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Montag, 3. Dezember 2018
Konzept für das neue „Jugendfreiwilligenjahr“
Baumfällarbeiten in der Grimmelallee zur Vorbereitung der Baumaßnahme „Ausbau der Grimmelalle“
Derzeit laufen die Baumfällarbeiten in der
Nordhäuser Grimmelallee. Die Maßnahme dient der Vorbereitung der
Baumaßnahme „Ausbau der Grimmelalle“, die das Straßenbauamt
Nordthüringen ab 2019 gemeinsam mit der Stadt Nordhausen durchführen
wird. Der Baumbestand auf der Westseite, zumeist Rotdornbäume, steht im
direkten Baubereich der geplanten Maßnahme. Infolge der umfangreichen
Arbeiten mit Straßen- und Gehwegerneuerung und teilweiser Neuverlegung
von Versorgungsleitungen, kann der Baumbestand
nicht erhalten werden. Im Rahmen der Gesamtmaßnahme sind umfangreiche
Neupflanzungen von Bäumen, wie auch die Erneuerung des
Straßenbegleitgrüns geplant. Diese Pflanzungen erfolgen später nach
Abschluss der Bauarbeiten. Um die Eingriffe in den Naturhaushalt
so gering wie möglich zu halten, erfolgen die Fällarbeiten in der
vegetationslosen Zeit.
2. Tourismusstammtisch Nordhausen:
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Erste Akzente für eine Nordhäuser Tourismusstrategie
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Nordhausen (psv) Auf Einladung der Stadt Nordhausen
fand am 29. November 2018 der bereits zweite „Tourismusstammtisch“
Nordhausen statt. Zahlreiche Vertreter aus dem Ferienwohnungs- und
Hotelbereich, der Gastronomie, der Sehenswürdigkeiten
und touristisch aktiver Vereine nutzten die Gelegenheit zum aktiven
Austausch. Dabei stand die Entwicklung des Stadtmarketings und des
Tourismus in Nordhausen im Mittelpunkt.
Nach kurzer Begrüßung durch die Bürgermeisterin
Frau Krauth und thematischer Einführung stellte der Tourismusverband
Südharz-Kyffhäuser seine Arbeit und bisherigen Ergebnisse vor. In der
nachfolgenden Diskussion der Teilnehmer erfolgte
eine Aussprache über die derzeitige Wahrnehmung der Stadt und der
Schwerpunktsetzung für die touristische Vermarktung. Das gemeinsame
Entwickeln einer einheitlichen Darstellung Nordhausens, eines eigenen
Profils, liegt den Touristikern besonders am Herzen
und wurde seit dem ersten Stammtisch zum Schwerpunktthema. „Die Inputs
des Stammtisches reichten von der Wahrnehmung Nordhausens als
historische Rolands- und Bürgerstadt, als Kornstadt, über eine Stadt des
Sportes, des Handels bis hin zur modernen Kulturstadt“,
fasst Stephanie Aurin, Stadtmarketing Stadt Nordhausen, das
„Brainstorming“ unter Leitung von Ines Kellner, Thüringer Tourismus
GmbH, zusammen. „Diese Ideen lassen wir nun in den Prozess um die
Tourismusstrategie einfließen und konkretisieren die Schlagworte,“
ergänzt Aurin.
Der Tourismusstammtisch soll sich als aktives
Tourismusnetzwerk etablieren und vierteljährlich auf Einladung der Stadt
zusammenkommen. Er hat grundsätzlich die Funktion des Bindegliedes
zwischen den Touristikern der Stadt und der Stadtverwaltung.
Jahresabschlusskonzert des Jazzclub Nordhausen . . .
. . . mit dem Anna-Lena
Schnabel Quartett
Einen
außergewöhnlichen musikalischen Leckerbissen hat sich der Jazzclub
Nordhausen zu seinem Jahresabschlusskonzert 2018 eingeladen.
Die
mehrfach ausgezeichnete (Jazzspatz, Ebel Preis, Praetorius
Musikpreis, ECHO Jazz 2018) Hamburger Saxophonistin Anna-Lena
Schnabel steht mit ihrem Quartett am 8. Dezember um 20 Uhr auf der
Bühne der Cyriaci-Kapelle in Nordhausen.
Anna-Lena
Schnabel arbeitet mit ihrem Quartett kompositorisch an der
Verschmelzung ungewöhnlicher und vertrauter Klänge zu einer eigenen
Musik. Diese hält sich an kein musikalisches Idiom und kann sich in
jede Richtung entfalten. Ausgangspunkt ist das Jazzquartett, auf der
Suche nach einem neuen Jazz erweitert Anna-Lena Schnabel das Spektrum
der Klangkörper oder reduziert es. Der Flügel wird präpariert und
ungewöhnliche Instrumente verwendet. Die verschiedenen Klänge und
Einflüsse verflechten sich schließlich zu Melodien, die sich dem
Hörer intuitiv erschließen.
Emotionale und energetische Improvisationen der ebenfalls
preisgekrönten beteiligten Musiker Florian Weber (p) (ECHO Jazz, WDR
Jazzpreis), Björn Lücker (dr) und Giorgi Kiknadze (b) und die
sprachlich emotionale Spielweise der Saxophonistin beleben das
kompositorische Werk noch zusätzlich und machen diese Band rundum zu
einem einzigartigen Hörerlebnis.
In
Anna-Lenas noch junger Karriere entstanden unter anderem Aufnahmen
mit Thomas Morgan, Dan Weiss, Dominic Miller, Lars Danielsson, sowie
der NDR Bigband. Auf der Bühne stand sie u.a mit Greg Osby, Jiggs
Whigham, Kenny Wheeler, John Taylor, Maria Joao und Sammy Deluxe.
Anna-Lena
spielte im Bundesjugendjazzorchester (''BuJazzO") und trat
bereits mit den Hamburger Symphonikern als Solistin auf. Neben
Auftritten bei renommierten Festivals wie Jazzbaltica, dem
Elbjazzfestival und dem Jazzfest Berlin spielt sie regelmäßig im
Ausland - so z.B. bereits in China, Australien, Frankreich, Polen,
Russland, Türkei, Ungarn, Senegel und Guinea-Bissau.
Einlass
zum Konzert ist 19 Uhr. Karten (16,- Euro) sind unter (0 36 31) 97 31
72 oder zappa1959@aol.com erhältlich und an der Abendkasse. Für
Speis und Trank ist bestens gesorgt. Fettbrote mit Gürkchen stehen
bereit.
Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung 2018:
Außerparlamentarisches Bündnis von Menschen mit Behinderungen im Thüringer Landtag zu Gast
Babett Pfefferlein und Dirk Adams: Volle und gleichberechtigte Teilhabe endlich gewährleisten
Zum internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen am heutigen 3. Dezember erklärt Babett Pfefferlein, behindertenpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
„Wir freuen uns sehr darüber, dass unsere Fraktion in diesem Jahr zum Außerparlamentarischen Bündnis in den Thüringer Landtag einlädt und unserer Einladung für heute Nachmittag zahlreiche Vertreter*innen von Vereinen und Verbänden sowie viele zivilgesellschaftliche Akteur*innen folgen.
Uns sind die Achtung der Würde und Autonomie von Menschen mit Behinderungen, der Respekt vor der Unterschiedlichkeit und die gesellschaftliche Wertschätzung ein hohes Gut“, so die bündnisgrüne Abgeordnete. „Behinderte Menschen sind in Deutschland noch immer weit entfernt von einer gleichberechtigten und selbstbestimmten Teilhabe am Leben in der Gesellschaft. Wir als Landespolitiker*innen arbeiten daran, die Situation für Menschen mit Behinderungen in Thüringen zu verbessern.
Aus unserer Sicht muss aber vor allem das Bundesteilhabegesetz dringend nachgebessert werden, damit Menschen mit Behinderung endlich so leben, arbeiten und wohnen können, wie sie es möchten und dafür auch die notwendige Unterstützung erhalten. Die dafür notwendigen gesetzlichen Änderungen wurden von der grünen Bundestagsfraktion kürzlich in dem Antrag „Bundesteilhabegesetz nachbessern und volle Teilhabe ermöglichen“ eingebracht. Nun ist die Bundesregierung in der Pflicht.
Vor diesem Hintergrund freuen wir uns, dass wir Maria Klein-Schmeink, gesundheitspoltische Sprecherin der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN, zu unserer Veranstaltung begrüßen dürfen.“
Dirk Adams, Fraktionsvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Thüringer Landtag, ergänzt: „Thüringen ist zwar auf dem Weg, die Gesetzesvorgaben auf Landesebene umzusetzen, es braucht aber einheitliche Lebensverhältnisse überall in Deutschland – damit Menschen mit Behinderung beispielsweise frei entscheiden können, wo und wie sie wohnen und die notwendige Unterstützung auf Teilhabe überall gleich erhalten.
Deshalb begrüßen wir den Antrag unserer Kolleg*innen der Grünenfraktion im Bundestag."
Babett Pfefferlein und Dirk Adams erklären abschließend:
„Heute reflektieren wir gern, was schon funktioniert, aber wir diskutieren auch, was noch geschafft werden muss. Ein ganz wesentliches Anliegen von uns ist, dass Menschen mit Behinderung in politischen Prozessen gleichberechtigt partizipieren können. Das ist eng verknüpft mit der Wahrnehmung eigener Rechte.
Nach dem Bundeswahlgesetz und dem Europawahlgesetz aber sind all jene Menschen pauschal vom aktiven und passiven Wahlrecht ausgeschlossen, denen zur Besorgung ihrer Angelegenheiten ein*e Betreuer*in bestellt ist. Bestimmte Personengruppen pauschal vom Wahlrecht auszuschließen aber sehen wir als Unrecht und ist nach UN-Behindertenrechtskonvention Artikel 29 ohnehin nicht zulässig. Das wollen wir in Thüringen ändern und setzen uns dafür ein, dass künftig Thüringer Kommunal- und Landtagswahlen ohne diese Beschränkungen stattfinden!“
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Landtagsfraktion Thüringen
Erfurt, 03. Dezember 2018
NGG legt Rentenprognose vor | 9.000 Arbeitnehmer unter der Grundsicherung
27 Prozent der Beschäftigten im Kreis Nordhausen drohen Mini-Renten
Dem
Landkreis Nordhausen droht Altersarmut – in einem größeren Ausmaß als
bislang angenommen. Das befürchtet die Gewerkschaft
Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Rund 9.000 Arbeitnehmer im Kreis
Nordhausen würden – so, wie sie heute arbeiten – nur eine Rente
unterhalb der staatlichen Grundsicherung bekommen. Und das, wenn sie
nach immerhin 45 Berufsjahren in den Ruhestand gingen. Das sind 27
Prozent aller Beschäftigten im Kreis.
Die
Schwelle für „Alters-Hartz-IV“ liegt im Kreis Nordhausen bei aktuell
694 Euro im Monat. Dabei sind insbesondere die Kosten fürs Wohnen
berücksichtigt. Dies geht aus einer Renten-Analyse des Pestel-Instituts
hervor. Die Wissenschaftler aus Hannover haben dabei für die
Gewerkschaft NGG amtliche Statistiken ausgewertet.
Demnach
könnte die Zahl armutsgefährdeter Rentner im Landkreis Nordhausen
künftig noch deutlich steigen – nämlich dann, wenn die durchschnittliche
Rente bis zum Jahr 2030 auf nur noch 43 Prozent des Einkommens abfallen
sollte. Dann gäbe es mehr als 10.000 Menschen, die nach 45
Beitragsjahren bei einer Rente unterhalb der Grundsicherung landen, so
das Pestel-Institut. Jens Löbel, Geschäftsführer der NGG-Region
Thüringen, spricht von „alarmierenden Zahlen“. Wer ein Leben lang
gearbeitet habe, müsse später auch von seiner Rente leben können. „Am
Ende steht hier das Vertrauen in die staatliche Altersvorsorge und damit
der gesellschaftliche Zusammenhalt auf dem Spiel.“ Die Bundesregierung
hat eine Sicherung des Rentenniveaus bei 48 Prozent bis lediglich 2025
vereinbart. „Das reicht nicht aus“, so Löbel. Die Große Koalition müsse
das Rentenniveau längerfristig stabilisieren und möglichst anheben.
Zugleich
sieht die NGG die Arbeitgeber in der Pflicht. „Klar ist, dass aus
Mini-Löhnen keine Spitzen-Renten werden“, betont Löbel. Gerade in
Branchen wie dem Gastgewerbe und Bäckerhandwerk müssten im Kreis
Nordhausen viele Beschäftigte im Alter aufstocken. „Dabei haben
Hoteliers, Gastronomen und Bäckermeister bei der Bezahlung durchaus
Spielraum. Anstatt auf Aushilfen mit wenigen Wochenstunden zu setzen,
sollten sie reguläre Vollzeitstellen schaffen – und zwar bezahlt nach
Tarif“, so der Gewerkschafter.
Viele
Beschäftigte hätten zwar das Glück, dass der Partner mehr verdiene und
so die Haushaltskasse im Rentenalter aufbessere. Doch häufig sei das
Geld selbst dann sehr knapp. Gerade wer einen Teilzeit- oder Minijob
habe, müsse sich auf einen „extrem mageren Rentenbescheid“ einstellen.
Frauen seien davon besonders häufig betroffen. Sogar
unter Vollzeitbeschäftigten hat nach Berechnungen des Pestel-Instituts
aktuell rund jeder Zweite im Kreis Nordhausen einen Rentenanspruch von
weniger als 1.000 Euro monatlich – nach 40 Arbeitsjahren.
Eine
gute tarifliche Altersvorsorge könne zwar dabei helfen, dass im Alter
etwas mehr übrig bliebe. „Aber Zusatzrenten sind nicht dafür da, ein
immer geringeres Rentenniveau der gesetzlichen Rentenversicherung
auszugleichen“, so Löbel. Sein Fazit: „Der Staat muss die gesetzliche
Rente sichern. Alle Beschäftigten sind auf sie angewiesen. Und die
Arbeitgeber müssen bei Löhnen, Arbeitszeiten und Zusatzvorsorge viel
mehr tun, damit die Menschen ihren Lebensabend genießen können.“
Jens LöbelGeschäftsführer der
NGG-Region Thüringen
NGG-Region Thüringen
Sonntag, 2. Dezember 2018
Eisner und Hinsching brillierten erneut (Ein ganz persönlich empfundenes Erleben)
Was diesmal einen später mit seinem
Sohn gekommenen Mann mittleren Alters , dem immerhin reservierte
Plätze seitlich des Raumes blieben, nicht hinderte, mir ernstlich
das Ansinnen zu stellen, , meinen vorteilhafteren Platz mit ihm zu
tauschen. Und das ausgerechnet vor dem morgigen Internationalen Tag
für Menschen mit Behinderung. An dem doch gerade die Rücksicht auf
diese Menschen als notwendig im Vordergrund steht!!!
Susanne Hinsching eröffnete den
Vortragsreigen betont und etwas unerwartet überaus emotional,
abgelöst von Anja Eisner, deren nicht weniger betontes Engagement
man schon eher erwartet hatte. Es waren vielfältige und -gestaltete
Geschichten und Episoden, wechselweise von beiden Vorleserinnen
eindrucksvoll oder auch einfühlsam vorgetragen. Und jeweils mit
viel Beifall der Zuhörer belohnt.
Der stimmungsvolle Abend konnte
schließlich – nach Wunsch oder auch Bedarf – mit einen Glas Sekt
oder Wein abgeschlossen werden. Mich begleitete der Nachklang des
zuvor Gehörten auf dem Heimweg und bildete schon mal eine gute
Einstimmung auf das eigentliche Weihnachten. Beiden Vortragenden
aber sei für den Hörgenuß auch diesmal wieder gedankt. Un ihnen ein besinnliches Weihnachten gewünscht
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