Dienstag, 4. Februar 2020

Gute Zusammenarbeit bei Coronavirus-Verdachtsfall

Nachdem sich der Corona-Verdacht in Nordhausen nicht bestätigt hat, zieht Landrat Matthias Jendricke eine positive Bilanz der Zusammenarbeit der Hochschule, des Südharz Klinikums und des Landratsamtes. „Die Hochschule und das Studienkolleg haben uns rechtzeitig über die Teilnehmer der Aufnahmetests informiert, so dass wir entsprechend vorbereitet waren“, so Jendricke. Das Gesundheitsamt war bei den Tests am Freitag und Samstag im Studienkolleg Nordhausen vor Ort. Zwei Studienbewerber aus China wurden dann am Samstag vorsichtshalber ins Südharz Klinikum eingewiesen und auf den Corona-Virus getestet. „Für uns steht der Schutz unserer Studierenden und Beschäftigten an erster Stelle, deshalb war es richtig, diese Vorsichtsmaßnahme zu ergreifen“, sagt Prof. Dr. Jörg Wagner, Präsident der Hochschule Nordhausen. Die Zusammenarbeit mit der Landkreisverwaltung habe gut geklappt, das Gesundheitsamt schnell reagiert.


Die beiden chinesischen Studienbewerber haben gestern Abend das Südharz Klinikum verlassen, als das negative Testergebnis vorlag. Sie können jetzt den verpassten Aufnahmetest am Studienkolleg nachholen. „Man sieht an diesem Fall, wie international vernetzt unsere Hochschule auch durch das Studienkolleg ist“, sagt Wagner. Am Studienkolleg in Nordhausen können sich ausländische Studienbewerber auf ein Studium im Deutschland vorbereiten. „Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit, der Ablauf hat reibungslos funktioniert“, betont Jendricke. „Gerade jetzt in der Grippesaison ist unser Gesundheitsamt verstärkt mit ansteckenden Erkrankungen konfrontiert und muss die infektionshygienisch notwendigen Maßnahmen ergreifen. Hier sind wir immer auf die Kooperationsbereitschaft der Beteiligten angewiesen, um einer weiteren Verbreitung entgegenzuwirken.“ Das Landratsamt werde auch weiterhin mit Einrichtungen wie der Hochschule in Kontakt bleiben, um mögliche Corona-Verdachtsfälle frühzeitig zu entdecken, so Jendricke.

Mitgeteilt vom Landratsamt Nordhausen am 04. Februar 2020

Montag, 3. Februar 2020

SOS FAMILIENURLAUB

Leipziger Kabarett im Theater Nordhausen

Familie Krämer macht Urlaub. Eine Seereise hatte Sohn Benjamin den Eltern zum Hochzeitstag versprochen. Yvonne und Ha.-Jo. hatten sich schon auf eine Kreuzfahrt gefreut, doch das noch immer im „Hotel Mama“ lebende „Bommelchen“ überrascht seine Eltern mit einer Hausboottour auf der Havel. Na prima.
Kaum haben sich die drei auf dem winzigen Bötchen eingerichtet, angelt Benjamin auch noch eine junge Frau aus dem Wasser. Schnell wird klar, Tanja ist zwar hübsch, aber durchaus keine Nixe. Das Geheimnis der Blondine ist schnell gelüftet, doch nun gehen die Turbulenzen erst richtig los.
SOS Familienurlaub holt sich alle Probleme an Bord, die einer Familie in der Brandenburgischen Provinz begegnen können.

Die Zuschauer sitzen ja zum Glück auf dem Trockenen und haben gut lachen.

In der Produktion der Kabarett academixer GmbH spielen Angelika Hart, Elisabeth Hart, Claudius Bruns, Armin Zarbock, Regie Volker Insel, Regieassistenz Karsten Kriesel, Musik Claudius Bruns.
Karten für diesen humorvollen Abend am 28. März 2020 um 19.30 Uhr im Theater Nordhausen (Großes Haus), gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), im Internet unter www.theater-nordhausen.de und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
Foto: Stephan Hoyer, Design Raum Zwei

 

Pressemitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik

Zahl der Krankenhauspatienten sinkt in Thüringen bis 2040 

Die Zahl der vollstationär behandelten Patienten in Thüringer Krankenhäusern wird bis 2040 gegenüber 2017 voraussichtlich leicht um 1,9 Prozent bzw. 11 Tausend Fälle zurückgehen. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Vorausberechnung der Krankenhausfälle1) des Thüringer Landesamtes für Statistik auf Basis der 2. regionalisierten Bevölkerungsvorausberechnung (2. rBv). Nach einem leichten Anstieg auf 598 Tausend Fälle im Jahr 2020 (+0,8 Prozent) sinkt die Zahl der vollstationär zu behandelnden Patienten anschließend kontinuierlich auf 582 Tausend im Jahr 2040 (-2,7 Prozent). 

Männer und Frauen werden von dieser Entwicklung voraussichtlich etwas unterschiedlich betroffen sein. Während die Zahl der zu behandelnden Frauen den Berechnungen zufolge bis 2040 um 4,5 Prozent sinkt, steigt die Zahl männlicher Krankenhausfälle um 0,7 Prozent. Aus diesem Grund steigt auch der Anteil der zu behandelnden Männer von 49,1 Prozent im Jahr 2017 auf voraussichtlich 50,4 Prozent im Jahr 2040, so dass sie in Zukunft die Mehrzahl der Krankenhausfälle stellen werden. 

Die Ursache hierfür bildet die zukünftige Entwicklung der Bevölkerung. Einerseits sinkt die Zahl der Thüringer insgesamt, andererseits gibt es Veränderungen in der Alters- und Geschlechtsstruktur. Dies hat zur Folge, dass sich die Zahlen der Krankenhausfälle je nach Diagnose zum Teil sehr unterschiedlich entwickeln. Der stärkste Rückgang wurde für das Diagnosekapitel Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett vorausberechnet – sowohl absolut als auch relativ (-5 Tausend Fälle bzw. -20,1 Prozent). Für das Diagnosekapitel Herz-Kreislauf-Erkrankungen wird hingegen ein Anstieg der Behandlungsfälle in Krankenhäusern um 9,6 Prozent bzw. 9 Tausend bis zum Jahr 2040 erwartet. Dies ist auf die starke Zunahme der Hochbetagten ab 80 Jahren zurückzuführen, die bewirkt, dass die Fallzahlen aller Diagnosekapitel, die zu mehr als 20 Prozent Hochbetagte betreffen, bis 2040 voraussichtlich ansteigen werden.  

Bitte beachten: Grundlage für die Berechnungen bilden die im Juli veröffentlichte 2. regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung (2. rBv) sowie die Krankenhausstatistik mit den Diagnosedaten. Die ermittelten Veränderungen bei den Krankenhausfällen basieren ausschließlich auf der Entwicklung der Bevölkerung und ihrer Altersstruktur im Vorausberechnungszeitraum.  

 Es wurde ein Status-Quo-Szenario berechnet, das für die künftige Entwicklung alters- und geschlechtsspezifische Diagnosewahrscheinlichkeiten (Diagnosefallquoten) im Mittel der Jahre 2016 und 2017 zugrunde legt und auf die Bevölkerungsstruktur des Vorausberechnungszeitraums überträgt. Faktoren wie der technische Fortschritt sowie Veränderungen der Sterbewahrscheinlichkeit nach einzelnen Diagnosearten bleiben bei diesem Status-Quo-Szenario unberücksichtigt. Eine konstante Nachfrage nach medizinischer Versorgung im Krankenhaus wird unterstellt. 

1) Als Krankenhausfälle werden aus Thüringer Krankenhäusern entlassene vollstationäre Patienten einschließlich Stundenfälle bezeichnet, für die ein Pflegesatz nach der Bundespflegesatzverordnung (BPflV) abgerechnet wird. Jeder Krankenhausaufenthalt wird als ein Fall erfasst, so dass Mehrfachzählungen der Personen möglich sind. Nicht enthalten sind Personen, die teilstationär oder ambulant behandelt werden. 

 Die Ergebnisse der Vorausberechnung der Krankenhausfälle sind im Internetportal „THÜRINGEN 2040“ unter statistik.thueringen.de/th_2040/ zu finden. Februar 2020 - Nr. 026/2020

Thüringer Landesamt für Statistik
Erfurt am 03. Februar 2020

Veranstaltung zur Unternehmensnachfolge in Nordthüringen:

NUN-Nachfolgeforum 2020 in Nordhausen

Immer mehr klein- und mittelständische Unternehmen in Nordthüringen suchen einen Nachfolger. Der Generationenwechsel ist ein entscheidender Abschnitt in der Firmengeschichte, der gut und bestenfalls auch langfristig vorbereitet sein sollte.

Als Partner im NUN – Netzwerk Unternehmensnachfolge Nordthüringen möchten wir Ihnen und bestenfalls auch Ihrem Nachfolger einen Überblick über das Thema der Unternehmensnachfolge geben und laden Sie ein zum Nachfolgeforum 2020 am Donnerstag, 12. März 2020, 18:00 Uhr,
in das „Nordhaus“, Stolberger Straße 131, 99734 Nordhausen.

Besuchen Sie unsere kostenfreie Informationsveranstaltung selbst oder auch zusammen mit Ihrem Nachfolger.

Die Anmeldung erfolgt über die Website www.erfurt.ihk.de unter der Dokumenten-Nummer: UNF2020 (Eingabe im Suchfeld).


gez. i. V. Steffi Dirumdam
Regionale Service-Center
Landkreise Nordhausen, Eichsfeld und Kyffhäuserkreis

EINLADUNG ZU „LIKE ME!“ INS THEATER NORDHAUSEN

Faszination Influencer - Wie funktioniert das Geschäft mit den Likes?

In der neuesten Stückentwicklung des Theaterjugendclubs LIKE ME! setzen sich die jugendlichen Schauspieler unter der Leitung von Eva Lankau mit der digitalen Social-Media-Welt auseinander, in der sie sich täglich so selbstverständlich bewegen.
Dabei geht es um Styling-Tutorials, YouTube-Kanäle, um einen Werbedeal! Plötzlich verändert sich für Julia, die Hauptperson des Stücks, und ihre Clique alles.
Nichts ist umsonst, weder auf der Welt, geschweige denn im Netz. Auch „Likes“ nicht!
Die medienkritische Produktion des Jungen Theaters ist für alle ab 14 Jahren geeignet, denn generationenübergreifend spricht sie Jugendliche genauso an wie die Eltern und Großeltern.


Karten für die Premiere LIKE ME! am 15. Februar 2020 um 18.00 Uhr und alle weiteren Veranstaltungen (29.02., 26.03., 11.05.2020, jeweils um 18.00 Uhr) im Theater unterm Dach gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), im Internet unter www.theater-nordhausen.de und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.

Falschmeldung zum Thema KiZ sorgt für Irritationen:

 Bedingungslosen Kinderzuschlag gibt es nicht
 
 In den sozialen Medien verbreitete sich aktuell die Falschmeldung, dass jeder Empfänger von Kindergeld auch einen Anspruch auf Kinderzuschlag in Höhe von 184 Euro hat. Die starre obere Einkommensgrenze wurde zum 01.01.2020 zwar aufgehoben, aber wenn die Eltern mehr verdienen, als sie für sich selbst benötigen, verringert sich der Zuschlag individuell je nach Einkommen und Vermögen der Eltern und Kinder nach und nach, bis kein Anspruch mehr besteht.

Der Kinderzuschlag kann, abhängig von der finanziellen Situation der Familie, pro Kind bis zu 185 Euro monatlich betragen.

Ob sich eine Antragstellung bei der zuständigen Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit lohnt, können Sie einfach und schnell mit den KiZ-Lotsen unter http://www.kinderzuschlag.de/ herausfinden. Dort können Sie ggf. den Kinderzuschlag auch direkt online beantragen.

Weitere Informationen, Merkblätter sowie Antragsformulare zu den Themen Kinderzuschlag und Kindergeld finden Sie im Internet auch unter www.familienkasse.de.
Eine Mitteilung der Agentur für Arbeit Nordhausen am 03. Feb. 2020

Sonntag, 2. Februar 2020

IHK-Info:

 Vortrag für Unternehmen
IT-Sicherheit und mobile Endgeräte“
am 19. März 2020 in Nordhausen

Gemeinsam mit der DATEV eG bieten wir am 19. März 2020 um 15:00 Uhr eine kostenfreie Informationsveranstaltung zum Thema „IT-Sicherheit und mobile Endgeräte“ an. Die Veranstaltung findet im Regionalen Service-Center Nordhausen der IHK Erfurt, Wallrothstraße 4, 99734 Nordhausen statt und beinhaltet unter anderem folgende Themen:

  • Warum haben Datenschutz und IT-Sicherheit heutzutage eine besondere unternehmerische Bedeutung?
  • Welche Einsatzszenarien für mobile Endgeräte im Unternehmen gibt es, wie können die Geschäftsprozesse optimiert werden und wie kann der Steuerberater dabei unterstützten?

Für Mitglieder der IHK Erfurt ist diese Veranstaltung kostenfrei. Die Anmeldung erfolgt über die Website www.erfurt.ihk.de unter der Dokumenten-Nummer: DATEV20/1 (Eingabe im Suchfeld).

gez. Steffi Dirumdam
Regionale Service-Center der
Landkreise Nordhausen, Eichsfeld und Kyffhäuserkreis