Dienstag, 26. Juli 2016

IHK-Info:

Beratersprechtag
Netzwerk in Nordthüringen“ und Beratung zu
rechtlichen Fragen am 09.08.2016

Die Gründerberatung gehört zu den strategischen Kernaufgaben der Kammern. Sie soll Wege, Chancen und Möglichkeiten der Selbstständigkeit besser vermitteln. Die Kombination aus Unternehmergeist und professioneller Unterstützung im Rahmen des Beraternetzwerkes in Nordthüringen ist die Basis für erfolgreiche Unternehmen am Standort Nordthüringen.

Der nächste Beratersprechtag „Netzwerk in Nordthüringen“ findet am 09.08.2016 von 09:00 bis 16:00 Uhr in der BIC Nordthüringen GmbH, Alte Leipziger Straße 50, 99734 Nordhausen / OT Bielen, statt. Ansprechpartner für kostenfreie persönliche Gespräche sind: Thüringer Aufbaubank, Bürgschaftsbank, IHK, HWK, GFAW, Agentur für Arbeit, Wirtschaftssenioren „Alt hilft Jung Thüringen“ und die Projekte ThEx Enterprise und ThEx Mikrofinanzagentur. Auch ein Experte des Fachbereiches Standortpolitik|Recht, Steuern der IHK Erfurt beantwortet gern Ihre Fragen zu Rechtsformwahl, Gewerberecht, Handelsrecht, gewerblichem Mietrecht, Arbeitsrecht oder auch rechtliche Fragen im Zusammenhang mit der Berufsausbildung.

Um vorherige Terminabsprache mit dem RSC Nordhausen der IHK Erfurt unter Telefon 03631 908210 wird gebeten.

gez. Udo Rockmann

Leiter Regionales Service-Center

IHK-Info:

Kostenfreie Beratung zur Unternehmensnachfolge am 01.09.2016 in Sondershausen

Die Unternehmensnachfolge ist ein langwieriger Prozess, daher ist es wichtig, sich frühzeitig mit dem Stabwechsel auseinanderzusetzen. Pro-bleme gibt es häufig durch zu späte Vorbereitung auf die Nachfolge und unterschiedliche Preisvorstellungen von Eigentümer und Übernehmer.

Das NUN – Netzwerk Unternehmensnachfolge Nordthüringen, dem u.a. Vertreter von Banken, Sparkassen und einer Steuerberaterkanzlei angehören, bietet Unternehmern und Interessenten persönliche, kostenfreie Beratungsgespräche an, um sich gründlich auf den Nachfolgeprozess vorzubereiten.

Der nächste Beratersprechtag findet Donnerstag, den 01.09.2016, in der Zeit von 15:00 bis 18:00 Uhr in der Kyffhäusersparkasse Sondershausen, Ulrich-von-Hutten-Straße 19, statt.

Zur Koordination ist eine vorherige Terminabsprache im RSC Nordhausen unter Telefon 03631 908210 unbedingt erforderlich. Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

gez. Udo Rockmann

Leiter Regionales Service-Center

Arbeitsagentur: Onlinedienst spart Zeit und Geld

Seit mehreren Jahren bietet die Bundesagentur für Arbeit verschiedene Online-Services im Internet an. Seitdem wird der Service ständig ausgebaut und weiterentwickelt.
„Unser elektronischer Service wurde in diesem Jahr erneut erweitert. Das neue Portal eröffnet unseren Kunden die Möglichkeit, persönliche Informationen gebündelt abzurufen“, erklärt Daniela Sander, Bereichsleiterin der Nordhäuser Arbeitsagentur. Das seien beispielsweise der Bearbeitungsstand beim Arbeitslosengeld oder die Bewerberdaten.
Online arbeitsuchend melden - der schnellste Weg zum neuen Job 
Wenn das Arbeitsverhältnis endet und kein nahtloser Übergang in eine andere Beschäftigung möglich ist, ist eine Arbeitsuchendmeldung zwingend erforderlich. Auch das geht online mit wenigen Klicks. „Jeder kennt selbst am besten seine Stärken. Darin liegt nur ein Vorteil der eigenen Datenerfassung“ so Sander. Zudem sei man sofort in der Jobbörse registriert und könne direkt nach freien Stellen suchen oder sich passende Angebote ohne Zeitverzug zuschicken lassen. Die entsprechende Arbeitslosmeldung zur Beantragung des Arbeitslosengeldes ist dagegen immer persönlich erforderlich, betont die Arbeitsmarktexpertin. Diese muss spätestens am ersten Tag der Arbeitslosigkeit vorgenommen werden.
Arbeitslosengeld mit ein paar Klicks im Internet
„Rund 60 Prozent der Kunden nutzen inzwischen die Möglichkeit und beantragen Arbeitslosengeld online“, so Sander. Schritt für Schritt wird dem Kunden erklärt, wie der Antrag auszufüllen ist. Die Unterlagen könne man, selbstverständlich verschlüsselt und datenschutzgerecht, danach an die Arbeitsagentur versenden. „So sparen unsere Kunden Papier, Porto und Fahrkosten, vermeiden unnötige Wege und Wartezeiten.
Umfassender Service

Aber nicht nur Arbeitsuchendmeldung und Arbeitslosengeld können online abgewickelt werden. Auch die direkte Mitteilung von Veränderungen, wie z.B. Kontowechsel, Arbeitsaufnahme oder Krankmeldung können online erfolgen. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit Kindergeld zu beantragen, Bewerbungsunterlagen zu erstellen oder online mit dem Bewerberbetreuer zusammenzuarbeiten. Die umfassenden Online-Dienstleistungen der Agentur für Arbeit stehen Interessierten unter www.arbeitsagentur.de à eService zur Verfügung. Für Nutzer von mobilen Endgeräten, wie Smartphones oder Tablets,  stehe eine kostenlose App zur Verfügung.

Agentur für Arbeit Nordhausen am 26.07.2016

Führung durch 140 Jahre städtische Kunstsammlung

Nordhausen (psv) Was ist Kunst? Wie erkennbar muss ein Bild sein?  Wie abstrahiert ein Künstler ein Gesicht oder eine Landschaft?  Was hat  Andy Warhol mit  Jürgen Kuhl zu tun? Oder bildet ein Musiker mit seinem Cello ein Paar? Solchen und vielen weiteren Fragen widmet sich die Leiterin des Kunsthauses Meyenburg Susanne Hinsching in ihren beiden nächsten Führungen durch die aktuelle Ausstellung „KUNST. Von Picasso bis Mackensen“, die am Mittwoch, den 27. Juli, um 15:00 Uhr, und am Donnerstag, den 28. Juli, um 19:00 Uhr stattfinden.

Aber auch wie die städtische Kunstsammlung entstanden ist, wo die verschiedenen Werke herstammen oder ob sie angekauft oder geschenkt worden sind, werden die Besucher in der Führung erfahren.

Die Ausstellung, die dem 140. Jubiläum der Nordhäuser Museen gewidmet ist, zeigt 140 Werke von 67 verschiedenen Künstlern, darunter Joan Miró, Henri Matisse, Max Ernst, Emil Schumacher, Horst Janssen, Fernand Léger oder HAP Grieshaber und Joseph Beuys. Nach Motiven – wie Paare, Köpfe, Porträts, Landschaft oder Jagd – geordnet kann man sich auf eine interessante Reise durch die Kunstgeschichte begeben und erkennen, wie sich die Stilrichtungen in den letzten 500 Jahren verändert haben. Begonnen mit detailgetreuen kleinen Kupferstichen aus dem 17. Jahrhundert von Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft, über die faszinierende filigrane Radierung  „Amor, Tod und Jenseits“ von Max Klinger bis zu den abstrahierten Arbeiten von Gerd Mackensen, dessen exzentrische und skurrile Striche in seinen Landschaften „fliegt alles vorbei“ und „Halt auf freier Strecke“ unglaubliche Bewegung erzeugen. Die Ausstellung präsentiert auch Werke von bekannten regionalen Künstlern - wie Richard Thierbach, Curt Mücke, Otto Lange, Maria Schmidt-Franken, Klaus-Dieter Kerwitz und Heinz Scharr oder Karin Kisker.


Die zahlreichen kleinformatigen Stadtansichten ermöglichen beispielsweise einen Blick zurück in die Geschichte der Stadt Nordhausen, auf Gebäude und Straßenzüge, die heute teilweise nicht mehr erhalten sind oder sich in Lauf der Jahrzehnte einem Wandel unterzogen haben.

9 734 Paare sind in Thüringen im Jahr 2015 den Bund der Ehe eingegangen

Bezogen auf die Einwohnerzahl fanden die meisten Hochzeiten in Eisenach statt

Im Jahr 2015 haben sich vor Thüringer Standesämtern 9 734 Paare das Ja-Wort gegeben. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, waren das 68 Paare mehr als im Jahr zuvor, was einem leichten Anstieg von 0,7 Prozent entspricht. Im langjährigen Vergleich waren es im Jahr 2015 durchschnittlich viele Trauungen. Der Spitzenwert wurde jedoch im Jahr 2012 erreicht, als in Thüringen 10 105 Eheschließungen stattfanden.
Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik am 26.07.16

Wann ist Berichterstattung seriös?

Da hatte ich doch kürzlich Erstaunen und Verwunderung geäußert über die ausufernde, ins Groteske reichende Berichterstattung am Freitag des Anschlags im Münchner Olympia-Einkaufszentrum. Ich hatte u.a. geschrieben (Auszug): „Ich finde es geradezu grotesk, was allein ARD und ZDF am Abend des vergangenen Freitags im Zusammenhang mit diesen Amoklauf inszenierten, um nur ja möglichst aktuell berichten zu können. Obwohl bis in den späten Abend hinein im Grunde nichts anderes zu berichten war als eine „unübersichtliche“ Situation in München. Ein ums andere Mal wurde zu Reportern nach München geschaltet, jedes Gerücht – etwa um angebliche Schießereien am Stachus und im Hofbräuhaus – brühwarm den Zuhörern und Zusehern offeriert, um danach einzuräumen, dass es sich um Falschmeldungen handele. Und alles wurde noch zusätzlich dramatisch verbrämt, indem von „vermutlich“ mehreren Tätern berichtet wurde, die im Einkaufszentrum ihr Unwesen trieben.“ (Ende des Auszugs)

Ich zitiere diesen Absatz deshalb, um ihn unmittelbar gegenwärtig zu haben, angesichts eines fast zur gleichen Zeit in der WELT erschienenen Artikels, in dem der Autor (Oliver Rasche) meint, dass es richtig war, so breit über München zu berichten. (Auszug): „Es ist nicht Aufgabe der Medien, zu schweigen, bis das letzte Detail einer Sache geklärt ist, es ist Aufgabe der Medien, zu berichten, gerade dann, wenn eine Lage verworren ist. Mit aller Vorsicht, mit aller Zurückhaltung, versteht sich.“ (Ende des Auszugs).

Und dann meint Rasche, dass das oft – nicht immer – in der unmittelbaren Berichterstattung gelungen sei. In einer Situation nämlich, die aus medialer Sicht kaum komplizierter hätte sein können. Ständig Gerüchte über Schüsse in der Innenstadt, Augenzeugenmeldungen, die auf mehrere Täter hindeuteten. „Ja, zwischendurch klang es wie eine große, terroristische Aktion“, schrieb Rasche.
In der Tat, so klang es in der unablässigen Berichterstattung von ARD und ZDF unmittelbar danach. Es hätte ja sein können. . . Ich behaupte nicht, dass das sogar die große Hoffnung der Medien war, ich bin aber der Auffassung, dass es nicht mit der Verantwortung der Medien vereinbar ist, ohne alle Fakten eine derartige Vorstellung überhaupt erst aufkommen zu lassen, die sich danach als haltlos erweist. Bei „Meedia“ konnte man tags darauf u.a. lesen (Auszug): „Wieder Freitag, wieder überschlagen sich in dramatischer Weise die Nachrichten: Eine Woche nach dem Putschversuch in der Türkei verlagert sich der Blick der Weltöffentlichkeit plötzlich nach München, wo bei einem Amoklauf im Olympia Einkaufszentrum zehn Menschen starben. Bei der Berichterstattung geht es wie in der Woche zuvor in der Türkei drunter und drüber...die TV-Berichterstattung wurde größtenteils zur Chaos-Veranstaltung.“ (Ende des Auszugs). Das mag im übrigen auch genügen, um einschätzen zu können, ob der Wert einer solchen „Chaos-Veranstaltung“ nicht mehr der Unterhaltung und Kurzweil dient, als der ernsthaften Information.

Immerhin aber – um eine Art Kompromiss zu finden – zeigen die Anschläge in Würzburg und aktuell in Ansbach, dass dort Verbindungen zum IS erkennbar sind. Die Grenzen zwischen Amoklauf und terroristischem Anschlag scheinen zu verschwimmen. Und sollten jedenfalls zu einer seriösen, verantwortungsvollen Berichterstattung Anlass sein.

Montag, 25. Juli 2016

Bibliothekspässe erstmals an Vorschulkinder übergeben!

 Hansi vom Märchenborn begeisterte die Kinder in der Stadtbibliothek

Nordhausen (psv) In der vorigen Woche haben erstmals die Vorschulkinder der Kindertagesstätten „Haus Domino“, „Kinderwelt am Frauenberg“ und vom „Tierhäuschen“ ihre Bibliothekspässe in Empfang nehmen können. „Seit dem Start des Projektes ‚Nordhäuser Leseäffchen – Bibliothekspass für Vorschulkinder‘ im Frühjahr waren die Kinder vier Mal in der Bibliothek und lernten hier die Vielfalt kennen und nutzen und erhielten bei jedem Besuch einen Stempel in ihren für sie persönlich ausgestellten Bibliothekspass“, sagte jetzt die Nordhäuser Bibliotheksleiterin Hildegard Seidel.

In einer Abschlussveranstaltung, bei der der Märchenerzähler Hansi von Märchenborn mit einer Geschichtenreise und mit vielen lustigen Liedern das junge Publikum begeisterte, nahmen die Kinder anschließend voller Stolz ihren Pass in Empfang.

Zu Beginn dieses Jahres wurde in der Stadtbibliothek gemeinsam mit den Kindergärten ein neues Projekt auf den Weg gebracht – das „Leseäffchen“.  Viermal besuchten die Kindergartenkinder vor der Einschulung die Bibliothek und lernten so die Kinderbibliothek mit den unterschiedlichen Medien kennen. Ziel des „Leseäffchen“ sei es, dass die Kinder zur Einschulung schon die verschiedenen Medien kennen, das freie Erzählen üben und sich sicher in der Kinderbibliothek auskennen, so Frau Seidel. Gleichzeitig seien die Kinder natürlich  auch Multiplikatoren für ihre Familien.

„Im Herbst soll es mit dem Projekt,  bei dem Leseförderung sowie Wissensvermittlung im Vordergrund stehen, weitergehen. Die Abschlussveranstaltung ist dann immer für mehrere Kindergärten gemeinsam. Hansi vom Märchenborn wird sicher nicht das letzte Mal in Nordhausen zu Gast gewesen sein“, ist sich die Bibliotheksleiterin sicher.

Ermöglicht wurde das Projekt durch den Förderverein der Stadtbibliothek. Die Förderung der Kinder und Jugendlichen ist neben der Organisation der Lesungen und dem jährlichen Bibliotheksfest das wichtigste Anliegen des Vereins. So wird zum Bibliotheksfest am 24. September das Theaterstück „Oh, wie schön ist Panama“ zu erleben sein, und am 24. Oktober, um 16 Uhr, liest Ingo Siegner Geschichten vom Drachen Kokosnuss in der Bibliothek.

 Zum Bild: Johannes Wunderlich aus Trockenborn als Märchenerzähler Hansi vom Märchenborn begeisterten die kleinen „Leseäffchen“ bei der Abschlussveranstaltung (Foto: Stadtbibliothek „Rudolf Hagelstange“)