Dienstag, 24. Mai 2022

 CDU-Fraktion fordert sofortige Rückkehr zur Schulgeldfreiheit

König: „Existenzbedrohliche Situation sofort beenden“

Erfurt – „Die jetzt freigemachten Gelder bei der Jugendförderung zeigen: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Das gleiche erwarten wir jetzt auch bei der Schulgeldfreiheit in den Gesundheitsfachberufen.“ Mit diesen Worten hat der sozialpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag, Thadäus König, die sofortige Rückkehr zur Schulgeldfreiheit für Ergotherapeuten, Logopäden, Masseure, Physiotherapeuten und weitere betroffene Ausbildungsberufe gefordert. Damit reagierte König auf die jüngste Ankündigung des Bildungsministeriums, nicht abgeflossene Mittel aus anderen Programmen für die Jugendarbeit der Städte und Landkreise nutzen zu wollen, bei denen ebenfalls Kürzungen in Rede standen. „Zumindest bei der Jugendförderung hat der Bildungsminister nun offenbar endlich erkannt, dass es keinen Sinn macht, stur bei Zukunftsinvestitionen zu kürzen, ohne wirklich die Fettpolster im Einzelplan abzuschmelzen. Diese Einsicht muss sich nun schnell auch bei den Gesundheitsfachberufen durchsetzen. Wir fordern den Bildungsminister auf, umgehend seine Entscheidung zu revidieren und zur Schulgeldfreiheit zurückzukehren. Die Zeit der Ausreden ist vorbei“, erklärte König.

 Andernfalls bringe die Landesregierung mit ihrer unsozialen Entscheidung zur Abschaffung der Schulgeldfreiheit Hunderte Auszubildende in den Gesundheitsfachberufen in finanzielle Bedrängnis. „Im Vertrauen auf eine Ausbildung ohne Schulgeld gestartet, sehen sich die Auszubildende nun teilweise mit Nachzahlungen in vierstelliger Höhe konfrontiert. Ausbildungsabbrüche und Schulwechsel in andere Bundesländer sind schon jetzt absehbar“, machte König deutlich. „Eine Landesregierung, die an den Fachkräften von morgen spart, kürzt an der falschen Stelle. Nur wenn Thüringen weiterhin die Ausbildungen für Ergotherapeuten, Logopäden oder Physiotherapeuten dauerhaft kostenfrei anbietet, können wir die Berufe in Thüringen deutlich attraktiver machen. Außerdem geht es hier um Verlässlichkeit und Planbarkeit für die Auszubildenden und Schulen in Freier Trägerschaft“, sagte König. Um Wettbewerbsnachteile gegenüber anderen, längst schulgeldfreien Bundesländern zu beheben, hatte der Thüringer Landtag beschlossen, die Schulgeldfreiheit in den Gesundheitsfachberufen ab dem Schuljahr 2021/2022 sicherzustellen.

 Hierzu hatte der Landtag auf Drängen der Union im 21er-Haushalt 1.073.000 Euro und für dieses Haushaltsjahr 1.845.000 Euro im Landeshaushalt bereitgestellt. Nach der Einführung der Schulgeldfreiheit mit Beginn des aktuellen Schuljahrs 21/22 soll die Unterstützung aber ab dem 1. Januar 2022, also mitten im Schuljahr, wieder eingestellt werden. „Keine Thüringer Regierung hatte je mehr Geld zur Verfügung als diese. Mit dem Haushaltsbeschluss hat der Landtag der Landesregierung aufgetragen, entbehrliche Ausgaben und nicht genutzte Mittel zu identifizieren und einzusparen. Doch statt bei Lastenfahrrädern und fragwürdigen linken Demokratieprogrammen zu sparen, legt Rot-Rot-Grün die Axt an die Nachwuchsgewinnung in diesen für die Gesundheitsversorgung so wichtigen Berufen an“, sagte König.

Hintergrund:

In Thüringen lernen etwa sechs von zehn Azubis in den genannten Berufen an so genannten Freien Schulen. Hierfür werden nicht selten Gebühren in dreistelliger Höhe monatlich fällig, die von den Azubis bis 2020 selbst bezahlt werden mussten. Die CDU-Fraktion im Thüringer Landtag hat seit Jahren für eine gesetzlich verbriefte Kostenübernahme durch den Bund oder das Land gekämpft, in den Haushaltsverhandlungen für das Jahr 2021 erstmals erfolgreich. Die von der Union angestrebte dauerhafte Schulgeldfreiheit soll auch die große Ungerechtigkeit beseitigen, dass der Staat Ärzten und Apothekern das Studium finanziert, in den Gesundheitsfachberufen an den Freien Schulen die jungen Menschen ihre Ausbildung vielfach aber aus eigener Tasche bezahlen müssen.

 Felix Voigt

Pressesprecher

 Pressestelle                                                                                  

CDU-Fraktion im Thüringer Landtag • Jürgen-Fuchs-Str. 1 • 99096 Erfurt

 Telefon: +49(0) 361 3772 206 • Telefax: +49(0) 361 3772 520

E-Mail: pressestelle@cdu-landtag.de  www.cdu-landtag.de


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 IG BAU warnt vor Bezahlung zum Mindestlohn | „13,73 Euro als Minimum“

Mehr Geld für 250 Reinigungskräfte im Landkreis Nordhausen gefordert

Sie reinigen Schulen und Büros, sorgen für Hygiene in Krankenhäusern und Pflegeheimen: Die 250 Reinigungskräfte im Landkreis Nordhausen machen nicht nur in Pandemie-Zeiten einen unverzichtbaren Job. Doch bei der Bezahlung droht den Beschäftigten ein herber Rückschritt. Davor warnt die Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU. „Aktuell erhalten Reinigungskräfte mindestens 11,55 Euro pro Stunde – also weit mehr als den gesetzlichen Mindestlohn. Aber der wird schon im Oktober auf 12 Euro steigen. Passiert bis dahin nichts, würden Gebäudereinigerinnen dann mit dem absoluten Lohn-Minimum nach Hause gehen. Für die wichtige und fachliche Arbeit, die sie leisten, ist das eindeutig zu wenig“, sagt Matthias Lötzsch.

Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Nordthüringen fordert deshalb, dass Beschäftigte auch weiterhin „deutlich mehr als den gesetzlichen Mindestlohn bekommen sollen“ – und zwar mindestens 13,73 Euro pro Stunde. Eine konkrete Zahl, für die der Gewerkschafter klare Gründe nennt: „Der spezielle Branchenmindestlohn in der Gebäudereinigung lag bisher 1,73 Euro über der gesetzlichen Lohnuntergrenze. Das muss auch so bleiben. Nur wenn die Bezahlung weiter attraktiv ist, wird es Firmen gelingen, überhaupt noch Personal für die Branche zu finden“, so Lötzsch. Die IG BAU fordert, dass gleichzeitig die Einkommen für Fachleute – etwa in der Glas- und Fassadenreinigung – deutlich zulegen.

Auch mit Blick auf die Preissteigerungen komme es jetzt darauf an, dass die Beschäftigten ein kräftiges Lohn-Plus erhielten. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes erreichte die Inflationsrate im April mit 7,4 Prozent einen neuen Höchststand seit der Wiedervereinigung. „Menschen mit kleinem Geldbeutel wissen oft nicht mehr, wie sie bis zum Monatsende durchkommen sollen. Teure Energie und Lebensmittel machen gerade auch Reinigungskräften zu schaffen. Sie arbeiten oft in Teilzeit und müssen jeden Cent zweimal umdrehen“, so Lötzsch.

Bei der letzten Tarifverhandlung am 23. Mai habe der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks (BIV) jedoch „nichts vorgelegt, was auf einen schnellen Tarifabschluss hoffen lässt“. Die Arbeitgeber sollten ihre Offerte nun rasch aufbessern – um Ärger mit ihren Beschäftigten zu vermeiden, so die IG BAU Nordthüringen. Unter dem Motto „Wir schwitzen nicht für Mindestlohn“ bereiteten sich Reinigungskräfte in der Region schon auf Protest-Aktionen vor. Die Tarifverhandlungen für die bundesweit rund 700.000 Beschäftigten gehen am 2. Juni in Frankfurt am Main in die nächste Runde.

Hinweis für die Redaktion

Falls Sie Rückfragen haben, O-Töne brauchen oder tiefer ins Thema einsteigen wollen: Kommen Sie gern auf uns zu.

Und: Wir schicken Ihnen auch ein Foto zu, das Sie gern im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung nutzen können. Alle Rechte sind dabei für Sie frei.


Ihre

Industriegewerkschaft
Bauen-Agrar-Umwelt
Bezirksverband Nordthüringen

 

Liebe Mitglieder und Freunde der Brüder Grimm,
sehr geehrte Damen und Herren!

Nachdem die Pandemie ein wenig im Abklingen ist, haben wir unsere ausstellerischen und publizistischen Aktivitäten wieder verstärkt aufnehmen können. Nachfolgend möchten wir Sie über die letzten Projekte und hinkünftigen Planungen kurz informieren.
 
Bei uns am Brüder Grimm-Platz zeigen wir noch bis Ende Mai 2022 die Ausstellung „Українські казки та легенди – Ukrainische Märchen und Sagen“. Wir möchten damit dem menschenverachtenden und imperialistischen Narrativ Putins, der das ukrainische Volk physisch vernichten will und die Existenz einer eigenständigen ukrainischen Kulturtradition bestreitet, etwas entgegenstellen; – ganz nach dem berühmten Satz (1837) von Jacob Grimm: „Nur die Wahrheit währt!“       Unsere Ausstellung will dabei nicht nur die reiche ukrainische Märchen- und Sagentradition beleuchten, sondern auch die ukrainische Sprache und die ukrainische Literatur in ihrer Geschichte von der sog. „Kiewer Rus‘“ bis zur Gegenwart exemplarisch vorstellen. Wir zeigen zahlreiche Dokumente zur altslawischen und ukrainischen Literaturgeschichte, darunter die Faksimiles der „Kiewer Blätter“ (Original in der Nationalbibliothek zu Kiew) und des „Codex Assemanianus“ (Original in der Vatikanischen Bibliothek zu Rom) oder des „Kiewer Psalters“ (Original in der Russ. Nationalbibliothek zu St. Petersberg). An historischen Landkarten des 19. und 20. Jahrhunderts wird die Territorialgeschichte der Ukraine verdeutlicht; aktuelle Photographien wichtiger Kulturdenkmäler des Landes bezeugen ihren bedeutenden Beitrag zur Kunstgeschichte. Im Mittelpunkt stehen aber illustrierte Ausgaben ukrainischer Märchen und Sagen, gestaltet von zahlreichen ukrainischen und deutschen Künstlern. Am Schluß präsentieren wir noch ukrainische Ausgaben der Grimmschen Märchen, die auch das Interesse vieler ukrainischer Künstler gefunden haben. Wir haben das Material inzwischen elektronisch aufgearbeitet und bieten die Ausstellung in dieser Form zur Weitergabe an; positive Reaktionen haben wir diesbzgl. schon aus Lettland und Frankreich erfahren.

Liebe Mitglieder und Freunde der Brüder Grimm,
sehr geehrte Damen und Herren!

Nachdem die Pandemie ein wenig im Abklingen ist, haben wir unsere ausstellerischen und publizistischen Aktivitäten wieder verstärkt aufnehmen können. Nachfolgend möchten wir Sie über die letzten Projekte und hinkünftigen Planungen kurz informieren.
 
Bei uns am Brüder Grimm-Platz zeigen wir noch bis Ende Mai 2022 die Ausstellung „Українські казки та легенди – Ukrainische Märchen und Sagen“. Wir möchten damit dem menschenverachtenden und imperialistischen Narrativ Putins, der das ukrainische Volk physisch vernichten will und die Existenz einer eigenständigen ukrainischen Kulturtradition bestreitet, etwas entgegenstellen; – ganz nach dem berühmten Satz (1837) von Jacob Grimm: „Nur die Wahrheit währt!“       Unsere Ausstellung will dabei nicht nur die reiche ukrainische Märchen- und Sagentradition beleuchten, sondern auch die ukrainische Sprache und die ukrainische Literatur in ihrer Geschichte von der sog. „Kiewer Rus‘“ bis zur Gegenwart exemplarisch vorstellen. Wir zeigen zahlreiche Dokumente zur altslawischen und ukrainischen Literaturgeschichte, darunter die Faksimiles der „Kiewer Blätter“ (Original in der Nationalbibliothek zu Kiew) und des „Codex Assemanianus“ (Original in der Vatikanischen Bibliothek zu Rom) oder des „Kiewer Psalters“ (Original in der Russ. Nationalbibliothek zu St. Petersberg). An historischen Landkarten des 19. und 20. Jahrhunderts wird die Territorialgeschichte der Ukraine verdeutlicht; aktuelle Photographien wichtiger Kulturdenkmäler des Landes bezeugen ihren bedeutenden Beitrag zur Kunstgeschichte. Im Mittelpunkt stehen aber illustrierte Ausgaben ukrainischer Märchen und Sagen, gestaltet von zahlreichen ukrainischen und deutschen Künstlern. Am Schluß präsentieren wir noch ukrainische Ausgaben der Grimmschen Märchen, die auch das Interesse vieler ukrainischer Künstler gefunden haben. Wir haben das Material inzwischen elektronisch aufgearbeitet und bieten die Ausstellung in dieser Form zur Weitergabe an; positive Reaktionen haben wir diesbzgl. schon aus Lettland und Frankreich erfahren.

Außerhalb Kassels ist unsere Ausstellung „Unglaublich – Die Märchen der Brüder Grimm“ mit einem reichen Wochen-Programm für Kinder und Jugendliche sowie einem wissenschaftlichen Vortrag am 30. April 2022 in Garmisch-Partenkirchen erfolgreich zu Ende gegangen; wir danken dem gesamten Team des Museums Aschenbrenner für die herausragende Zusammenarbeit. Ab dem 12. Mai 2022 zeigen wir nunmehr eine ganz neu zusammengestellte Ausstellung mit dem Titel „Es war einmal … - Grimms Märchen in Geschichte in Gegenwart“ im Museum Schwabmünchen bei Augsburg. Darin behandeln wir in drei großen Räumen im Erdgeschoß nicht nur die Vorgeschichte der Grimmschen Märchensammlung von der Antike bis in die Grimm-Zeit, sondern auch ihre Wirkungsgeschichte bis in die Gegenwart; ganz speziell haben wir dort in den oberen Geschossen des Hauses einen Raum zur japanischen Märchentradition und einen weiteren Raum zur weltweiten Rezeption der „Kinder- und Hausmärchen“ gestaltet. Ergänzt wird die Schau durch lebensgroße Märchen- und Manga-Figuren und einen vom Kulturbüro Schwabmünchen ausgeschriebenen Märchenwettbewerb für Kinder und Jugendliche mit schon sehr großer Resonanz.

Im Rahmen der 2021 in Kassel gezeigten Ausstellung zu den „Träumereien an französischen Kaminen“ (zuerst: Leipzig 1871) von Richard v. Volkmann-Leander haben wir interessante Kontakte zu Nachfahren des berühmten Chirurgen und Märchendichters aufnehmen können, die sicher demnächst in eine Publikation einfließen werden, zumal wir inzwischen mehr als fünfzig illustrierte Ausgaben dieser Märchen aus der Gründerzeit für die Kasseler Sammlungen zusammengetragen haben. Vielleicht kann diese Ausstellung ja hinkünftig auch noch weiter wandern.

An weiteren Ausstellungen bei uns am Brüder Grimm-Platz in Vorbereitung ist für den Sommer eine Darstellung der Geschichte des Kasseler Brüder Grimm-Platzes, der hinkünftig neu gestaltet werden soll und eine sehr kontroverse Diskussion in der Stadt ausgelöst hat. Wir möchten dabei den besonderen Bezug zu den Brüdern Grimm herstellen, zumal bisher auf dem Platz das weltweit kleinste Denkmal der Kasseler Märchensammler und Sprachforscher steht. In Zusammenarbeit mit zwei Kasseler Sammlern wird sich daran eine Ausstellung mit dem Titel „Perlen aus Papier“ anschließen, in der die Wirkungsgeschichte der Grimmschen Märchen auf Briefmarken, Postkarten, Sammelbildern, Werbemarken, Notgeldscheinen und anderen kleingraphischen Objekten aufgezeigt werden soll. Im Rahmen der Erarbeitung einer größeren Dokumention zu dem Märchen „Der Gestiefelte Kater“ werden die wichtigsten und wertvollsten Objekte nochmals auch in Kassel präsentiert. Schließlich runden weitere Ausstellungen unser Programm für 2022 ab:  aus Anlaß des 200. Todestages von E.T.A. Hoffmann werden wir die Märchendichtungen des berühmten Königsberger Dichters präsentieren; und im Blick auf den 150. Geburtstag des bekannten Illustrators Hanns Anker zeigen wir seine wichtigsten Arbeiten zu den Grimmschen Märchen; gleichzeitig ist diesbzgl. auch wieder ein Märchenkalender (für 2023) in Vorbereitung, der allen Mitgliedern unserer Gesellschaft übersandt werden wird.

Der Sender ARTE hat zuletzt unter der Regie von Gabriele Rose eine filmische Produktion zu den Brüdern Grimm erstellt, in der ihr politisches Wirken mit einem Interview unseres Vorsitzenden  Ewald Grothe gewürdigt wurde; Näheres findet man unter: https://a-o-buero.de/grimms-maerchen/.

Die Sammlungen im Kasseler Brüder Grimm-Zentrum konnten zuletzt wiederum erheblich vermehrt werden; dabei wurden nicht nur zahlreiche neue Dokumente zur weltweiten Wirkungsgeschichte der Märchen und Sagen erworben, sondern auch hochinteressante (teils sehr opulente) Dokumente des 17., 18. und 19. Jahrhunderts aus der Geschichte der Germanistik, – dabei das vor fast 300 Jahren erschienene zweibändige große Sammelwerk (Würzburg 1729) des Historiographen Johann Georg Eckhart (1674–1730) mit der ersten (vorwissenschaftlichen) Abbildung und Diskussion des Kasseler Hildebrandliedes.

Im nächsten Jahr jährt sich zum zweihundertsten Mal das Erscheinen der ersten englischen Teilübersetzung der „Kinder- und Hausmärchen“ mit den Illustrationen des berühmten Karikaturisten George Cruikshank; es ist gut möglich, daß wir mit unseren amerikanischen Grimm-Freunden, die kürzlich eine eigene Gesellschaft in den USA begründet haben, das Jubiläum zum Anlaß für weitere ausstellerische und andere Aktivitäten nehmen werden.

Gearbeitet wird aktuell am nächsten Heft unseres „Brüder Grimm-Journals“ (Nr. 12 / 2022), das nach seiner Fertigstellung demnächst an alle Mitglieder versandt werden wird.

Bleiben Sie uns verbunden und bleiben Sie vor allem gesund!
Mit freundlicher Empfehlung und den besten Grüßen vom Kasseler Grimm-Platz


Vorstand und Sekretariat der Brüder Grimm-Gesellschaft
Ewald Grothe · Bernhard Lauer · Marco Benderoth · Daniel Stein · Ewald Griesel · Martin John

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 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Landtagsfraktion Thüringen

Erfurt, 24. Mai 2022

 

 Weitere Verschlechterungen beim Ausbau der Windenergie sind absurd

Laura Wahl: CDU sollte ihren Gesetzentwurf zu Windkraft-Abstandsregeln endlich zurückziehen

 

Im Infrastrukturausschuss des Thüringer Landtags steht am Mittwoch der Gesetzentwurf der CDU-Fraktion, pauschal 1000 Meter als Abstandsregelung für Windenergieanlagen einzuführen, auf der Tagesordnung. Dazu erklärt Laura Wahl, klima- und energiepolitische Sprecherin der Thüringer Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: „Angesichts der Energiekrise und dem russischen Angriffskrieg ist der Ausbau der Windenergie dringender als je zuvor. Statt der notwendigen zwei Prozent der Fläche sind in Thüringen bisher jedoch lediglich 0,51 Prozent ausgewiesen. Mit nüchternem Blick auf diese Situation ist das Vorhaben der CDU, die Flächenverfügbarkeit durch willkürliche Abstandsregeln noch weiter einschränken zu wollen, mehr als absurd. Klimaneutralität und Energieunabhängigkeit sind so jedenfalls nicht zu erreichen. Angemessen wäre es, die Konsequenzen aus der ‚Zeitenwende‘ endlich anzuerkennen und den Gesetzentwurf aus dem Jahr 2020 zurückzuziehen. Einen Gesetzentwurf, den die CDU ohnehin nur mit den Stimmen der klimawandelleugnerischen AfD beschließen könnte.“

„Statt Thüringen weiterhin von fossilen Importen abhängig zu machen, sollte die CDU endlich über wirklich akzeptanzsteigernde Maßnahmen nachdenken. Alle Expert*innen sind sich einig, dass pauschale Abstände zu keiner Akzeptanzsteigerung führen. Die Regelungen des Immissionsrechts und des Thüringer Windenergieerlasses sind ausreichend, um bei konkreten Vorhaben Beeinträchtigungen, wie bspw. Schattenwurf und Schall, abzuwägen und entsprechende Abstände festzulegen. Akzeptanz für den Ausbau der Erneuerbaren entsteht dagegen durch bessere Beteiligungs- und Teilhabemöglichkeiten. Wir wären gerne bereit, mit der CDU über ein Thüringer Abgabengesetz nach dem Vorbild von Mecklenburg-Vorpommern zu sprechen, das Betreiber*innen zur finanziellen Beteiligung von Kommunen und Bürger*innen verpflichtet. Lassen Sie uns endlich in einen konstruktiven Dialog zum Ausbau der Erneuerbaren eintreten!", appelliert Wahl.

 

Pressemitteilung
Frühjahrstagung der Parlamentarischen Versammlung der NATO (NATO PV)

Im Mittelpunkt der Frühjahrstagung der Parlamentarischen Versammlung der NATO, die vom 27. bis 30. Mai 2022 in Vilnius stattfindet, steht der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine. Weitere Themen werden die NATO-Beitrittsgesuche von Finnland und Schweden und die Aktualisierung des Strategischen Konzepts der NATO sein.

Die Delegation des Deutschen Bundestages wird von der stellvertretenden Delegationsleiterin Marja-Liisa Völlers (SPD) geleitet. Weitere Delegationsmitglieder sind: Bettina Lugk, Wolfgang Hellmich, Dr. Zanda Martens, Dr. Joe Weingarten (alle SPD), Thomas Silberhorn, Kerstin Vieregge (beide CDU/CSU), Merle Spellerberg (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) und Gerold Otten (AfD). 

Am Freitag besucht die Delegation den deutschen Anteil der „enhanced Forward Presence Battle Group Litauen“ (eFP) in Rukla. Die eFP wurde als Beistandsinitiative der NATO im Juli 2016 auf dem NATO-Gipfeltreffen in Warschau beschlossen. Sie dient als Zeichen der Verteidigungsfähigkeit und Abschreckung nach außen sowie als Zeichen der Bündnissolidarität und Rückversicherung der osteuropäischen NATO-Partner nach innen. 

Im Politischen Ausschuss beraten die Mitglieder die politische und sicherheitspolitische Anpassung der NATO als Antwort auf den Krieg Russlands auf die Ukraine, und im Verteidigungsausschuss werden die Auswirkungen des Einmarsches Russlands in die Ukraine auf die kollektive Verteidigung der Verbündeten diskutiert. 
In der Plenarsitzung am Montag, 30. Mai 2022 ist ein Austausch des stellvertretenden Generalsekretärs der NATO, Mircea Geoana, mit den Versammlungsmitgliedern geplant. 

Die Frühjahrstagung 2022 war ursprünglich in Kiew geplant, nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine sind die litauischen Gastgeber kurzfristig eingesprungen. Die Parlamentarische Versammlung der NATO setzt sich aus insgesamt 269 Delegierten aus den 30 NATO-Mitgliedsstaaten zusammen. Weitere Informationen zur NATO PV unter www.bundestag.de/natopv.
 


Deutscher Bundestag
Pressestelle

Montag, 23. Mai 2022

 Pressemitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik


Erfurt, 23. Mai 2022 - Nr. 105/2022

Auch im Jahr 2021 Schwangerschaftsabbrüche in Thüringen weiter rückläufig

Im Jahr 2021 wurden in Thüringen 2 846 Schwangerschaften vorzeitig beendet. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik waren das 5,8 Prozent bzw. 174 Aborte weniger als im Vergleich zum Vorjahr. Deutschlandweit hat sich die Zahl im Jahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr auf insgesamt 94 596 Abbrüche reduziert, was einem Rückgang um 5,4 Prozent entspricht.




Machen Sie mit bei der Zeitverwendungserhebung 2022, jetzt für die Teilnahme anmelden!

 

Neues von Herder
Heinz Schilling - Das Christentum und die Entstehung des modernen Europa
Sehr geehrter Herr Seifert,
Heinz Schilling gilt als einer der bedeutendsten Historiker zur Frühen Neuzeit. Seine Arbeiten zur Konfessionalisierung in Deutschland und Europa gelten als bahnbrechend. Heute feiert Heinz Schilling seinen 80. Geburtstag.
 
Bei Herder erschien zuletzt sein Werk „Das Christentum und die Entstehung des modernen Europa“. Darin erzählt Schilling von den Machtkämpfen zwischen Politik und Kirche in der Frühen Neuzeit, der Rolle der Reformatoren und der Wende zum Frieden nach langen Konflikten.
 
So entsteht eine glänzende Kulturgeschichte, die den Ursprung unseres heutigen Europas sowie die Bedeutung des Christentums analysiert.
Heinz Schilling - Das Christentum und die Entstehung des modernen Europa
 
Heinz Schilling 
 
Das Christentum und die Entstehung des modernen Europa
Aufbruch in die Welt von heute
 
480 Seiten, 28 Euro 
 
Das neue Buch des großen Historikers und Bestseller-Autors

Glänzend erzählte Weltgeschichte des Christentums

Wie aus dem verfeindeten Christentum das moderne Europa hervorging

 
zum Buch
Bestellen Sie direkt hier oder bei unserem Kundenservice (E-Mail: kundenservice@herder.de).
 
Mit den besten Grüßen
 
Ihr Verlag Herder
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