Dienstag, 4. Januar 2022

 Pressestatement der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag

Erfurt, 3. Januar 2021

Voigt: „Zick-Zack-Kurs der Landesregierung treibt Kommunen zur Weißglut“

Die Forderung des innenpolitischen Sprechers der Linksfraktion im Thüringer Landtag, Sascha Bilay, Corona-Maßnahmen der Landesregierung per staatlichem Zwangsverwalter durchsetzen zu wollen, kommentieren der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag, Mario Voigt, und der innenpolitische Sprecher, Raymond Walk, wie folgt:

Mario Voigt:

„Fast täglich treiben unsinnige, kurzfristige Vorgaben des Landes die Verantwortungsträger in den Kommunen zur Weißglut. Es ist der Zick-Zack-Kurs der Landesregierung, der dazu führt, dass Thüringen bei nahezu allen Corona-Kennzahlen schlecht dasteht. Die Kommunen müssen seit Monaten die Drecksarbeit der Landesregierung machen, und werden jetzt dafür ins Kreuz getreten. Statt mit dem Finger auf die Kommunen zu zeigen, sollte sich Rot-Rot-Grün lieber an die eigene Nase fassen. Der Vorschlag der Linken erinnert an DDR-Zeiten und will die kommunale Selbstverwaltung abschaffen. Das Gebot der Stunde ist mehr und bessere Kommunikation mit der kommunalen Familie und kein Erfurter Säbelrasseln. Die rot-rot-grüne Koalition sollte die eigenen Kommunikationsdefizite kritisch analysieren, bevor sie Kommunen, die den Widersinn mancher Anordnung hinterfragen, die Zwangsverwaltung androht. Wäre die Landesregierung ehrlich gewesen, hätte sie den Katastrophenfall ausgerufen.“

 Raymond Walk:

„Noch immer gibt es keine Interkommunale Arbeitsgruppe, in der die Verordnungslage und die Herausforderungen durch das aktuelle Demonstrationsgeschehen diskutiert und koordiniert werden können. Der Innenminister muss endlich mal umsetzen, und nicht immer nur ankündigen. Statt die Schuld für das Thüringer Corona-Chaos auf die Kommunen abzuwälzen, sollte die Minderheitsregierung erstmal ihre eigenen Hausaufgaben machen. Kommunikation, Einbindung und Austausch sind der Schlüssel, nicht das Einsetzen von Beauftragten und die Entmündigung der kommunalen Verantwortungsträger.”


Felix Voigt
Pressesprecher

Pressestelle                                                                                  

CDU-Fraktion im Thüringer Landtag • Jürgen-Fuchs-Str. 1 • 99096 Erfurt

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 Löhne in der Gebäudereinigung deutlich gestiegen

Reinigungsbranche: Mehr Geld für
250 Beschäftigte im Kreis Nordhausen

Lohn-Plus in der Gebäudereinigung: Die rund 250 Reinigungskräfte im Landkreis Nordhausen bekommen im neuen Jahr deutlich mehr Geld. Der Einstiegsverdienst in der Branche klettert auf 11,55 Euro pro Stunde – vier Prozent mehr als bisher. Wer als Fachkraft Glasflächen und Fassaden reinigt, kommt ab sofort auf einen Stundenlohn von 14,81 Euro, wie die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mitteilt.

Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft rät den Beschäftigten nun, ihren Lohnzettel genau zu prüfen. „Es handelt sich hierbei um die Mindestlöhne in der Gebäudereinigung. Weniger darf keiner mehr verdienen. Und mit der nächsten Abrechnung muss das Plus auf dem Konto sein. Ein Lohn-Check lohnt sich also“, sagt Matthias Lötzsch, Bezirksvorsitzender der IG BAU Nordthüringen. Wer dennoch leer ausgehe, solle sich an die Gewerkschaft wenden.

Anfang 2023 erhöht sich der Einstiegslohn im Gebäudereiniger-Handwerk erneut – auf dann zwölf Euro pro Stunde (plus 3,9 Prozent). Lötzsch spricht von einem „wichtigen Schritt heraus aus dem Niedriglohnsektor“.

Gute Nachrichten zum Jahreswechsel gibt es auch für Nachwuchskräfte: Die Vergütungen für Azubis steigen jetzt auf 830 Euro im ersten, 965 Euro im zweiten und 1.125 Euro im dritten Ausbildungsjahr.

Hinweis für die Redaktion

Falls Sie Rückfragen haben, O-Töne brauchen oder tiefer ins Thema einsteigen wollen: Kommen Sie gern auf uns zu.

Und: Wir schicken Ihnen auch ein Foto zu, das Sie gern im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung nutzen können. Alle Rechte sind dabei für Sie frei.

 

Ihre

Industriegewerkschaft
Bauen-Agrar-Umwelt
Bezirksverband Nordthüringen
Neustadtstraße 6
99734 Nordhausen 

Telefon: 069 95737 462
Fax: 069 95737 465
E-Mail: nordhausen@igbau.de



Montag, 3. Januar 2022

 Pressestatement der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag

Erfurt, 3. Januar 2021

Kowalleck: „Rot-rot-grüne Haushaltsreste fehlen den Kommunen und der Wirtschaft“

 Das heutige Eingeständnis der Thüringer Finanzministerin, dass die rot-rot-grüne Landesregierung schon wieder Haushaltsreste in dreistelliger Millionenhöhe erwartet, kommentiert der haushaltspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag, Maik Kowalleck, wie folgt:

 „Schon seit Jahren beschließt Thüringen unnötig hohe Etats, die am Ende nicht ausgeschöpft werden. Seit 2015 bleibt regelmäßig am Jahresende ein dreistelliger Millionenbetrag in der Kasse. Auch diesmal hat die Finanzministerin eine Punktlandung angekündigt, die Landezone dann aber einmal mehr um zig Millionen verfehlt. Die übriggebliebenen Gelder müssen bei der Beratung des Landeshaushalts für 2022 berücksichtigt werden.

 Wir erwarten von der Landesregierung, dass künftig nur solche Ausgaben veranschlagt werden, die tatsächlich für den vorgesehenen Zweck benötigt und ausgeben werden können. Die Haushaltsgrundsätze der Haushaltsklarheit und Haushaltswahrheit gebieten es, dass Rot-Rot-Grün sehr viel gründlicher als bisher prüft, wo diese nicht verausgabten Mittel besser angelegt und dringender benötigt werden. Zuletzt standen deshalb wichtige Fördermittel für die kommunale Familie und die Wirtschaft nicht zur Verfügung.

 Viel zu lange Bearbeitungszeiten und die langwierige Erstellung von Richtlinien machen es den Kommunen oftmals unmöglich, diese Mittel abzurufen. Gerade in der Corona-Pandemie muss die Landesregierung Kommunen und Wirtschaft besonders unterstützen und bei der Bereitstellung von Fördermitteln mehr Tempo machen.”


Felix Voigt
Pressesprecher

Pressestelle                                                                                  

CDU-Fraktion im Thüringer Landtag • Jürgen-Fuchs-Str. 1 • 99096 Erfurt

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 Pressemitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik


Erfurt, 30. Dezember 2021 - Nr. 393/2021

Ausgabe 20 des Corona-Dossiers erschienen

Heute erscheint die 20. Ausgabe der Sonderveröffentlichung „Aktuelle Zahlen für Thüringen in Zeiten der Corona-Pandemie“. Die Publikation wird monatlich fortlaufend veröffentlicht und ist auf der Homepage des Thüringer Landesamtes für Statistik unter dem folgenden Link zu beziehen.




Machen Sie mit bei der Zeitverwendungserhebung 2022, jetzt für die Teilnahme anmelden!
https://statistik.thueringen.de/ZVE/anmeldung


Herausgegeben vom Thüringer Landesamt für Statistik – Grundsatzfragen und Presse

Sonntag, 2. Januar 2022

 CDU-Fraktion will Bausubstanz in den Ortskernen bewahren

Kellner: „Mit jedem Abriss geht ein Stück Heimat verloren“

 Erfurt – Die CDU-Fraktion im Thüringer Landtag will die ortsbildprägende Bausubstanz in den ländlichen Dörfern Thüringens besser bewahren. „Auch in den nicht denkmalgeschützten Ortskernen geben die meist alten Höfe und Häuser den Dörfern ihre unverwechselbare Identität“, erklärte der kulturpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Jörg Kellner. Zugleich stelle der Erhalt dieser Immobilien die Eigentümer allzu oft vor große Herausforderungen. Ungünstige Energiebilanz, viele Häuser viel zu groß, dafür beispielsweise die Geschossdecken zu niedrig – immer häufiger werde abgerissen und neu gebaut, anstatt saniert, so Kellner weiter. „Doch mit jedem Neubau im Ortskern schwindet auch ein Stück Heimatgefühl.“

 Der CDU-Politiker möchte daher in den Landtagsausschüssen debattieren, wie dieser Fehlentwicklung Einhalt geboten werden kann. „Es können, aber es müssen nicht immer neue Förderprogramme sein. Denkbar wäre auch die Finanzierung einer Beratungsstelle, die Anregungen für Nutzungskonzepte, Städtebauförderung oder Finanzierungsmodelle vermitteln kann“, schlug Kellner vor. Er kündigte entsprechende Initiativen der CDU-Fraktion für die kommenden Wochen an.

 Matthias Thüsing

Stellv. Pressesprecher

Pressestelle                                                                                  

CDU-Fraktion im Thüringer Landtag • Jürgen-Fuchs-Str. 1 • 99096 Erfurt

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Samstag, 1. Januar 2022

 



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31.12.2021 14:06

Herz-Kreislauf-Forschung lieferte Blaupause für universitäre COVID-19-Forschung

Christine Vollgraf Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung e.V.

    Das Deutsche Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung hat Pionierarbeit für die klinische COVID-19-Forschung geleistet, indem es 2020 seine klinische Forschungsplattform dem bundesweiten Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) zur Verfügung stellte. Ab Anfang 2022 betreibt das NUM eine eigene Forschungsplattform, die dem DZHK-Modell nachempfunden ist. Das DZHK beendet dann wie geplant die operative Mitarbeit. Die DZHK-Forschungsplattform dient somit als Blaupause für die zukünftige Forschungsinfrastruktur im NUM.

    „Ohne das DZHK hätte die universitäre Corona-Forschung nicht innerhalb weniger Monate mit bundesweit angelegten Studien an den Start gehen können. Das DZHK war im April 2020 im Angesicht der Corona-Krise umstandslos bereit, seine Strukturen und sein Knowhow dem NUM zur Verfügung zu stellen“, sagt Prof. Heyo Kroemer, Vorstandsvorsitzender der Charité – Universitätsmedizin Berlin, der das NUM ins Leben gerufen hatte. Der Leiter der NUM-Koordinierungsstelle, Ralf Heyder, ergänzt: „Von der langjährigen Erfahrung der DZHK-Partner mit der Logistik für große multizentrische Studien haben wir enorm profitiert. Wir bedanken uns für die extrem erfolgreiche Zusammenarbeit der letzten eineinhalb Jahre.“

    Eine schnelle Lösung musste her

    Als im März 2020 das neuartige Corona-Virus bekannt wurde, war schnell klar: Die universitäre Forschung musste sich im Kampf gegen Sars-Cov2 zusammentun. Um Daten und Bioproben von Erkrankten und Infizierten deutschlandweit zu erfassen, benötigte das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ins Leben gerufene NUM schnell eine leistungsfähige Daten- und Bioproben-Infrastruktur.

    Die Forschungsplattform des DZHK wurde damals ausgewählt, weil sie für die Erforschung von COVID-19 alle Voraussetzungen erfüllte. Mit ihr lassen sich klinische Daten, Patientenproben und diagnostische Bilder pseudonymisiert und komplett digital erfassen. „Wir mussten unsere Plattform, mit der wir normalerweise multizentrische klinische Studie aus dem Herz-Kreislauf-Bereich betreiben, nur an die Besonderheit der COVID-19-Forschung anpassen und Datenerfassungssysteme und Prozesse adaptieren“, sagt Dr. Julia Hoffmann, Projektleiterin an der DZHK-Geschäftsstelle.

    Daten mit weltweit einzigartiger Detailtiefe

    Seit November 2020 hat die Plattform Daten und Proben von 4500 Personen aus drei Kohorten des Nationalen Pandemienetzwerkes (NAPKON) erfasst, einem der Projekte des NUM. Die Daten zeichnen sich durch eine besondere Detailtiefe aus. „Die in der Forschungsplattform gesammelten Daten und geplanten molekularen Untersuchungen werden uns ein einmalig detailliertes Bild der COVID-Erkrankung und ihrer Langzeitfolgen ermöglichen“, sagt Prof. Janne Vehreschild, der mit seinem Team an den Uniklinika Frankfurt und Köln NAPKON koordiniert. "Das wird uns erlauben, die Ursachen für schwere Verläufe und Folgeschäden noch genauer aufzuschlüsseln und uns Hinweise geben, wie wir unsere Patientinnen und Patienten besser schützen und behandeln können”. Über 60 Forschungsprojekte sind bereits beantragt bzw. angelaufen.

    NUM betreibt Plattform nach DZHK-Vorbild weiter

    In Zukunft werden die Infrastrukturpartner des DZHK die Corona-Daten nach dem Vorbild des DZHK unter Regie des NUM erfassen. „Dass wir die Blaupause für eine NUM-Forschungsplattform geliefert haben, sehen wir als Zeichen für Qualität und höchsten Standard. Mit unserer Plattform konnte die Datenerfassung schnell anlaufen. Jetzt freuen wir uns, unseren Fokus wieder ganz auf die Herz-Kreislauf-Forschung richten zu können.“, sagt DZHK-Vorstandssprecherin Prof. Stefanie Dimmeler.

    Hintergrund

    Die klinische Forschungsplattform des DZHK ermöglicht den deutschlandweiten Betrieb multizentrischer klinischer Studien und die nachhaltige Verwertung der Forschungsdaten und -proben. An der Plattform sind mehrere Infrastrukturpartner an unterschiedlichen DZHK-Standorten beteiligt: Die Datenhaltung- und Herausgabe erfolgt in Göttingen, das Bilddatenmanagement wird an der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der LMU Klinikum München koordiniert, das Bioprobendokumentationssystem wird von der Universitätsmedizin Greifswald verantwortet, die Ethik-Koordination erfolgt am Helmholtz Zentrum München. Eine unabhängige Treuhandstelle in Greifswald sorgt für die Pseudonymisierung der Daten und verwaltet die Patienten-Einwilligungen.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Dr. Julia Hoffmann, Leiterin Bereich Forschungsplattform, DZHK-Geschäftsstelle, julia.hoffmann@dzhk.de


    Weitere Informationen:

    http://NAPKON powered by DZHK
    https://dzhk.de/forschung/forschungskooperationen/napkon-powered-by-dzhk/

    Quwllw: idw Informationsdienst Wissenschaft


     

    Willkommen 2022: SÜDHARZ-KURIER  wünscht Ihnen ein gesundes neues Jahr