Montag, 1. Februar 2016

Das Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt

Einige Randbemerkungen zur Eröffnung der „Glück-Ausstellung“
Es ist viel geschrieben worden – vor und nach der Eröffnung der aktuellen Ausstellung „Glück im Kunsthaus“. Und als ich als Vertreter des KUNSTHAUS MEYENBURG Fördervereins noch am Abend via FACEBOOK gefragt wurde, ‚wie denn die Vernissage so gelaufen sei‘, schrieb ich als erste Reaktion: „Es war in mehrfacher Hinsicht ein glücklicher Abend! Das
Kunsthaus voller glücklich aussehender Besucher; der ausstellende Künstler und seine Frau auch sehr zufrieden über sehr glücklich dreinschauende Menschen; Herr Rose vom Buchhaus sicher nicht unglücklich über den Verkauf vieler glücklich machender Bücher; der Kunsthaus Förderverein auch glücklich über das Ergebnis der zahlreichen werbenden Beiträge in der Presse; glücklich auch über den Beitrag im MDR Thüringen Journal.... Man könnte weiter aufzählen. Aber - man sollte ja das Glück nicht überstrapazieren oder herausfordern!“ Es gibt viele Sprüche zu und über das Glück. „Das Glück ist teilbar“ oder wie es Albert Schweitzer sehr schön ausdrückte: „Das Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt“. Und wenn man diese Aussage wörtlich nimmt, dann hat sich an diesem Abend das Glück nicht nur verdoppelt, sondern vervielfacht. Die Besucher standen geduldig Schlange an dem Verkaufsstand der „Glück“-Bücher, danach weiter zum Signieren; fast alle, die sich die Cartoons anschauten, hatten mindestens ein Schmunzeln im Gesicht, ab und an auch ein offenes Lachen. Aber still und fast einsam stand Frau Glück abseits der Schar der Besucher, gewissermaßen wartend auf ein Gespräch, ein aufmerksames Hinwenden an sie, die zum ersten Mal in Nordhausen zu Besuch war. Nach einem suchenden, aber leider nicht erfolgreichen Blick auf einen anwesenden Vertreter der Stadt-Information oder des Tourismusverbandes bot ich ihr eine Führung durch das Kunsthaus an – nicht durch die Ausstellung, sondern durch das Haus an sich, durch dessen Geschichte, zu seiner Stellung in dieser geschichtlich bedeutsamen Stadt.
Es wurde ein in jeder Weise schönes Gespräch! Privat - auch ihre Eltern kamen aus Ostpreußen, nur wenige Kilometer entfernt wohnend von meinen Großeltern; identisch die Anzahl der Ehejahre; das Rauchen als bestehendes oder abgelegtes Laster, die ‚68er‘ in West- und Ostdeutschland. Geschichtlich - die Stadt, ihre Museen, das Leid im Krieg, die Produktion der „Wunderwaffen“ und das Elend der Häftlinge im und vor dem Berg. Finanziell - ähnliche Problemlage bezüglich der Finanzierung der Museumslandschaft in Kassel wie in Nordhausen. Es war ein großer Bogen – von der Ausstellung zu Ehren des 70. Geburtstages von Gerhard Glück im Museum im Schloss auf der Wilhelmshöhe Kassel in 2014 bis hin zum Panorama-Museum in Bad Frankenhausen. Und als unser achtjähriger Enkel – zufällig zu Besuch aus Coswig bei Dresden – mit dem selbst ausgewählten Buch „Das große Fabelbuch“ mit Illustrationen von Gerhard Glück kam, strahlte auch der Künstler: “Ein Liebhaber etwas ernsterer Literatur“ und signierte mit „Viel Spass“. Und dieser Spaß kam beim Blättern – nicht zu Unrecht in der Kritik als ein „Fabel-Schatz für die ganze Familie“ bezeichnet. Man kann Prof. Dr. Bernd Küster als dem Direktor der
Museumslandschaft Hessen Kassel (MHK) nur zustimmen, wenn er die „bestechende Qualität“, die „Perfektion im kleinen Format“ von Glücks Arbeiten rühmt. Sicher wird in den nächsten Wochen über diese Ausstellung noch viel geschrieben werden. Freuen kann man sich schon jetzt auf die Führungen und die Veranstaltungen im Kunsthaus, die alle umrahmt werden von der glücklich machenden ‚Komischen Kunst‘ Gerhard Glücks. Aber selbst in der Illustration der Fabeln ist viel Komik und Hintersinn zu finden – bei Aesops „Der Wolf und der Wachhund“ liegt der Hund vollgefressen neben dem fast geleerten Weinglas; bei La Fontaine „Der Wolf als Schäfer“ die Schafe, die beim Geheul des als Schäfer verkleideten Wolfs die Flucht ergreifen. Vielleicht hält das Glück an, um bei diesem Bild zu bleiben, denn es wurde ein Tauschgeschäft angebahnt: In Kassel ein Vortrag über die Zerstörung von Nordhausen und hier eine Führung durch die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten, vielleicht auch mit Schwenk zum Panorama-Museum. Das gegenseitige Interesse ist groß. Mindestens ebenso groß ist die Termindichte im Kalender von Gerhard Glück. Ob diese schöne Vorstellung also in Erfüllung gehen wird – schauen wir mal!

Dr. Wolfgang R. Pientka Vorsitzender des KUNSTHAUS MEYENBURG Fördervereins
Eingestellt auf Veranlassung

Eucharistischer Weltkongress auf den Philippinen beendet

Bischof Hofmann: „Konsequenzen für unser Leben“

Zum Abschluss des 51. Eucharistischen Weltkongresses in Cebu (Philippinen) hat Bischof Dr. Friedhelm Hofmann (Würzburg) eine positive Bilanz gezogen. Der Vorsitzende der Liturgiekommission nahm als Vertreter der Deutschen Bischofskonferenz an dem alle vier Jahre stattfindenden Kongress teil. Der Kongress ging gestern (Sonntag, 31. Januar 2016) zu Ende und stand unter dem Leitwort „Christus in euch, unsere Hoffnung auf Herrlichkeit“.
Hier in Cebu waren über 150 Kardinäle und Bischöfe und über 15.000 Dauerteilnehmer aus allen Teilen der Welt versammelt. Besonders intensiv war der asiatische Raum vertreten, in den hinein dieser Kongress sicher auch in starker Weise wirken wird. Sie haben gemeinsam gebetet, gesungen und in Vorträgen und Erzählungen aus ihrem Leben versucht, das Geheimnis der Eucharistie tiefer zu ergründen und ihre Bedeutung für das tägliche Leben zu erkennen“, erklärte Bischof Hofmann. „Wie ich es selten zuvor erlebt habe, war dieser Kongress in der Millionenstadt Cebu auf Straßen und Plätzen die ganze Woche hindurch präsent. Zu den großen öffentlichen Messen sind Hunderttausende Menschen gekommen. Eine eucharistische Prozession wurde von Tausenden Schülern mit Lichtern gesäumt.“

Besonders beeindruckt zeigte sich Bischof Hofmann von der Gastfreundschaft auf den Philippinen. „Gleichzeitig bedrückt mich aber auch die Armut, die ich hier gesehen habe. Schnell wachsende Hochhäuser und glänzende Einkaufspassagen wechseln sich unmittelbar ab mit Vierteln, in denen Menschen am Existenzminimum leben. Die Armut schreit nach Wandel“, so Bischof Hofmann. In dieser Realität werde deutlich, dass das, was in der Eucharistie gefeiert werde, immer auch eine soziale Dimension habe. „Die Eucharistie hat Konsequenzen für unser Leben. Es wäre sicher zu viel verlangt, hier eine differenzierte Analyse in Vorträgen eines solchen Kongresses zu erwarten. Er kann nur Anstöße liefern. Das Wesen der Eucharistie und ihr Zusammenhang mit unserem Leben wird hoffentlich weltweit tiefer bedacht werden – auch bei uns in Deutschland, wo wir vielfältige Formen von Zusammenkünften ähnlich wie diese hier kennen.“

 Zum Abschluss übermittelte Papst Franziskus dem Weltkongress in Cebu seine Segenswünsche und kündigte an, dass der 52. Eucharistische Weltkongress 2020 im ungarischen Budapest stattfinden werde.

Mitteilung der Deutschen Bischofskonferenz am 01. Februar 2016
Eingestellt in Vertretung und Auftrag

"Ein gutes und zukunftsweisendes Signal für deutsch-polnische Zusammenarbeit in der Jugendarbeit!"

Deutsch-Polnischer Jugendrat beschließt weitere Arbeit des Deutsch-Polnischen Jugendwerks
Unter dem Vorsitz von Staatssekretär Dr. Ralf Kleindiek, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Staatssekretärin Marzenna Drab aus dem polnischen Ministerium für nationale Bildung fand am 28. und 29. Januar 2016 in Warschau die 25. Sitzung des Deutsch-Polnischen Jugendrates (DPJW) statt.
Im Mittelpunkt der Sitzung stand die Diskussion über den Arbeitsschwerpunkt für die Jahre 2017 bis 2019 und die Vorbereitung des 25 jährigen Jubiläums des Jugendwerks in diesem Jahr.
Als wichtiges Zeichen für eine weiterhin freundschaftliche und partnerschaftliche Zusammenarbeit stehen die durch den Deutsch-Polnischen Jugendrat beschlossenen und thematisierten Ergebnisse:
  • die Festlegung des künftigen Arbeitsschwerpunktes des Jugendwerks: "Vielfalt"
  • die Vereinbarung eines Leitbilds
  • die Erhöhung des Regierungsbeitrags der polnischen Seite um 250.000 Euro
  • Die Ankündigung des BMFSFJ, für 2016 ebenfalls zusätzlich 250.000 Euro zur Verfügung zu stellen. Ab 2017 strebt Deutschland eine dauerhafte Erhöhung seines Regierungsbeitrags an.
Anlässlich der Sitzung in Warschau ziehen die beiden Vorsitzenden, die zum ersten Mal zusammengekommen sind, eine positive Bilanz.
"Für uns ist der Jugendaustausch ein wichtiger Bestandteil der deutsch-polnischen Freundschaft. Es sind die jungen Menschen, die diese Freundschaft stärken und in die Zukunft tragen", sagte Dr. Ralf Kleindiek. "Ich freue mich, dass wir den neuen Schwerpunkt Vielfalt vereinbaren konnten. Dies entspricht den Vorstellungen der Jugendlichen. Neben der Politik sind es vor allem die Verbindungen zwischen Menschen, die das Verhältnis zwischen zwei Ländern prägen und stark machen."
Im Rahmen der diesjährigen Ratssitzung haben Staatssekretär Dr. Ralf Kleindiek und seine polnische Amtskollegin den Deutsch-Polnischen Jugendpreis unter dem diesjährigen Motto: "changes/chances@work" verliehen.
Zum Hintergrund
DPJW
120.000 junge Menschen aus Deutschland und Polen nehmen jedes Jahr an Programmen teil, die durch das Jugendwerk gefördert werden.
2016 verfügt das Deutsch-Polnische Jugendwerk über Regierungsbeiträge in Höhe von 9,3 Millionen Euro. Polen zahlt 4,3 Mio. Euro und Deutschland 5 Mio. Euro in den gemeinsamen Fonds ein.
Deutsch-Polnischer Jugendrat
Der Deutsch-Polnische Jugendrat ist das höchste Gemium des DPJW.
Die deutsche Familienministerin, Manuela Schwesig, und ihre polnische Amtskollegin Bildungsministerin Anna Zalewska, haben den Vorsitz.
Der Jugendrat setzt sich aus 24 Personen zusammen, je 12 Mitglieder pro Land. Jeweils sechs Sitze besetzen Vertreter von Ministerien und Regierungsinstitutionen aus Deutschland und Polen. Die weiteren je sechs Mandate sind für Einrichtungen, die sich mit Jugendarbeit befassen.

Weitere Informationen zum DPJW erhalten Sie unter http://www.dpjw.org/.
Mitteilung des BMFSFJ am 01.02.16 und eingestellt in Vertretung und Auftrag

Die Landespolizeiinspektion meldet: Umzug erforderlich

Mehrere Polizisten wurden gestern gegen 18:00 Uhr in Mühlhausen, in die Erstaufnahmeeinrichtung
in der Sondershäuser Straße gerufen. In der Einrichtung war es
zu massiven Streitigkeiten zwischen afghanischen und irakischen Bewohnern gekommen.
Man attackierte sich verbal, wobei diese Attacken in ernstzunehmende
Bedrohungen ausarteten und diese auch gegen das dort agierende Sicherheitspersonal
ausgesprochen wurden. Bereits am Samstag hatte es solche Auseinandersetzungen
zwischen denselben Bewohnern gegeben. Die genauen Hintergründe der
Streitigkeiten sind noch unklar. Es soll wohl um die Herausgabe der Telefonnummer
einer ehemaligen Mitbewohnerin gegangen sein. Vier afghanische Bewohner, die
die Drohungen gestikuliert und ausgesprochen hatten, wurden über Nacht in Unterbindungsgewahrsam
genommen. In Zusammenarbeit mit dem Landesverwaltungsamt
sind diese Männer heute Vormittag in andere Einrichtungen in Thüringen gebracht
wurden. Ein minderjähriger Tatverdächtiger blieb in Mühlhausen. Verletzt
wurde niemand.
Eingestellt in Vertretung und Auftrag

Komische Kunst von Gerhard Glück im Kunsthaus

Nordhausen (psv) Das Kunsthaus Meyenburg präsentiert bis 13. März über 100 Werke von Gerhard Glück. Am Samstag wurde die Ausstellung im Beisein des Künstlers von Kulturdezernentin Hannelore Haase
eröffnet. Sie gab einen Ausblick auf die geplanten Ausstellungen in diesem Haus und wünschte „ein interessantes und spannendes Kunstjahr 2016“. Kunsthausleiterin Susanne Hinsching führte in die Ausstellung ein und Schauspieler Matthias Mitteldorf umrahmte die Vernissage mit Gedichten von Tucholsky, die Glück ebenfalls in einigen Werken zu seinem Thema machte.

Schwerpunkt der Nordhäuser Ausstellung sind seine
Arbeiten zum Thema Kunst, in denen er sowohl die Werke namhafter Künstler – wie Miró, Van Gogh, Leonardo da Vinci – oder das Museum bzw. die Museumsbesucher auf liebevolle Weise und mit exaktem Strich und fast altmeisterlichem Stil auf die Schippe nimmt. Mit seinem feinsinnigen Humor gehört Gerhard Glück seit Jahren zu den gefragtesten „komischen“ Künstlern.
Foto1: Gerhard Glück mit Frau und Kulturdezernentin Hannelore Haase bei der Vernissage
Foto 2: Auch die Besucher hatten Spaß beim Betrachten der Bilder.

(Ilona Bergmann, Stadtverwaltung Nordhausen)
Eintrag in Vertretung und Auftrag

Neu in der Stadtbibliothek:

 „Tiptoi“ – Gedrucktes hörbar machen

Nordhausen (psv) In der Nordhäuser Stadtbibliothek „Rudolf Hagelstange“ gibt es ab sofort „Tiptoi“-Bücher. „Tiptoi“ ist ein audiodigitales Lernsystem für Bücher und Spiele  und besonders interessant für  Kinder zwischen 4  und 8 Jahren.

Mithilfe eines Digitalstiftes können gedruckte  Inhalte hörbar gemacht und interaktiv erlebt werden. Auf den Buchseiten befinden sich für das menschliche Auge unsichtbare Befehle.  Tippt man mit dem Stift auf ein Bild – oder Textelement, liest ein Sensor in der Stiftspitze den jeweiligen Befehl. Das Gerät spielt dann über Lautsprecher die entsprechenden Sounddateien ab. Das können Geräusche, Geschichten , Musik oder Erklärungen zu einem Bild sein.

Die Stadtbibliothek hat 40 tiptoi-fähige Bücher. Diese  Bücher können  ab sofort 4 Wochen ausgeliehen werden und zu Hause mit dem eigenen Stift gelesen werden. Wer wissen möchte, welche Medien mit den Stiften genutzt werden können sucht im Online –Katalog der Bibliothek unter „Tiptoi.“

Wer  „Tiptoi“ noch nicht kennt, kann auch  in der Bibliothek diese  sprechenden Bücher mit den Stiften ausprobieren.
Eingestellt in Vertretung und Auftrag


IHK-Info:

Beratersprechtag „Netzwerk in Nordthüringen“
am 09.02.2016

Existenzgründern und bestehenden Unternehmen wird im Februar innerhalb des Beratersprechtages „Netzwerk in Nordthüringen“ wieder eine kostenlose Beratung angeboten. Kompetente Ansprechpartner der Thüringer Aufbaubank, Bürgschaftsbank, IHK, HWK, GFAW, Agentur für Arbeit, von den Wirtschaftssenioren „Alt hilft Jung Thüringen“ und den Projekten ThEx Enterprise und ThEx Mikrofinanzagentur stehen für individuelle Gespräche zur Verfügung.

Wann? 09.02.2016 von 09:00 bis 16:00 Uhr
Wo? BIC Nordthüringen GmbH, Alte Leipziger Straße 50,
99734 Nordhausen / OT Bielen

Um vorherige Terminabsprache mit dem RSC Nordhausen der IHK Erfurt unter Telefon 03631 908210 wird gebeten. Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

Ausführliche Informationen über das Netzwerk erhalten Sie auch auf der Homepage www.erfurt.ihk.de über den Link „Regionale Service-Center Ihrer IHK“.

gez. Udo Rockmann
Leiter Regionales Service-Center

Noch einmal: Eingestellt in Vertretung und Auftrag am 01. Februar 2016