Montag, 26. September 2016
FSV Wacker 90 Nordhausen: Auch sozial engagiert
Wacker 90 Nordhausen unterwegs. Gemeinsam mit Sportdirektor
Gaudino folgte die Mannschaft der Einladung der GP Günter Papenburg
AG zu einer Spenden-Wanderung von Neustadt aus zur Sägemühle
mit kurzem Abstecher auf der Ebersburg. Pro gelaufenem Kilometer
jedes Teilnehmers überweist das Unternehmen einen Euro an das
christliche Hospiz „Haus Geborgenheit“ in Neustadt/Harz. Bei
knapp 20 „wackeren Wanderern“ kam da ein hübsches Sümmchen
zusammen. Wunderbares Spätsommer-Wetter bereitete den Männern um
Kevin Schulze und Marco Sailer zusätzlich sichtlichen Spaß.
Gleichzeitig blieben sie so in lockerer Bewegung für die anstehende
harte Woche mit ihrem neuen Übungsleiter Tomislav Piplica,
der ab heute wieder zum Training bittet.
„Bildergeschichten“ in KUNST & KAFFEE im Kunsthaus
Am
28. September wird aus dem ‚Nähkästchen geplaudert‘
Die
Eröffnung der Ausstellung „APROPOS Kunst“ war schon etwas
Besonderes, denn was alles im Kunsthaus-Keller, dem ‚KuK‘ gezeigt
wird, hängt oder steht sonst in den Wohnungen der Mitglieder des
KUNSTHAUS
MEYENBURG
Fördervereins. Sicher, heutzutage kann man fast alles kaufen. Und
vielleicht sammelt Dieser oder Jener auch gezielt Kunst einer
bestimmten Epoche oder Werke eines bestimmten Künstlers. Oft aber
spielen Zufälle beim Erwerb von Kunstwerken eine Rolle oder es sind
gewisse Stimmungen oder Launen, die zum Kaufen führen. Wann erfährt
man schon, was einen Künstler genau zum
Schaffen eines Aquarells
veranlasste? Und wieso hängen „Frühe Skizzen“ von Barlach in
dem Treppenaufgang einer Privatwohnung und welche fast abenteuerliche
Geschichte ist gibt es zu deren Kauf und Transport zu erzählen? Die
Stadt Nordhausen besitzt einige Radierungen von Wäscher, ein
Mitglied aber eine wesentlich größere Anzahl. Wie kam er dazu?
Fragen über Fragen! Führungen und Bildbetrachtungen gab es schon
viele im Kunsthaus, eine spezielle Veranstaltung mit Geschichten, die
um die Werke verschiedenerKünstler spielen, noch nicht. Nachdem das
Ehepaar Pientka bereits Vorträge zu Barlach, Escher, Feininger oder
Manrique gehalten hatte, gehen sie am kommenden Mittwoch
gewissermaßen ans „Eingemachte“, unterstützt von der Leiterin
des Kunsthauses. Wie gewohnt in leichter Form, ab und an auch
verbunden mit Bezug auf die Schicksale der ehemaligen Besitzer oder
auf die deutsche Geschichte.
Wer also nicht nur Feininger, Barlach,
Müller-Stahl, Mackensen, Kerwitz – um nur einige zu nennen –
betrachten will, sondern sich auch für das „Drumherum“, für
Persönliches, zuweilen sehr Privates interessiert, der sei zu „KUNST
& KAFFEE“ am 28. September eingeladen. Wie immer
Eintritt:
5 Euro incl. selbstgebackener Kuchen,
gespendet von den „Bäckerinnen“ des Vereins
Termin:
28. September 15 Uhr im ‚KuK – dem Kunsthaus-Keller‘
Dr.
Wolfgang R. Pientka Vorsitzender
des KUNSTHAUS
MEYENBURG
Fördervereins
Kunst kann sooo natürlich wirken
Viele
Besucher kamen gestern ins Kunsthaus Meyenburg, um die Eröffnung der
Ausstellung „Günter Groh in Farbe“ mitzuerleben. Meiner Absicht
entsprechend, gehörte ich zu ihnen und habe allen zu danken, die mir
die Teilnahme durch ihre Rücksichtnahme erleichterten. Dass dazu
auch stillschweigend der Leiter der Nordhäuser Lokalredaktion,
Thomas Müller, gehörte, freut mich besonders. Ich danke aber auch
dem Nordhäuser OB Dr. Klaus Zeh, der mich mit dem Intendanten des
Theaters Nordhausen, Daniel Klajner, bekannt machte.
Bevor
ich in einen noch folgenden Eintrag meine Eindrücke von der
Vernissage schildere, sei vorausgeschickt, dass ich den Kunsterzieher
und Künstler Günter Groh erstmals
anlässlich der ihm zum 80.
Geburtstag gewidmeten Austellung im Kunsthaus Meyenburg bewusst
begegnete. Und fortan stets an ihn erinnert wurde, wenn ich auf
meinen Wegen an der Antiquar-Eiche vorüber kam (und das geschah
häufig). Das entsprechende Bild gehört sicher zu den markantesten
seiner Landschaftsmotive, „die er selbst erwanderte und sich
leiblich und bildnerisch zu Eigen machte“, wie es in der Vorschau
hieß. Und dort weiter: „Groh sah seine Bilder als eine
Aufforderung an die Betrachter, die Natur nachzuempfinden, zu
entdecken und zu lieben.“ (Ende des Auszugs). Und das gelang auch
leicht, während man seine Landschaftsbilder farblich – aus dem
Gedächtnis heraus – mit denen der Natur verglich, während man sie
durchstreifte.
Und
diese, seine Bilder, Landschaften und Portraits, stehen nun im
Vordergrund dieser gestern eröffneten Ausstellung. Vielfach hörte
man in den geführten oder mitgehörten Gesprächen von persönlichen
Begegnungen und Eindrücken mit und von Günter Groh, doch inhaltlich
waren sie jedenfalls an diesem Nachmittag von beiläufiger Bedeutung.
Auch Kunsthistorikerin Susanne Hinsching, Leiterin des Kunsthauses,
beschränkte sich in ihrer
ausgezeichneten Laudatio einleitend auf
den doch immerhin bedeutsamen Hinweis: (Mitschnitt): „Mich selbst
verbindet natürlich als Nordhäuserin auch eine persönliche
Geschichte mit Günter Groh: durch seine Unterstützung bei der
Vorbereitung zur Eignungsprüfung und zum Studium konnte ich in
Berlin Kunstgeschichte studieren, was zu DDR-Zeiten nicht leicht zu
realisieren war.“
Damit
mag es hier sein Bewenden haben. Der Verlauf der Vernissage war mir
nämlich Anlass, mich (nochmal) noch etwas eingehender mit dem Leben
und Werk Günter Grohs zu befassen, der bekanntlich vergangenes Jahr
im Alter von 90 Jahren verstarb. Und in meinem Geschichtenfundus gibt
es neben eigenen Einträgen auch eine ganze Reihe von Berichten der
„Thüringer Allgemeine“, zu Günter Groh, die ich noch lesen,
bzw. rekapitulieren will, um für mich das Bild dieses hoch
geschätzten Mannes und Künstlers zu vergegenwärtigen. Ich komme
dann darauf zurück.
Samstag, 24. September 2016
Großartige Ankündigungen von Veranstaltungen, und dann. . .
Mir fallen in jüngster Zeit vermehrt
anschauliche und einführende Ankündigungen von bemerkenswerten kulturellen Veranstaltungen auf, denen danach kein eigener Bericht in der Presse
über deren Verlauf und Qualität folgt. Und wenn schon ein solcher
Bericht erscheint – wie etwa vom Klavierkonzert Schirmer in der
Villa Park Hohenrode – dann ist es die Veranstalterin, die ihn
verfasste und der Presse zuschickte.
Im Kunsthaus Meyenburg fanden in
jüngster Zeit einige Veranstaltungen statt – um ein weiteres
Beispiel zu nennen – denen recht ausführliche Ankündigungen des
Vorsitzenden des Meyenburg-Fördervereins, Dr. Wolfgang Pientka,
zusammen mit ausdrücklichen Einladungen an die Presse vorausgingen.
Denen dann doch kein Erlebnis- bzw. Ergebnisbericht folgte. Ich denke
dabei besonders an die herausragende Ausstellungseröffnung am 14.9.
im Kunsthaus-Keller (Vorschauauszug): „ mit Werken, die von uns -
den Mitgliedern des Vereins - geliehen wurden. Viele große Namen -
von Barlach über Feininger bis Armin Mueller-Stahl und natürlich
Mackensen, Kerwitz, Zyrus, Scholz und, und, und .... auch Keramik.
(Ende des Auszugs). Ähnliches galt für die Museumsnacht, mit einer
vielversprechenden Vorschau. Und den Veranstaltungen folgte: nischt.
Und das verwundert mich doch sehr.
Umso mehr, als es noch nicht so lange
her ist, dass ich nach einer Vernissage im Kunsthaus um etwas
Rücksicht seitens derer bat, die da – meist ohne professionell zu
sein – wirklich oder nur dem Eindruck weckend von dem Geschehen
berichten zu wollen, jegliche Rücksicht auf Besucher der
Veranstaltung vermissen ließen, die jeweilige Szenerie für sich
beanspruchten.
Die Reaktion auf mein Ersuchen kam vom
Herausgeber der nnz, Peter Stefan Greiner, der mir rundweg eine
Absage erteilte (Zitat): „...trotz ihrer Behinderung dreht sich –
„auch im Kunsthaus“ – nicht das Universum um sie“ (Ende des
Zitats). Ich will das hier nicht weiter erörtern, nur konnte ich
doch wohl danach davon ausgehen, dass P.S.Greiner in der Konsequenz
alle bemerkenswerten Veranstaltungen im Kunsthaus (und auch sonst)
mit seinen fest angestellten (Bild-)Berichterstattern – falls er
solche überhaupt hat - beschicken würde.
Angesichts der zwischenzeitlich
gemachten Erfahrungen scheint die nnz jedoch überhaupt keine
wirklichen Journalisten zu beschäftigen. Und den scheinbar für
wenig Geld tätigen gelegentlichen Hobbyreportern fehlt möglicherweise - ohne Manuskript der Veranstalterin - auch die
Kompetenz, um über anspruchsvollere Veranstaltungen berichten zu
können. Was natürlich nicht ausschließt, dass ein "Laienbericht" auch mal gut ist
Ich verhalte mich hier bewusst im
Unbestimmten, weil mir meines Wissens noch nie ein weisungsgebundener
Berichterstatter oder Fotograf der nnz begegnet ist. Insoweit halte
ich eine Zurückweisung, wie oben bemerkt, für reichlich anmaßend. Es
sei denn, mit „Universum“ meint P.S.Greiner seine nnz. Und das wäre meines Erachtens geradezu anmaßend. Auf
Recherche geht seine "Universum"-Behauptung mir gegenüber jedenfalls nicht zurück.
Großartige Ankündigungen von Veranstaltungen, und dann. . .
Mir fallen in jüngster Zeit vermehrt
anschauliche und einführende Ankündigungen von bemerkenswerten kulturellen Veranstaltungen auf, denen danach kein eigener Bericht in der Presse
über deren Verlauf und Qualität folgt. Und wenn schon ein solcher
Bericht erscheint – wie etwa vom Klavierkonzert Schirmer in der
Villa Park Hohenrode – dann ist es die Veranstalterin, die ihn
verfasste und der Presse zuschickte.
Im Kunsthaus Meyenburg fanden in
jüngster Zeit einige Veranstaltungen statt – um ein weiteres
Beispiel zu nennen – denen recht ausführliche Ankündigungen des
Vorsitzenden des Meyenburg-Fördervereins, Dr. Wolfgang Pientka,
zusammen mit ausdrücklichen Einladungen an die Presse vorausgingen.
Denen dann doch kein Erlebnis- bzw. Ergebnisbericht folgte. Ich denke
dabei besonders an die herausragende Ausstellungseröffnung am 14.9.
im Kunsthaus-Keller (Vorschauauszug): „ mit Werken, die von uns -
den Mitgliedern des Vereins - geliehen wurden. Viele große Namen -
von Barlach über Feininger bis Armin Mueller-Stahl und natürlich
Mackensen, Kerwitz, Zyrus, Scholz und, und, und .... auch Keramik.
(Ende des Auszugs). Ähnliches galt für die Museumsnacht, mit einer
vielversprechenden Vorschau. Und den Veranstaltungen folgte: nischt.
Und das verwundert mich doch sehr.
Umso mehr, als es noch nicht so lange
her ist, dass ich nach einer Vernissage im Kunsthaus um etwas
Rücksicht seitens derer bat, die da – meist ohne professionell zu
sein – wirklich oder nur dem Eindruck weckend von dem Geschehen
berichten zu wollen, jegliche Rücksicht auf Besucher der
Veranstaltung vermissen ließen, die jeweilige Szenerie für sich
beanspruchten.
Die Reaktion auf mein Ersuchen kam vom
Herausgeber der nnz, Peter Stefan Greiner, der mir rundweg eine
Absage erteilte (Zitat): „...trotz ihrer Behinderung dreht sich –
„auch im Kunsthaus“ – nicht das Universum um sie“ (Ende des
Zitats). Ich will das hier nicht weiter erörtern, nur konnte ich
doch wohl danach davon ausgehen, dass P.S.Greiner in der Konsequenz
alle bemerkenswerten Veranstaltungen im Kunsthaus (und auch sonst)
mit seinen fest angestellten (Bild-)Berichterstattern – falls er
solche überhaupt hat - beschicken würde.
Angesichts der zwischenzeitlich
gemachten Erfahrungen scheint die nnz jedoch überhaupt keine
wirklichen Journalisten zu beschäftigen. Und den scheinbar für
wenig Geld tätigen gelegentlichen Hobbyreportern fehlt möglicherweise - ohne Manuskript der Veranstalterin - auch die
Kompetenz, um über anspruchsvollere Veranstaltungen berichten zu
können. Was natürlich nicht ausschließt, dass ein "Laienbericht" auch mal gut ist
Ich verhalte mich hier bewusst im
Unbestimmten, weil mir meines Wissens noch nie ein weisungsgebundener
Berichterstatter oder Fotograf der nnz begegnet ist. Insoweit halte
ich eine Zurückweisung, wie oben bemerkt, für reichlich anmaßend. Es
sei denn, mit „Universum“ meint P.S.Greiner seine nnz. Und das wäre meines Erachtens geradezu anmaßend. Auf
Recherche geht seine "Universum"-Behauptung mir gegenüber jedenfalls nicht zurück.
Freitag, 23. September 2016
Beteiligungsforum gut angenommen
Um den Jugendförderplan des Landkreises Nordhausen für die
Jahre 2018 bis 2022 fortzuschreiben, hat der Fachbereich Jugend und
Soziales des Landratsamtes jetzt kommunalpolitische Akteure zu einem
Beteiligungsforum eingeladen. Zunächst ging es in der Diskussion mit
den Vertretern der Städte, Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften
um die aktuelle Situation der Angebote für Kinder und Jugendliche in
den Kommunen des ganzen Landkreises. In einem offenen Austausch
berieten die Anwesenden, was gut läuft, wo sich etwas verändern
sollte oder wo es handfeste Probleme gibt. Während zum Beispiel in Nordhausen die Angebote für Kinder und Jugendliche durch verschiedene Träger und Vereine vorgehalten werden, gestaltet sich die Situation in den Dörfern anders. Hier wurde die beträchtliche Bedeutung der ehrenamtlichen Vereinsarbeit sowie der Aktivitäten der Jugendfeuerwehren und die daraus resultierenden Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche im ländlichen Raum sehr deutlich. Fragen danach, wie sich Kinder und Jugendliche zur Vereinsarbeit aktivieren und motivieren lassen, bewegten die Teilnehmer der Beratung ebenso wie ein struktureller Unterstützungsrahmen, Finanzierungsmöglichkeiten und Vernetzung für eine gelungene und bedarfsgerechte Jugendarbeit. Kooperationen mit den Schulen im Sozialraum und die wichtige Rolle des öffentlichen Nahverkehrs für die Erreichbarkeit der Einrichtungen bzw. das anschließende „Nach-Hause-Kommen“ waren ebenfalls wichtige Themen. Die Vertreter der Kommunen zeigten zudem großes Interesse an den Ergebnissen der Schüler- und Trägerbefragung, die derzeit laufen und dann anschließend analysiert werden.
Mitteilung des Landratsamtes Nordhausen am 23.09.2016
„Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“ wieder im TuD
Am
Sonntag, 25. September, um 11 Uhr ist das schwarzweissfigurentheater
zurück im Nordhäuser Theater unterm Dach. Das spannende Stück „Bei
der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“ für Kinder ab fünf Jahren
steht wieder auf dem Programm.
Gerade
eben wollten Löschmeister Wasserhose und die anderen Feuerwehrleute
ihre Frühstückspause machen, da geht’s schon los. Bei Oma
Eierschecke brennt es! Und dann muss der kleine Emil Zahnlücke
gerettet werden … und was ist mir der Linde im Tierpark? Kaffee und
Stulle bleiben erst einmal in Becher und Büchse, wenn es zu den wohl
spektakulärsten Einsätzen der Feuerwehrgeschichte bimmelt!
Die
spannende Geschichte in der Inszenierung von Bianca Sue Henne bringt
Puppenspieler Patrick Jech mitreißend auf die Bühne. Karten für
„Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“ am 25. September um 11
Uhr im Theater unterm Dach gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36
31/98 34 52), im Internet unter www.theater-nordhausen.de
und
an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester
Sondershausen GmbH.
Foto: Patrick Jech in „Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“; Foto: Anja Daniela Wagner
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