Donnerstag, 6. Dezember 2018

Stadtrat der Stadt Nordhausen beschließt Haushalt 2019

Nordhausen (psv) In der gestrigen 45. Sitzung des Nordhäuser Stadtrates wurde der Haushalt der Stadt Nordhausen für das Jahr 2019, die Fortschreibung des Haushaltssicherungskonzeptes sowie die Prioritätenlisten der Investitionsmaßnahmen 2019 beschlossen. Der Haushalt umfasst ein Gesamtvolumen von 79 Mio. Euro im Ergebnishaushalt sowie 31,5 Mio. Euro für Investitionen. Die Stadt Nordhausen benötigt keine Bedarfszuweisungen.

„Wir halten die Vorgaben der Haushaltskonsolidierung ein, vermindern konsequent unser jährliches Haushaltsdefizit und haben seit 2012 Schulden im Umfang von 23,5 Mio. Euro abgebaut,“ so Kai Buchmann, Oberbürgermeister Nordhausens. „Gemeinsam mit den Stadträten ist es der Verwaltung gelungen, einen ausgeglichenen Haushalt aufzustellen, der zum einen die Gesundung der städtischen Finanzen im Blick hält und auf der anderen Seite bei allen Konsolidierungsanstrengungen den Erhalt einer lebenswerten Stadt nicht zu kurz kommen lässt. Der Instandhaltungs- und Investitionsstau, der während der Haushaltskonsolidierungsphase nicht vermieden werden konnte, wird Stück für Stück abgebaut,“ ordnet der Oberbürgermeister die Schwerpunkte des Haushaltes 2019 ein.

Dies betrifft sowohl die Investitionen in die Pflichtaufgaben, wie beispielsweise dem Neubau der Feuerwache, Sanierung und Erweiterung von Kindertageseinrichtungen und Schulen, Investitionen in Infrastrukturvermögen (Straßen, Brücken, Geh- und Radwege).

Aber auch die quasi einmalig mögliche, große Baumaßnahme der Generalsanierung des Theaters wird im Haushalt abgebildet. Die hierfür notwendige Kreditaufnahme und die daraus resultierenden Tilgungs- und Zinslasten werden im Rahmen des Förderinstrumentes der Schuldendiensthilfe durch das Land Thüringen übernommen. 

Heute kommt der Nikolaus nach Nordhausen

Nordhausen (psv) Heute gibt sich der „echte“ Bischoff Nikolaus von 16.00 bis 18.00 Uhr in Nordhausen die Ehre. Er empfängt alle Besucher in der Stadtbibliothek und erzählt aus seinem Leben. Es ist sein Namenstag, den er hier in Nordhausen mit vielen Gästen feiern möchte. Er wohnt in Myra in der heutigen Türkei und hat eine lange Reise nach Nordhausen hinter sich. Danach wandern wir gemeinsam mit dem Heiligen Nikolaus durch die Altstadt am Dom entlang zur Flohburg. Gern können auch Laternen für diesen Weg mitgebracht werden. Anschließend stehen in der Flohburg adventliche Stärkungen bereit. Geschichten und Lieder geben dem Nachmittag im Museum den richtigen stimmungsvollen Abschluss.

Die Stadtbibliothek bietet jeden Tag in der Vorweihnachtszeit ein buntes Programm für Groß und Klein an:
Freitag I 7. Dezember I 16:00 Uhr
Zauberhafte Weihnacht mit Tony Zyrus
Samstag I 8. Dezember I 15:30 Uhr
Märchennachmittag mit Erika Schirmer
Sonntag I 9. Dezember I 17:00 Uhr
Das Theater lädt zum Öffnen des Türchens ein
Montag I 10. Dezember I 16:00 Uhr
 
Adventsnachmittag mit Oberbürgermeister Kai Buchmann
Dienstag I 11. Dezember I 15:30 Uhr
Wolle spinnen mit dem Spinnrad
Bastelnachmittag
Mittwoch I 12. Dezember I 16:00 Uhr
Weihnachten und Spiele im Mittelalter
Donnerstag I 13. Dezember I 16:00 Uhr
Musikalische Lesung mit Christian Steyer
Freitag I 14. Dezember I 16:00 Uhr
Märchenstunde - „Schneeweißchen und Rosenrot“
Samstag I 15. Dezember I 15:30 Uhr
Wolle spinnen mit dem Spinnrad
Der Weihnachtsengel des Theaters liest vor
Sonntag I 16. Dezember I 17:00 Uhr
Das Theater lädt zum Öffnen des Türchens ein
Montag I 17. Dezember I 16:00 Uhr
 
Weihnachtsgeschichte und Bastelnachmittag „Hirsch Heinrich“
Dienstag I 18. Dezember I 16:00 Uhr
Weihnachten mit Radio Enno
Mittwoch I 19. Dezember I 16:00 Uhr
Weihnachtskonzert mit dem Nordhäuser Jugendchor
Donnerstag I 20. Dezember I 16:00 Uhr
Wolle spinnen mit dem Spinnrad
Weihnachtskonzert mit dem Hochschulchor Nordhausen
Freitag I 21. Dezember I 16:00 Uhr
Kurzfilmtag: Kinderfilmprogramm „Märchengeschichten auf dem Land“
Samstag I 22. Dezember I 16:00 Uhr
Bastelnachmittag
Sonntag I 23. Dezember I 17:00 Uhr
Das Theater lädt zum Öffnen des Türchens ein
Montag I 24. Dezember
 
Die Stadtbibliothek Nordhausen wünscht allen ein fröhliches und besinnliches Weihnachtsfest

[Fotos: Adventskalender Stadtbibliothek Nordhausen, Stadtverwaltung]

Ungarischer Botschaft ist Ehrengast zum Schlachteessen

Der ungarische Botschafter in Deutschland, Dr. Péter Györkös, hat Bundestagsabgeordneten Manfred Grund zu einem Gespräch empfangen.

 Während dieses Gesprächs in Berlin überreichte Botschafter Dr. Györkös eine Übersetzung der beglaubigten Kopie einer besonderen Verbalnote. Als junger Diplomat im ungarischen Außenministerium hatte er mit dieser Verbalnote die Grenzöffnung der Volksrepublik Ungarn zu Österreich angewiesen. Dadurch war es DDR-Bürgern ab 11. September 1989 möglich, ohne Grenzkontrollen via Ungarn und Österreich in die Bundesrepublik auszureisen.

Abgeordneter Manfred Grund bezeichnete diese Verbalnote als „Baustein für den Fall der Berliner Mauer“ am 9. November 1989. Er zeigte sich glücklich, dass Dr. Péter Györkös seine Einladung angenommen hat, als Ehrengast am nächsten Schlachteessen der Mittelstandsvereinigung Nordthüringen teilzunehmen.

Das traditionelle Schlachteessen findet am 25. Januar 2019 in Birkungen statt. Hauptredner wird der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer sein. Wie gewohnt wird das Schlachteessen mit der Vorstellung eines Transformationslandes aus Osteuropa oder Zentralasien eröffnet. So waren u. a. die Botschafter Rumäniens, Armeniens, der Ukraine, Georgiens oder der Mongolei geschätzte Gäste, um gute wirtschaftliche Beziehungen mit hiesigen Unternehmen zu begründen oder wieder aufzunehmen.

Das Schlachteessen wird ausgerichtet von den Nordthüringer Kreisverbänden der Mittelstandsvereinigung Kyffhäuser, Nordhausen und Eichsfeld und dem regional direkt gewählten Bundestagsabgeordneten Manfred Grund im Wahlkreis 189, der die vorgenannten Kreise umfasst.

Abgeordneter Manfred Grund weist darauf hin, dass die Einladung noch vor den Weihnachtsfeiertagen verschickt werden. Die Teilnahme ist nur nach Rückmeldung möglich. Er ruft Kommunen, die Städte- oder Schulpatenschaften mit Ungarn unterhalten, und Vereine mit freundschaftlichen Kontakten nach Ungarn zur Anmeldung auf. Einladungen können unter Mailadresse schlachteessen@manfred-grund.de oder im Bürgerbüro Wilhelmstraße 20, 37308 Heilbad Heiligenstadt, Telefon 03606-606165 angefordert werden.

Anlage : Botschafter Dr. Péter Györkös und MdB Manfred Grund




Manfred Grund
Mitglied des Deutschen Bundestages
Vorsitzender der Landesgruppe Thüringen der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag

Dienstag, 4. Dezember 2018

Geplante Sanierung im Ossietzky-Hof: SWG will Mieter mitnehmen 2 Preisträger stellten am Montagabend im „Nordhaus“ ihren Wettbewerbsentwurf vor Die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) will ihre Mieter in Nordhausen-Nord regelmäßig über die geplanten Stadtumbauprozesse informieren. Das sagte SWG-Geschäftsführerin Inge Klaan am Montagabend während eines Bürgergesprächs im „Nordhaus“. In einem ersten Schritt soll noch in diesem Jahr die 3 Preisträger des Berliner Architektenbüros „Hütten und Paläste“, des Büros „einszueins“ aus Wien und des Büros „Kofink Schels“ aus München für die geplante Umgestaltung des Ossietzky-Hofs im „Nordhaus“ ausgestellt werden. Weiterhin sollen Mieter an einem Infopunkt im „Nordhaus“ alle wichtigen und aktuellen Informationen zum Stadtumbauprozess erhalten. „Zudem ist geplant, dass wir unsere Mietersprechstunden hier im Nordhaus weiter ausbauen“, verwies Klaan auf das Beratungsangebot im Wohngebiet. Das kommunale Wohnungsunternehmen will den Stadtumbau in Nord mit der grundhaften Sanierung und der Umgestaltung des Ossietzky-Hofs beginnen. Seit etwa eineinhalb Jahren gilt für die drei Wohnblöcke des Quartiers ein Vermietungsstopp. „Wir brauchen den ein oder anderen Leerstand, um bestimmte Arbeiten durchführen zu können“, sagte Klaan. Die SWG-Chefin machte deutlich, dass man dort barrierefrei sanieren will, wo es möglich ist. „Sowohl in den Wohnungen als auch in den Außenanlagen“, sagte Klaan. Der Umbau im Bestand sei zwar eine Herkulesaufgabe, doch unumgänglich, wolle man das Wohnviertel für die nächsten Jahrzehnte fit zu machen. Noch gebe es für die geplanten Umbau- und Sanierungsarbeiten keine feste Terminkette. „Für konkrete Umbaupläne ist es noch viel zu früh“, so Klaan weiter. Man befinde sich in einer sehr frühen Phase der Bürgerbeteiligung. Erst seit Anfang Dezember liegt die prämierten Entwürfe vor, der an diesem Abend auch den rund 120 anwesenden Bürgern vorgestellt wurde. In den ersten sechs Monaten des kommenden Jahres soll dieser Entwurf auf seine technische und wirtschaftliche Machbarkeit geprüft werden. „Der Entwurf ist kein Dogma“, sagte Klaan. Die Entwürfe seien verhandelbar. Die konkreten Umbauvorhaben am Ossietzky-Hof sollen dann Schritt für Schritt mit der betroffenen Mieterschaft besprochen werden. Ein Baubeginn ist frühestens Ende 2019/Anfang 2020 denkbar. Die SWG hatte in Kooperation mit der Stadt Nordhausen und der Internationalen Bauausstellung (IBA) Thüringen den Realisierungswettbewerb für das Quartier ausgelobt. Die Rolandstadt ist IBA-Kandidat zum Thema energetischer Stadtumbau. Für die SWG ist mit dem Wettbewerb ganz klar das Ziel verbunden, die aufgezeigten Gestaltungsansätze künftig auch bei der Sanierung weiterer Wohnungsbestände aufzugreifen und umzusetzen. Das Projekt Ossietzky-Hof übernimmt damit eine Vorreiterrolle. Foto: Inge Klaan sagte den vielen Gästen am Montagabend im Nordhaus, dass die SWG rechtzeitig alle von der Sanierung betroffenen Mieter informieren wird. Foto: SWG




Süßer die Glocken nie klingen

Weihnachtskonzert des Loh-Orchesters mit herrlichen Melodien

Zu einem festlichen Weihnachtskonzert für die ganze Familie unter dem Motto „Süßer die Glocken nie klingen“ lädt das Loh-Orchester Sondershausen am 8. Dezember um 18.00 Uhr ins Sondershäuser Haus der Kunst ein. Unter der musikalischen Leitung von Intendant Daniel Klajner erwartet die Besucherinnen und Besucher ein buntes weihnachtliches Programm.

Mit Musik aus Johann Sebastian Bachs „Weihnachtsoratorium“ oder Peter Tschaikowskys Ballett „Der Nussknacker“ sind absolute Klassiker der
Weihnachtsmusik dabei. Zu Herzen gehen aber auch Peter Cornelius‘ „Weihnachtslieder“, Charles Gounods „Ave Maria“ nach Johann Sebastian Bach, gesungen von Bariton Rastislav Lalinský aus dem Thüringer Opernstudio. Winterliche Musik von Wolfgang Amadeus Mozarts Vater Leopold, Engelberg Humperdinck und vielen anderen runden den stimmungsvollen Abend ab.

Durch das Programm führt Daniel Klajner. Im Theater Nordhausen findet das Weihnachtskonzert am 23. (wenige Restkarten) und am 25. Dezember jeweils um 18 Uhr statt. Karten gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Touristinformation Sondershausen (Tel. 0 36 32/78 81 11), im Internet unter www.theater-nordhausen.de und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.


Foto: Tilmann Graner

Kabinett empfiehlt Naturschutzgesetz an den Thüringer Landtag:

Natura 2000-Station Südharz/Kyffhäuser begrüßt gesetzliche Verankerung des Schutzgebietsnetzes

Nordhausen: Das Kabinett hat heute den Gesetzesentwurf zum Thüringer Naturschutzgesetz beschlossen und an den Landtag überwiesen. Das Gesetz sieht unter anderem die dauerhafte Sicherung der bundesweit einmaligen Natura 2000-Stationen vor. Die Natura 2000-Station Südharz/Kyffhäuser begrüßt diese Empfehlung. „Wenn wir das europäische Naturerbe langfristig schützen wollen, brauchen wir die Stationen als verlässliches Instrument, das unabhängig arbeiten kann“, erklärt Astrid Koschorreck, Leiterin der Station Südharz/Kyffhäuser. „Die vorgesehene Festschreibung im Naturschutzgesetz bietet dafür den passenden Rahmen“, so Koschorreck weiter.
Eine gesetzliche Verankerung der Natura 2000-Stationen schafft langfristig die Voraussetzung, die Lebensräume und Arten des europäischen Schutzgebietsnetzes in Thüringen zu sichern und zu entwickeln. „Als Bindeglied zwischen Naturschutzakteuren und Landnutzern unterstützen die Natura 2000-Stationen die staatliche Naturschutzverwaltung“, so Koschorreck. Seit dem Aufbau der elf Stationen und eines Kompetenzzentrums hat sich das Netzwerk in der Naturschutzszene Thüringens etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Ziele von Natura 2000. Projekte wie die Anlage eines Kleinstgewässers/Tümpels zur Habitatverbesserung für die Gelbbauchunke (Bombina variegata) im FFH-Gebiet Nr.6 zeigen erste regionale Erfolge beim Schutz der Gelbbauchunke. Mit Blick auf die heutige Empfehlung des Kabinetts fügt Koschorreck hinzu: „Das Netzwerk der Natura 2000-Stationen darf kein Provisorium bleiben. Wir müssen die Stationen gesetzlich absichern, damit die kooperative Arbeit mit den Menschen vor Ort, Kommunen, Verbänden und Behörden für eine Landnutzung im Einklang mit dem Naturschutz dauerhaft gewährleistet wird.“
Bestärkt durch den heutigen Beschluss werden sich die Stationen weiter für ihre gesetzliche Verankerung einsetzen. „Wir appellieren an die Abgeordneten des Landtags, den Weg zum Erhalt der Biologischen Vielfalt Europas in Thüringen weiter zu verfolgen und der Empfehlung des Kabinetts beizupflichten“, so Koschorreck.
Hintergrund:
Im Freistaat sind zwischen 2016 und 2017 insgesamt 11 Natura 2000-Stationen entstanden. Sie sollen die Lebensräume und Arten des europäischen Schutzgebietsnetzes in Thüringen sichern und entwickeln. Das Thüringer Umweltministerium fördert die Ausstattung aller Stationen mit ca. 1 Mio. Euro pro Jahr. Hinzu kommt eine Koordinationsstelle - das Kompetenzzentrum Natura 2000-Stationen. Dieses wird vom TMUEN und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert und hat seinen Sitz auf dem Campus der Fakultät Landschaftsarchitektur, Gartenbau und Forst – der Fachhochschule Erfurt – dem sog. „Grünen Zentrum“. Träger des Kompetenzzentrums sind der BUND Thüringen e.V., der Deutsche Verband für Landschaftspflege e.V. und der NABU Thüringen e.V.
Thüringen verfügt über 212 FFH-Gebiete und 35 punkthafte FFH-Objekte sowie 44 EU-Vogelschutzgebiete. Diese Gebiete umfassen rund 270.000 Hektar, das entspricht rund 17 % der Landesfläche. In diesen Landschaften kommen seltene und teilweise vom Aussterben bedrohte Arten vor. Die konkreten Naturschutzmaßnahmen sind breit gefächert.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://natura2000-thueringen.de/

Vergleich zwischen Bleicherode und Landkreis besiegelt

Der Bürgermeister von Bleicherode, Frank Rostek, und der Nordhäuser Landrat Matthias Jendricke haben jetzt einen Vergleichsvertrag zu den noch offenen Widersprüchen der Stadt zur Erhebung der Kreis- und Schulumlage unterzeichnet. Damit legen die Stadt Bleicherode und der Landkreis Nordhausen alle seit dem Jahr 2007 noch bestehenden Kreis- und Schulumlagestreitigkeiten einvernehmlich bei. Bleicherode erhält 1 Million Euro als  pauschale Abgeltung für die noch offenen Verfahren. Landrat Jendricke freute sich, dass über diesen Weg eine rasche Einigung erzielt werden konnte. „Dadurch konnten wir ein langes juristisches Streitverfahren vermeiden und die Stadt Bleicherode vor der anstehenden Fusion mit den Umlandgemeinden mit einem guten „Startgeld“ ausstatten“, so Jendricke. Bürgermeister Frank Rostek zeigte sich ebenso zufrieden mit der erzielten Einigung, hatte die Stadt Bleicherode doch 2016 mit der Entscheidung der Oberverwaltungsgerichts zum Kreis- und Schulumlageverfahren zum Jahr 2007 ein richtungsweisendes Grundlagenurteil erwirkt, das nun in Thüringen, aber auch bundesweit für mehr Klarheit und Rechtssicherheit für Kommunen bei der Erhebung von Kreis- und Schulumlage sorgt.