Dienstag, 4. Dezember 2018

Einladung zur Teilnahme am Hotspot-Fotowettbewerb

Projekt „Gipskarst Südharz“ lädt ein Naturschätze der Region festzuhalten

Das Hotspot-Projekt „Gipskarst Südharz – Artenvielfalt erhalten und erleben“ im Landkreis Nordhausen im Norden Thüringens setzt sich seit dem Jahr 2018 für die Artenvielfalt ein. Die besonderen Lebensräume des Karstgebietes wie unter anderem Trockenrasen oder Orchideen-Buchenwälder sind charakteristisch für die Region. Die strukturreiche Landschaft beinhaltet eine Fülle an Pflanzen- und Tierarten, die sich im Südharz wohlfühlen.

Das Hotspot-Projekt lädt herzlich zur Teilnahme an seinem Fotowettbewerb über die Hotspot-Region ein. Ziel des Fotowettbewerbes ist es, die einzigartige und vielfältige Region im Südharz und ihre Bewohner festzuhalten.


Der Lieblingsplatz von Anne Bauer (29 Jahre alt und Kindererzieherin) und Sarah Weiler (22 Jahre alt und Studentin) aus Baden-Württemberg, die ihre Schwester auf ein Wanderwochenende im Südharz besuchten, stand schnell fest: „Die Buchenwälder im Stolberger Wald haben uns fasziniert. Vor allem jetzt zur Herbstzeit, wenn die Blätter beginnen sich zu färben. Wir sind uns sicher, wir kommen wieder.“
Ob Tiere, Pflanzen, regionale Spezialitäten, Landschaften – alle, die sich mit der Region im Südharz verbunden fühlen, sind herzlich eingeladen, am Hotspot-Fotowettbewerb mitzumachen. Ab dem 01.12.2018 bis zum 01.10.2019 sind alle Fotomotive unter hotspot-suedharz@lpv-shkyf.de sehr willkommen. Gern mit einer kurzen Erläuterung.
Nach der Einsendefrist werden aus allen Einsendungen 12 Fotografien von einer Jury ausgewählt und zu einem Hotspot-Kalender zusammengestellt. Zudem gibt es für die drei besten Fotografien Preise zu gewinnen.
Kinder sind eingeladen, eigene, kreative Kunstwerke einzusenden, die Ende des Jahres 2019 gemeinsam mit den Fotografien der Öffentlichkeit präsentiert werden. Dabei muss das Werk nicht unbedingt eine Fotografie sein, es kann auch gemalt, gezeichnet oder gebastelt werden.
Nähere Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter www.lpv-shkyf.de.

Träger des Hotspot-Projektes ist der Landschaftspflegeverband Südharz/Kyffhäuser e.V. unter dem Vorstandsvorsitzenden Egon Primas, Mitglied des Landtages. Gefördert wird das Projekt maßgeblich durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU). Zur Finanzierung des Projektes tragen weiterhin das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz (TMUEN), die Stiftung Naturschutz Thüringen (SNT) und der Landkreis Nordhausen bei.  

Der Kindertreff „KatzMaus“ möchte einfach mal Danke sagen!

Nordhausen (psv) Kinder im Alter von sechs bis vierzehn Jahren treffen sich im Kindertreff „KatzMaus“ im Regenbogenhaus des Stadtteils Nordhausen Ost nach der Schule, um ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten. In der Einrichtung werden in Vorbereitung auf das Weihnachtsfest kleine Geschenke gebastelt, Geschichten erzählt und Plätzchen gebacken. Gemeinsam wurden alle Räume weihnachtlich geschmückt und besonders bei den jüngeren Besuchern und Besucherinnen wächst die Neugier und die Aufregung in der Adventszeit enorm.

Oft besuchen wir am Nachmittag den
Turnraum und bauen Bewegung in unser Angebot ein. Aber bereits beim kleinsten Sonnenstrahl fragen die Kindern, ob wir nach draußen auf die Terrasse gehen können und die verschiedenen Fahrzeuge, wie Racer, Hochrad, Draisine und Dreiräder für Kinder bis 14 Jahre nutzen dürfen. Die Anzahl der beliebten Fahrzeuge reicht sehr oft nicht aus. Das in das Alter gekommene Trampolin musste im Frühjahr leider außer Betrieb genommen werden. Aber seit einiger Zeit können die Kinder wieder auf einem kleinen tollen Trampolin springen und mit einem nagelneuen hochwertigen Funracer ihre Geschicklichkeit testen Es werden
Fahrzeuge zusammengefügt und Rennen gefahren. Sichtlich ist der Spaß an den Aktionen zu erkennen.

An Weihnachten möchten wir einfach mal all denen Danke sagen, die uns bei den Veranstaltungen 2018 unterstützt haben und den Sponsoren, die es ermöglichten die Sportgeräte zu beschaffen.
Sponsoren Trampolin:   Weitblick Optik & Hörakustik Töpferstraße in Nordhausen
Sponsoren Funracer:     Weitblick Optik & Hörakustik Töpferstraße in Nordhausen, Landtagsabgeordnete Katja Mitteldorf (Die Linke), Eltern von Besucherkindern


Sabine Jacobi, Mitarbeiterin im Kindertreff „KatzMaus“

5 Prozent Naturwald für Thüringen als Chance für Mensch und Natur

Roberto Kobelt/Babett Pfefferlein: Naturwälder als Thüringer Mindestbeitrag – Possen als Schaltstelle für Thüringer Naturwälder

Zur heutigen Kabinettentscheidung zur Flächenkulisse über den Nutzungsverzicht auf fünf Prozent des Waldes in Thüringen erklären die Abgeordneten von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Thüringer Landtag Babett Pfefferlein und Roberto Kobelt: „Fünf Prozent Wald ohne menschlichen Eingriff sind unser Mindestbeitrag, um das dauerhafte Überleben von waldtypischen Pflanzen und Tieren in ausreichend großen Populationen zu sichern. Die biologische Vielfalt zu erhalten ist ein globaler Auftrag, auch an uns in Thüringen. So wie wir erwarten, dass andere Länder beispielsweise Löwen, Gorillas oder Elefanten in großen Schutzgebieten schützen, so wird von erwartet, dass wir unsere Naturwälder bewahren“, ist sich der bündnisgrüne Naturschutzpolitiker Roberto Kobelt sicher. „Mit der heutigen Entscheidung wird Thüringen dem Nationalen Biodiversitätsziel des Bundes gerecht, der für den Wald einen Flächenanteil von fünf Prozent mit natürlicher Waldentwicklung bis 2020 fordert. Mit der heutigen Entscheidung zu den künftigen Naturwaldflächen arbeitet die Koalition zudem ein wichtiges naturschutzpolitisches Thema endgültig ab, dass in der letzten Legislatur ungelöst geblieben ist. Das heißt, dass wir dem Koalitionsvertrag gerecht werden und unberührter Natur einen angemessenen Platz in unseren Thüringer Wäldern einräumen“, freut sich Roberto Kobelt. „Bereits heute verändert der Klimawandel unsere Wälder. Wir brauchen deshalb Antworten, wie wir den Folgen des Klimawandels besser begegnen können. Für mich stehen ein zügiger Waldumbau und eine künftig naturnähere Bewirtschaftung des Wirtschaftswaldes an erster Stelle. Wir dürfen keine Zeit verlieren, denn Naturwälder sind ein hervorragender Kohlendioxidspeicher und liefern ein Vorbild dafür, wie wir den Folgen des Klimawandels besser begegnen können.“ Die Sondershäuser Abgeordnete Babett Pfefferlein unterstreicht die Bedeutung des großen zusammenhängenden Waldgebietes in der Hainleite: „Die endgültige Flächenauswahl war am Ende mit Sicherheit die größte Herausforderung. Besonders froh bin ich deshalb über einen 1.000 Hektar großen Naturwald am Possen als wichtigen Bestandteil eines funktionierenden Biotopverbundes. Denn solche großen Gebiete sind unsere Urwälder von morgen. Mit guten Informationseinrichtungen, attraktiven Wegenetzen und einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) wird es künftig möglich, dass auch die jeweiligen Regionen mit ihren Bewohnern und Gästen vom Erlebnis eines sich entwickelnden Naturwaldes profitieren“ ist sich die bündnisgrüne Landtagsabgeordnete sicher. „Ab 2019 wird die Arbeit für einen funktionierenden Waldbiotopverbund in Thüringen von der Natura-2000-Station auf dem Possen organisiert. Das macht den Possen zu einer Schaltstelle für einen lebendigen und natürlichen Wald in Thüringen. Damit schaffen wir einen Zugewinn für die Region, auf den wir besonders stolz sein können“, freut sich Babett Pfefferlein. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Landtagsfraktion Thüringen Erfurt, 04. Dezember 2018

Übergabe Scheck Fahnenrestaurierung

Nordhausen (psv) Eine Spendenaktion zur Unterstützung der „Restaurierung zweier Reichsstadtfahnen“ hat über 5.000 Euro Spenden aus der Nordhäuser Bürgerschaft erbracht. Der Nordhäuser Geschichtsverein hatte sich gemeinsam mit der Thüringer Allgemeinen in diesem Jahr dafür nachdrücklich eingesetzt und die Spendensumme treuhänderisch übernommen und auf seinem Konto verwahrt. Am 3. Dezember wurde das zweckgebundene Spendengeld dem Oberbürgermeister Nordhausen, Kai Buchmann, durch den Verein überreicht.

Oberbürgermeister Kai Buchmann bedankte sich bei den Bürgerinnen und Bürgern für die Spenden. „Es erfüllt mich mit großer Freude, dass die Bürgerschaft unserer Stadt in solch einer Größenordnung der Stadt zur Seite gesprungen ist und dabei hilft, das Andenken an die Geschichte der Stadt zu erhalten,“ so Buchmann. Die restaurierten Fahnen sollen dann der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die Lesser-Stiftung wird die Finanzierung der Restaurierung der kleineren Fahne übernehmen. Die Restaurierung der größeren Fahne (insgesamt 8.000 Euro) soll durch die Spendengelder und avisierte städtische Haushaltsmittel finanziert werden.
Die städtische Museumsleitung hatte im Winter 2017/2018 einen Förderantrag bei der Lesser-Stiftung für die Restaurierung zweier reichsstädtischer Fahnen, die in schlechtem Zustand im Museumsdepot lagern, gestellt. Seitens der Stiftung wurde angemerkt, dass allerdings nicht genügend Eigenmittelanteil und bürgerschaftliches Engagement erkennbar seien. Die Thüringer Allgemeine hatte dann im Frühjahr den Spendenaufruf mit begleitet. Nunmehr wurde die Spendensumme von 5.340 Euro symbolisch seitens des Geschichtsvereins an die Stadt übergeben. Damit kann zeitnah seitens des Museums baldmöglichst der Restaurierungsauftrag erteilt und die Mittel, vor allem die Spenden sach- und zielgerecht eingesetzt werden können.
Der Lesser-Stiftungsantrag wurde von der Museumsleitung in modifizierter Form im Sommer 2018 erneut gestellt.


Zum Bild: Oberbürgermeister Kai Buchmann und Hans-Jürgen Grönke mit dem Scheck aus der Spendenaktion (Foto: Pressestelle Stadt Nordhausen)

300 Nikolausstiefel im Thüringen-Park Erfurt

Erfurt, 03.12.2018: Die Weihnachtszeit hat längst begonnen.
Zum Nikolaus, am 06.12.2018 können sich Kinder bis 10 Jahre in Begleitung
eines Erwachsenen einen von 300 Nikolausstiefeln an der
Kundeninformation im THÜRINGEN-PARK abholen. (Solange der Vorrat
reicht) Danach geht es dann in die an der Aktion teilnehmenden
Shops, welche eine Kleinigkeit zur Befüllung des Nikolausstiefels geben.
Das Ganze ist voll Gratis und nur solange der Vorrat reicht. C
Mit freundlichen Grüßen
Stefan Knorr

Montag, 3. Dezember 2018

2. Adventswochenende lädt zum Sonntagsshopping


Verkaufsoffener Sonntag am 9. Dezember in Nordhausen

Nordhausen (psv) Der Nordhäuser Weihnachtsmarkt hat am 30. November begonnen. Am zweiten Advent, dem 9. Dezember 2018, ergänzen die Händler in der Stadt das Angebot des Weihnachtsmarktes mit dem letzten verkaufsoffenen Sonntag in diesem Jahr. Von 13 bis 18 Uhr sind die Geschäfte in der Innenstadt geöffnet.

In der Vorweihnachtszeit nimmt der Nordhäuser Weihnachtsmarkt seinen Platz vor dem Rathaus der Rolandstadt ein und lockt damit Gäste aus Nah und Fern in das Herz der Stadt. Am 2. Adventssonntag laden die Nordhäuser Geschäfte - von der SÜDHARZ GALERIE im Zentrum am Bahnhof über die Rautenstraße bis zur ECHTEN NORDHÄUSER MARKTPASSAGE und den Geschäften inmitten der Altstadt – in der Zeit von 13 bis 18 Uhr zum entspannten Weihnachtseinkauf mit der ganzen Familie ein. Die Wege sind kurz und die Geschäfte haben allerlei Abwechslungsreiches zu bieten.
Die Händler haben sich gut vorbereitet, um zu zeigen, welche Vorteile das Einkaufen vor Ort bietet. Die 1.000 Parkplätze (Parkhäuser und der Parkplatz auf dem August-Babel-Platz) in der Stadt stehen wieder kostenlos zur Verfügung. Eine historische Straßenbahn auf der Linie 1 (Bahnhofsplatz - Südharz Klinikum - Bahnhofsplatz) fährt für alle Besucher und Einkäufer, Enkel und Großeltern gratis im Pendelverkehr.

Mittendrin lädt der Nordhäuser Weihnachtsmarkt zum Verschnaufen zwischen oder nach der Shoppingtour ein. Im Museum Tabakspeicher kann um 15.00 Uhr das historische Kaffeerösten bestaunt werden. Abwechslung bietet auch das Eisstockschießen als winterliche Mannschaftssport im weihnachtlichen Flair auf dem Theaterplatz vor oder nach dem Öffnen des Kalendertürchens am Theater um 17.00 Uhr. Alle Informationen zum verkaufsoffenen Sonntag erhalten Sie unter www.einkaufeninnordhausen.de oder der Homepage der Stadt Nordhausen.


[PDF-Anlage: CITYMANAGEMENT Nordhausen]

Raumakustische Sanierung der Trauerhalle des Nordhäuser Friedhofs

Nordhausen (psv) Ende November konnte die raumakustische Sanierung der großen Trauerhalle des Nordhäuser Friedhofs abgeschlossen werden. Die gemessenen Nachhallzeiten überschritten um ein mehrfaches die optimalen Messwerte. In mehreren Bauphasen und unter Beachtung des sakralen, optischen Charakters der denkmalgeschützten Trauerhalle, wurden Wand- und Plattenabsorber zur Schallminimierung angebracht. Die Umbaukosten beliefen sich auf 38.500 Euro.

Die Akustik in der Trauerhalle des Hauptfriedhofes war unzureichend, es wurde durch die Trauernden und Angehörigen insbesondere die schlechte Sprachverständlichkeit und Hörsamkeit, beanstandet. Der große Trauerraum im Inneren der Trauerhalle mit Domikalgewölbe und Kuppelbau, die Rippen wie auch die Wandverkleidung aus Terrakotta und der Fußboden aus Klinkern trugen mit ihren harten, nicht absorbierenden Oberflächen zur schlechten Raumakustik bei. Messungen der Nachhallzeiten durch eine Sachverständigen für Bauphysik ergaben Werte weit oberhalb der Toleranzbereiche. Der sakrale, optische Charakter der denkmalgeschützten Trauerhalle durfte durch die Sanierung nicht beeinträchtigt werden. Entsprechende Abstimmungen erfolgten mit dem Landesamt für Denkmalpflege und dem SG Denkmalschutz.

In mehreren Bauphasen wurden im Bereich der Empore und im Altarraum zwischen den Deckenbalken und den Wandflächen verschiedenartige Wand- und Plattenabsorber zur Schallminimierung angebracht. An den Kachelwänden im großen Trauerraum wurden großflächige (ca. 30 m²) abnehmbare Wandverkleidungen mit den Kachelmotiven im Spezialdruckverfahren montiert. Diese farbigen Wandelemente absorbieren den Schall und passen sich optisch gut an die vorhandenen Kacheloberflächen an. Zusätzlich wurde Polsterung an den Rückenlehnen der vorhandenen Bestuhlung angebracht um die schallintensiven Flächen zu verringern. Die Störwirkung des Kuppelvolumens konnte durch die Installation einer speziellen elektroakustischen Anlage gemindert werden.
In Zusammenarbeit mit dem Bauphysiker wurden gemäß Gutachten die baulichen Veränderungen in Höhe von 38.500 Euro durchgeführt, sodass nach Abschluss der Baumaßnahme deutlich bessere Akustikwerte verzeichnet werden.


Ab Anfang Dezember wird mit den Umbauarbeiten in dem kleinen Trauerraum auf dem Nordhäuser Hauptfriedhof begonnen. Dieser Raum steht dann auf weiteres nicht für Trauerfeiern zur Verfügung. Es können der Abschiedsraum sowie die große Trauerhalle genutzt werden. Die Friedhofsverwaltung bittet um Ihr Verständnis.