Dienstag, 2. Oktober 2018

Bücherflohmarkt und Lesung in der Stadtbibliothek

Nordhausen (psv) Am kommenden Samstag, dem 6. Oktober 2018, laden die Stadtbibliothek und ihr Förderverein wieder zum Bücherflohmarkt ein. Während der Öffnungszeit, von 10 bis 13 Uhr, steht im Foyer der Bibliothek ein großes Angebot an antiquarischen Büchern bereit. Der Erlös des Flohmarktes kommt der Neuerwerbung von Medien zugute.

Am Mittwoch, dem 10. Oktober, um 16 Uhr, liest Monia Gerhardt im Lesecafé aus ihrem Buch „Meine Jahre in Tunesien“.  Der Eintritt ist frei.

Monia Gerhardt hat in Tunesien gelebt. Ihrer großen Liebe willen hat sie Deutschland verlassen und viele Jahre in Tunesien verbracht. Ihr Erfahrungsbericht ist eine Einladung nicht nur ihre persönliche Geschichte, sondern auch das Land Tunesien mit seinen Gebräuchen, der Mentalität und der Kultur kennenzulernen. Ihr Buch ist keine Abrechnung, sondern eine positive Geschichte, die sich in dem damals ihr noch völlig unbekannten Tunesien abspielte.

Authentisch, manchmal auch heiter, berichtet sie sowohl über das Land als auch über die Aufnahme in die neue Familie, über die abenteuerliche Umzugsfahrt oder eine ungewöhnliche Hochzeitsreise. Monia Gerhardt lebt heute in Kassel, aber ihr Weg führt sie noch oft nach Nordafrika.

„Kleine Momente ganz groß“ – Sonderausstellung im Kunsthaus-Keller

Nordhausen (psv) Das Kunsthaus Meyenburg zeigt ab dem 4. Oktober in einer Kabinett-Ausstellung im Kunsthaus-Keller (KuK) Fotografien von Marco Kneise. Für den Fotografen der Thüringer Allgemeinen ist es die erste Werkschau dieser Art. Die Vernissage für die Fotoausstellung „Kleine Momente ganz groß“ findet am 4. Oktober, um 19 Uhr, im Beisein des Künstlers im Kunsthaus Meyenburg statt.

Der Fotograf Marco Kneise, der vielen als Pressefotograf der Thüringer Allgemeinen Zeitung bekannt ist, präsentiert sich in seiner ersten eigenen Ausstellung. Zu sehen sind Fotografien, die sowohl alltägliche als auch besondere Momente einfangen. Sie sind häufig am Rande von offiziellen Terminen entstanden oder auch während Kneises Reisen durch Australien oder Italien. Deshalb sind die meisten der ausgestellten Fotografien auch noch nie veröffentlicht.
„Das Besondere an Marco Kneises Streetfotografien ist, dass man auf seine Fotos länger hinschauen muss, um den eingefangenen Moment zu verstehen“, fasst Susanne Hinsching, Leiterin der Städtischen Museen Nordhausen, die Perspektiven der Fotografien zusammen. Das kann sowohl ein Mann sein, der bei strömenden Regen auf dem Anger in Erfurt Handstand macht, als auch sich ausruhende und auf dem Rollfeld liegende Schweizer Piloten vor ihren Flugzeugen.
Der Fotograf hat seine Ausbildung bei der Thüringer Allgemeinen Zeitung 2002 nach dem Abitur begonnen und war dann in den Lokalredaktionen Weimar, Artern und Sondershausen und seit 2008 sogar thüringenweit als Bildredakteur tätig.

Zur Vernissage im Beisein des Künstlers am 4. Oktober, um 19 Uhr, sind alles Interessierten herzlich eingeladen. Ausstellungsdauer: 4. Oktober bis 30. November 2018.


Foto: Marco Kneise

Naturerlebnispfad unmittelbar vor Wiedereröffnung

Quedlinburg/Stolberg. Gäste und Bewohner der Harzregion können sich auf ein außergewöhnliches Angebot freuen. Niemand bleibt ausgeschlossen. Der Eintritt ist frei! Am Parkplatz Auerberg zwischen Harzgerode und Stolberg machen zwei überlebensgroße Figuren schon jetzt neugierig. Es sind Josephine Auerberg und Konrad Kauz. Die Sympathiefiguren des Natur- und Geoparks wurden im Auftrag des in Quedlinburg geschäftsansässigen Regionalverbands Harz von einer Künstlerin aus Schwenda (Gemeinde Südharz) entwickelt.

Josephine und Konrad heißen nicht nur die Gäste willkommen, sondern begleiten Kinder und Erwachsene auch bei der Schatzsuche auf dem 1,7 km langen Naturerlebnispfad am Schindelbruch. Ab dem 19. Oktober wird der Schatz zu finden sein. Zur Wiedereröffnung des Naturerlebnispfades als Ehrengast erwartet wird an diesem Tag Umweltministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert. Naturparkleiter Dr. Klaus George hatte ihr im Februar vor Ort gezeigt, welche verheerenden Schäden der Wintersturm Friederike an der touristischen Infrastruktur des Natur- und Geoparks anrichtete. Dass dies so nicht bleiben konnte, sah auch Dr. Clemens Ritter von Kempski ein. Der Naturerlebnispfad befindet sich auf einem
Waldgrundstück der Ritter von Kempski Privathotels GmbH. Die allein investierte zwischenzeitlich über 40.000 Euro vor allem in die Wiederherstellung der Wege und die Ersatzbeschaffung von Sport und Fitnessgeräten. Ein Mehrfaches an Geld und Arbeitszeit brachte der Regionalverband Harz aus Eigenmitteln und Fördermitteln des Landes Sachsen-Anhalt auf. So war man gemeinsam in der Lage, nicht nur den Wiederaufbau zu stemmen, sondern etwas gänzlich Neues zu schaffen. Mit sämtlichen Arbeiten wurden Firmen aus der Region beauftragt. Das didaktische Konzept erstellte keine teure Agentur. Unterstützung holte sich das Team des Regionalverbandes Harz vielmehr bei einer Lehramtsstudentin der Universität Mainz, die ein entsprechendes Projekt für ihre Masterarbeit suchte. Auf den Regionalverband Harz war sie zuvor während wiederholter Harzbesuche aufmerksam geworden, bei denen ihr die sehr individuellen und an die jeweiligen Örtlichkeiten angepassten, zahlreichen Informationstafeln des Natur- und Geoparks auffielen.

Auch Landrätin Dr. Angelika Klein freut sich auf den Termin am 19. Oktober. Sie meint, dass es angesichts der Katastrophe, die den Wald insbesondere im Südharz in diesem Jahr ereilt hat, von großer Bedeutung ist, zu zeigen, wie wichtig der Wald für uns ist. Deshalb sollte sich auch die touristische Infrastruktur speziell in den Wäldern des Harzes ständig weiterentwickeln. Der Regionalverband Harz als Natur- und Geoparkträger kann dabei helfen, denn Naturparks ebenso wie UNESCO-Geoparks haben einen Bildungsauftrag zu erfüllen. Längst geht es nicht mehr darum, reines Faktenwissen an die Frau oder den Mann zu bringen. Vielmehr sind komplexe Zusammenhänge im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung zu vermitteln. Das ist deutlich anspruchsvoller. Damit sich erwachsene Menschen in ihrer Freizeit überhaupt darauf einlassen, notwendiger Weise längere Texte zu lesen, gilt es Neugier zu erzeugen und Geschichten zu erzählen. Auch regionale Bezüge werden dabei immer wichtiger. Die eigene Betroffenheit muss erkennbar werden! Anspruch auf Bildung haben nicht allein Kinder, sondern selbstverständlich auch ältere Menschen. All dies aufgreifend, hat das Team des Regionalverbandes nicht nur gründlich geplant, fleißig recherchiert und geschrieben. Lassen Sie sich überraschen und nutzen Sie den Goldenen Oktober für einen Ausflug zum Auerberg!

Zu unserem Bild:


Die ersten kritischen Besucher. Foto: Dr. Klaus George

Oktoberfest bei Wacker abgesagt!

Wie der FSV Wacker 90 Nordhausen mitteilte, wird das für diesen Mittwoch geplante Oktoberfest nach dem Heimspiel gegen Halberstadt nicht stattfinden. 
Präsident Nico Kleofas: „Wie sagt man so schön? Erst die Arbeit, dann das Vergnügen! Da der Vorstand des Vereins, das Trainerteam und die Mannschaft mit den letzten Spielen nicht zufrieden sein können, werden wir aus gegebenem Anlass das geplante Oktoberfest absagen. In den kommenden Tagen wird unsere gesamte Energie auf den sportlichen Erfolg gelenkt, und zwar zu 100 Prozent.“
Klare Worte des Präsidenten, der sowohl das Trainerteam als auch die Mannschaft in die Pflicht nimmt. Am Mittwoch um 13:30 Uhr kommt der VfB Germania Halberstadt in den Albert-Kuntz-Sportpark. Nur  4 Tage später, am 7. Oktober, geht es zum Spitzenreiter nach Chemnitz. Viel Platz zum Feiern bleibt da wirklich nicht. 
„Natürlich möchten wir mit unseren Fans feiern! Anfangen wollen wir am Mittwoch mit einem Heimsieg gegen Halberstadt. Ich hoffe, dass die Zuschauer unsere Mannschaft positiv antreiben werden und diese extra Motivation des 12. Mannes ein weiterer Grund dafür sein wird, dass die 3 Punkte in Nordhausen bleiben“, so Kleofas weiter.
Bisher erworbene Eintrittskarten können in der Geschäftsstelle des Vereins zurückgegeben werden. 

Montag, 1. Oktober 2018

Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik

Internationaler Tag der älteren Menschen am 1. Oktober 2018
2017 ein Drittel der Thüringer 60 Jahre und älter – 2035 mehr als 40 Prozent


Am 31.12.2017 lebten in Thüringen 2,15 Millionen Menschen. Rund 543 Tausend, also etwa ein Viertel war mindestens 65 Jahre alt. Bezieht man noch die 171 Tausend Menschen ein, die 60 bis unter 65 Jahre alt waren, so ergibt sich, dass Ende 2017 rund 714 Tausend Thüringer als Senioren 60+ galten. Das ist rund ein Drittel der Gesamtbevölkerung.

Erfurt, 01. Oktober 2018 

35. Nordhäuser Jazzfest 2018

Konzert mit Botschaft und speziellem Saxofon


Am Samstag, den 06. Oktober um 20.00 Uhr bittet der Jazzclub Nordhausen in die Cyriaci-Kapelle zum ersten Konzert nach der Eröffnung des diesjährigen Jazzfetes. Ein besonderes, außergewöhliches Musikerlebnis wird hier angeboten - 2 SPIRITS FEAT. HOLLY.

Hinter "2 Spirits" verbirgt sich der seit 40 Jahren aktive Berliner Saxofonist, Komponist und Produzent Volker Schlott. Sein Name ist eng verbunden mit den Fun Horns, FAVO, Jocelyn B. Smith, Maria Farantouri  oder den 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker oder dem DSO Berlin. Im Mittelpunkt seines aktuellen Projektes steht ein spezielles Saxofon: das C-Melody-Tenor. Er versteht das Instrument als Sinnbild seines inneren Seelenzustandes: dazwischen. Zwischen den Musikwelten und zwischen den Geschlechtern.
Hintergrund dieses Projektes ist die Suche nach spirituellen Erfahrungen/Gedanken bezüglich
unserer Geschlechts-Identitäten. Aus ganz persönlichen Erfahrungen möchte Volker Schlott mit diesem Projekt an die Unterdrückung/Zerstörung der Kultur der Ureinwohner Amerika´s zurückerinnern und dabei eine Brücke schlagen zur aktuellen Situation von Menschen im Umgang mit dem Thema Gender-Identity. In unserer doch stark von dogmatischen Dualismus geprägten
Gesellschaftsform geht der Künstler an seine Substanz und erklärt öffentlich (erstmals in D), dass er selbst sich auch als Transgender fühlt und schon seit seinem 15. Lebensjahr mehr oder weniger bewusst dieses Thema mit sich herumträgt.
Die Musik entstanden in den letzten 5 Jahren in nächtlichen, intuitiven Kompositions-
Sessions zunächst am Keyboard. Später kamen dann alle anderen Instrumente hinzu, die
er alle selbst eingespielt hat. Das ursprünglich als Soloprojekt im eigenen Studio produzierte Album kommt nun auf die Live Bühne. Dafür holt sich der Multinstrumentalist/Komponist/Produzent seine Lieblings-Musiker zusammen, allesamt aus der Berliner Musik-Szene ( „Snooze On“, „The Cinematic Orchestra“, Sarah Connor,.., Jocelyn B Smith, …) und mindestens eine Generation jünger.
Gerade in Verbindung mit Jazz ist mir aufgefallen, dass dieses Thema bisher überhaupt nicht vorkommt, deshalb möchte ich auch diese Bühne nutzen und in den nächsten Jahren für mehr Aufklärung in Sachen Toleranz/Diversity auch in unserer vermeintlich freien, toleranten Jazz-Community eintreten. Als Vermittler soll dabei auch besonders die Musik helfen.“ Volker Schlott

Die Band: Holly Schlott – c-melody sax, fl, leader / Simon Anke – Rhodes, p / Benjamin Geyer – key, synth / Thomas Stieger – eb / Christian Tschuggnall – dr

Der Einlass in der Cyriaci-Kapelle in Nordhausen ist 19 Uhr, für das leibliche Wohl wird mit Getränken und Fettbrot + Gürkchen gesorgt. Karten (15,-/5,- Euro) sind ab sofort unter (0 36 31) 97 31 72 oder zappa1959@aol.com und an der Abendkasse erhältlich.

Das weitere Programm des Jazzclub Nordhausen finden Sie auf www.jazzclub-nordhausen.de.

Die weite Welt des Whiskys im Museum Tabakspeicher am 26. Oktober

Nordhausen (psv) Zu einer Whiskyverkostung lädt der Whisky-Guru Karl Gebhardt aus Quedlinburg am Freitag, 26. Oktober um 19:00 Uhr in das Museum Tabakspeicher in Nordhausen ein.

Er und sein Team führen die Genießer auf einer virtuellen Whisky-Reise zu gebirgigen Gegenden und baumlosen Mooren. Die vielfältige Whiskyproduktion hat diese Landschaft weltberühmt gemacht.Auf diesem Whisky-Trip macht er unter anderen Halt in der kleinsten Destillerie Schottlands und die Gäste erfahren, warum dort einer der besten Highland-Whiskys hergestellt wird. Ein weiterer Zwischenstopp führt zu einem ganz besonderen flüssigen Edelstein aus der höchst gelegenen Destillerie im Bergland. Um die Superlativen zu komplettieren, wird aber auch die jüngste Brennerei Schottlands mit einem spannenden Dram vorgestellt.

Bei einer stimmigen wie auch ungewöhnlichen Verkostung verwöhnt Karl Gebhardt die Gaumen der Teilnehmer mit seltenen und in besonderen Fässern gereiften Whiskys. Die spannende Fülle der Geschmacksnoten reicht dabei von frisch-floral mit cremiger Textur über würzig-robust bis hin zu auch mal kraftvoll rauchig. Ebenso erwartet die Gäste ein Buffet.

Untermalt von stimmungsvoller schottischer Livemusik werden an diesem Abend die unerschöpflichen Geschmacksprofile der facettenreichsten Spirituose unserer Zeit ergründet und die Teilnehmer können sich über Aromen, Geschmack und Nachklang austauschen.

Da die Plätze leider begrenzt sind, werden Kartenbestellungen ab sofort im Museum Tabakspeicher und unter Telefon: 03631 98 27 37 angenommen.


Fto: Eine schottische Destillerie (Karl Gebhardt)