Donnerstag, 27. August 2020

Stadtverwaltung Nordhausen:

Drei neue Auszubildende starten in das Berufsleben

 Nordhausen (psv) Oberbürgermeister Kai Buchmann begrüßte heute drei neue Auszubildende der Stadtverwaltung Nordhausen. In diesem Jahr beginnen zwei Verwaltungsfachangestellte, und eine Fachkraft für Abwassertechnik ihre Ausbildung bei der Stadt. Bevor es am 31. August richtig losgeht, absolvieren die drei Neuen einen wahren „Marathon“ an Belehrungen, Rundgängen und ersten Unterweisungen. Auch die obligatorische Brandschutzbelehrung durch die Feuerwehr der Stadt Nordhausen erfolgt genauso wie die Übung des richtigen Einsatzes von Feuerlöschern. Die beiden Einführungstage werden durch ein gemeinsames Kennenlernen mit den anderen Auszubildenden der Stadtverwaltung abgerundet.


 Insgesamt werden derzeit dreizehn Auszubildende, drei Umschüler/innen und zwei Beamtenanwärter im mittleren feuerwehrtechnischen Dienst bei der Stadtverwaltung Nordhausen ausgebildet. Für das Jahr 2021 werden durch die Stadtverwaltung Ausbildungen zur Verwaltungsfachangestellte/r sowie zur Fachkraft für Abwassertechnik im Stadtentwässerungsbetrieb Nordhausen ausgeschrieben. Bewerbungsschluss für alle Ausbildungen ist am 31. Dezember 2021.

Foto:

Michaela Babanis und Oskar Prophet als Auszubildende Verwaltungsfachangestellte/r, Julian Koch (unten rechts) Auszubildender als Fachkraft für Abwassertechnik

©Stadtverwaltung Nordhausen

 

 Pressestatement der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag


 Voigt: „Der Bund macht Thüringen vor, wie es richtig geht“

 Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag, Prof. Dr. Mario Voigt, begrüßt die Beschlüsse des Koalitionsausschusses der großen Koalition im Bund zur Sicherung von Arbeitsplätzen und kritisiert die Haushaltspolitik der Thüringer Landesregierung:

 „Der Bund macht Thüringen vor, wie es richtig geht: Die Beschlüsse der Groko zu Kurzarbeitergeld und Überbrückungshilfen stellen die Sicherung der Arbeitsplätze an die erste Stelle. Eine solche klare Schwerpunktsetzung fehlt dem Haushaltsentwurf der rot-rot-grünen Minderheitskoalition leider völlig. Dieser Haushalt enthält keine Idee, wie Thüringen durch die Corona-Krise kommen kann. Thüringen muss mehr einfallen als ein simples ‚Weiter so‘ mit Aufschlägen.“

 Felix Voigt

Pressesprecher

Erfurt, 26. August 2020

 Stadtbibliothek kehrt mit Öffnungszeiten zur alten Normalität zurück

 Nordhausen (psv) Ab September, soll es wieder einen Schritt mehr zur alten Normalität in Nordhausen geben. Die Stadtbibliothek kehrt ab kommendem Dienstag, dem 1. September 2020, zu den bewährten Öffnungszeiten aus der Vor-Corona-Zeit zurück. Über die neuen bzw. „alten“ Öffnungszeiten und die geltenden Regeln informierte jetzt die Leiterin der Stadtbibliothek, Hildegard Seidel.

 Die Bibliothek hat dann ab 1. September wieder wie folgt geöffnet: Montag: 13 bis 18 Uhr, Dienstag, Mittwoch und Freitag: 10 bis 18 Uhr, Donnerstag: 10 bis 19 Uhr und Samstag: 10 Uhr bis 13 Uhr

 


„Sehr oft standen in den vergangenen Tagen die Besucher nach 17 Uhr vor verschlossenen Türen und vor allem die Samstagöffnung wurde schmerzlich vermisst“, sagt Hildegard Seidel. Nun sei es allen im Berufsleben stehenden wieder möglich, auch nach Dienstschluss die Bibliothek zu besuchen.

 Gleichzeitig bleiben natürlich alle Hygieneregeln in Kraft. Nicht mehr als 20 Personen dürfen gleichzeitig die Bibliothek besuchen. Die getrennten Ein- und Ausgänge sind unbedingt zu beachten. Der Besuch in der Bibliothek ist so kurz wie möglich zu halten. Für den Aufenthalt im Lesesaal sind die Kontaktdaten zur Nachverfolgung zu hinterlegen. Für die Lesesaalbenutzung gilt Anmeldepflicht. Die Benutzer-PCs stehen nur eingeschränkt für einen kurzen Zeitraum zur Verfolgung. Im gesamten Bereich von Stadtbibliothek und Bürgerhaus gilt Maskenpflicht und die bekannte Abstandsregel.

Foto:

Stadtbibliothek kehrt ab September mit alten Öffnungszeiten zur Normalität zurück

©Stadtverwaltung Nordhausen

 CDU-Fraktion fordert zentrale Beschaffungsstelle für Thüringer Feuerwehren


Walk: Kleine Gemeinden bei komplexen Ausschreibungsfahren unterstützen

 Erfurt - „Wir brauchen endlich eine zentrale Beschaffungsstelle für unsere Thüringer Feuerwehren.“ Das erklärt der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Raymond Walk, nach einem Gespräch des Innenarbeitskreises mit dem Bürgermeister der Landgemeinde Nesse-Apfelstädt, Christian Jacob. Insbesondere kleine Gemeinden seien oftmals mit den europaweiten Ausschreibungen überfordert. „Durch eine landesweite Beschaffung in größeren Mengen können zudem bessere Preise erzielt werden“, erläutert Walk.

 Bei dem Vor-Ort-Termin sprachen die CDU-Abgeordneten auch mit dem Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Gotha, Klaus Steffen, und dem Amtsleiter für Brandschutz der Kreisstadt Gotha, Andreas Ritter. Die beiden Praktiker warben intensiv für eine Vereinfachung bei den Beschaffungsprozessen für die Feuerwehren. „Wir wollen diese Forderung aufgreifen und zum Thema im Landtag machen. Das Innenministerium muss prüfen, ob eine zentrale Beschaffungsstelle durch das Land, beispielsweise für bestimmte Fahrzeugtypen, in Frage kommt. Ziel muss es sein, die Kommunen von Bürokratie zu entlasten“, so Jonas Urbach, Mitglied des Innenausschusses.

 Ebenso müsse es künftig möglich sein, auch Fahrzeuge, die älter als ein Jahr sind, beim Kauf durch Landesmittel zu fördern. Bisher werden nur gebrauchte Fahrzeuge gefördert, die nicht älter als ein Jahr sind.

 Sven Keßler

Referent für Social Media und Öffentlichkeitsarbeit

Mittwoch, 26. August 2020

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Landtagsfraktion Thüringen:

Jeder Missbrauchsfall ist einer zu viel

Astrid Rothe-Beinlich und Madeleine Henfling regen Studie an

Mit der Veröffentlichung der aktuellen Zahlen zu Kindesmissbrauchsfällen durch das BKA in Deutschland wurde deutlich, dass die Fallzahlen in den östlichen Bundesländern wesentlich höher sind, als im Rest der Republik. Das gilt auch und gerade für Thüringen. Die grünen Abgeordneten Astrid Rothe-Beinlich und Madeleine Henfling stellten zu dem Gesamtkomplex über den Sommer zwei kleine Anfragen an die Landesregierung. Deutlich wurde mit der Antwort, dass viele Fragen nicht wirklich beantwortet werden konnten und es keinen landesweiten Überblick zu dieser Problematik gibt. "Schon gar nicht lassen sich damit die hohen Fallzahlen und regionale Unterschiede erklären. Deshalb regen wir dazu eine umfassende Studie an", so die Grünenpolitikerinnen.

„Die Zahlen zum Kindesmissbrauch in Thüringen sind mehr als beunruhigend. Noch beunruhigender ist, dass die Gründe für die im Vergleich hohen Fallzahlen in den zuständigen Ministerien quasi nicht bekannt sind. Es bedarf deshalb einer Studie mit einer fundierten Grundlage, um die Ursachen herauszufinden, aber auch, um die Prävention zu stärken,“ so die Fraktionsvorsitzende und Jugendpolitikerin Astrid Rothe-Beinlich.

"Uns stellen sich unterschiedliche Fragen mit Blick auf die nunmehr vorliegenden Antworten und Zahlen. Gibt es bspw. mehr Fälle, weil die Betreuungsquote in den Kindergärten bei uns höher ist und deshalb mehr Fälle aufgedeckt werden als anderswo? Haben die Jugendämter zu wenig Spielraum? Liegt es daran, das Personal, egal ob in den Jugendämtern, Schulen oder bei der Polizei nicht ausreichend geschult ist", fragt Rothe-Beinlich.

„Nur eine Studie kann diese Fragen beantworten und den Ursachen auf den Grund gehen,“ konstatiert Madeleine Henfling und betont: „Klar ist, dass es mit mehr Personal bei Jugendämtern, Justiz und Polizei nicht getan ist. Das behebt das Problem im Kern nicht. Deshalb meinen wir, dass das Land umgehend eine entsprechende Studie beauftragen sollte, die sowohl den Bereich der Jugendhilfe als auch Polizei und Justiz als Strafverfolgungsbehörden mit in den Blick nimmt.“

Erfurt, 26. August 2020

 Rot-Rot-Grün verkennt die wirklichen Probleme im Bildungsbereich


Tischner: Mehr Lehrer ausbilden und einstellen, Belastungen reduzieren

 Erfurt – „Mit ihrem Vorschlag, den Unterricht zu reduzieren, weil er offensichtlich nicht mehr abgesichert werden kann, stellt die Finanzministerin der rot-rot-grünen Minderheitsregierung ein Armutszeugnis aus.“ Mit diesen Worten hat der bildungspolitische Sprecher und stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion, Christian Tischner, entsprechende Medienberichte kommentiert. Rot-Rot-Grün versuche nun erneut, durch die Verbreitung von Fake-News von den eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken. „Fakt ist: Die CDU-Fraktion hat nie gefordert, die Pflichtstundenzahl der Lehrer zu erhöhen oder die Zahl der Wochenstunden für Schüler abzusenken. Vor dem Hintergrund der Durchsetzungsschwäche des Kultusministers im Rahmen der Haushaltsverhandlungen ist dieses Ablenkungsmanöver nur allzu durchsichtig“, so Tischner weiter. Denn in dem vom Kabinett gestern beschlossenen Entwurf finde keine einzige der vollmundigen Ankündigungen des Ministers Niederschlag: Weder die A 13 für Grundschullehrer, noch die Aufstockung der Arbeitszeit der Horterzieher auf 100 Prozent oder die Einstellung zusätzlicher Lehrer zur Absicherung des Unterrichts.

 Statt die Lehrerinnen und Lehrer in Thüringen im Schulalltag zu entlasten und die Lehrergesundheit zu fördern, bürdet das neue rot-rot-grüne Schulgesetz den Lehrern weitere Belastungen auf. Etwa mit der Forcierung der Inklusion, ohne das vor Ort die entsprechenden Ressourcen bereitgestellt werden. „Das zeigt: Rot-Rot-Grün treibt zwar bildungspolitische Ideologieprojekte voran. Doch bei dem Versuch, die tatsächlichen Probleme an den Schulen zu lösen, zerstreitet sich die Regierung. Das ist weder Politik im Sinne der Lehrerinnen und Lehrer, noch im Sinne der Kinder und Eltern“, so der CDU-Bildungspolitiker. Die CDU-Fraktion hat hingegen schon im Mai 2020 ein umfassendes Maßnahmenpaket vorgelegt, das die Attraktivität des Lehrerberufs erhöht, die Nachwuchsgewinnung unterstützt, die Eigenverantwortung der Schulen steigert, Lehrerinnen und Lehrer im Schulalltag entlastet und zusätzliches Engagement belohnt. 

Felix Voigher

Pressesprecher


Pressemitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik

Rangfolge der Thüringer Industrie im 1. Halbjahr 2020: 

Nur Landkreis Gotha mit Umsatzplus zum Vorjahreszeitraum Der Umsatz der Thüringer Industriebetriebe mit 50 und mehr Beschäftigten sank nach vorläufigen Angaben von Januar bis Juni 2020 (bei einem Arbeitstag mehr) gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 12,1 Prozent. 
Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik konnte nur der Landkreis Gotha ein Umsatzplus erwirtschaften. Alle anderen Landkreise und kreisfreien Städte erzielten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum im 1.Halbjahr 2020 einen Verlust. Umsatzspitzenreiter war im 1. Halbjahr 2020 wieder der Ilm-Kreis mit 1 507 Millionen Euro Umsatz. Auch der Landkreis Gotha konnte mit 1 460 Millionen Euro und der Wartburgkreis mit 1 103 Millionen Euro über 1 Milliarde Euro Umsatz erzielen. Der Landkreis Gotha hatte im Vergleich zum 1. Halbjahr 2019 als einzige Region einen Umsatzzuwachs von 9,3 Prozent. Die Verluste aller anderen Landkreise und kreisfreien Städte reichen von -0,7 Prozent im Saale-Holzland-Kreis bis zu -33,7 Prozent in der kreisfreien Stadt Suhl. Der Ilm-Kreis verzeichnete als Umsatzspitzenreiter zum Vorjahreszeitraum einen Umsatzrückgang von 6,6 Prozent bzw. 107 Millionen Euro. 
Die Höhe der Ausfuhren konnte nur in der kreisfreien Stadt Jena (+46 Millionen Euro bzw. +6,7 Prozent) und im Ilm-Kreis (+15 Millionen Euro bzw. +2,1 Prozent) gesteigert werden. In allen anderen Regionen ging die Exporttätigkeit zurück. 

Im Monatsdurchschnitt waren von Januar bis Juni 2020 in den Thüringer Industriebetrieben 145 Tausend Personen tätig, 4 321 Personen weniger als in den ersten 6Monaten 2019 (-2,9 Prozent). Dennoch verzeichneten auch bei den Industriebeschäftigten 3 Landkreise und 2 kreisfreie Städte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Zuwachs. Spitzenreiter war die Stadt Jena mit 4,9 Prozent (+371 Personen). Es folgten die Stadt Weimar mit 2,1 Prozent (+27 Personen) sowie die Landkreise Weimarer Land mit einem Anstieg um 0,9 Prozent (+36 Personen), der Ilm-Kreis um 0,8 Prozent (+77 Personen) und der Kreis Greiz um 0,7 Prozent (+37 Personen). Den höchsten nominalen Rückgang an Arbeitsplätzen verzeichnete der Landkreis Schmalkalden-Meiningen mit 1 034 Personen bzw. -9,8 Prozent, den höchsten relativen Beschäftigtenrückgang die Stadt Suhl mit -14,2 Prozent (-244 Personen). 

 Detaillierte Informationen zur Entwicklung der Wirtschaftszweige werden im demnächst erscheinenden Bericht “Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe in Thüringen Januar 2019 - Juni 2020 nach Kreisen“ veröffentlicht



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im Rahmen des Mikrozensus in Thüringen.
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Erfurt, 26. August 2020 - Nr. 218/2020