Freitag, 31. August 2018

100 Jahre Frauenwahlrecht: Sonderausstellung und Kampagnen Kick-Off


 
     
Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey eröffnet Ausstellung „Damenwahl“ und gibt Startschuss für Kampagne „100 Jahre Frauenwahlrecht“
Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey hat heute (Mittwoch) die bundesweit einzigartige Sonderausstellung mit dem Titel „Damenwahl“ zum Thema „100 Jahre Frauenwahlrecht“ im Historischen Museum Frankfurt eröffnet und zeitgleich den Startschuss für die Kampagne des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der EAF Berlin zu „100 Jahre Frauenwahlrecht“ gegeben.
Bundesfamilienministerin Giffey: „Seit 100 Jahren haben Frauen das Recht zu wählen und gewählt zu werden. Wenn wir in diesem Jahr das Jubiläum des Frauenwahlrechts feiern, schauen wir stolz zurück auf das, was sich Frauen seitdem erkämpft haben. Und wir schauen nach vorn. Heute streiten wir für die gleiche Teilhabe von Frauen in der Politik und Wirtschaft, um gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, um die Aufwertung der sozialen Berufe und um den Schutz vor Gewalt.“
In der Ausstellung sollen jene mutigen Frauen gewürdigt werden, die Anfang des vergangenen Jahrhunderts zur Entstehung der Weimarer Republik, zur Novemberrevolution und zur Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland beigetragen hatten.
Dr. Franziska Giffey: „Es ist wichtig, dass Frauen wählen gehen. Aber vor allem auch, dass sie für politische Ämter kandidieren und gewählt werden. Dann bewegt sich nämlich mehr für Frauen. Gleiche Teilhabe von Frauen und Männern ist noch immer keine Selbstverständlichkeit, sondern muss immer wieder neu erkämpft werden.“
Anlässlich des hundertjährigen Jubiläums zum Frauenwahlrecht zeigt das Museum bis zum 20. Januar 2019 auf einer Fläche von ca. 900 Quadratmetern rund 450 Exponate aus dem Institute on Gender Equality and Women‘s History in Amsterdam (Atria), aus dem Museum of London und einer Vielzahl deutscher Museen, Archiven und Bibliotheken.
Die Sonderausstellung ist Teil der Jubiläumskampagne „100 Jahre Frauenwahlrecht“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren Frauen und Jugend und der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin e.V. (EAF Berlin).
Die Jubiläumskampagne „100 Jahre Frauenwahlrecht“ wird von 100 Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft unter anderem mit einem Statement auf der Kampagnenwebseite unterstützt. Neben umfassenden Hintergrundinformationen gibt es dort regelmäßige Themendossiers sowie eine Aktionslandkarte für einen Überblick über zahlreiche Veranstaltungen im Bundesgebiet. Die Materialien zur Kampagne können kostenfrei genutzt werden.
www.100-jahre-frauenwahlrecht.de
 
   

Weltfriedenstag am 1. September vor der Stele am Rathaus

Nordhausen (psv) In Erinnerung an den Beginn des 2. Weltkrieges mit dem Überfall der Deutschen Wehrmacht 1939 auf Polen wird am Weltfriedenstag am Samstag, dem 1. September, Oberbürgermeister Kai Buchmann, um 10:30 Uhr an der Stele vor dem Rathaus Blumen niederlegen.


Bürgerinnen und Bürger Nordhausens sind herzlich eingeladen.

Nordhäuser Wasserverband baut neue Trinkwasserleitung für Harzungen

Mit Inbetriebnahme der neuen Trasse am 12. September erhalten die Harzunger deutlich weicheres Wasser

Im Zuge des Radwegebaus zwischen Neustadt und Niedersachswerfen hat der Nordhäuser Wasserverband (WVN) eine neue Trinkwasserleitung für Harzungen gebaut. Die rund 1100 Meter lange neue Leitung verläuft im Baugrund der Radtrasse ab Ortsausgang Neustadt bis etwa Ortseingang Harzungen und wird am 12. September in Betrieb gehen. „Mit der neuen Leitung können wir die Versorgungssicherheit und Versorgungsqualität für die 200 Menschen in Harzungen verbessern“, sagt Geschäftsführerin Carmen Lis in einer Presseinformation des Unternehmens. Die Baukosten für die Leitung belaufen sich auf rund 292 000 Euro.
Die Menschen in Harzungen werden dann über den Hochbehälter in Buchholz mit Trinkwasser versorgt und nicht mehr wie bisher über den Brunnen Niedersachswerfen. „Wir setzen damit eine Investition aus unserem ‚Generalplan Wasser‘ um“, berichtet Frau Lis. Dieses Strategiepapier sieht den Anschluss der Harzunger Trinkwasserversorgung an den erst vor vier Jahren neu errichteten größeren Trinkwasserspeicher in Buchholz vor.
In einem letzten Schritt wurde Ende August am Ortsrand von Harzungen eine Niederdruckanlage errichtet und an die neue Leitung angeschlossen, damit der Versorgungsdruck beibehalten und nicht zu hoch wird.
Am 12. September wird die neue Leitung für das Harzunger Ortsnetz in Betrieb genommen. Die Ortslage wird mit dem Wasser von Neustadt her gespült und die Versorgung erfolgt dann nur noch von dort aus. Am Tag der Umstellung müssen die Menschen in Harzungen mit Druckschwankungen rechnen. Alle Anwohner werden vom Wasserverband rechtzeitig per Wurfzettel informiert. Vereinzelt kann es während der Spülung zu Wassertrübungen kommen.
Die Harzunger erhalten ihr Trinkwasser dann aus dem Wasserwerk in der Nordhäuser Puschkinstraße. Dieses Wasser ist aufbereitetes Mischwasser, bestehend aus Talsperrenwasser (etwa 50 Prozent) sowie Grundwasser aus den Brunnen Bielen und Kurhaus. Dieses Mischwasser hat einen deutlich geringeren Härtegrad (Härtebereich 2) als das Wasser aus dem Brunnen Niedersachswerfen (Härtebereich 3) und führt zu weniger Kalkablagerungen. Weitere Informationen zu den Inhaltsstoffen des Trinkwassers können den Internetseiten des Wasserverbandes entnommen werden (www.wvn-online.de).
Bild: Einbau Niederdruckanlage/

Foto WVN

Stadt Nordhausen testet E-Auto

Nordhausen (psv) Die Stadtverwaltung testet gemeinsam mit dem Partner InTraSol GmbH für sechs Wochen ein Elektrofahrzeug. Das Fahrzeug steht den Mitarbeitern aller Ämter im kommunalen Fuhrpark zur Verfügung. Elektrofahrzeuge sind durch hohe Energieeffizienz und einen niedrigen Energieverbrauch im Stadtverkehr, neben dem öffentlichen Personennahverkehr und dem Fahrrad, sehr gut geeignet für kurze Dienstwege in der Stadt bzw. den Ortsteilen.

Der Klimaschutzmanager der Stadt Nordhausen, Johannes Götting, freut sich über den aktiven Einstieg der Stadtverwaltung in die E-Mobilität. Ziel ist es, durch nachhaltige
Entscheidungen eine Vermeidung beziehungsweise Verminderung von CO2-Emissionen zu erreichen. „Der Testbetrieb ist ein erster Schritt um umweltfreundliche Mobilität in der Stadtverwaltung zu fördern,“ so Götting. Elektrofahrzeuge soll helfen Lärm im Stadtverkehr zu reduzieren und Treibhausgase einzusparen. Bei der Eignung der E-Fahrzeuge für den Fuhrpark der Stadt sollen ab 2019 Elektrofahrzeuge schrittweise in den Fahrzeugpool integriert werden. Des Weiteren sollen den Beschäftigten der Stadtverwaltung zukünftig Elektrofahrräder für Dienstwege zur Verfügung stehen.

Insgesamt gibt es in Nordhausen eine gut ausgebaute Infrastruktur für E-Autos. Die Energieversorgung Nordhausen betreibt bereits fünf Elektroladesäulen im öffentlichen Straßenraum, u.a. in der Engelsburg sowie in der Rautenstraße und weitere sind in Planung.
Im Rahmen des 2. Runden Tischs zur Elektromobilität am 28.08.2018 wurden u.a. das Projekt vorgestellt. Über die weitere Entwicklung der Elektromobilität in Nordhausen wird zukünftig der Ausschuss für Stadtentwicklung regelmäßig informiert.


[Foto: Johannes Götting (links), Klimamanager Stadt Nordhausen, Sebastian Kupfer (rechts), InTraSol Gmbh; Foto der Stadtverwaltung Nordhausen]

Zahl der Empfänger von Hilfe zum Lebensunterhalt zum Jahresende 2017 auf 8 300 Personen gesunken

Am 31.12.2017 erhielten in Thüringen 8 331 Personen Hilfe zum Lebensunterhalt gemäß Kapitel 3 des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XII), davon 3 321 außerhalb von und 5 010 Personen in Einrichtungen. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik war das gegenüber dem Vorjahresstichtag ein Rückgang um 313 Leistungsempfänger zw. 3,6 Prozent.
Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik am 31. August 2018

Veranstaltung Landsmannschaft der Schlesier

Die Landsmannschaft der Schlesier informiert:

Das für diesen Herbst geplante Weinfest findet am Donnerstag, den
18. Oktober 2018 im „Nordhaus“ in Nordhausen, Stolberger Straße 131 statt.

Beginn der Veranstaltung ist um 14.00 Uhr.

Robert Wolff
Vorsitzender der Landsmannschaft der Schlesier

im BdV -Kreisverband Nordhausen e. V.

Donnerstag, 30. August 2018

Thüringer Tourismus im 1. Halbjahr 2018


Mehr Gästeankünfte und gestiegene Übernachtungszahlen

Im 1. Halbjahr 2018 empfingen die Thüringer Beherbergungsstätten mit zehn und mehr Gästebetten (einschließlich der Campingplätze) fast 1,8 Millionen Gäste, die 4,5 Millionen Übernachtungen buchten. Nach vorläufigen Angaben des Thüringer Landesamtes für Statistik stiegen die Gästezahlen im 1. Halbjahr 2018 um 0,5 Prozent an und die Anzahl der Übernachtungen erhöhte sich gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 0,4 Prozent. Die durchschnittliche Verweildauer der Gäste blieb mit 2,5 Tagen gegenüber dem Vorjahr konstant.

Mitgeteilt vom Thüringer Landesamt für Statistik am 30.08.2018