Dienstag, 27. Dezember 2016

Die Agentur für Arbeit teilt heute mit:

Mehr Geld für Kinder in 2017
 
Ab Januar 2017 werden Kindergeld und Kinderzuschlag erhöht
 
 
Das Kindergeld wird mit dem Jahreswechsel um monatlich 2 Euro angehoben. Damit werden für das 1. und 2. Kind jeweils 192 Euro pro Monat Kindergeld gezahlt, für das 3. Kind 198 Euro pro Monat. Ab dem 4. Kind steigt das Kindergeld auf 223 Euro pro Monat. Die Auszahlungsbeträge werden für das Kindergeld automatisch angepasst und ab Januar 2017 ausgezahlt. Die Kindergeldberechtigten selbst müssen dazu nichts mehr veranlassen.
 
Auch der Kinderzuschlag steigt um bis zu 10 Euro auf dann maximal 170 Euro monatlich je Kind. 
 
Kinderzuschlag können  Elternpaare und Alleinerziehende unter gewissen Voraussetzungen für ihr unter 25 Jahre altes Kind erhalten. Dazu gehört  z. B., dass dieses unverheiratet ist, in ihrem Haushalt lebt, sie für dieses Kind Kindergeld erhalten und weitere Anspruchsvoraussetzungen (wie z. B. Mindesteinkommensgrenze, Höchsteinkommensgrenze) erfüllt sind. Ein gesonderter Antrag ist nötig.
 
Zusammen mit der bereits durchgeführten Erhöhung des Wohngeldes und der ab Januar beschlossenen Erhöhung des Kinderzuschlages besteht für Familien mit geringem Einkommen damit eine größere Chance, künftig nicht mehr auf Leistungen vom Jobcenter angewiesen zu sein.
 
Ein ausführliches Beratungsgespräch zum Thema Kinderzuschlag bieten die Familienkassen der Bundesagentur für Arbeit vor Ort an. Termine können unter der kostenlosen Servicenummer 0800 4 5555 30 vereinbart werden. Weitere Informationen, Merkblätter und Vordrucke stehen im Internet unter www.familienkasse.de zur Verfügung.
 
 

Informationen zum Hörfunkservice der Bundesagentur für Arbeit finden Sie im Internet unter www.ba-audio.de.

Im Jahr 2015 gab es in Thüringen mehr als 8 000 Angebote der Jugendarbeit

Im Jahr 2015 wurden in Thüringen 8 061 öffentlich geförderte Angebote der offenen und gruppenbezogenen Jugendarbeit sowie Veranstaltungen und Projekte und Fortbildungsmaßnahmen für ehrenamtliche Mitarbeiter anerkannter Träger der Jugendhilfe von in Thüringen ansässigen Trägern der Jugendhilfe durchgeführt. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, wurden davon 1 009 von öffentlichen (12,5 Prozent) und 7 052 von anerkannten Trägern der freien Jugendhilfe (87,5 Prozent) ausgerichtet.

Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik am 27. Dezember 2016

Sonntag, 25. Dezember 2016

Wünsche für's Weihnachtsfest und das kommende Jahr 2017

Wir haben ja doch schon Weihnachten, was mich diesmal allerdings nicht zu der Einsicht nötigt, dass mir Zeit und Ereignisse „davonlaufen“, bevor ich sie erfassen und gedanklich verarbeiten konnte. Einfach deshalb, weil mein Weihnachten in diesem Jahr bewusst darin besteht, an jene Menschen zu denken, die ich schätze und denen ich mich verbunden fühle. Dabei danke ich all denen, die mich durch ihre Weihnachts- und Neujahrswünsche wissen ließen, dass ich bei ihnen noch nicht abgeschrieben bin, nachdem ich mich nach meiner jüngsten Auszeit im Klinikum doch weitgehend zurückgezogen habe. Ich denke dabei an jene des RSC der IHK Erfurt, in denen es heißt:
                                  Wenn's alte Jahr erfolgreich war, dann freue Dich auf's Neue,
                                              Und war es schlecht – ja, dann erst recht“
                                                                                            (Karl-Heinz Söhler)

Ich danke aber auch denen, deren Wünsche mehr an die Allgemeinheit gerichtet sind, mich aber zum tieferen Nachdenken anregten. Dazu gehört auch jene der Landespolizeiinspektion Nordhausen mit dem auf Peter Rosegger basierenden Gedicht für Weihnachten (siehe meinen Eintrag vom 23.12.). Sie alle wirken mit ihren tieferen Sinn auch motivierend. Ist es aber nicht auch so, wie mir ein Bekannter schrieb: „Ich denke manchmal, wir erwarten zuviel von Weihnachten. Wir versuchen da alles hineinzustopfen, was wir an Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Menschlichkeit während eines ganzen Jahres schuldig geblieben sind“?

Wie dem auch sei, macht mich auch nachdenklich ein Gedicht, das ich im Brief eines Politikers zum Jahreswechsel fand:
Wie geht es uns? Sind wir gesund?
Gibt’s zur Verzweiflung einen Grund?
Besitzen wir was uns gehört?
Hat nichts und niemand das zerstört,
was wir uns selber aufgebaut?

Ist unser Tisch noch reich gedeckt?
Hat keine Bombe uns erschreckt?
Sind Durst und Hunger unbekannt?
Leben wir im freien Land
und sind behütet durch den Frieden?

Gibt’s Tage, da man richtig lacht?
Schlafen wir ruhig in der Nacht?
Sind Tränen eine Seltenheit?
Ist nichts geschehn in letzter Zeit,
was unser Leben ruiniert?

Wenn es dem nächsten Jahr gelingt,
dass es uns diesen Wohlstand bringt,
dann hat das Jahr uns reich beschenkt.
Wer trotzdem dann ans Jammern denkt,
der hat das alles nicht verdient.
(
Ruth-Ursula Westerop)

Den so übersandten Wunsch finde ich sehr bedenkenswert und mach' ihn gern öffentlich, weil er allgemeingültig ist, wie ich meine.

Samstag, 24. Dezember 2016

Jazzclub Nordhausen wünscht frohe Feiertage

Der Jazzclub Nordhausen wünscht allen (auch in diesen nicht so einfachen Tagen) ein friedliches Weihnachtsfest und einen angenehmen Rutsch ins Jahr 2017.
Auch ein paar erholsame Tage, damit wir wieder ein spannendes Jazz-Jahr 2017 gemeinsam erleben können.
Das Jahr 2016 war für uns sehr erfolgreich. Neben den vielen tollen Konzerten, bekamen wir
noch eine Auszeichnung, den Preis „APPLAUS – Auszeichnung der Programmplanung unabhängiger Spielstätten 2016“. Prämiert wurden wir durch die Staatsministerin für Kultur und Medien,
Prof. Monika Grütters, und wir durften uns in das Ehrenbuch der Stadt Nordhausen eintragen.

Danke an dieser Stelle nochmals an alle Förderer, Sponsoren, die Presse und an unser Publikum.

Vorschau: Traditionell im Alten Wasserwerk in der Alexander-Puschkin-Straße in Nordhausen, findet das Neujahrskonzert des Jazzclub Nordhausen am 14. Januar 2017 um 20:00 Uhr statt. Ein spitzen Duo mit Nora Thiele (Perkussion & Rahmentrommeln) und Falk Zenker (Gitarre und Klänge) erwartet die Gäste.
Einlass ist 19 Uhr und Karten (17,-/5,- Euro) sind ab sofort unter (0 36 31) 97 31 72 oder zappa1959@aol.com und an der Abendkasse erhältlich. Die Versorgung ist abgesichert, der Veranstaltungsraum ist beheizt. www.jazzclub-nordhausen.de

Music is the best!

Jazzclub Nordhausen e.V.
Foto: Holger Gonska

Freitag, 23. Dezember 2016

Geburtsstation statt Weihnachtsbaum: „Christkinder“ in Thüringen 2015

Ob geplant oder nicht, aber 2015 tauschten die Eltern von 92 Kindern den Weihnachtsbaum mit der Geburtsstation. Statt einem besinnlichen und ruhigen Weihnachtsfest erlebten diese Eltern aufregende Tage und bekamen Nachwuchs an den Weihnachtsfeiertagen. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, wurden 2015 an Heiligabend 37 Kinder in Thüringen geboren. Am 1. Weihnachtsfeiertag erblickten 27 und am 2. Weihnachtsfeiertag weitere 28 Babys das Licht der Welt.
Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik am 23. Dezember 2016

Eine Offerte, die überrascht, freut und beeindruckt

                                               Ein bisschen mehr Friede und weniger Streit
                                               Ein bisschen mehr Güte und weniger Neid
                                               Ein bisschen mehr Liebe und weniger Hass
                                               Ein bisschen mehr Wahrheit - das wäre was.
                                               Statt so viel Unrast ein bisschen mehr Ruh
                                               Statt immer nur “Ich” ein bisschen mehr “Du”
                                               Statt Angst und Hemmung ein bisschen mehr Mut
                                               Und Kraft zum Handeln - das wäre gut.
                                               In Trübsal und Dunkel ein bisschen mehr Licht
                                               Kein quälend Verlangen, ein bisschen Verzicht
                                               Und viel mehr Blumen, solange es geht
                                               Nicht erst an Gräbern - da blühn sie zu spät.
                                                               
                                                                 Landespolizeiinspektion
                             Nordhausen ein friedliches und besinnliches Weihnachtsfest, Gesundheit, Glück und
                                                                    Erfolg im neuen Jahr.

Moderner Klassiker im Theater Nordhausen

Rudolstädter Ensemble bringt „Die Räuber“ nach Nordhausen – Premiere am 6. Januar

Einen echten Klassiker des Sturm und Drang bringt das Theater Rudolstadt ab 6. Januar nach Nordhausen: Friedrich Schillers „Die Räuber“. Das dramatische Erstlingswerk löste seinerzeit in der Uraufführung ob des Aktualitätsbezuges einen Skandal aus. In der Inszenierung von Ulrike Müller sind in den Hauptrollen Johannes Geißer, Günther Sturmlechner, Laura Bettinger und Hans Burkia zu erleben.

Der Ausgangspunkt des Schauspiels liegt in der Rivalität zweier Brüder. Von Eifersucht und Neid getrieben, buhlen Karl und Franz Moor um die Gunst ihres Vaters. Karl, Erstgeborener und Alleinerbe, führt im fernen Leipzig ein lustiges Studentenleben. Ein allzu freizügiges, befindet sein Bruder Franz. Seit frühester Jugend fühlt sich Franz vom Vater ungeliebt und zurückgesetzt. Er spinnt eine tödliche Intrige, woraufhin der Vater den älteren Sohn enterbt und verstößt. Karl ist empört und will Genugtuung. Er übernimmt die Führung einer Räuberbande, die gegen die herrschenden Ungerechtigkeiten mit Gewalt und Mord rebelliert. Erst als immer mehr Unschuldige ihr Leben verlieren, beginnt Karl an seinem Unterfangen zu zweifeln …

In dieser explosiven Mischung aus Familientragödie und rebellischer Räubergeschichte nimmt Schillers moderner Klassiker die Gefährdungen der menschlichen Autonomie scharf ins Visier. Wie viel Freiheit, wie viel „Vater“
braucht der Mensch? Und wofür oder wogegen lohnt es heutzutage noch zu demonstrieren? Würde ich für mein eigenes Glück über Leichen gehen? Das sind nur einige der Fragen, die Regisseurin Ulrike Müller und ihr Ausstatterteam Jan Lehmann und Mathias Werner in ihrer Inszenierung aufgreifen.

Karten für die Premiere am 6. Januar um 19.30 Uhr und die weiteren Vorstellungen am 11. Februar und 28. April um 19.30 Uhr, am 7. Mai um 14.30 Uhr und am 25. Mai um 15 Uhr gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), im Internet unter www.theater-nordhausen.de und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.

Fotos: Räuber-4: v. li. Laura Bettinger (Amalia), Günther Sturmlechner (Franz Moor), Hans Burkia (Alter Moor)
Räuber-9: v. li. Günther Sturmlechner (Franz Moor), Hans Burkia (Alter Moor)

Fotos: Peter Scholz