Dienstag, 3. Januar 2017

Verbeamtung auf Lebenszeit

Nordhausen (psv) Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh ernannte heute Christian Richter (2.v.rechts) nach erfolgreich absolvierter 2jähriger Probezeit als Brandmeister bei der Stadt
Nordhausen als Beamten auf Lebenszeit .

Herr Christian Richter absolvierte von  2002 – 2006 die Ausbildung zum Dachdeckergesellen. Danach war er von 2007 bis 2014 Brandschutzunteroffizier bei der Bundeswehr und erlangte die Anerkennung der Laufbahnbefähigung für den mittleren feuerwehrtechnischen Dienst durch das Thüringer Innenministerium.

Es gratulierten ebenfalls Bürgermeisterin Jutta Krauth (1.von links) und Feuerwehrchef Gerd Jung.


(Foto: I. Bergmann, Stadtverwaltung Nordhausen)

Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände: Gute Arbeitsmarktlage für Langzeitarbeitslose und Flüchtlinge nutzen

Berlin, 3. Januar 2017. Zu den heute veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen erklärt die BDA:

2016 war erneut ein gutes Jahr für den Arbeitsmarkt. Die Rekordbeschäftigung ist auch wesentliche Stütze für Rente, Gesundheit und Pflege in Deutschland. Die Politik muss beherzigen: Was Beschäftigung erschwert oder verhindert, schädigt die soziale Sicherheit insgesamt.

Immer deutlicher und dringlicher zeigt sich jetzt die Herausforderung, stetig auch mehr Langzeitarbeitslosen zu Arbeit zu verhelfen. Diese Aufgabe steht gleichwertig neben der Integration von Flüchtlingen mit Bleibeperspektive in Gesellschaft, Ausbildung und Arbeit. Neue Hürden zum Einstieg in Beschäftigung wären in jeder Hinsicht Gift für schnelle und erfolgreiche Integration.

Die Bundesagentur für Arbeit muss sich gerade wegen ihrer bisherigen Erfolge weiter auf Arbeitslose wie auf Ausbildung suchende Jugendliche konzentrieren. Mit umfassender Beratung, gezielter Qualifizierung und erfolgreicher Vermittlung sind die Arbeitsagenturen hier gut ausgelastet.

Die Weiterbildung von Beschäftigten muss Aufgabe von Arbeitnehmern und Arbeitgebern im Betrieb bleiben. Die wissen besser als jede Behörde, was im Betrieb benötigt wird. Es wäre völlig falsch, die Qualifizierung Beschäftigter zum neuen Geschäftsfeld der Bundesagentur für Arbeit zu erklären. 

StudienteilnehmerInnen gesucht: Uni-Studie untersucht die Ursachen von Depressionen

Patientinnen und Patienten, die bereits mehrere depressive Phasen hatten, im Alter zwischen 18 und 65 Jahren gesucht

Die Depression ist eine der häufigsten psychischen Erkrankungen. Leider gelingt es bisher noch nicht immer, depressive Phasen frühzeitig zu erkennen und dann erfolgreich zu behandeln. Dies liegt auch daran, dass nach wie vor noch nicht richtig verstanden wird, welche Prozesse im Gehirn bei der Entstehung und Aufrechterhaltung depressiver Symptome ablaufen. Um dies zu verbessern, möchte das Psychologische Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) die Gehirnaktivität von Patientinnen und Patienten, die depressive Phasen kennen und wissen, was es heißt zu grübeln und sich zu nichts aufraffen zu können, unabhängig von der Grunderkrankung genauer verstehen.

Die Versuchsteilnahme beinhaltet zwei Interviews (telefonisch und in den Testräumen des Psychologischen Instituts der JGU, Wallstr. 3, gegenüber vom Mainzer Hauptbahnhof), die Beantwortung einiger Online-Fragebögen, die Bearbeitung von Aufgaben am Computer und im MRT (keine radioaktive Strahlung!). Die Teilnahme dauert ca. acht Stunden, die auf zwei Tage verteilt werden können. Die Termine können individuell vereinbart werden. Für die Teilnahme an der Studie wird eine Aufwandsentschädigung von 12 Euro/Stunde gezahlt.

Personen, die aktuell Benzodiazepine oder Beta-Blocker einnehmen, an einer neurologischen Erkrankung wie Parkinson oder Epilepsie leiden und bei denen schon mal Alkoholabhängigkeit, Magersucht, Posttraumatische Belastungsstörung oder ADHS diagnostiziert wurde, können nicht an der Studie teilnehmen. Hingegen können Personen, die an einer bipolarer Störung leiden, an der Studie teilnehmen.

Interessenten werden gebeten, sich per E-Mail an depression@uni-mainz.de oder auf dem Studien-Anrufbeantworter 06131 39-39232 zu melden (Kennwort: DISBOUND).

Weitere Informationen:
Dr. Julia Linke & Sonja Ascheid
Abteilung für Klinische Psychologie und Neuropsychologie
Psychologisches Institut
Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU)
Wallstr. 3
55122 Mainz
Tel. 06131 39-39232
E-Mail: depression@uni-mainz.de
https://www.klinische-psychologie-und-neuropsychologie.uni-mainz.de/forschung/ba...

Petra Giegerich Kommunikation und Presse, Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Eine Mitteilung des idw – Informationsdienst Wissenschaft am 02.01.2017

Montag, 2. Januar 2017

Servicetelefon zur Weiterbildung wird dauerhaftes Angebot



Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bietet ab 1. Januar 2017 dauerhaft einen Telefonservice zur Weiterbildungsberatung an. Unter der Nummer 030 2017 90 90 gibt es an Werktagen zwischen 10 und 17 Uhr eine bundesweite Beratung zu allen Fragen rund um die Weiterbildung. Das "Infotelefon Weiterbildungsberatung" wurde zuvor zwei Jahre erprobt. Im Jahr 2016 wurden bis Ende November 5715 Personen telefonisch beraten; knapp 63 Prozent der Ratsuchenden waren Frauen. Das BMBF stellt für das Infotelefon jährlich 500.000 Euro bereit.
 "Ein Anruf genügt. Wer Informationen über Weiterbildungsmöglichkeiten sucht, braucht nur zum Telefonhörer zu greifen und beim Infotelefon Weiterbildungsberatung anzurufen. Mit dieser bundesweiten Infrastruktur unterstützen wir Menschen, ihre individuellen Bildungswege zu finden", sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka.
In einer sich wandelnden Arbeitswelt wird es immer wichtiger, sich beruflich weiter zu qualifizieren. Das Infotelefon hilft Ratsuchenden durch einen einheitlichen und leichten Zugang zu einer anbieterneutralen Weiterbildungsberatung. Individuelle Bildungsabsichten können so konkretisiert und persönliche Bedürfnisse ermittelt werden, um genau die passende Weiterbildung zu finden.
Der bundesweite Telefonservice arbeitet mit bestehenden Beratungsangeboten in den Ländern und Kommunen zusammen und kann Ratsuchende zum Teil direkt an diese Stellen weitervermitteln; derzeit ist dies in  Baden-Württemberg, Berlin, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Schleswig-Holstein möglich. Neben den Ländern sind auch die Bundesagentur für Arbeit und die Hotline "Arbeiten und Leben in Deutschland" des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) Partner des "Infotelefons Weiterbildungsberatung".
Über Videotelefonie wird der Service des Infotelefons auch in deutscher Gebärdensprache angeboten. Gegenwärtig wird die bestehende Website www.der-weiterbildungsratgeber.de zu einem umfassenden Internetportal ausgebaut, das ab Mitte des Jahres den telefonischen Service ergänzen wird.
Weitere Informationen unter:
https://www.bmbf.de/de/servicetelefon-zur-weiterbildung-1369.html
www.der-weiterbildungsratgeber.de
Mitteilung des BMBF am 02.01.2017

Die Deutsche Bischofskonferenz teilt heute mit:

Neuer Katholischer Beauftragter für Deutsche Welle und Deutschlandradio Kultur
 
Martin Korden ist seit dem 1. Januar 2017 neuer Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für die Deutsche Welle und zugleich stellvertretender Beauftragter für Deutschlandradio Kultur. Der 36-jährige Theologe und Journalist tritt die Nachfolge von Juliane Bittner (Berlin) an, die zum 31. Dezember 2016 in den Ruhestand gegangen ist.
 

Martin Korden studierte in Trier und Brixen Katholische Theologie. Sein journalistisches Volontariat absolvierte er bei der Katholischen Fernseharbeit in Frankfurt. Weitere journalistische Erfahrungen sammelte er beim Kölner domradio. In den vergangenen Jahren produzierte er hier insbesondere Erklär-Formate, beispielsweise zu liturgischen Themen. Als Reporter trat Martin Korden in Internet-Formaten bei kirchlichen Großereignissen wie Weltjugendtagen, Katholikentagen oder dem Eucharistischen Kongress in Köln vor die Kamera. Im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz übernimmt er seit vielen Jahren regelmäßig die redaktionelle Begleitung der ZDF-Fernsehgottesdienste. Sein Dienstsitz ist im Katholischen Medienhaus in Bonn. 

Land wird 2017 Humboldt-Gymnasium fördern

"Das Jahr hat für uns gut angefangen", freut sich Landrat Matthias Jendricke. "Unser Förderantrag für die Sanierung des Humboldt-Gymnasium ist unter zwölf Vorhaben, die das Land 2017 fördern will, gelandet." Wie das zuständige Infrastrukturministerium jetzt der Presse mitteilte, sind für dieses Jahr insgesamt 61 Bauvorhaben in staatlichen und freien Schulen mit einem Gesamtvolumen von rund 147 Millionen Euro angemeldet worden. Nur zwölf Vorhaben haben es nun in die Projektauswahl geschafft, wofür das Land rund 34 Millionen Fördermittel im Haushalt 2017 eingeplant hat. "Ich freue mich, dass wir das Ministerium mit unserem umfangreichen Antrag für das Humboldt-Gymnasium überzeugen konnten und wir unter den immerhin nur acht geförderten staatlichen Schulträgern sind. Als Landrat sehe ich es ebenso positiv, dass zusätzlich auch eine freie Schule bei uns im Landkreis unter den ausgewählten Förderprojekten ist."

Die Kreistagsbeschlüsse zum Humboldt-Gymnasium sehen vor, das Gebäude in der Blasii-Straße teilweise zu sanieren und um einen zusätzlichen Neubau zu ergänzen. Die gesamte Maßnahme soll über die Service Gesellschaft umgesetzt werden und wir voraussichtlich rund 10 Millionen kosten, wovon die Hälfte als Förderung im Schulinvestitionsprogramm des Landes beantragt ist. "Für die Umsetzung des Projektes muss jetzt zeitnah noch die vorgeschlagene Variante einer gemeinsamen Mensa für beide Schulteile des Humboldt-Gymnasiums am Spendekirchhof mit der Stadt abgeklärt werden", so Jendricke. "Aufgrund der nun vorgenommenen Projektauswahl wird der Landkreis die Antragsunterlagen jetzt komplettieren, damit uns unsere Ministerin Birgit Keller hoffentlich zeitnah einen Fördermittelbescheid übergeben kann." Der Landrat betont, dass schließlich gerade seine Amtsvorgängerin in ihrer Dienstzeit für dieses Projekt schon die ersten Grundsteine gelegt hat.


Geplant ist, dass mit Schuljahresende die Schüler aus dem Oberstufengebäude ausziehen, so dass Baufreiheit hergestellt werden kann. Als Ausweichquartier für das Gymnasium ist das landkreiseigene Schulgebäude auf dem Petersberg vorgesehen, welches derzeit noch von der Berufsschule genutzt wird. Landrat Jendricke betonte wie schon mehrfach, dass es wichtig ist, zentrale Investitionsvorhaben vor der Gebietsreform konkret anzuschieben. "Wenn das Jahr so weitergeht, wie es hiermit begonnen hat, sind wir da auf einem guten Weg", sagt Jendricke.
Mitgeteilt vom Landratsamt Nordhausen am 02.01.2017

Kleinkind bei Hundeattacke schwer verletzt

In Ellrich ist am Montagmittag ein Kleinkind bei einem Angriff eines Hundes schwer verletzt worden. Nach bisherigen Ermittlungen war das kleine Mädchen kurz nach 13 Uhr in der Küche unter den Tisch gekrabbelt, um den Hund zu streicheln. Aus unbekannten Gründen biss der Labrador dem Kind plötzlich ins Gesicht. Das ein Jahr und neun Monate alte Mädchen wurde schwer verletzt mit einem Rettungswagen in das Südharz-Klinikum gebracht.

Nach Angaben des 25-jährigen Lebensgefährten der Kindesmutter sei der dreieinhalbjährige Hund in der Vergangenheit noch nie auffällig gewesen. Das Tier wurde von Mitarbeitern des zuständigen Ordnungsamtes zunächst in einem Tierheim untergebracht.
Mitgeteilt von der Landespolizeiinspektion Nordhausen am 02.01.2017