Sonntag, 4. Juni 2017

Festwoche zum Lutherjahr vom 11. bis 18. Juni

Jubiläum der Reformation

Nordhausen (EKS/BA). In der Lutherstadt Nordhausen wird in diesem Jahr über das Rolandsfest hinaus gefeiert. Dem Jubiläum der Kirchenreformation und dem Gedenken des Thesenanschlags durch Martin Luther wird mit einer großen Festwoche gedacht.

„Vom 11. bis 18. Juni 2017 wird sich diese direkt an das Rolandsfest anschließen“, sagte Birgit Adam, Leiterin der Stadtinformation. „Der große ökumenische Stadtgottesdienst, der das Rolandsfest traditionell beschließt, wird 2017 gleichzeitig die Festwoche in Nordhausen eröffnen.“

Die Besucher erwartet an allen Tagen ein vielseitiges Programm mit kulinarischer Umrahmung und bestem Wein rund um die Bühne auf dem Blasii-Kirchplatz.

Am Montag, dem 12. Juni 2017, wird  die  Gästeführer Gilde um 18 Uhr eine Stadtführung „Auf den Spuren von Justus Jonas“ anbieten. Diese führt von der Blasiikirche (Treffpunkt) über die Wirkstätten der Reformation in Nordhausen und wird so manch Geschichtliches offenbaren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle Musikbegeisterten sind um 19 Uhr zu einem Liederabend mit Silke Gonska zur Bühne an der Blasiikirche eingeladen. Das Programm ist eine provozierende und aufrüttelnde Performance. Den musikalischen Rahmen bilden jazzige Bearbeitungen von Liedkompositionen Luthers und ein mehrteiliger Wechselgesang mit neuen Texten von Frieder Bergner als Homage an die Deutsche Litanei des Reformators von 1529.

Am Dienstag, dem 13. Juni 2017, wird jeder Interessierte erneut die Möglichkeit haben, die Stadtführung zu erleben. Diesmal wird sich bereits 14 Uhr an der Blasiikirche getroffen.
Kreativ wird es ab 19 Uhr, wenn die Schülerinnen und Schüler der provita Akademie Nordhausen das Theaterstück „Luthers Freunde“ präsentieren. Sie stützen sich dabei auf geschichtliche Berichte und Anekdoten und bringen diese auf die Blasiibühne.

„Der evangelische Kirchenkreis Südharz und die Stadtverwaltung Nordhausen freuen sich darauf, Sie zu den einzelnen Veranstaltungen begrüßen zu können. Was die weiteren Tage bereit halten, berichten wir kommende Woche“, so Birgit Adam.


Die Programmhefte zum Reformationsjubiläum liegen in allen Kirchen und der Stadtinformation aus. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei.

Für jeden zweiten Beschäftigten gilt ein Branchentarifvertrag

Im Jahr 2016 arbeiteten 48 Prozent der Beschäftigten in Deutschland in Betrieben, für die ein Branchentarifvertrag gilt. Das zeigen Daten des IAB-Betriebspanels, einer jährlichen Befragung von rund 15.000 Betrieben durch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Seit 1996, als erstmals Daten zur Tarifbindung für Ost- und Westdeutschland vom IAB erhoben wurden, ist der Anteil der in tarifgebundenen Betrieben Beschäftigten deutlich zurückgegangen. 1996 arbeiteten in Westdeutschland 70 Prozent der Beschäftigten in Betrieben, in denen ein Branchentarifvertrag galt. Im Jahr 2016 waren es nur noch 51 Prozent. In Ostdeutschland sank der entsprechende Anteil der Beschäftigten von 56 auf 36 Prozent. Gegenüber 2015 hat sich der Anteil aber kaum verändert: in Ostdeutschland sank er um einen Prozentpunkt, in Westdeutschland blieb der Wert konstant.

Für acht Prozent der Beschäftigten im Westen und elf Prozent im Osten galt ein zwischen Betrieb und Gewerkschaft abgeschlossener Firmentarifvertrag. Das bedeutet ein Minus von einem Prozentpunkt gegenüber dem Vorjahr in Ostdeutschland. In Westdeutschland ist keine Veränderung zu verzeichnen.

42 Prozent der westdeutschen und 53 Prozent der ostdeutschen Beschäftigten arbeiteten 2016 in Betrieben, in denen es keinen Tarifvertrag gab. In Westdeutschland profitierten 50 Prozent dieser Arbeitnehmer jedoch indirekt, da sich ihre Betriebe an Branchentarifverträgen orientierten. In Ostdeutschland waren es 48 Prozent der Beschäftigten in Betrieben ohne Tarifbindung, denen die indirekte Wirkung eines Tarifvertrages nutzte, schreiben die IAB-Forscher Susanne Kohaut und Peter Ellguth in den WSI-Mitteilungen 4/2017. Diese Zahl ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen: 2015 arbeiteten noch 44 Prozent der Beschäftigten in nicht tarifgebundenen Betrieben, die sich aber an den tarifvertraglichen Standards orientieren. In Westdeutschland dagegen hat sich dieser Wert kaum verändert und lag bei 51 Prozent.

Wolfgang Braun Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)
Weitere Informationen: http://doku.iab.de/aktuell/2017/Tarifbindung_2016.pdf

Eine Mitteilung des idw – Informationsdienst Wissenschaft am 02. Juni 2017

Freitag, 2. Juni 2017

Solidarität mit der Kirche in den gesellschaftlichen Konflikten

Erzbischof Schick reist auf die Philippinen
 
Am Pfingstmontag, den 5. Juni 2017, beginnt der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Ludwig Schick (Bamberg), eine Reise auf die Philippinen. Bis zum 11. Juni 2017 wird er in dem ostasiatischen Land unterwegs sein, in dem nach aktuellen Schätzungen fast 90 Millionen Katholiken leben. Erzbischof Schick wird sich ein persönliches Bild von der derzeit angespannten politischen Lage machen und die Solidarität mit der Kirche in den gesellschaftlichen Konflikten zum Ausdruck bringen.
 
Auf dem Programm stehen Gespräche mit Diplomaten sowie mit Vertretern der katholischen Bischofskonferenz der Philippinen, darunter die beiden Kardinäle Luis Antonio Tagle (Erzbischof von Manila) und Orlando Beltran Quevedo OMI (Erzbischof von Cotabato). In einem Armenviertel der Hauptstadt Manila wird die Delegation Menschen begegnen, die ökonomisch und sozial an den Rand gedrängt sind. Im Zuge des Aufbaus eines urbanen Großraums droht ihnen Vertreibung oder Zwangsumsiedlung in ländliche Gebiete, in denen sie ihre traditionellen Berufe, vor allem die Fischerei, nicht mehr ausüben könnten.
 
Einen Schwerpunkt der Reise bilden auch Kontakte mit Organisationen, die sich für soziale Entwicklung, Menschenrechte und Umweltschutz engagieren. Möglichkeiten und Hindernisse für eine Kooperation staatlicher, kirchlicher und zivilgesellschaftlicher Akteure in der Entwicklungszusammenarbeit, beispielsweise bei der Krisenvorsorge im Bereich der Klimaerwärmung, sollen ausgelotet werden. Die Philippinen gelten auf der Gefahrenskala für die Wahrscheinlichkeit von Naturkatastrophen durch den Klimawandel als  drittstärkst gefährdeter Staat der Erde. Darüber hinaus werden auch die Rechte von Minenarbeitern und die ökologischen Probleme in den vom Rohstoff-Abbau besonders betroffenen Gebieten auf der Reise thematisiert.
 

Durch den Besuch auf die Philippinen beabsichtigt Erzbischof Schick, das Engagement der Ortskirche zur Überwindung des vielfach vorherrschenden Klimas der Gewalt und des Tötens zu unterstützen. So wird Erzbischof Schick Angehörige von Opfern des „Krieges gegen Drogen“ treffen. Gemeinsam mit ihnen wird er einen Gottesdienst feiern. Außerdem sollen angesichts der aktuellen separatistischen und islamistischen Bewegungen vor allem im Süden des Landes die positiven Beispiele des christlich-muslimischen Dialogs auf dem Weg der gewaltlosen Konfliktüberwindung gewürdigt werden.

Mitteilung der Deutschen Bischofskonferenz am 02. Juni 2017

Tag der offenen Türen am 10. Juni im Haus Dacheröden

Die Heuhaufen-Halunken
Die Heuhaufen-Halunken
Liebe Freundinnen und Freunde der Erfurter Herbstlese,
inzwischen fühlen wir uns in unserem neuen Domizil im Haus Dacheröden recht heimisch und durften schon viele interessierte Gäste unserer Veranstaltungen begrüßen.
Die nächste Gelegenheit für einen Besuch bietet sich am Donnerstag, 8. Juni um 20.00 Uhr: Unter dem Titel „Kein schöner Land?“ stellen der deutsch-schwedische Dokumentarfilmemacher Alberto Herskovits und der kanadische Professor für Politikwissenschaften Laurence McFalls in einer kommentierten Präsentation private Schmalfilme der ostdeutschen Nachkriegsjahrzehnte vor. Diese Filmsammlung eröffnet Blicke auf eine intime Sozialgeschichte der DDR - auch ohne die sonst allgegenwärtige SED-Symbolik.
Eintritt: 5,90 €/erm. 3,90 € ( Tickets über www.herbstlese.de und im Haus Dacheröden, den Ticket Shop Thüringen und bei Hugendubel am Anger in Erfurt )
Alle, die es noch nicht in unser neues Haus geschafft haben (und alle, die uns erneut besuchen möchten), laden wir ganz herzlich zu unserem „Tag der offenen Türen“ am Samstag, 10. Juni ein. Von 14.00 bis 18.00 Uhr bieten wir ein Programm für Groß und Klein:
  • Ab 14.00 Uhr Bücher-Flohmarkt
Hier können Sie sich mit Lesestoff aus unseren Herbstlese-Beständen versorgen. Ob Kinderbuch, Roman oder Sachbuch - stöbern und entdecken Sie!
  • Um 15.00 Uhr „Sommer, Sonne, Strandlektüre“
Wir stellen Ihnen zusammen mit Erfurter Buchhändlerinnen unsere persönlichen Lieblingsbücher für den (Familien)Urlaub vor.
  • Um 16.00 Uhr Kinderlesung mit Sven Gerhardt (ab 8 Jahre)
Eintritt: 5,90 €/erm.3,90 € ( Tickets über www.herbstlese.de und im Haus Dacheröden, den Ticket Shop Thüringen und bei Hugendubel am Anger in Erfurt )
Wir laden alle Kinder ein, die „Heuhaufen-Halunken“ kennenzulernen, eine Kinderbande voller verrückter Ideen für abenteuerliche Sommerferien.
  •  Finissage der Ausstellung „Die Farbe der Worte“
Die wunderbaren Originalillustrationen von Root Leeb zu Texten ihres Mannes Rafik Schami sind ein letztes Mal in unserer Großen Galerie zu sehen. Das gleichnamige Buch liegt auch bereit und kann käuflich erworben werden.
Überhaupt werden Ihnen an diesem Tag buchstäblich „alle Türen offenstehen“: Sie können sich in Ruhe die unterschiedlichen Salons und Säle anschauen, in unserer „Kurt-Wolff-Bibliothek“ verweilen oder sich an der Bar mit uns über Ihre Wünsche und unsere Vorhaben unterhalten.
Lassen Sie sich diese Gelegenheit nicht entgehen – wir freuen uns auf Sie!
Ihr Team der Erfurter Herbstlese

Kunsthaus auch Pfingsten geöffnet – Nur noch 10 Tage Picasso, Nolde, Munch und Co.

Nordhausen (psv) Die Ausstellung „Aus dem Verborgenen an die Öffentlichkeit – Bedeutende Werke aus der Talanx Unternehmenssammlung“, die nicht nur originale Grafiken und Gemälde von Emil Nolde, Lesser Ury, Edvard Munch, Paul Klee, Pablo Picasso oder Joan Miró zeigt, sondern auch großformatige Leinwände und Objekte des bekanntesten Pop Art Künstlers Andy Warhol, endet bereits in 10 Tagen ab 11. Juni.

Die  Kommentare und Eintragungen im Gästebuch der Ausstellung geben von der Begeisterung der zahlreichen Besucher aus Nah und Fern eindrucksvolles Zeugnis:
„Wunderbares Haus, beeindruckend, sehr schön! Danke!“ (Chistoph Stabe, München), „Eine sehr interessante Ausstellung, Werke die man sonst nicht sieht.“ (Gruppe anlässlich eines Klassentreffens, „Einzigartig schön, kaum zu beschreiben.“, „Eine fantastische Zusammenstellung, ich bin begeistert und dankbar.“ Ein Professoren-Ehepaar aus Tübingen schreibt: „Herzlichen Dank für die phänomenale Ausstellung und die einzigartig inspirierte Führung“.
Die Liste der Herkunftsorte der Besucherinnen und Besucher dieser Ausstellung ist sehr lang und reicht von Tübingen, München bis Hamburg, Jena und Dresden.

Aus diesem Grund wird das Kunsthaus Meyenburg auch am Pfingstmontag, den 6. Juni, von 10 bis 17 Uhr geöffnet sein.

Der Eintritt für die aktuelle Sonderausstellung, die noch bis zum 11. Juni 2017 im Kunsthaus Meyenburg gezeigt wird, beträgt 6,50 €, ermäßigt 4,50 €. Für Kinder bis 14 Jahre ist der Eintritt frei.

Empfang für die Deutschen Meister im Boxen:

 „Sie haben sich nach oben durchgeboxt“ / Komplimente für Ehrenamtler und das Publikum
Nordhausen (psv) Mit einem Empfang zu Ehren Boxer des Nordhäuser Sportvereins (NSV) hat die Stadt Nordhausen deren Deutschen Meistertitel gewürdigt.  Die Vertreter der Abteilung Boxen trugen sich zugleich in das Ehrenbuch der Stadt Nordhausen ein. Die Boxer hatten am 29. April den Deutschen Meistertitel geholt.

In ihrer Ansprache sagte Bürgermeisterin
Jutta Krauth, „Sie haben sich im wörtlichen Sinne `ganz nach oben durchgeboxt´ und den Meistertitel sogar zum 2. Mal nach der Saison 2014 / 2015 nach Nordhausen gebracht. Ihre Erfolge sind also keine Strohfeuer,  nein, Kontinuität  ist das Markenzeichen der Nordhäuser Boxer. Mit Vehemenz, Professionalität, vielen Ideen und vor allem mit viel Herzblut  und Hingabe haben Sie es geschafft, Nordhausen zu einer Boxsport-
Hochburg in Deutschland zu machen. Die Athleten, die die Meisterschaft im Ring eingefahren haben, können heute dem Festakt nicht beiwohnen, da sie sich derzeit auf die Nationalmeisterschaften in ihren Ländern vorbereiten und auf die Weltmeisterschaft in Hamburg.“


„Es  ist eine Stärke des Nordhäuser Boxsports, dass die Leistung Teamarbeit ist.
Hinzu kommt die weitsichtige Nachwuchsarbeit: Unter uns sind heute Kai Witek, Jason Kasubek, Jan Erik Schönrok, Tobias Jento, Nikita Fokin, Kisha Scherfling und Sophie Obst. Ihr gehört schon jetzt zur Deutschen Nachwuchselite! Ihr setzt die Arbeit fort, die mit Horst Stief, dem „Nordhäuser Boxvater“, den ich ebenso herzlich hier willkommen heiße, im Jahr 1954 begonnen wurde. Es ist schön, dass Boxen in Nordhausen ein generationenübergreifendes Erfolgsprojekt ist“, so die Bürgermeisterin. 

Der Präsident des NSV, Prof. Phillip Heiser, dankte  allen aktuellen und früheren Athleten,  Funktionären und freiwilligen Helfern. Der Erfolg der Boxer gehe auch „auf die Kontinuität des
Ehrenamts“ zurück. Die Abteilung Boxen sei „ein geschlossenes Team“. Dank gelte auch der Stadtverwaltung Nordhausen für deren bereitwillige Unterstützung des Boxsports, so Prof. Heiser.

Ringsprecher Ulli Friebel sagte, dass „vor 15 Jahren wohl niemand gedacht hat,  dass die Nordhäuser Boxnächte zu einer der erfolgreichsten und publikumsstärksten Sportveranstaltungen werden, die Halle immer brechend voll ist“. Ein Kompliment habe auch das Publikum verdient: „Es ist fair, begeisterungsfähig, fachkundig und einfach großartig“, so Friebel.  



Fotos: Patrick Grabe, Pressestelle Stadt Nordhausen

Der junge Gipfel vor dem Gipfel - "Youth 20 Dialogue" eröffnet

Junge Menschen aus 31 Ländern diskutieren die G20-Themen

Zum Auftakt des internationalen Jugendgipfels „Youth 20 Dialogue“ hat heute (Freitag) der Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Ralf Kleindiek, in Berlin 68 junge Menschen aus 31 Ländern begrüßt: „Ich freue mich, heute so viele engagierte junge Menschen aus allen Teilen der Welt kennenzulernen. Auf das Leben dieser Generation haben die Entscheidungen der G20-Staats- und Regierungschefs besonders große Auswirkungen. Deshalb ist es wichtig, dass sich junge Menschen auch auf höchster internationaler Ebene Gehör verschaffen können. Sie wollen Verantwortung übernehmen, sie wollen ihre Wünsche, Ziele und Ansprüche formulieren. Der Y20-Jugendgipfel gibt ihnen dazu die Möglichkeit“, so Dr. Kleindiek weiter.

Der Youth 20 Dialogue ist als Spiegelbild zum Treffen der Staats- und Regierungschefs der G20-Staaten angelegt. Vertreten sind Argentinien, Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Indonesien, Italien, Japan, Kanada, Mexiko, Russland, Saudi-Arabien, Singapur, Südafrika, Südkorea, die Türkei und die USA. Hinzu kommen junge Menschen aus den EU-Mitgliedstaaten Österreich, Tschechien und Ungarn sowie aus den Gastländern Niederlande, Norwegen, und Spanien. Teilnehmende aus Botswana, Kenia und Nigeria sowie aus Schweden und Vietnam bringen Ansätze aus weiteren Ländern mit ein. 

Unter dem G20-Motto „Shaping an interconnected world” diskutieren die jungen Erwachsenen die Themen der G20. Sie zeigen auf, welchen Beitrag aus ihrer Sicht die führenden Industrienationen und Schwellenländer zur Lösung globaler Probleme leisten müssen. Am 7. Juni werden die Teilnehmenden ihre Ergebnisse Bundeskanzlerin Angela Merkel präsentieren. 

„Als junger Mensch und damit als Teil der Generation, die über die Geschicke der Welt in der Zukunft bestimmt, ist es wichtig, in die Entwicklung der Welt einbezogen zu werden und gemeinsam an guten Ergebnissen zu arbeiten“, formuliert die 23jährige Tumelo aus Botswana ihre Hoffnung. 

Die Teilnehmenden erarbeiten Deklarationen zu den G20-Schwerpunktthemen:  

• Im Mittelpunkt der Y20-Beratungen geht es bei „Building resilience“ um die Stärkung der Weltwirtschaft und des Welthandels durch mehr Zusammenarbeit bei Handel und Investitionen und bessere Beschäftigungsangebote.

• Im Themenfeld „Improving Sustainability“ wird über die Art und Qualität des Wachstums diskutiert. Zukünftige Wachstumsentwicklung muss die Voraussetzungen für Lebensqualität und Wohlstand verbessern, nicht untergraben. Wie diese Vorgaben umgesetzt und in wichtigen Handlungsfeldern wie Klimaschutz, nachhaltiger Energieversorgung, Digitalisierung und die Stärkung von Frauen umgesetzt werden können, ist Thema des Y20 Beratungen.

• Unter der Überschrift „Assuming responsibility“ diskutieren die Y20-Teilnehmenden die Themen, für die tragfähige Lösungen nur auf internationaler Ebene funktionieren können. Das gilt für die Flüchtlings- und Migrationsfrage ebenso wie für die Bekämpfung von Terrorismus, Korruption und Geldwäsche. 

Der Youth 20 Dialogue ist Teil des Dialogs mit der Zivilgesellschaft anlässlich des G20-Treffens in Deutschland. Gastgeber des Youth 20 Dialogue ist das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), das bei der Realisierung des Gipfels von IJAB - Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. unterstützt wird. 

Weitere Informationen: https://y20-germany.org/ 
Mitteilung des BMFSFJ am 02. Juni 2017