Freitag, 31. März 2023

 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Landtagsfraktion Thüringen

Erfurt, 31. Mai 2023

 


Einigung beim Kindergartengesetz erzielt

Astrid Rothe-Beinlich: Kindertagespflege und Praxisintegrierte Ausbildung werden gestärkt

 

Nach langen und intensiven Verhandlungen konnte im Ausschuss für Bildung, Jugend und Sport eine Einigung beim Kindergartengesetz erzielt werden. Astrid Rothe-Beinlich, bildungspolitische Sprecherin und Fraktionsvorsitzende der Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, erklärt zum erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen:

„Das sind erfreuliche Nachrichten für die Kinder und Eltern in Thüringen. Es war und ist uns Bündnisgrünen ein wichtiges Anliegen, finanzielle Verbesserungen im Bereich der Kindertagespflege sowie der Verstetigung der praxisintegrierten Ausbildung von Erzieher*innen zu erreichen. Umso besser, dass wir gemeinsam als Rot-Rot-Grün mit CDU und FDP Lösungen gefunden haben, die den Bedürfnissen von Kindern, Eltern und denjenigen, die täglich die wichtige Arbeit in der Bildung, Erziehung und Betreuung unserer Kleinsten in Thüringen leisten, gerecht wird.“

„Es war und ist unser Ziel, dem Fachkräftemangel auch bei Erzieher*innen etwas entgegenzusetzen. Deshalb bin ich froh, dass wir mit der zielgerichteten Unterstützung der Kindergartenträger, die die praxisintegrierte Ausbildung von Erzieher*innen anbieten, eine zukunftsorientierte Lösung gefunden haben. Besonders wichtig war es uns zudem, dass wir endlich auch in Thüringen wieder die Möglichkeit schaffen, dass sich zwei selbständige Kindertagespflegepersonen zusammenschließen und bspw. Räumlichkeiten teilen können. Das spart Energiekosten und schafft mehr Flexibilität, Zeit für altersgerechte Bedürfnisse und Sicherheit bei der Betreuung. Konkret sieht die geplante Gesetzesänderung eine Erhöhung der finanziellen Unterstützung für Kindertagespflegepersonen sowie direkte finanzielle Unterstützung aus Landesmitteln für die praxisorientierte Erzieher*innenausbildung vor“, betont Rothe-Beinlich abschließend

 

 

TecChannel Compact 
04/2023

Digital Living

Ratgeber - Tipps - Praxis


Guten Tag,

nach Elektronik-Chips, WLAN-Verbindung und Apps zur Steuerung hält mittlerweile zunehmend auch Künstliche Intelligenz Einzug in zahlreiche Gegenstände des täglichen Gebrauchs. Die aktuelle Ausgabe des TecChannel Compact hält Sie über die aktuellen Trends im Bereich Digital Living auf dem Laufenden und gibt Ihnen nützliche Tipps für die Praxis.

Zentrales Thema in der April-Ausgabe ist wenig überraschend KI und insbesondere ChatGPT: Wir lassen dabei den KI-Chatbot nicht nur selbst erklären, was es mit ChatGPT auf sich hat, sondern geben unter anderem Tipps, wie Sie das Tool mit Hilfe von Prompts sinnvoll und effektiv privat oder beruflich nutzen können.

Auch die Klärung der Frage, ob KI unsere Jobs gefährdet, kommt natürlich nicht zu kurz.

Außerdem stellen wir unter anderem den neuen Smart-Home-Standard Matter vor, geben Tipps rund um Amazon Alexa sowie Android Auto und präsentieren die besten GPS-Tracker für Hunde und Katzen.

Künstliche Intelligenz

  • Was Chatbots wirklich leisten
  • KI: Selbst programmieren oder hinzukaufen?
  • So bauen Unternehmen ein neuronales Netzwerk auf
  • KI-gesteuerte Übersetzung und ihre Risiken
Internet of Things
  • Das müssen IoT-Plattformen können
  • Edge Computing revolutioniert das IoT
  • Sorgt der Matter-Standard für Innovationen?
  • Darum scheitern Projekte häufig in der Praxis

Smart Home

  • Amazon Echo im Langzeittest
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  • So integrieren die Hersteller Android Auto
  • Das plant Apple für Smart Home
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Eine erkenntnisreiche Lektüre wünscht Ihnen
Ihr TecChannel-Team

Eine Leseprobe finden Sie hier.

Donnerstag, 30. März 2023

 Pressestatement der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag

Erfurt, 30. März 2023

Schard: „Ramelow muss beim Treffen zur Flüchtlingspolitik liefern“

 

Der migrationspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag, Stefan Schard, hat seine Erwartungshaltung an das heutige Treffen des Ministerpräsidenten mit Vertretern der Kommunen zur Flüchtlingspolitik des Landes wie folgt formuliert:

 

„Bodo Ramelow muss endlich liefern. Die Kommunen brauchen keine weitere unverbindliche Plauderrunde, sondern konkrete Ergebnisse und Zusagen: Zur Übernahme von finanziellen Belastungen genauso wie zu Unterbringungsmöglichkeiten und Entlastungen durch konsequente Abschiebungen. Die Kommunen dürfen nicht länger auf den Kosten sitzenbleiben, noch immer sind für das laufende Jahr entscheidende Finanzierungsfragen nicht gelöst. Auch lässt die Ramelow-Regierung das Entlastungspotenzial einer konsequenten Rückführung von Ausreisepflichtigen, Straftätern und Gefährdern fast völlig brachliegen. Die jüngst veröffentlichten Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik für 2022 zeigen, dass der prozentuale Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger im Vergleich zum Vorjahr um mehr als ein Viertel von 9.721 auf 12.239 angestiegen ist. Mit Blick auf Personen ohne Bleiberecht muss die Ramelow-Regierung hier endlich konsequent handeln. Wir können nur aufnahmefähig bleiben, wenn wir willens und in der Lage sind, illegale Aufenthalte auch zu beenden.“

 

Felix Voigt

Pressesprecher

 Pressestelle                                                                                  

CDU-Fraktion im Thüringer Landtag • Jürgen-Fuchs-Str. 1 • 99096 Erfurt

 

Telefon: +49(0) 361 3772 206 • Telefax: +49(0) 361 3772 520

E-Mail: pressestelle@cdu-landtag.de  www.cdu-landtag.de


Ein Bild, das Zeichnung enthält.

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 Pressemitteilungen der Deutschen Bischofskonferenz

30.03.2023
060

 

 

Katholischer Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus

Erster Preis geht an die Katholische Erwachsenenbildung im Land Sachsen-Anhalt

 

Am 14. Juni 2023 wird zum fünften Mal der Katholische Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus verliehen. In diesem Jahr findet die Preisverleihung in Dresden statt. Erstmals zeichnen die Deutsche Bischofskonferenz und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) gemeinsam Initiativen und Projekte aus. Der mit 5.000 Euro dotierte erste Preis geht an das Projekt „Kirche für Demokratie. Verantwortung übernehmen – Teilhabe stärken“ der Katholischen Erwachsenenbildung im Land Sachsen-Anhalt.

 

Den zweiten Preis (3.000 Euro) erhält der Bund der St. Sebastianus Schützenjugend für das Projekt „Schützen gegen Rechts“. Das Erzbischöfliche St. Ursula-Gymnasium im bayerischen Lenggries wird für „Mädchen für Migranten“ mit dem dritten Preis (2.000 Euro) ausgezeichnet. Insgesamt haben sich 39 Institutionen um den Preis beworben.

 

Der Vorsitzende der Migrationskommission der Deutschen Bischofskonferenz und Co-Vorsitzende der Jury, Erzbischof Dr. Stefan Heße (Hamburg), erläutert das Votum der Jury: „Wir zeichnen Leuchtturmprojekte katholischen Engagements gegen Rassismus aus. Die zahlreichen interessanten Bewerbungen und Vorschläge zeigen die Vielfalt in der Auseinandersetzung mit Rassismus und im Einsatz für die Menschenwürde. Wir hatten die Qual der Wahl. Die Preisträger mussten unter vielen außergewöhnlichen Projekten und außergewöhnlichen Menschen ausgewählt werden.“

 

Dr. Irme Stetter-Karp, Präsidentin des ZdK und ebenfalls Co-Vorsitzende der Jury, sagt: „Ich freue mich, dass wir mit einer Schule, einem Jugendverband sowie der Erwachsenenbildung drei würdige Preisträgerinnen und Preisträger auszeichnen können, die sehr unterschiedliche Akzente setzen. Antirassismus bleibt ein kirchlicher Auftrag, der historische Aufarbeitung, tatkräftigen Einsatz und Haltung erfordert.“ Das ZdK unterstreiche damit die eigene Verantwortung: „Mit einem gemeinsamen Auftreten aller zivilgesellschaftlich organisierten Initiativen und Organisationen können wir zeigen, dass für Fremdenfeindlichkeit und Rassismus in unserem Land kein Platz ist.“

 

Erster Preis (5.000 Euro): Katholische Erwachsenenbildung im Land Sachsen-Anhalt – Projekt „Kirche für Demokratie. Verantwortung übernehmen – Teilhabe stärken“

Das Projekt entfaltet seit 2013 eine breite Wirkung in die Gesellschaft Sachsen-Anhalts hinein. Dabei wurden bisher 20 Ehrenamtliche zu Demokratieberaterinnen und -beratern ausgebildet, die sich an ihren Arbeitsplätzen und in katholischen Organisationen gegen Diskriminierung und Rassismus engagieren. Sie werden in Schulungen und Argumentationstrainings kontinuierlich weitergebildet. Gestärkt durch diese Ausbildung entstehen so im ganzen Bistum Magdeburg Beratungsangebote und lokale Initiativen gegen Rassismus und für den Frieden, die gerade auch in den ländlichen Regionen des Bistums wirken. Zielgruppe der Angebote des Projekts sind Engagierte in katholischen Organisationen der Region. Mit hohem haupt- wie ehrenamtlichem Einsatz ist es gelungen, über Jahre hinweg ein stabiles Netzwerk engagierter Demokratinnen und Demokraten aufzubauen, die mit einem vielfältigen Bildungs- und Beratungsangebot Unterstützung erfahren. Durch das Engagement in der ökumenischen „Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus“ berät das Projekt inzwischen auch bundesweit katholische Initiativen, die sich gegen Rassismus und Rechtspopulismus engagieren. Ein Lern- und Malbuch zur Vielfalt, das Projektmitarbeitende entwickelten, wurde zu einem beliebten Material für Grundschulen. Das Projekt besticht auch durch den kritischen Blick auf Rassismus in kirchlichen Strukturen.

 

Zweiter Preis (3.000 Euro): Bund der St. Sebastianus Schützenjugend – „Schützen gegen Rechts“

Der Bund der St. Sebastianus Schützenjugend grenzt sich klar gegen Versuche rechtspopulistischer und -extremistischer Vereinnahmung des Schützenwesens ab. Über Jahre wurden die Aktivitäten der Schützenjugend in einem bundesweiten Arbeitskreis gebündelt und das Thema wurde auf allen Ebenen eingebracht. Das alte Leitmotiv der St. Sebastianus-Schützen „Glaube – Sitte – Heimat“ wird inklusiv verstanden und nicht einem rechten Diskurs überlassen. Besonders hervorzuheben ist eine ausführliche, kreative Arbeitshilfe, die politikwissenschaftlich fundierte Informationen, praktische Tipps für Aktionen oder Gruppenstunden und ein Gottesdienst-Konzept enthält. Originalität beweist die Schützenjugend auch mit der „Erste-Hilfe-Dose“ gegen Rechts.

 

Dritter Preis (2.000 Euro): „Mädchen für Migranten“ – Erzbischöfliches St. Ursula-Gymnasium Lenggries

Seit etwa 14 Jahren gibt es am Erzbischöflichen St. Ursula-Gymnasium Lenggries das Integrationsprojekt „Mädchen für Migranten“. Schülerinnen fragten, wie sich die italienische hl. Angela Merici, Gründerin der Compagnia di Sant’Orsola, aus der sich der Orden der Ursulinen entwickelte, in Bayern und Deutschland heutzutage ohne ein Wort Deutsch zurechtfinden könnte. Sie entwickelten daraufhin zunächst eine Hausaufgabenbetreuung für Kinder mit Migrations- und Fluchterfahrungen. Dazu wurden Grundschulen der Region kontaktiert, an denen Gymnasiastinnen als Integrationshelferinnen wirkten. Im Laufe der Zeit entstand ein Netzwerk, das auch größere Projekte umsetzen und unterstützen kann. Die Zusammenarbeit umfasst mittlerweile nicht nur Schulen, sondern auch Akteurinnen und Akteure der Integrationsarbeit der Region, Helfendenkreise für Geflüchtete, Kommunen und Kirchengemeinden. Es werden Veranstaltungen und Aktionen mit gesellschaftlich-politischem Anspruch durchgeführt, um Integration zu fördern und das interkulturelle und interreligiöse Verständnis zu verbessern.

 

Hintergrund

Auf Anregung ihrer Migrationskommission hat die Deutsche Bischofskonferenz seit 2015 alle zwei Jahre den Katholischen Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus verliehen. Seit 2022 wird der Preis von der Deutschen Bischofskonferenz und dem ZdK gemeinsam getragen. Mit dem Preis werden Personen und Gruppen ausgezeichnet, die sich in Deutschland aus dem katholischen Glauben heraus im Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus bzw. für ein respektvolles Zusammenleben von Menschen engagieren. Der Preis soll dazu beitragen, das kirchliche Zeugnis gegen jede Form der Menschenverachtung zu stärken.

 

Die Mitglieder der Jury sind:

Reem Alabali-Radovan, Staatsministerin, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration

Dr. Emeka Ani, Psychotherapeut, Vertreter der katholischen Gläubigen anderer Muttersprachen und Riten im ZdK

Prof. Dr. Michelle Becka, Professorin für christliche Sozialethik an der Universität Würzburg

Erzbischof Dr. Stefan Heße, Co-Vorsitzender der Jury, Erzbischof von Hamburg, Vorsitzender der Migrationskommission der Deutschen Bischofskonferenz und deren Sonderbeauftragter für Flüchtlingsfragen

Franziska Hoppermann MdB, CDU, Mitglied des Deutschen Bundestages für Hamburg

Prof. Dr. Andreas Lob-Hüdepohl, Professor für Theologische Ethik an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin, Mitglied des Deutschen Ethikrats

Franziska Schubert MdL, Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Sächsischen Landtag

Dr. Irme Stetter-Karp, Co-Vorsitzende der Jury, Präsidentin des ZdK

Eva Maria Welskop-Deffaa, Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes

 

Hinweise:

Weitere Informationen zum Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus sind unter https://www.dbk.de/katholischer-preis-gegen-fremdenfeindlichkeit verfügbar.

 

Diese Pressemitteilung wird von den Pressestellen der Deutschen Bischofskonferenz und des ZdK gemeinsam verschickt. Mehrfachzusendungen bitten wir zu entschuldigen.

 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                        

Die Deutsche Bischofskonferenz ist ein Zusammenschluss der katholischen Bischöfe aller (Erz-)Bistümer in Deutschland. Derzeit gehören ihr 66 Mitglieder (Stand: März 2023) aus den 27 deutschen (Erz-)Bistümern an. Sie wurde eingerichtet zur Förderung gemeinsamer pastoraler Aufgaben, zur Koordinierung der kirchlichen Arbeit, zum gemeinsamen Erlass von Entscheidungen sowie zur Kontaktpflege zu anderen Bischofskonferenzen. Oberstes Gremium der Deutschen Bischofskonferenz ist die Vollversammlung aller Bischöfe, die regelmäßig im Frühjahr und Herbst für mehrere Tage zusammentrifft.

 

 

 Mehr Schoko-Hunger auf Osterhasen als auf Weihnachtsmänner

Kreis Nordhausen lässt sich pro Jahr 1.054 Tonnen Schokolade schmecken

Gewerkschaft NGG will in der Süßwarenindustrie die Löhne „nachsüßen“

 

Der Schoko-Hunger ist enorm – gerade zu Ostern: 1.054 Tonnen Schokolade haben die Menschen im Landkreis Nordhausen zuletzt im Jahr gegessen – rein statistisch. Denn der „Schoko-Hunger“ lässt sich wiegen: 12,9 Kilogramm pro Kopf pro Jahr – von jung bis alt. „Das macht für jeden rund zweieinhalb Tafeln Schokolade pro Woche. Natürlich sind da auch Pralinen, Osterhasen oder Weihnachtsmänner aus Schokolade mit dabei. Übrigens ist der Schoko-Hase beliebter: Er hat den Weihnachtsmann bei der Produktion in den Schokoladenfabriken längst überholt“, sagt Jens Löbel von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. Die NGG sorgt in der Süßwarenindustrie dafür, dass die Arbeitsbedingungen stimmen. „Dazu gehört vor allem auch der Lohn. Den müssen die Arbeitgeber jetzt allerdings deutlich nachsüßen“, so Jens Löbel von der NGG Thüringen.

Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten in der Süßwarenindustrie jetzt ein Lohn-Plus. „Denn die hohe Inflation liegt allen schwer im Magen. Die verdaut man auch nicht besser, wenn man tagsüber oder in Nachtschichten leckere Sachen produziert“, sagt NGG-Geschäftsführer Jens Löbel. Wer in der Produktion am Band steht oder im Lager arbeitet, soll 500 Euro mehr pro Monat bekommen, fordert die NGG. „Und für alle, die heute schon weiter oben auf der Lohnleiter stehen, müssen 400 Euro im Monat dazukommen. Ziel ist ein Lohn-Plus mit ‚sozialem Augenmaß‘. Deshalb ist es auch wichtig, in schmalere Lohntüten mehr reinzupacken“, so Jens Löbel. Auch Azubis in der Süßwarenindustrie sollen profitieren: Für sie fordert die NGG 200 Euro mehr Ausbildungsvergütung pro Monat und zusätzlich noch ein „Ticket-Geld“: eine Fahrtkostenpauschale von 50 Euro.

Dabei geht es längst nicht nur um die Beschäftigten in der Schokoladenherstellung. Vom Marzipan bis zum Eis, von Weingummis über Salzstangen bis zu Chips: „Zu den Produkten der Süßwarenindustrie gehören auch Kekse & Co. Dahinter steckt eine starke Branche mit gewaltigen Umsätzen und großen Namen wie Ferrero, Storck, Lindt, Haribo oder Bahlsen“, sagt Jens Löbel. Die Gewerkschaft NGG werde Mitte April zum ersten Mal seit langem wieder mit allen „Genuss-Giganten“ am Tariftisch sitzen und bundesweit über die Löhne in der Süßwarenindustrie verhandeln. Vorher räumt Löbel allerdings noch mit einem Gerücht auf: „Nein, Weihnachtsmänner, die im Regal geblieben sind, werden nicht zu Osterhasen eingeschmolzen. Das sind Saisonartikel, die immer aus frisch hergestellter Schokoladenmasse produziert werden.“

Wir danken für Ihr Interesse und stehen für Rückfragen zur Verfügung. Darüber hinaus lassen wir Ihnen im Anhang dieser Mail ein Foto zukommen, das Sie im Zusammenhang mit dem Thema dieser Pressemitteilung frei verwenden können.

Ihre

Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG)
Region Thüringen

Jens Löbel
Geschäftsführer

Schmidtstedter Ufer 26
99084 Erfurt
Tel.: 0361 / 66 64 40
Fax: 0361 / 666 44 15

region.thueringen@ngg.net
www.ngg-thueringen.de