Freitag, 25. April 2014

Deutsche Wirtschaft positioniert sich für die Europawahl

Europa hat die Wahl. Vom 22. bis 25. Mai 2014 finden in Europa die Wahlen zum Europäischen Parlament statt. Mit der Wählerentscheidung gehen entscheidende Weichenstellungen für die politische Ausrichtung der Europäischen Union in den kommenden fünf Jahren und damit auch für die deutsche Wirtschaft einher. BDA und BDI bekennen sich in ihrer gemeinsamen Broschüre ausdrücklich zu Europa und zur weiteren europäischen Integration in Schlüsselbereichen. Gleichzeitig wird jedoch aufgezeigt, dass eine politische Neuausrichtung der europäischen Institutionen auf globale Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Arbeitsplätze notwendig ist.

Weitere Themen des Euro-Info sind:

  • Gemeinsame BDA/BDI-Wahlbroschüre
  • Corporate Social Responsibility (CSR)
  • Europäisches Parlament verabschiedet Durchsetzungsrichtlinie
  • Europäisches Parlament stimmt Trilog-Einigung zur ICT-Richtlinie zu
  • Erste Lesung zur Datenschutzgrundverordnung abgeschlossen
  • Bankenunion vervollständigt
  • Überarbeitungsentwurf zur Pensionsfondsrichtlinie
  • Europäische Plattform gegen Schwarzarbeit
  • Revision von ISO 26000 abgelehnt
  • EU-Gipfel vom 20./21. März 2014
  • Deutsch-französische Beziehungen
  • Qualitätsrahmen für Praktika
  • Veranstaltungshinweis: European Business Summit

Stadtgrün aktiv fördern: Oberbürgermeister stellt Stadtgrünfonds vor

Nordhausen (psv) "Wer einen Baum pflanzt, wird den Himmel gewinnen, wusste Konfuzius schon vor über 2500 Jahren“, sagte heute  Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh mit Blick auf den sogenannten „StadtgrünFonds“, den er gemeinsam mit der Dezernentin für Kultur, Soziales und Bau, Hannelore Haase vorstellte.

„Durch die Stadt Nordhausen werden rund 165 Hektar Grünflächen und Parkanlagen unterhalten und gepflegt. Dazu kommen Spielplätze, Brunnen und, Sitzbänke und Tiergehege, die der Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung stehen und zu einer wesentlichen Erhöhung der Lebensqualität in unserer Stadt beitragen“, sagte er. Dies alles müsse mit einem nicht unerheblichen Aufwand unterhalten und gepflegt werden.

Mit der Initiative „Stadtgrünfonds“ wolle man nun dem Anliegen vieler Bürger Rechnung tragen, die sich aktiv an der Gestaltung der Stadt, zum Beispiel mit der Spende für einen Baum, einer Sitzbank, Spielgeräten oder eines finanziellen Zuschusses für Tierpatenschaften im Tiergehege des Stadtparks beteiligen möchten.

Seit vielen Jahren sei das ein Wunsch, der nun mit dem „StadtgrünFonds“ einen professionellen Rahmen erhalten habe, ergänzte der Amtsleiter für Zukunftsfragen und Stadtentwicklung, Martin Juckeland.  In einem entsprechenden Flyer, der ab sofort in der Stadtinformation zu erhalten ist oder auf der Homepage der Stadt kann man nähere Informationen dazu finden. Hier gibt es neben einem entsprechenden Antragsformular auch schon Standortvorschläge für eventuelle Baumspenden.

„Am 8. Mai wird es im Nordhäuser Ortsteil Herreden eine Eröffnungsveranstaltung geben“, kündigte Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh an. Im Rahmen einer Hochwasserschutzmaßnahme des Gewässerunterhaltungsverbandes Harzvorland wird der Herreder Dorfplatz mit zwei Bänken und sechs Traubenkirschen, einer Linde und einer Trauerwinde neu gestaltet.  „Diese öffentliche Maßnahme wurde nun erstmals mit der Privatinitiative Einzelner zur Gestaltung eines öffentlichen Platzes verknüpft, und ich finde es besonders bewundernswert, dass sich unter den Spendern nicht nur Herreder befinden, sondern dass sich auch spontan Nordhäuser für eine Spende gemeldet haben“, sagte der Oberbürgermeister.

(Kontakt auch unter: Stadtverwaltung Nordhausen, Amt für Zukunftsfragen und Stadtentwicklung, SG Umwelt und Grünordnung, Markt 1, Tel. 03631 / 696 486, oder www.nordhausen.de)



Foto: V.l.n.r: Dr. Klaus Zeh, Hannelore Haase, Kerstin Windisch vom Bereich Umwelt und Grünordnung und Martin Juckeland präsentieren den Flyer „StadtgrünFonds“ sowie ein mögliches Widmungsschild an dem gespendeten Baum oder Objekt. (Foto: Ilona Bergmann, Pressestelle)

Donnerstag, 24. April 2014

Neue Kompositionsstipendiaten der Landesmusikakademie kommen aus Südkorea und Deutschland

Zwei junge Komponisten aus Südkorea und Deutschland sind die diesjährigen Stipendiaten der Landesmusikakademie Sondershausen. Der 19-jährige Eunsung Kim und der 22-jährige Torsten Herrmann setzten sich gegen sechs weitere Bewerber aus dem In- und Ausland durch, teilte Akademiedirektor Professor Eckart Lange am Dienstag in Sondershausen mit. Die Entscheidung hatte eine Jury von Musikprofessoren aus Weimar und Dresden sowie der Generalmusikdirektor des Lohorchesters Sondershausen, Markus L. Frank, gefällt.
Das Stipendium in Höhe von jeweils 5000 Euro ermöglicht es den beiden Musikern, jeweils drei Monate an der Landesmusikakademie intensiv künstlerisch zu arbeiten. Die in dieser Zeit entstandenen Kompositionsvorhaben werden im kommenden Frühjahr vom Lohorchester Sondershausen uraufgeführt. Kim wird sich von August bis Oktober 2014 in Sondershausen aufhalten, Herrmann ist von Oktober bis Dezember Gast der Akademie.
Der Südkoreaner Eunsung Kim absolviert seit 2012 an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar ein Masterstudium Komposition. Mit seinen Kompositionen hat er bereits mehrere Preise in Seoul, Bayreuth und Weimar gewonnen. Der Berliner Torsten Herrmann studierte Komposition in Köln, Paris und Berlin. Bei Wettbewerben in London und Berlin hat er für seine Werke erste Preise gewonnen.
Das Stipendium wurde in diesem Jahr von der Thüringer Landesmusikakademie Sondershausen in Kooperation mit der Theater Nordhausen / Loh-Orchester Sondershausen GmbH und der Glückauf Sondershausen Entwicklungs- und Sicherungsgesellschaft mbH zum dritten Mal vergeben. 2012 weilten zwei junge deutsche Komponisten an der Akademie. Im Vorjahr kamen eine Spanierin und ein Schwede. Ihre Werke wurden im März 2014 vom Lohorchester Sondershausen uraufgeführt.

Bewerbungen für das Kompositionsstipendium 2015 sind bis Ende Oktober möglich. Die Ausschreibung wendet sich an begabte und interessierte vorwiegend jüngere, noch nicht etablierte Komponistinnen und Komponisten, denen ein intensiver künstlerischer Arbeitsprozess ermöglicht werden soll. Von den 5000 Euro Stipendium werden 3500 Euro für den Aufenthalt an der Akademie verwendet. Die restlichen 1500 Euro werden ausgezahlt, wenn die in Sondershausen entstandene Komposition vom Loh-Orchester aufgeführt wird.  

Eine Verlautbarung, die mich mobilisierte

Gemeint ist die gerade zuvor eingestellte Mitteilung aus dem Nordhäuser Rathaus, nach der sich in der vergangenen Woche Hannelore Haase, Kulturdezernentin der Stadt Nordhausen, René Kübler, Geschäftsführer des Horizont e.V. und Heinz Bornemann, Leiter des Schullandheims Harzrigi, zu einem Informationsaustausch trafen (siehe entsprechenden Eintrag).

Ich kenne dieses Schullandheim seit Jahren aus Besuchen zu verschiedenen Anlässen und bei Wanderungen und Begegnungen mit Schülergruppen innerhalb des Waldgebietes ringsum. Und finde es gut, dass sich die Kulturdezernentin nun auch über die Situation des Schullandheims informieren ließ.

Was mich allerdings mobilisierte, war die Erörterung der Wege in diesem Gebiet. Ich kenne nicht so sehr die Beschaffenheit des Fahrweges, der von der Straße (Nordhausen - Petersdorf) zum Schullandheim führt, umso mehr aber den Wanderweg von der Gumpe am Schullandheim vorbei nach Harzrigi. Von dem Hannelore Haase wußte, dass er bei den Nordhäusern auch als beliebte Wanderstrecke gilt. Und der sogar für Nachtwanderungen der Kinder des Schullandheimes genutzt wird, wie Bornemann bemerkte.

Ich machte mich also spontan auf den Weg, um mir ein aktuelles Bild vom Zustand dieses Wanderweges am Schullandheim vorbei zu machen. Der durch die Waldarbeiter im vergangenen Jahr in einem katastrophalen Zustand verlassen worden war. (Noch im März befand sich der Weg in einem schlimmen Zustand, wie zwei der Bilder in der Gegenüberstellung
zeigen). Und um mich mit dem Schulleiter über die gegenwärtige Situation zu unterhalten. Auf dem Weg nach dort hatte ich übrigens eine bemerkenswerte Begegnung. Auf den Zweck meines Weges hingewiesen, zeigte man sich recht aufgeschlossen und interessiert

Und ich tat gut daran, den derzeitigen Wegzustand in Augenschein zu nehmen, denn offensichtlich hatte man ihn vor Ostern wenigstens noch in einen begehbaren Zustand gebracht. Und das freut mich natürlich als eifriger Nutzer bei meinen Wanderungen.

Im Schullandheim traf ich dessen Leiter Heinz Bornemann nicht etwa am Schreibtisch oder bei Verwaltungsarbeiten, sondern mit der Harke in der Hand bei Pflegearbeiten im Gelände des Heimes. Auch Bornemann freute sich im folgendem Gespräch über die jüngsten Verbesserungen im Zustand des Wanderweges. Er räumte aber auch ein, dass der Gesamtzustand von Wald und Wegen im Umkreis des Schullandheims keine Empfehlung darstellt. Kinder und Schüler mögen das zwar lockerer sehen als Erwachsene und Wanderer, aber den Eindruck, den sie aus ihrem Aufenthalt vom Umfeld mitnehmen, könnte doch nachwirken. Und
wenn eine Lehrerin während einer Nachtwanderung stürzte, kann das nicht weiter verwundern. Die Beschaffenheit der Wanderwege sollten aber Exkursionen dieser Art ermöglichen, die nun mal ins Programm einer solchen Einrichtung gehören. Sie sollten aber zu Erlebniseindrücken führen, die Schüler und Lehrkräfte gern mit nach Hause nehmen können.

Meine in diesem Zusammenhang gestellte Frage nach dem Lehrpfad, auf den unterhalb des Schullandheims hingewiesen wird, ergab ein weiteres Problemfeld: es bezieht sich nach Auskunft
Bornemanns auf die zahlreichen überdachten Informationstafeln im Waldgebiet rings um das Schullandheim, die sich – wohl noch zu DDR-Zeiten eingerichtet – inzwischen in einem teilweise beklagenswerten Zustand befinden. Bornemann meint zwar, dass bei Zurverfügungstellung geeigneter Hölzer, Nägel und Farben eine Wiederherstellung in Eigeninitiative möglich wäre, die folgende Augenscheinnahme aber lässt vermuten, dass da mehr der Wunsch der Vater des Gedankens ist.


Ich verließ Bornemann und das Landschulheim einmal mehr in der Überzeugung, dass diese Einrichtung des Horizont e.V. alle Merkmale einer ausgezeichneten Bildungs- und Erlebnisstätte besitzt. Mit einer Umgebung allerdings, die dieser Qualität angepasst werden müsste, um sich ohne Einschränkung als vorbildliche Einrichtung dieser Art zu empfehlen. Dass
für die Zukunft weitere solcher Treffen zwischen der Kulturdezernentin und den Verantwortlichen des Schullandheimes stattfinden sollen lässt immerhin hoffen, dass dann auch die derzeit im Umfeld bestehenden Defizite behoben werden. Und dann der Wanderweg nach Harzrigi selbst wieder so beliebt wird, wie das früher der Fall war. 

Mittwoch, 23. April 2014

Schullandheim Harzrigi und Stadt Nordhausen im Gespräch: Ein neuer Weg ist das Ziel

Nordhausen (psv) In der vergangenen Woche trafen sich Hannelore Haase, Kulturdezernentin der Stadt Nordhausen, René Kübler, Geschäftsführer des Horizont e.V. und Heinz Bornemann, Leiter des Schullandheims Harzrigi zu einem Informationsaustausch.

Zunächst verwiesen Kübler und Bornemann auf die gute Resonanz der Bildungsangebote für Schulklassen. Die Angebote reichen von Naturerlebnisprojekten über Holzwerkstätten bis hin zu Musikprojekten. Mehr als 6.300 Übernachtungen konnte das 13-köpfige, meist ehrenamtlich arbeitende Team um Heinz Bornemann im vergangenen Jahr generieren. „Trotz finanzieller Engpässe können wir den hohen Standard unserer Angebote aufrecht erhalten. Die Mitarbeiter hier sind ausgesprochen engagiert und das merken auch unsere Gäste, die überwiegend aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu uns kommen“, erklärt René Kübler.

Was derzeit noch im Argen liege sei der Weg, der das Schullandheim mit der Straße verbindet: Der Waldweg sei für Reisebusse schlecht befahrbar, einige Busfahrer hätten sich sogar schon geweigert, die Kindergruppen bis zum Haus zu bringen, sagte Heinz Bornemann.

Für die Forstarbeiten im Stadtwald ist die Stadt Nordhausen zuständig. Nach umfangreichen Waldarbeiten wurde der Weg zum Schullandheim bereits begradigt und an einigen Stellen ausgebessert. Allerdings reichen diese Maßnahmen nicht, um einen Standard herzustellen, welcher allen Bedürfnissen gerecht wird.  Außerdem hätten
die Forstarbeiten die Wanderwege in Mitleidenschaft gezogen. „Bei einer Nachtwanderung, die wir kürzlich für eine Schulklasse angeboten hatten, ist sogar eine Lehrerin gestürzt“, berichtete Heinz Bornemann.

Hannelore Haase versprach, prüfen zu lassen, ob mit der städtischen Technik die Wanderwege wieder begradigt werden könnten. Der Weg durch den Wald nach Harzrigi gilt bei den Nordhäusern auch als beliebte Wanderstrecke, sodass eine Wegeausbesserung vielen Menschen zugute kommt.


Neben den zahlreichen Schulkindern aus Mitteldeutschland besuchen auch viele Gruppen und Vereine das Haus als Ausflugs- und Veranstaltungsort. Auch zukünftig sollen solche Treffen zwischen der Kulturdezernentin und den Verantwortlichen des Schullandheimes stattfinden. 

Girls on tour

Nordhausen (FHPN) Die CampusThüringenTour für Schülerinnen ging in die nächste Runde. An fünf Tagen können die Teilnehmerinnen die Thüringer Hochschulen auf einen Streich kennen lernen. Am 23. April waren sie zu Gast an der FH Nordhausen, um Hochschulluft zu schnuppern.

Organisiert von der Thüringer Koordinierungsstelle für Naturwissenschaft und Technik (Thüko) und gefördert durch das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur richtet sich
das Angebot speziell an Schülerinnen der Klassen 10 bis 13. Bei Mitmach-Experimenten, Vorlesungen, Seminaren, Workshops, Führungen und Besuchen in hochmodernen Forschungslaboren lernen die Teilnehmerinnen die Hochschulen und deren zukunftsorientierte Studienangebote aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) kennen.
An der FH Nordhausen erwartete die zehn angereisten Schülerinnen ein spannender Einblick in den Fachbereich Ingenieurwissenschaften. Neben Führungen durch die Labore des Instituts für Regenerative Energietechnik (in.RET) und des AUGUST-KRAMER-INSTITUTS (AKI) standen auch Versuche zum Ausprobieren und Verstehen sowie die Erläuterung der Biogasanlage und des Windkanals auf dem Programm. Bevor es zum Abschluss in die Mensa ging, hatten die Mädchen die Gelegenheit, sich einen Überblick über das ingenieurwissenschaftliche Studienangebot der FHN zu verschaffen. Der Dekan des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften Prof. Dr. rer. nat. habil. Frank-Michael Dittes stellte ihnen die sechs Bachelor- und drei Masterstudiengänge vor.
Die Mehrzahl der Teilnehmerinnen an der diesjährigen CampusThüringenTour stammt aus Thüringen. Eine der Schülerinnen berichtete jedoch, sie sei aus Bremen nach Thüringen gekommen, da sie nach ihrem Abitur an einer Thüringer Hochschule einen MINT-Studiengang studieren möchte. Vielleicht sieht man die junge Bremerin in den nächsten ein bis zwei Jahren ja auf dem Campus der FH Nordhausen wieder.

Bilder: CampusThüringenTour 2014 - Zwischenstopp an der FH Nordhausen

(Foto: Tina Schneppe)

Spuren von Ulrike Heise im Internet

Eine Nachbemerkung des KUNSTHAUS MEYENBURG Fördervereins
Schön, dass es das Internet gibt. Und oft sehr hilfreich, wenn man etwas mehr über Diesen und Jenen oder manches Ereignis erfahren möchte. Aber auch trügerisch, wenn man nur oberflächlich sucht und schaut, denn dann führen diese Recherchen ab und an in die Irre. So geschehen bei der Vorbereitung auf die am Donnerstag beginnende Schau von Ulrike Heise im Kunsthaus-Keller, dem oft genutzten Domizil des KUNSTHAUS MEYENBURG Fördervereins.
Wer weiß denn schon, dass Ulrike Heise in der derzeitigen deutschen Kunstszene gleich zweifach vertreten ist. Ein „doppeltes Lottchen“? Nein, denn während die eine Ulrike Heise, in Berlin ansässig, sich vorwiegend filmisch präsentiert und beispielsweise den Todeskampf von Insekten darstellt, ist ihr Namensdoppel Kunstliebhabern in Nordhausen und in unserer Region seit Jahren bekannt.
Ich halte es daher an dieser Stelle für erwähnenswert, dass die am Donnerstag beginnende Schau „Werkspuren“ nicht die erste Einzelausstellung ist, die in Nordhausen bzw. in Nordthüringen gezeigt wird. Kunstinteressierte werden sich an die Ausstellungen "Einblicke" im Tresor der Stadtinformation im Jahr 2007 erinnern oder an die im vergangenen Jahr mit "Tiefdruckgebiete" betitelte Schau in der Dichterstätte Limlingerode mit der bemerkenswerten Darstellung der Kirche von Limlingerode.

Schön, dass das Wirken von Ulrike Heise also nicht nur mit einem Werk in der derzeitigen Ausstellung "Die Kunst ist weiblich" gewürdigt wird, sondern die Einzelausstellung in den Räumen des Kunsthaus-Kellers eine Vertiefung mit den Arbeiten gestattet und einen vertieften Blick auf das Schaffen dieses bekannten Gesichts der Nordhäuser Kunstszene ermöglicht.

Und ein zweites Mal schön, dass die nächsten Veranstaltungen und Treffen des KUNSTHAUS MEYENBURG Fördervereins in wahrsten Sinn des Wortes umrahmt werden mit Werken dieser Künstlerin, deren Gesicht vielen Besuchern dieses Kunsthauses seit Jahren bekannt ist.

Dr. Wolfgang R. Pientka

KUNSTHAUS MEYENBURG Förderverein