Freitag, 26. Mai 2017

Rangfolge der Industriewirtschaftszweige im 1. Quartal 2017

Die Thüringer Industriebetriebe mit 50 und mehr Beschäftigten erzielten nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik von Januar bis März 2017 einen Umsatz in Höhe von 7,8 Milliarden Euro.

Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik am 26.Mai 2017

Am 30. Mai, 16:00 Uhr in der Stadtbibliothek:

„Dienstagsgeschichten: Theater zum Anfassen“

Nordhausen (psv) In der  Reihe „Theater zum Anfassen“ im Rahmen der „Dienstagsgeschichten“ der Stadtbibliothek liest Anja Schulz-Hentrich am 30. Mai um 16 Uhr aus dem Buch „Prinzessin Anna oder Wie man einen Helden findet“.  Ein wunderschönes Bilderbuch mit viel Humor - für die ganze Familie. Der Eintritt ist frei.

Anja Schulz-Hentrich  ist Ausstatterin am Theater Nordhausen und wird an diesem Tag nicht nur lesen, sondern auch über ihre Arbeit berichten und u.a. Fragen „Was ist eine Ausstatterin überhaupt?“  beantworten.
Als der alte König in Rente geht, bekommt Prinzessin Anna vom ihm das halbe Königreich. Wieso nur das halbe? Anna ist es gewöhnt, nur das Beste, Größte und Schönste zu bekommen und nun soll sie sich mit einem halben Königreich zufriedengeben? Die andere Hälfte ist für den Helden bestimmt, der sie retten und heiraten wird. Doch erstens will Anna keinen Helden, und zweitens findet sie keinen! Weder Erbsenbrei noch Zwerge oder Froschküsse zaubern ihn herbei. Da entdeckt sie Jakob, den Puppenspieler, auf einer Wiese. Könnte der nicht ein Held für Anna sein? Eine Prinzessin zum Ins-Herz-Schließen!


Alle interessierten großen und kleinen Leute sind herzlich eingeladen.

Feuer in Mehrfamilienhaus

Heute Morgen, gegen 07:50 Uhr, waren in Leinefelde in der Händelstraße
Polizei und Feuerwehr im Einsatz.
Im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses kam es in einer Wohnung aus
bisher ungeklärter Ursache zu einem Brand. Elf Bewohner mussten durch
die Feuerwehr, teilweise über die Drehleiter, evakuiert werden. In der Brandwohnung
selbst hielten sich keine Personen auf. Die Feuerwehr konnte die
Flammen schnell löschen. Verletzt wurde niemand. Alle Bewohner konnten
in ihre Wohnung zurückkehren. Lediglich eine Wohnung ist aufgrund der
starken Rauchentwicklung noch nicht wieder bewohnbar. Dessen Bewohner
wird vorübergehend anderweitig in Leinefelde untergebracht. Der Schaden
beläuft sich auf mehrere zehntausend Euro. Zur Klärung der Brandursache
hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.

Mitteilung der Landespolizeiinspektion am 26.05.2017

Donnerstag, 25. Mai 2017

Albert-Kuntz-Sportpark:

Kommt Grünes Licht vom Landratsamt, kann neuer Rasenlatz bis Jahresende fertig sein / Landesverwaltungsamt sagt Unterstützung zu

Nordhausen (psv) Bis zum Jahresende kann der neue Rasenplatz im Albert-Kuntz-Sportpark (AKS) fertig sein. Voraussetzung ist eine positive Stellungnahme zum Vorhaben bei der Kommunalaufsicht im Landratsamt bis zum Monatsende.

„Am 18. Mai hatten wir ein Gespräch im Landesverwaltungsamt. Dort hat man uns versichert, sich beim Landratsamt dafür einzusetzen, dass dort `Grünes Licht´ für den Bau des Platzes gegeben werden kann. Da soll bis 30. Mai geschehen. Ich bin sehr optimistisch mit Blick auf die Freigabe durch das Landratsamt“, so Bürgermeisterin Jutta Krauth. „Wir haben beim Landesverwaltungsamt noch einmal dargestellt, dass für uns die Förderung des Sports keine freiwillige-, sondern eine Pflichtaufgabe ist.“

„Es ist also alles bereit: Die Stadträte haben die Eigenmittel bereit gestellt, das Ministerium hat die Fördermittel zugesagt. Sobald die Freigabe aus dem Landratsamt da ist, kann sofort ausgeschrieben werden. Läuft  alles nach Plan, kann der neue Rasenplatz bis Jahresende fertig sein“, so Frau Krauth.

Die Kosten für den Bau des Naturrasenplatzes belaufen sich auf 695.000 Euro. Die städtischen Eigenmittel betragen 417.000 Euro. Die Umwandlung des Hartplatzes in einen Naturrasenplatz ist Voraussetzung für die anstehende Gesamtsanierung des AKS. Der Albert-Kuntz-Sportpark ist die Heimstätte des Fußball-Regionalligisten FSV Wacker 90 Nordhausen.

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Vorbereitung auf die neue Saison: Rasenrenovation im „Albert-Kuntz-Sportpark“ und weiteren Sportplätzen

Nordhausen (psv)  Auf den beiden Rasenplätzen  im „Albert-Kuntz-Sportpark“ und allen Sportplätzen der Stadt und in den Ortsteilen läuft derzeit die jährliche Rasen-Renovation durch das städtische  Bauamt.

Vor der sommerlichen Spielpause werden die Plätze tiefengelockert, besandet und vertikutiert; es wird gedüngt und nachgesät.

Im AKS waren heute Andreas Dietrich-Scherfling im Einsatz, Thomas Lautenbach, Helmut Winsel und Detlef Klante vom städtischen Bauamt (v.r.n.l.) sowie Jens Unger vom FSV Wacker 90 Nordhausen (stehend). 

Foto: P. Grabe, Pressestelle Stadt Nordhausen


Mittwoch, 24. Mai 2017

Nordhäuser Hebammenteam erweitert seine Praxis „Rundum“

Städtische Wohnungsbaugesellschaft gratuliert den langjährigen Mieterinnen Christiane Dörnbrack und Marlies Matthes

Die beiden Hebammen Christiane Dörnbrack und Marlies Matthes haben jetzt mehr Raum für ihre Arbeit: Ab sofort sind die beiden Hebammen nicht nur in ihrer Praxis in der
Rautenstraße 32 in Nordhausen anzutreffen, sondern können ihren „Frauen“, wie sie sagen, auch einen deutlich größeren Kursraum anbieten. „Unser bisheriger Kursraum war einfach sehr beengt und dunkel“, sagt Christiane Dörnbrack. „Als der Blumenladen nur wenige Meter entfernt auszog, bot sich plötzlich der Platz für eine Praxiserweiterung“, erläutert Renate Gruben, Leiterin Wohnungswirtschaft bei der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG).
Nicht nur räumlich, auch personell hat sich das Nordhäuser Hebammenteam vergrößert. Ab Mai wird Fitnesswirtin Beatrice Kübitz aus Sondershausen die beiden freiberuflichen Hebammen unterstützen und fortan verschiedene Sportkurse, Yoga und Ernährungsberatung für werdende Mamas und Mamas mit Baby und Kleinkind anbieten. „Wir haben durch Beas Unterstützung wieder mehr Zeit für die Vor-und Nachsorge unserer Frauen“, erläutert Christiane Dörnbrack. Denn bisher haben sich die beiden Hebammen neben den Geburtsvorbereitungs- und Rückbildungskursen auch um die Sportkurse gekümmert.
Seit neun Jahren ist das Hebammenteam in seiner Praxis am Fuße des Petersbergs
Anlaufstelle für Schwangere und Wöchnerinnen. Die Arbeit der beiden Freiberuflerinnen wird gebraucht: Bis zu 200 Frauen betreuen die Hebammen im Jahr; während der Schwangerschaft und in der Regel bis zu acht Wochen nach der Geburt. „Wenn gewünscht auch länger“, sagt Marlies Matthes, die seit über 35 Jahren als Hebamme arbeitet. Das Einzugsgebiet der Praxis in der Rautenstraße 32 ist beachtlich: Von Nordhausen und den angrenzenden Orten fahren die beiden Hebammen auch bis in den Kyffhäuserkreis, nach Hasselfelde oder Stolberg.
Werdende Mamas sollten nicht zu lange warten: „Die Plätze in den Geburtsvorbereitungskursen sind begrenzt“, sagt Christiane Dörnbrack, die seit über 20 Jahren in ihrem Beruf arbeitet. Spätestens in der 12. Schwangerschaftswoche sollten sich die Schwangeren melden.


Bildtext: Die beiden freiberuflichen Hebammen Marlies Matthes und Christiane Dörnbrack (rechts) vor ihrem neuen Kursraum in der Rautenstraße 32, nur wenige Meter von der Praxis entfernt. Foto: SWG

Am „Kuhberg“ am Rand der „Rüdigsdorfer Schweiz“ -

 Krauth: Stadt lässt alle Möglichkeiten für Widerspruch gegen Gipsabbau prüfen

Nordhausen (psv) Die Stadt Nordhausen wird gemeinsam mit der Gemeinde Harztor alle rechtlichen Möglichkeiten prüfen gegen die Zulassung des Gipsabbaus am „Kuhberg“ in der Gemeinde Harztor. Das sagte jetzt Nordhausens Bürgermeisterin Jutta Krauth.

„Die Genehmigung durch das Landesbergamt ist der erste bergrechtlich genehmigte Neuaufschluss in den Gipskarst östlich der B 4 seit 1990 am Rand des Naturraums `Rüdigsdorfer Schweiz´. Deshalb hat die Genehmigung eine schwerwiegende Bedeutung.  Bedauerlich ist dabei auch, dass für die Stadt NDH und Harztor dabei keine Wertschöpfung  und auch keine Arbeitsplätze entstehen werden.“           

„Ich betone allerdings: Die Stadt Nordhausen ist und war nicht grundsätzlich gegen Gipsabbauvorhaben. Wir halten ausreichend auch Gipsabbauflächen bereit. Allerdings vertreten wir seit Anfang der 90-er Jahre kontinuierlich und parteiübergreifend die  Auffassung, dass es in dem besonders schützenswerten Naturraum zwischen Kohnstein und `Alten Stolberg´ kein Gippsabbau bzw. keine Neuaufschlüsse geben soll“, so Frau Krauth weiter. 

Das Gips abbauende Unternehmen beabsichtigt die Rohstoffgewinnung (Gips) zunächst auf einer Fläche von 1,9 Hektar im Tagebau Erwartet wird in diesem Tagebauabschnitt eine Rohgipsmasse von 240.000 Tonnen. Bei jährlich geplantem Abbau von ca. 20.000 Tonnen reichen die Vorräte in diesem Abschnitt nach Unternehmensangaben etwa 12 Jahre. Die Lockerung des Gesteins erfolgt mittels diskontinuierlicher Sprengungen, anschließenden Zerkleinerung und Abtransport. Derzeit sind die Tagebaufläche selbst und die Flächen der beiden vorgesehenen Kompensationsmaßnahmen in der Gemarkung Rüdigsdorf intensiv landwirtschaftlich genutzt.

<b>Zum Bild: Blick in die „Rüdigsdorfer Schweiz“ bei Rüdigsdorf. Foto: P. Grabe, Pressestelle Stadt Nordhausen</b>

Thüringer Einzelhandel im 1. Quartal 2017 preisbereinigt mit leichten Umsatzverlusten

In den ersten drei Monaten des Jahres setzte der Thüringer Einzelhandel nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik real (d. h. preisbereinigt) 2,0 Prozent weniger um als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Nominal (in jeweiligen Preisen) erreichte der Thüringer Einzelhandel ein geringfügiges Plus (0,4 Prozent).

Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik am 24. Mai 2017