Mittwoch, 24. Mai 2017

IHK-Workshop:

 „Wie sollen sich Unternehmen bei neuen MitarbeiterInnen bewerben?“

Die Arbeitswelt ist im ständigen Wandel begriffen. Dabei nimmt das Personalmanagement eine Schlüsselrolle ein. Strukturen müssen erneuert, Abläufe angepasst, Kompetenzen weiterentwickelt und schließlich das Personalwesen selbst digitalisiert werden.

Beim Blick in gut gefüllte Auftragsbücher stellt sich so manchem Unternehmer die Frage, mit welchem Personal er langfristig die Bestellungen seiner Kunden erledigen kann. „Die wirtschaftliche Entwicklung ist durchaus erfreulich, steht aber einer rückläufigen Erwerbspersonenzahl gegenüber“, informiert Diana Stolze, Leiterin der Regionalen Service-Center Nordhausen, Heiligenstadt und Artern der IHK Erfurt. „Ein professionalisiertes Recruiting ist heute eine Grundvoraussetzung, die richtige Zielgruppe über eine Stellenausschreibung anzusprechen. Aber immer noch sind zahlreiche Anzeigentexte austauschbar, handwerklich mangelhaft und weisen kaum Unterscheidungsmerkmale auf“, so D. Stolze weiter. Bewerber wünschten sich jedoch konkrete und attraktive Aufgabenbeschreibungen, mobile Zugriffe auf Informationen zum Job sowie die Möglichkeit der Nutzung von Social Media, auch bei der Bewerbung.


Im Rahmen der IHK-Workshopreihe „Attraktive Arbeitgeber“ werden am 15. Juni 2017 in der IHK in Erfurt innovative Methoden des Personalmanagements, des strategischen Verankerns von Personalmarketing im Unternehmen sowie die Gestaltung moderner Recruiting-Prozesse vorgestellt. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Mehr unter: www.erfurt.ihk.de (Veranstaltungsnr. WSAA 2-17)

Dienstag, 23. Mai 2017

Das Floß ist los im Zappelini-Zelt

An Pfingstmontag verwandelt sich das kobaltblaue Zappelini-Zelt in die unendlichen Weiten des Ozeans: Denn „Das Floß ist los!“ bei den Zappelinis! Drei wagemutige junge Artisten halten behände das sinkende Floß in Balance. Der Ausguck hängt in der Zirkuskuppel und wird für die Matrosen zum Aussichtsposten, Schlafplatz und biegt sich unter luftigen Kunststückchen, wenn die Langeweile auf das Deck schwappt. Plötzlich kommt das Floß in Bewegung, als den ausgehungerten Schiffsbrüchigen ein Fang ins Netz geht. Dann beweisen die Artisten größtes Geschick und jonglieren Kartoffeln, wetzen die Messer und wirbeln sie durch die Lüfte. Bunte Diabolo-Fische ziehen Kreise über den blauen Horizont. Wenn dann der Smutje Geschichten von seinen  endlosen Reisen erzählt, wird das Fernweh in jedem Zuschauer geweckt – bei dieser unwahrscheinlichen Zappelini-Zirkusgeschichte für mutige Menschen von 7-99 Jahren.

Zur Vorstellung von „Das Floß ist los!“ an Pfingstmontag, 5. Juni 2017, um 15 Uhr hat Zappelini eine besondere Überraschung für alle Großeltern und ihre Enkel parat, denn der Junge Zirkus lädt sie ein zu diesem fantastischen Abenteuer auf Hoher See! Alle Großeltern, die mit ihren eigenen Enkelkindern die Vorstellung besuchen, erhalten kostenlosen Eintritt für ihre Enkel. Karten für „Das Floß ist los!“ gibt es an der  Theaterkasse Nordhausen, in der Nordhäuser Stadtinfo und allen weiteren Vorverkaufsstellen des Theaters, unter www.tnlos.de sowie an der Kasse im Zappelini-Zelt Am Altentor, gleich neben der Rothleimmühle in Nordhausen. Da die Anzahl der Plätze im Zappelini-Zelt begrenzt ist, sollte man sich seine Tickets am besten vorab an der Theaterkasse sichern.


Mehr zum Programm der diesjährigen Zappelini-Zeltsaison "Circo_Phobia" auch unter www.zappelini.de.

Mitteilung des Landratsamtes Nordhausen am 23.05.2017 

Wacker will "Party-Crasher" sein

Am Donnerstag ist der große Tag gekommen. Nach 19 Jahren steht der FSV Wacker 90 Nordhausen wieder im Thüringer Pokalfinale. Ab 12:45 Uhr gastieren die Rolandstädter im modernisierten Steigerwaldstadion beim FC Rot-Weiß Erfurt. Für Wacker-Trainer Volkan Uluc ist die Favoritenrolle klar verteilt: „Wir sind klarer Underdog. Für Erfurt wäre es eine Blamage, mit der Euphorie des Klassenerhalts im Rücken, es im eigenen Stadion nicht zu schaffen, den Pokal zu gewinnen." Am vergangenen Wochenende sicherten sich die Landeshauptstädter dank eines überzeugenden 4:1 Heimsieg gegen Großaspach am letzten Spieltag den Klassenerhalt in der 3. Liga.

Wie man Erfurt im Pokalfinale schlägt, weiß Uluc ganz genau. In den vergangenen Jahren 2015 und 2016 holte er mit Finalsiegen gegen die Rot-Weißen den Pokal nach Jena. Auch die Nordhäuser Pokalendspiel-Bilanz gegen Erfurt kann sich sehen lassen. Dreimal standen sich beide Vereine im Finale gegenüber. Zweimal behielt Wacker die Oberhand. In den Jahren 1996 und 1997 gewann der FSV Wacker 90 gegen die Blumenstädter mit 1:0 und 3:2. 1998 konnten sich die Erfurter mit 4:1 durchsetzen.

Personell kann der Nordthüringer Regionalligist aus dem Vollen schöpfen. "Jeder wird seine Wehwehchen wegdrücken, um am Donnerstag dabei sein zu können.", so Trainer Volkan Uluc. Seit Dienstag befindet sich die Mannschaft im Kurztrainingslager in Teistungen (Eichsfeld).

Unterstützt werden die Nordhäuser von mehreren hunderten Fans. Die Ticketaktion lief sehr gut an. Für einige Kurzentschlossene gibt es am Donnerstag ab 9 Uhr auf dem Bahnhofsplatz noch einige Kombitickets zu erwerben. Für alle, die zu Hause bleiben müssen überträgt der WackerFunk im Internet auf der Seite www.ntr2.party das Endspiel live aus dem Steigerwaldstadion.

Foto: Bernd Peter

Kunst, Gott und die Welt am 30. Mai im Tabakspeicher

Nordhausen (psv) Eine Bilderpräsentation mit Musik von Walter Martin Rehahn, freier Dozent und Autor in Halle (Saale) erwartet die Besucher des Museum Tabakspeicher Nordhausen am
Dienstag, dem 30. Mai 2017, um 19.30 Uhr mit einer weiteren Reihe „Kunst, Gott und Welt“.

„Nicht nur Bauern, Blumen, Sammet...“ unter diesem Motto widmet sich Rehahn  der Malerfamilie Brueghel in Brabant. Pieter Brueghel d. Ä. (1525/30-1569) gilt als der bedeutendste niederländische Maler des 16. Jahrhunderts. Man hat ihm das Etikett „Bauern-Brueghel“ angeheftet, was völlig unzureichend ist. Auch wenn sich in seinem Werk viele Szenen aus dem bäuerlichen Leben finden, wie die berühmte „Bauernhochzeit“ oder der „Bauerntanz“. Noch bedeutender ist sein Beitrag zur Landschaftsmalerei. Man denke nur an das großartige Gemälde „Jäger im Schnee“. Und Brueghels Darstellung des „Turmbau zu Babel“ hat ganze Malergenerationen nach ihm beeinflusst.

Seine Söhne Pieter d. J. und Jan, sowie sein Enkel Jan Brueghel d. J. nahmen sein künstlerisches Erbe auf und setzten eigene Akzente. Der Vortrag des Hallenser Theologen und Kunsthistorikers Walter Martin Rehahn betrachtet das Leben und Wirken der Malerfamilie Brueghel in Brabant im historischen Kontext des ausgehenden 16. Jahrhunderts. Die Zeit war geprägt vom beginnenden Freiheitskampf der Niederlande gegen die spanisch-habsburgische Herrschaft. Zugleich wird damit aber das Goldene Zeitalter der niederländischen Malerei eingeleitet, das seine Entsprechungen in der Kunst des damals habsburgisch gebliebenen heutigen Belgien hat. Bilder aus den Städten Antwerpen und Brüssel runden den umfassenden Überblicksvortrag ab.


Kartenvorverkauf ab sofort im Museum Tabakspeicher. Der Eintritt pro Person beträgt 5€.

Montag, 22. Mai 2017

Am Ende des Weges

Menschen mit Behinderungen erreichen heute ein hohes Alter. Dadurch leiden sie allerdings auch vermehrt unter Krankheiten wie Demenz, Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bislang fehlen gesicherte Erkenntnisse darüber, wie sie auf ihrem letzten Weg bestmöglich versorgt und begleitet werden können.
"Wir wollen wissen, was  den Wünschen und Bedürfnissen auch von älteren Menschen mit Einschränkungen entspricht, um bestmöglich Leiden zu lindern", so Thomas Rachel MdB, Parlamentarischer Staatssekretär des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). "Dafür brauchen wir Forschung mit Praxisbezug und fördern deshalb das Projekt ‚Palliativversorgung für Menschen mit geistiger und schwerer Behinderung'." Thomas Rachel überbrachte die Zusage über knapp eine Million Euro für die kommenden drei Jahre heute persönlich den leitenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Verbundprojekts an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen in Münster.
Das Verbundprojekt, an dem auch die Universitäten Koblenz-Landau und Leipzig beteiligt sind, wird gemeinsam von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus der Sozialen Arbeit, Sonderpädagogik, Sozialforschung und Psychologie in der Palliativversorgung umgesetzt.
Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden zunächst die derzeitige Versorgungssituation von Menschen mit geistiger und schwerer Behinderung in der Behindertenhilfe erfassen. Die Sichtweise von Expertinnen und Experten aus der Hospiz- und Palliativversorgung soll zudem Aufschluss über die Erfahrungen, mögliche Ressourcen und Barrieren in der Versorgung geben.
Zudem sollen auch die unterschiedlichen Sichtweisen der Beteiligten berücksichtigt werden. So werden beispielsweise die Betroffenen selbst, ihre Angehörigen und Pflegende eng in die Untersuchungen eingebunden und zu ihren Bedürfnissen und Teilhabemöglichkeiten befragt.
Insbesondere die Einbeziehung von Menschen mit geistiger Behinderung erweist sich allerdings häufig als schwierig. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler prüfen daher, ob beispielsweise symbolbasierte Fragebögen oder sprachunterstützende Geräte helfen können. Auf ihren Erkenntnissen aufbauend erarbeiten sie Empfehlungen für die Palliativversorgung, welche die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit geistiger und schwerer Behinderung berücksichtigen und ihnen Selbstbestimmungs- und Bildungsmöglichkeiten sichern.

Das Projekt wird im Rahmen der BMBF-Förderinitiative zur Forschung in der Palliativversorgung finanziert. In dieser Initiative fördert das BMBF Vorhaben der Versorgungsforschung und klinische Studien sowie Projekte zur Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses von 2017 bis 2022 mit rund 13,5 Millionen Euro.
Mitteilung des BMBF am 22.05.2017

Bildunterschrift zur Mitteilung der Albert-Schweitzer-Schule Bleicherode

 
Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 10 der Albert-Schweitzer-Schule verlegten ihren Gesellschaftskundeunterrricht in die Praxis. Während der Klassenfahrt besuchten sie den Bundestag in Berlin und konnten das theoretisch angeeignete Wissen vor Ort weiter vertiefen. Ein besonderer Dank geht an den Mitarbeiter des Bundestagsabgeordneten Manfred Grund Herrn Ralf Kothe für die Hilfe bei der Organisation.


Foto: ASS

Bundesforschungsministerin Johanna Wanka zur Gründung des Unternehmens TerraE:



"Der erste Schritt für den Aufbau einer Batteriezellproduktion in Deutschland ist getan. Die Gründung der Firma TerraE zeigt, was eine nachhaltige Innovationspolitik bewirken kann. Besonders erfreulich ist, dass durch gezielte Forschung und gute Kooperation mit der Wirtschaft die Grundlage für diese Firmengründung geschaffen wurde. Wir werden die exzellente Batterieforschung in Deutschland weiter unterstützen und damit Impulse für den Ausbau der industriellen Produktion geben. So schafft Forschung Arbeitsplätze in Deutschland."
Hintergrundinformationen:
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die Batterieforschung in Deutschland seit 2008 mit rund 400 Millionen Euro gefördert und neu ausgerichtet. Heute zählt Deutschland wieder zur Weltspitze der grundlegenden Forschung, insbesondere bei Batteriematerialien und -zellsystemen, Leistungselektronik für Batteriemanagementsysteme und Fertigungsprozesse.

Im Forschungsprojekt Giga‐LIB wurde insbesondere der Aufbau einer Batteriezellproduktion erforscht. Das BMBF förderte das Projekt von 2015 bis 2017 mit insgesamt 5,2 Millionen Euro. Die Ergebnisse haben die Entwicklung eines Fertigungskonzepts für Batteriezellen ermöglicht. Dadurch wurde die Grundlage für eine der Konkurrenz überlegene Massenproduktion von Batteriezellen geschaffen, die jetzt von der Firma TerraE genutzt wird. Das BMBF beabsichtigt, die FuE-Arbeiten bei TerraE im Bereich der Batterietechnologie und der Fertigungstechnologie im Rahmen eines Nachfolgeprojekts weiter zu unterstützen. Dieses wird derzeit geprüft.
Zur Erprobung einer Batteriezellproduktion im industrietauglichen Maßstab fördert das BMBF am ZSW in Ulm eine Forschungsproduktionsanlage. Mit der Maßnahme "Excellent Battery" werden an vier Zentren in Deutschland (Münster/Jülich/Aachen, Ulm/Stuttgart, München, Dresden) exzellente Forschungsarbeit, der Transfer von F&E-Ergebnissen in die Anwendung sowie der wissenschaftliche Nachwuchs gefördert. Mit dem Kompetenzcluster zur Batteriezellproduktion "ProZell" bündelt das BMBF das Know-how bei der Batteriezellproduktion durch effektive Vernetzung der nationalen Hochschulen und Forschungseinrichtungen auf diesem Gebiet. Zudem fördert das BMBF die Initiative "Batterie 2020", in der Projekte zur Entwicklung neuer Batterien und der dazugehörigen Prozesstechnik umgesetzt werden.