken, dass das Lehrpersonal einen hohen Altersdurchschnitt hat. Die Schule benötigt dringend zusätzliches Lehrpersonal, um den Unterricht in Zukunft absichern zu können. Es wird seitens der Schule vermieden, möglichst wenig Unterricht ausfallen zu lassen. Aber eine fachgerechte Vertretung /Absicherung des Unterrichtes bereitet zunehmend Schwierigkeiten.
Die Probleme Unterrichtsausfall und Lehrermangel sind mir bekannt. Der Freistaat Thüringen hat Mittel für 600 zusätzliche Lehrerstellen im Haushalt eingestellt. Jetzt ist der Kultusminister in der Pflicht, die Stellen auszuschreiben und zu besetzen. Ich hoffe, dass sich dadurch die Lage zu Beginn des neuen Schuljahres entspannt“, betonte Primas abschließend.

Gedankensplitter zum aktuellen TV-Geschehen


In meinem vorhergehenden Eintrag bemerkte ich, dass ich ja eigentlich den Günther Jauch-Talk vom Sonntag zum Thema Aldi anpeilte, den ich mir anhören und darüber möglicherweise meine eigenen Eindrücke bei diesem Discounter setzen wollte. Dann aber in ein sehr persönlicheres Fahrwasser geriet. Das mag chronologisch auch daran gelegen haben, dass mir die Statistik „in die Quere kam“, die die Marktanteile der Sendungen vom Sonntag offerierte. Und mir bewusst machte, wie begrenzt doch mein Interesse am Angebot des Fernsehens ist.

Nach dieser Statistik hatte der ARD-Talk "Günther Jauch" seit dem Start im vergangenen Herbst die besten Ergebnisse seitdem dieser Talk läuft: 5,57 Mio. Leute interessierten sich für das Thema „Das Aldi-Prinzip – Billig um jeden Preis?" und bescherten der Show einen Marktanteilsrekord von 19,3%. Nur eine Sendung hatte nach der heutigen Meldung am Sonntag ein noch größeres Publikum: der "Polizeiruf 110" mit 6,58 Mio. Da war ich schon nicht dabei, so weit reicht mein Interesse nicht. Und auch der RTL-Film "Eine zauberhafte Nanny - Knall auf Fall in ein neues Abenteuer" - mit 2,24 Mio.interessierte mich rein gar nicht. Und auch der ProSieben-Film "Der Kautions-Cop" mit 2,12 Mio. gleich 16,8% reizte mich nicht. Und dass die RTL-Vorabend-Reihe "Großstadtliebe": mit 0,87 Mio. (10,8%) nach wie vor ein Flop sein soll, lässt mich völlig kalt. Dass es daneben auf SAT 1 mit "Julia Leischik sucht: Bitte melde dich",einen Konkurrenten dazu geben soll, wusste ich bis heute noch nicht einmal.

Das meiste an Themen oder Filmen, die da Millionen Zuseher auf sich ziehen, kenne ich noch nicht einmal. Und interessiert mich auch nicht. Dagegen gehörte ich zu den Zusehern des Talks „Das Aldi-Prinzip – Billig um jeden Preis?". Allerdings auch erst heute morgen im MDR, denn gestern interessierte mich die Sendung „Markt oder Moral?“. Ein Problem aus der Wirtschaft also. Bei dem es um die Produktionsverlagerungen vor allem der Textilbranche (z.B. Otto-Versand) in Billiglohnländer ging. Auch das Stahlwerk der Thyssen-Krupp AG in Brasilien und dessen verheerenden Auswirkungen auf die Lebensbedingungen der Bewohner in jener Umgebung spielte dabei eine bedrückende Rolle. Eine Gruppe Menschenrechtler bemühte sich darin um Gehör bei deutschen Ministerien und der Europäischen Union, um den Arbeitnehmern in diesen Billiglohnländern durch entsprechende Gesetze oder Verordnungen erträglichere Arbeits- und Lohnbedingungen zu schaffen. Sie fanden zwar überall Ansprechpartner – in Deutschland war es Bundesarbeitsministerin von der Leyen (CDU) – aber damit hatte es im wesentlich auch sein Bewenden. Mir wurde dabei einmal mehr bewusst, dass Menschenrechte im Verhältnis zur Wirtschaft und deren Interessen doch eine ganz andere Gewichtung haben wie etwa Menschenrechte im Zusammenhang mit der Fußball-Europameisterschaft, also dem Sport. Zumindest werden sie populistischer behandelt, wenn auch da recht unterschiedlich. Sport und Spiele waren ja schon von jeher ein probates Mittel, die Massen von den eigentlichen Problemen eines Staates abzulenken. Insofern scheint sich wenig geändert zu haben. Neugierig bin ich immerhin, wie es mit der Europameisterschaft in der Ukraine weitergehen wird. Wobei ich ja auch da einräume, dass mich Fußball ganz allgemein und schon gar nicht im besonderen interessiert. Die Menschenrechte schon.
Jetzt bin ich wieder von Jauchs Aldi-Talk abgekommen. Weil ich den aber interessant finde, komme ich nun wirklich im nächsten Eintrag darauf.

Primas und Zeh pflanzten „Baum des Jahres“


Frisches Grün für den Nordhäuser Stadtpark

Gemeinsam mit dem Thüringer Umweltminister Jürgen Reinholz pflanzten Landratskandidat Egon Primas und Oberbürgermeisterkandidat Dr. Klaus Zeh im Nachgang des „Tag des Baumes“ (25.04.) heute im Nordhäuser Stadtpark zwei Europäische Lärchen.

„Mit dieser Pflanzung anlässlich des Tages des Baumes möchten wir die Bürgerinnen und Bürger zum aktiven Schutz der Natur und insbesondere der Bäume motivieren.“, bekräftigten Zeh und Primas. Der Stadtpark Nordhausen wurde als Ort für die Pflanzung ausgewählt, um ein Zeichen im Gebiet mit der höchsten Bevölkerungsdichte des Landkreises Nordhausen zu setzen.

Bäume erfüllen sowohl in den heimischen Wäldern als auch in dicht besiedelten Gebieten wichtige Funktionen. Sie beeinflussen als CO2-Speicher und Regulatoren im Wasserhaushalt der Erdoberfläche entscheidend das Klima. Besonders in Städten können sie die Feinstaubbelastung der Luft deutlich senken“, sagten Zeh und Primas.

Der Nordhäuser Stadtpark ist eine grüne Oase, wo viele Familien Erholung finden. Der Erhalt und die Pflege des Parks ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. „Hier ist ein Kleinod geschaffen worden, dass die Lebensqualität in Nordhausen erheblich verbessert. Die Gestaltung von Grün- und Erholungsflächen in Nordhausen hat auch bei zukünftigen Bauvorhaben Priorität, um die Attraktivität der Kreisstadt zu erhöhen.“, so Zeh und Primas abschließend.