Dienstag, 4. Juni 2019

Unionsfraktionen drängen auf massive Förderung im Bereich „Künstliche Intelligenz“

Mohring: Innovationskraft der Wissenschaft für Wirtschaft verfügbar machen

Weimar – Die Fraktionen von CDU und CSU in Bund und Ländern wollen Deutschland attraktiver machen für Spitzenforschung auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz (KI). „Die von der Bundesregierung in Aussicht gestellten einhundert neuen Professuren und die zwölf KI-Zentren und Anwendungshubs müssen mit der vorhandenen Forschungslandschaft optimal verzahnt werden“, erklärte dazu der Vorsitzende der Fraktionsvorsitzendenkonferenz, Mike Mohring, am Dienstag in Weimar. „Wir müssen die Stärken stärken.“ Hierfür müsse es auch Verbesserungen der Vergütungsstrukturen für Spitzenforscher geben. Bislang steht das Beamtenrecht einer Flexibilisierung nichtfinanzieller Rahmenbedingungen wie beispielsweise bei Lehrverpflichtungen und unternehmerischen Nebentätigkeiten der Spitzenforscher entgegen. „Nur mit einem konkurrenzfähigen Vergütungssystem und attraktiven Arbeitsbedingungen wird es gelingen, international führende Experten nach Deutschland zu holen und die Abwanderung einheimischer Spitzenkräfte ins Ausland zu verhindern“, heißt es in dem Beschluss-Papier. „Ungemein wichtig ist es auch, die Innovationskraft der Wissenschaft für unsere Wirtschaft verfügbar zu machen“, so Mohring weiter. Hierfür könnten steuerliche Anreize, Fördermittel sowie ein verbesserter Zugang zu Wagniskapital ein geeignetes Mittel sein.
Nach dem Willen der christdemokratischen Fraktionen in Bund und Ländern müssen die Ängste vieler Menschen vor der zunehmenden Digitalisierung der Gesellschaft ernst genommen werden. „Die Bedenken und Vorbehalte aus Teilen unserer Gesellschaft vor einem zu rasanten Wandel sind nicht aus der Luft gegriffen und müssen Bestandteil unseres Gesamtkonzeptes sein“, so Mohring weiter. Der Nutzen von Technologien im Bereich der KI müsse stets vom Menschen her gedacht werden und ihm dienlich sein. Ein
KI-Observatorium soll die gesellschaftlichen Folgen von Künstlicher Intelligenz in den Blick nehmen.
Zudem fordert die Konferenz, die geplanten 5G-Modellregionen zügig zu vergeben. Von den im Koalitionsvertrag vorgesehenen fünf Modellregionen für

den 5G-Mobilfunkstandard sollen zwei in den ostdeutschen Ländern liegen. Der so genannte 5G-Standard für schnellstes Internet gilt als Voraussetzung für die Forschung in der Anwendung zahlreicher KI-Produkte. Dort wo ein Ausbau dieser Technologie wirtschaftlich an seine Grenzen gelangt – etwa in dünn besiedelten, bergigen Regionen – solle der Staat den Ausbau fördern, so der Vorschlag der Fraktionschefs aus Bund und Ländern.

Matthias Thüsing

Pressereferent der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag

Montag, 3. Juni 2019

Studentische Aushilfsjobs für internationale Studierende gesucht.

Nordhausen (HSPN) Im Rahmen des neuen Masterstudiengangs „Renewable Energy Systems“ („Erneuerbare Energien“) kamen ca. 190 internationale Studierende aus verschiedenen Ländern nach Nordhausen. Einige dieser Studentinnen und Studenten suchen derzeit einen studentischen Aushilfsjob.

Gefragt sind Unternehmen und Einrichtungen der Region, die den neuen Studierenden die Möglichkeit geben möchten, die Werte und Arbeitswelt in Deutschland kennenzulernen und somit die Integration fördern. So können die Studierenden ihr Studium besser an praxisrelevanten Erfordernissen ausrichten, bereiten sich auf ihr späteres Berufsleben vor und haben in vielen Fällen die Chance, ihren potenziellen zukünftigen Arbeitsplatz bereits während des Studiums kennenzulernen und sich im Unternehmen zu etablieren.

Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels können sich die Unternehmen und Einrichtungen so qualifiziertes Personal sichern, das mit den Gegebenheiten und Anforderungen des Unternehmens vertraut ist und neben dem nötigen fachlichen Wissen interkulturelle Kompetenzen besitzt. Die Studentinnen und Studenten besitzen sehr gute Englischkenntnisse und teilweise erste Deutschkenntnisse. Mit ihrer Aufenthaltserlaubnis dürfen sie 120 volle oder 240 halbe Tage im Kalenderjahr arbeiten.

Sie haben ein Stellenangebot, einen Neben- oder Ferienjob als Aushilfe oder werkstudentische Tätigkeit? Sie haben Interesse, schon frühzeitig Verbindungen zu internationalen Studierenden aufzubauen, um einem langfristigen Personalmangel vorzubeugen? Dann kontaktieren Sie den Koordinator des Studiengangs, Ron Schenke, unter folgender E-Mail-Adresse: res@hs-nordhausen.de. Das Stellenangebot muss nicht zwingend einen inhaltlichen Zusammenhang zum Ingenieurstudium haben. Wir freuen uns über alle Job-Angebote.

Bildunterschrift: Studentische Aushilfsjobs für internationale Studierende gesucht.

(Foto: what4ever) 

„Weimarer Erklärung“ vom 3. Juni 2019

Vertrauen in den Staat wurzelt in der Fähigkeit seiner Institutionen, in geordneten Verfahren Ent-scheidungen herbeizuführen und umzusetzen. Dazu gehören in erster Linie solche Entscheidun-gen, die das Leben vieler Bürger, die wirtschaftlichen Grundlagen unseres Wohlstands und ele-mentare Interessen weiter Teile des Landes berühren. Nicht zuletzt gilt dies für darüber hinausge-hende Fragen, wie die soziale Sicherheit, den gesellschaftlichen Zusammenhalt oder den Klima-schutz.
Parteien haben in der parlamentarischen Demokratie eine fest umrissene, dienende Funktion und gefährden ihre gesellschaftliche Akzeptanz, wenn sie sich nicht dem Gemeinwohl und der Staats-räson unterordnen. Erst das Land, dann die Partei, dann die Person. Wir erwarten, dass die SPD den im Bund geschlossenen Koalitionsvertrag auch unter den gegebenen innerparteilichen Um-ständen erfüllt.
Die CDU/CSU-Fraktionsvorsitzendenkonferenz erwartet, dass noch in diesem Sommer folgende Punkte entsprechend der getroffenen Vereinbarungen umgesetzt werden:
 Die Einführung der zugesagten Grundrente und die Abschaffung des Solidaritätszuschlags als eine substantielle Steuererleichterung sind für die Bürger erstrangige Gradmesser der Koalitionsvertragstreue. Unbeschadet weitergehender Vorstellungen bei den Koalitions-partnern muss die Grundrente mit einer vereinfachten Anspruchs- und Bedürftigkeitsprü-fung jetzt eingeführt und der Solidaritätszuschlag im vereinbarten Umfang abgeschafft werden.
 Der Ausstieg aus der Kohleverstromung gilt als wesentlicher Baustein zur Verminderung des CO2-Ausstoßes und stellt die Kohleregionen vor enorme Herausforderungen. Sie sollen sich zu modernen Energie- und Wirtschaftsregionen weiterentwickeln können. Die Bun-desregierung hat für einen gelingenden Übergang Maßnahmen und Eckpunkte für ein „Strukturänderungsgesetz Kohleregionen“ beschlossen. Die Kohleregionen gehen damit bei der Umsetzung der deutschen Klimaziele voran und können damit den Anspruch erhe-ben internationales Vorbild zu sein. Glaubwürdigkeit heißt, dass das erzielte Ergebnis der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ vollständig umgesetzt wird.
 Die Entwicklungsmöglichkeiten von Regionen hängen in einer zunehmend digitalisierten Wirtschaft von leistungsfähigen Netzen ab. Daher sieht der Koalitionsvertrag für den 5G-Mobilfunkstandard fünf Modellregionen vor. Sie müssen nun zügig vergeben werden. Zwei dieser Modellregionen sollen in den ostdeutschen Ländern liegen.
 Deutschland soll zu einem weltweit führenden Standort bei der Erforschung von Künstli-cher Intelligenz werden. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde sich auf die Schaffung von KI-Transferzentren geeinigt. Das Zukunftsfeld der Künstlichen Intelligenz ist eine gesamtge-sellschaftliche Herausforderung, deshalb fordern wir, zwei weitere KI-Transferzentren in den neuen Ländern einzurichten.
 Asylberechtigte und geduldete Flüchtlinge werden Länder und Kommunen noch auf Jahre vor große Herausforderungen stellen. Der gesellschaftliche Friede hängt wesentlich von der Durchsetzung geltenden Rechts, aber auch von einer gelingenden Integration ab. Sie ist eine nationale Aufgabe, die vor Ort gelöst werden muss. Das Asyl- und Migrationspaket der Bundesregierung, das sich derzeit im parlamentarischen Verfahren befindet, ist dabei der richtige Schritt in die richtige Richtung.

IHK-Info:

                                       „Netzwerk in Nordthüringen“

Netzwerktag Nordhausen und Beratung zu
rechtlichen Fragen am 11. Juni 2019

Der nächste Netzwerktag in Nordhausen findet am 11. Juni 2019 von
09:00 bis 16:00 Uhr im Landratsamt Nordhausen (Großer Plenarsaal,
1. OG), Grimmelallee 23, 99734 Nordhausen, statt.
Kompetente Ansprechpartner der IHK Erfurt, HWK Erfurt, Thüringer Aufbaubank,
Bürgschaftsbank, GFAW, Agentur für Arbeit und der Wirtschaftssenioren
„Alt hilft Jung“ sowie ThEx-Enterprise und ThEx-Mikrofinanzagentur
stehen Existenzgründern und bestehenden Unternehmen für persönliche
Gespräche zur Verfügung. Auch ein Experte des Fachbereiches Zentrale
Dienste/Recht/Steuern der IHK Erfurt beantwortet an diesem Tag in persönlichen
Einzelgesprächen Fragen zu Rechtsformwahl, Gewerberecht, Handelsrecht,
gewerblichem Mietrecht, Arbeitsrecht oder auch rechtliche Fragen
im Zusammenhang mit der Berufsausbildung.
Alle Beratungen sind kostenfrei. Eine vorherige Terminabsprache unter Telefon
03631 90820 ist erforderlich.
gez. Diana Stolze
Leiterin Regionale Service-Center
Landkreise Eichsfeld, Nordhausen und Kyffhäuserkreis

Internationale Projektwoche an der Hochschule Nordhausen

Nordhausen (HSPN) Zahlreiche Studierende fanden sich am 20. Mai 2019 im Audimax der Hochschule Nordhausen zusammen, um die 21. Internationale Projektwoche (IPW) zu beginnen und die Gastlehrenden aus aller Welt zu begrüßen.
27 Lehrende aus 15 Ländern reisten für die internationale Projektwoche nach Nordhausen, um mit den Studierenden interdisziplinäre Workshops in englischer Sprache durchzuführen. Unter ihnen waren viele bekannte Gesichter. Sie alle betonten in der Vorstellungsrunde, wie gerne sie zur Internationalen Projektwoche nach Nordhausen kommen. In diesem Jahr stand die Internationale Projektwoche unter dem Thema „Challenges in the 21st Century“.
Die internationale Projektwoche ist Ausdruck von Vielfalt und Toleranz an der Hochschule Nordhausen und Zeichen für einen wissenschaftlichen Austausch auch über Ländergrenzen hinweg. Sie bietet den Studierenden die Möglichkeit, internationale Erfahrungen zu sammeln und den Umgang mit anderen Kulturen zu erlernen. Zudem können die Studierenden durch die Interdisziplinarität der Themen neue Bereiche entdecken und nebenbei ihre Sprachkenntnisse verbessern.
Die insgesamt 24 Workshops wurden in Kleingruppen durchgeführt, wobei die Themenbereiche von sozialen Themenstellungen über Managementfähigkeiten bis hin zum Ingenieurbereich aufgestellt waren. Dies ermöglichte allen Studierenden, an einem interessenspezifischen Workshop zu partizipieren.
Neben den Gruppenworkshops bot die IPW die Möglichkeit des internationalen Austausches mit den Lehrenden. Am Mittwochabend wurde im Karzer die „Internationale Projektwochen- Party“ veranstaltet. Viele Gastlehrende und Studierende nutzen die Möglichkeit, um den Abend mit netten und interessanten Gesprächen ausklingen zu lassen.
Den Abschluss der IPW bildete die hochschulöffentliche Präsentation der Projektergebnisse am Freitag. Dabei wurden die Ergebnisse von den einzelnen Kleingruppen in Form einer Poster Präsentation vorgestellt. Abgerundet wurde diese durch die Abschlusszeremonie im Audimax, bei der die Gastdozentinnen und Gastdozenten noch einmal die Möglichkeit hatten, einige Worte an die Studierenden zu richten, die diese mit z.T. frenetischem Applaus für „Ihre“ Dozentin oder Dozent beantworteten.
Deutlich wurde dabei auch, dass nicht nur die Studierenden in dieser Woche viel von den Lehrenden mitnehmen konnten, sondern auch die Lehrenden eine schöne und bereichernde Zeit in Nordhausen verbracht haben. Zudem kündigten viele an, dass sie sich bereits jetzt auf das nächste Jahr und die nächste Internationale Projektwoche freuen und sicher wiederkommen werden.
Bildunterschrift: Dozentinnen und Dozenten aus aller Welt auf dem Campus der Hochschule Nordhausen

(Foto: Melano Dadalauri) 

Mitteilung des Nordthüringer Unternehmerverbands vom 28.05.2019:

Der Vorstand des Nordthüringer Unternehmerverbandes hatte am Montagnachmittag (27. Mai) zu einem weiteren Mitgliedertreff eingeladen. Der Ort des Treffens, die Stadtwerke Nordhausen mit ihren Verkehrsbetrieben, war dem Thema “Elektromobilität” angepasst.
In seinem Eröffnungsstatement würdigte Vorstandsvorsitzender Niels Neu das Erringen des Thüringen-Pokals durch Wacker Nordhausen und dankte dem NUV-Ehrenpräsidenten Hans-Joachim Junker für dessen Arbeit im Vorstand des FSV Wacker 90 Nordhausen. Anschließend stellte Olaf Salomon als Geschäftsführer der Stadtwerke-Holding den Verbund der kommunalen Unternehmen vor.
Im Zentrum des informativen Nachmittags stand unter anderem ein Überblick der Antriebstechnologien im Straßenverkehr und deren Entwicklung. Dafür zeichnete Prof. Dr.-Ing. Uwe Adler verantwortlich, der dem Fachgebiet Straßenfahrzeugtechnik der FH Erfurt vorsteht.
Einleitend stellte er die Historie von Fahrzeugen mit Elektroantrieb vor, die bis Anfang 1900 reicht. Die Frage nach den Nutzerinteressen damals und heute stand anschließend ebenso im Fokus seines Vortrages wie das Konstatieren der politischen Vorgaben zur Reduktion des Kohlendioxidausstoßes, “die nicht einzuhalten seien”, so der Professor. Dennoch sei es wichtig, alternative Konfigurationen des Antriebsstranges im Fahrzeug zu betrachten. Ebenso sollte der Einsatz alternativer Kraftstoffe weiter erforscht werden, wie zum Beispiel Erdgas, Flüssiggas oder Biodiesel. Weiterhin stellte der Referent die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Energieträger vor. Sein erstes Fazit. Mobilität wird in den kommenden Jahrzehnten auf jeden Fall teurer.
Welche Auswirkungen all das auf die derzeitige Praxis hat, zeigten die Einsatzbedingungen im „Schweren Fernverkehr“. Eine Variante seien Lkw, die ihren „Strom“ aus Oberleitungen beziehen. Der Ausbau der Autobahnen mit Oberleitungen würde rund eine Million Euro für einen Kilometer in eine Richtung kosten. Dagegen eigne sich im sogenannten Verteilerverkehr mit kurzen und annähernd konstanten Fahrstrecken der batteriebetriebene Antrieb. Abschließend: Der Verbrennungsmotor werde uns noch lange erhalten bleiben.
Noch wissen wir nicht, wohin sich die Mobilität in den nächsten Jahrzehnten entwickeln wird“, lautete das Eingangsstatement von Dieter Althaus, dem Vice President Governmental Affairs Magna Europe aus Sicht der automobilen Zulieferindustrie. Nicht ausgeblendet werden dürfe die Erhaltung der industriellen Basis unseres Landes, auch der in Nordthüringen. Auf jeden Fall werde es bis nach dem Jahr 2030 einen Antriebsmix geben und auch die Brennstoffzelle werde sich zurückmelden, war sich Althaus sicher. Letztlich aber werde der Markt die Frage nach der Priorität des Antriebs beantworten. „Und der kann das“, so Althaus.

Anschließend standen für Fragen aus der Mitgliedschaft des NUV neben den beiden Referenten auch der Geschäftsführer der Maximator GmbH, Henning Willig und Sebastian Kupfer, der Geschäftsführer der InTraSol GmbH zur Verfügung. Während Willig vor allem die neue Ausrichtung seines Unternehmens auf die dem Einsatz von Wasserstoff verbundenen Technologien einging, plädierte Kupfer vor allem auf die Kombination von Elektromobilität im Individualverkehr und dem “Tanken von Energie”, die alternativ in der Region gewonnen werden kann.

Natur pur erleben

Seit 2011 führen der NABU Thüringen und die Stiftung Naturschutz Thüringen den „Langen Tag der Natur“ durch. Mit Unterstützung zahlreicher Partner wollen sie die Bürgerinnen und Bürger für Naturschätze vor der eigenen Haustür begeistern. In diesem Jahr werden am 7. und 8. Juni 2019 thüringenweit über 70 Veranstaltungen angeboten. Das Hotspot-Projekt „Gipskarst-Südharz – Artenvielfalt erhalten und erleben“ des Landschaftspflegeverbandes Südharz/Kyffhäuser e.V. und der Naturpark Südharz laden herzlich zu einer Reihe unterschiedlicher Veranstaltungen zum langen Tag der Natur ein. Alle Veranstaltungen zum Anfassen und Erleben, Beobachten und Genießen der schönen Natur, zum Lauschen, Träumen und Staunen sind in einer Online-Datenbank unter www.Langer-Tag-der-Natur.de zusammengefasst.
Freitag, den 07.06.2019 von 14:00 – 17:00 Uhr an der Salzaquelle in Nordhausen
Der Naturpark Südharz freut sich auf neugierige Forscherinnen und Forscher am vielfältigen Lebensraum Salzaquelle. Mit Keschern und Becherlupen erforschen wir die Unterwasserwelt und erkunden Pflanzen, Bäume, Tiere rund um die Quelle. Vielleicht knacken wir gemeinsam das Rätsel, wo Eisvogel, Berle und Schlammschnecke zuhause sind? Ein Infomobil mit Bastelecke wird auch dabei sein.
Freitag, den 07.06.2019 von 20:00 – 24:00 Uhr an der Salzaquelle in Nordhausen Ganz langsam wird es dunkel an der Salzaquelle, die letzten Enten fliegen quakend auf, dann ist Stille. Die Detektoren werden scharf gestellt. Alle warten auf ein Geräusch aus dem Gerät - und plötzlich schlägt es an, ein Abendsegler beginnt den Reigen der Fledermäuse an der Salzaquelle. Neben Informationen erwartet sie eine spannende Wanderung zu den Jagdgründen der Wasserfledermäuse.
Samstag, den 08.06.2019 von 07:00 – 08:30 im Park Hohenrode Es ist leise, nur der Wind rauscht durch die Blätter und da – ein Lied. Doch wer singt es und warum? Und ist der Sänger sogar zu sehen? In aller Frühe wollen wir die Vögel des Parks Hohenrode in Nordhausen entdecken, weiteren Bewohnern beim Wachwerden zusehen und die Stille und Gelassenheit des Morgens in der Natur genießen. Treffpunkt ist um 07:00 Uhr an Eingang des Parks Hohenrode.
Samstag, den 08.06.2019 von 10:00 – 13:30 Uhr in der Rüdigsdorfer Schweiz Die Natur zu Fuß erwandern ist eine wunderbare Art, ihr zu begegnen. Was gibt es alles zu entdecken, im Wald, auf der Wiese, an Bach und Feld – die Gipskarstlandschaft Südharz bietet eine bunte Tier- und Pflanzenwelt. Gemeinsam mit Herrn Rolf Richter wollen wir die Natur rund um Rüdigsdorf erkunden. Der etwa 5 km lange Weg ist sowohl für Kinder als auch für Erwachsene gut geeignet. Treffpunkt ist um 10 Uhr auf dem Parkplatz in Rüdigsdorf.
Samstag, den 08.06.2019 von 15:00 – 17:00 Uhr im Park Hohenrode Eine Trockenmauer bietet über Jahre einen besonderen Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. Doch lange bevor sich diese Arten ansiedeln, erzählen die Steine der Trockenmauer eine lange Geschichte. Geologin Mareike Naylor des Geoparks Kyffhäuser wird uns mit spannenden Experimenten die Welt der Steine näherbringen– wo kommen sie her, wie alt sind sie und warum sind sie wichtig für die Natur? Sie finden uns ab 15:00 Uhr im Park Hohenrode.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Träger des Hotspot-Projektes ist der Landschaftspflegeverband Südharz/Kyffhäuser e.V. unter dem Vorstandsvorsitzenden Egon Primas, Mitglied des Landtages. Gefördert wird das Projekt durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) sowie durch das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz (TMUEN), die Stiftung Naturschutz Thüringen (SNT) und der Landkreis Nordhausen.

Weitere Informationen: Projektsteckbrief (https://biologischevielfalt.bfn.de/bundesprogramm/projekte/projektbeschreibungen/gipskarst-suedharz-artenvielfalft-erhalten-und-erleben.html); Projekt-Webseite (http://www.lpv-shkyf.de/?Aktuelle_Projekte___BfN-Projekte___Hotspotprojekt)