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Unternehmensforum „Gerüstet
für Ihre Zukunft“ am 19.05.2016
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Das
Regionale Service-Center Nordhausen der Industrie- und
Handelskammer Erfurt, die MüCom Systeme GmbH und die WGKK
Steuerberatungs GmbH bieten am Donnerstag, dem 19. Mai 2016, um
18:00 Uhr in der BIC Nordthüringen GmbH, Alte Leipziger Straße
50, 99734 Nordhausen, gemeinsam ein kostenfreies Unternehmensforum
zum Thema „Dokumenten-Management-System (DMS) – Zeitersparnis
mit datenbankgestützter Verwaltung und Garant einer
ordnungsgemäßen Buchführung!“ an.
Informiert
wird über Möglichkeiten und Notwendigkeiten der Verwaltung und
Aufbewahrung elektronischer Unternehmensdaten mittels
Dokumenten-Management-Systemen (DMS), über geplante Strategien
der Finanzverwaltung bei deren Überprüfung sowie über
Rechtsgrundlagen, Mitwirkungspflichten und die praktische
Umsetzung im Unternehmen.
Durch
die stetig zunehmende Digitalisierung von Abläufen und Prozessen
steigt auch in kleinen und mittleren Unternehmen die
Notwendigkeit, sich mit der datenbankgestützten Verwaltung von
elektronischen Dokumenten (Belege, E-Mails u.a.) und
Unternehmensprozessen zu befassen.
Haben
wir Ihr Interesse geweckt? Dann melden sich bitte unter Telefon
03631 908210 im RSC Nordhausen an.
Udo
Rockmann
Leiter
Regionales Service-Center
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Dienstag, 3. Mai 2016
IHK-Info:
Demenz geht uns alle an
Der Landkreis Nordhausen ist eine
von neun Regionen in Thüringen, die sich am Bundesmodellprogramm
„Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ des
Bundesfamilienministeriums beteiligen. Ziel ist es, dass Thema weiter
in die Gesellschaft einzubringen und ein breites Hilfsnetzwerk für
Betroffene und ihre Angehörigen zu schaffen.
Wer sich über das Projekt „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ informieren oder sich einbringen möchte, kann sich im Landratsamt Nordhausen melden, Fachbereich Jugend und Soziales, Frau Riemann-Störr, Telefon 03631 911 563.
Mitgeteilt vom Landratsamt Nordhausen am 03.05.2016
Um über die Thematik Demenz ins
Gespräch zu kommen, lädt das Landratsamt, Fachbereich Jugend und
Soziales, am 11. Mai um 19.30 Uhr in die Stadtverwaltung Bleicherode,
Hauptstraße 43/44 ein. Dabei soll es beispielsweise um solche Fragen
gehen: Was bedeutet die Diagnose Demenz überhaupt? Gibt es einen
Unterschied zwischen Alzheimer und Demenz? Wie verhalte ich mich
richtig? Kann ich Betroffenen helfen und wenn ja, wie? Wer kann
helfen und woher weiß ich das? Wissen Sie, wie sich Menschen mit
Demenz und ihre Angehörigen fühlen?
Dies und mehr soll mit
Betroffenen, Angehörigen, Dienstleistern, ehrenamtlich Tätigen,
Interessierten und sonstigen aufgeschlossenen engagierten Menschen
besprochen werden.
In Deutschland leben heute 1,5
Millionen Menschen mit Demenz. Etwa 300.000 Menschen erkranken
jährlich neu. Die Lebensqualität der Betroffenen und deren
Angehörigen hängt im Wesentlichen davon ab, wie sich die
Gesellschaft ihnen gegenüber verhält. Aus diesem Grund ist es
wichtig, das Thema Demenz in die Mitte unserer Gesellschaft zu holen
- darüber aufzuklären und miteinander zu reden. Dem soll auch der
Gesprächsabend in Bleicherode dienen.
Wer sich über das Projekt „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ informieren oder sich einbringen möchte, kann sich im Landratsamt Nordhausen melden, Fachbereich Jugend und Soziales, Frau Riemann-Störr, Telefon 03631 911 563.
Mitgeteilt vom Landratsamt Nordhausen am 03.05.2016
Landratsamt sucht Zeugen zu unerlaubter Abfallentsorgung
In den vergangenen Monaten wurden an mehreren
Stellen im Landkreis illegal Gummi-Ummantelungen abgelagert. Angezeigt
wurde beim Landratsamt Nordhausen, dass Unbekannte nahe der Uthlebener
Schweinemastanlage, in der Nähe vom Holungsbügelteich
und zwischen den Teichen Steinbrücken illegal Gummi-ordnungsgemäß entsorgt. Die Kosten für die Entsorgung der 3,6 Tonnen liegen im mittleren dreistelligen Bereich - Kosten, die auf die Abfallgebühren aller Einwohner umgelegt werden müssen.
Da die behördlichen Ermittlungen in diesem
Umweltdelikt bislang nicht erfolgreich waren, bittet das Landratsamt
Nordhausen nun um Mithilfe und fragt, wer Hinweise zu dem Verursacher
der Ablagerungen geben kann. Diese werden gern unter
03631 911-346 entgegengenommen.
Montag, 2. Mai 2016
Festkonzert eröffnet die Saison der Loh-Konzerte
Der 11. Mai 2016 ist in zweierlei
Hinsicht ein bedeutendes Datum: Um 20 Uhr beginnt die Saison der
sommerlichen Loh-Konzerte im prachtvollen Achteckhaus von Schloss
Sondershausen. An diesem Tag jährt sich zudem der 100. Todestag des
Komponisten und Dirigenten Max Reger, dessen künstlerische Laufbahn
im Jahr 1890 in Sondershausen ihren Anfang nahm.
Im Reger-Jahr 2016 erinnert das
Loh-Orchester an den Künstler: Es führt mit „Variationen und Fuge
über ein Thema von Mozart“ op. 132 eines seiner meist gespielten
Orchesterwerke auf. Reger komponierte das Werk 1914 als Hommage an
Wolfgang Amadeus Mozart, den er verehrte. Die unterhaltsame und bunt
instrumentierte Musik variiert auf kunstvolle Weise ein Thema aus
Mozarts Klaviersonate A-Dur KV 331.
Passend dazu erklingt mit dem
Oboenkonzert C-Dur KV 314 ein Werk von Mozart selbst. Es spielt die
1987 geborene Oboistin Fanny Kloevekorn, die sich zurzeit an der
Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar auf ihr Konzertexamen
vorbereitet. Die junge Künstlerin erspielte sich unter anderem zwei
Bundespreise beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ und den
Sonderpreis des NDR-Sinfonieorchesters für herausragende solistische
Leistungen. Während ihrer ersten Studienjahre war sie Stipendiatin
renommierter Stiftungen und Solo-Oboistin im „Baltic Youth
Philharmonic Orchestra“. Als Solo-Oboistin war sie auch am
Schleswig-Holsteinischen Landestheater und Sinfonieorchester
engagiert.
Außerdem spielt das
Loh-Orchester Mendelssohns Ouvertüre „Die Hebriden“. Dieses
stimmungsvolle Werk, das die Atmosphäre der sagenumwobenen Inseln
vor der schottischen Küste heraufbeschwört, hörte vermutlich auch
Reger während seines Aufenthalts in Sondershausen von der
herzöglichen Hofkapelle, der Vorläuferin des heutigen
Loh-Orchesters.
Karten für das 1. Loh-Konzert,
das Festkonzert am 100. Todestag von Max Reger, am Mittwoch, 11. Mai,
um 20 Uhr im Sondershäuser Achteckhaus gibt es an der Theaterkasse
(Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Touristinformation Sondershausen
(Tel. 0 36 32/78 81 11), im Internet unter www.theater-nordhausen.de
und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester
Sondershausen GmbH.
Nach 19 Jahren Ehrenamt: Ruth Wagner verabschiedet sich aus dem Seniorenbeirat
Nordhausen (sbr)
Nach 19-jähriger
ehrenamtlicher Tätigkeit in der Seniorenvertretung der Stadt Nordhausen
hat sich Ruth Wagner (rechts) jetzt aus dem Seniorenbeirat der Stadt
Nordhausen feierlich verabschiedet. Sie scheidet
aus gesundheitlichen Gründen aus.
Die
beiden Sprecher des Beirats, Dietrich Hanusch und Herbert Miller
(links), sowie der ehemalige Vorsitzende der Seniorenvertretung, Volkmar
Pischel,
bedankten sich herzlich für die jahrelange gute und
konstruktive
Zusammenarbeit.
Frau
Wagner war Gründungsmitglied der Seniorenvertretung und hatte viele
Jahre die Funktion der stellvertretenden Vorsitzenden inne. Sie war
maßgeblich
an der Erarbeitung des Seniorenplanes für den Landkreis Nordhausen
beteiligt und immer ein Ansprechpartner, wenn es um Themen wie
Seniorenbefragung, Barrierefreiheit, Personennahverkehr, Besuche und
Gesprächsrunden in Seniorenheimen ging.
Regelmäßig
nahm sie an Stadtbegehungen und Friedhofsbesichtigungen auch in den
Ortsteilen teil. Mit guten Ideen und viel Begeisterung hat sie an
der Gestaltung von Schaubildern bei Festumzügen mitgewirkt. Besonders
am Herzen lag ihr auch die Arbeit im Behindertenbeirat. Der
Seniorenbeirat wünscht Frau Wagner weiterhin alles Gute und viel
Gesundheit.
Foto: Dietrich Hanusch
IHK-Info:
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Die
Roadshow „Erfolgreich im Ausland“ kommt am 06.06.2016 zu Ihnen
nach Nordhausen
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Gemeinsam
mit dem Enterprise Europe Network Thüringen (EEN), dem
Kompetenzcenter S-International der Sparkassen und der Schenker
Deutschland AG führt die Industrie- und Handelskammer Erfurt ein
praxisnahes Seminar durch, um die Auslandskompetenzen der
Unternehmen zu stärken, Hemmschwellen abzubauen sowie
grundlegende Fragen im internationalen Geschäft zu erörtern.
Wann? 6.
Juni 2016, 14:00 – 17:00 Uhr
Wo? Regionales
Service-Center Nordhausen
Wallrothstraße
4, 99734 Nordhausen
Informiert
werden Sie u.a. zu den ersten Schritten über die deutsche Grenze,
Zahlungsabwicklung und -absicherung sowie Transportbedingungen und
-dokumenten. Auf Anfrage können im Anschluss an die Veranstaltung
Einzelgespräche geführt werden.
Weitere
Informationen und Anmeldung über:
Mark
Bremer, Tel. 0361 3484-200, E-Mail: bremer@erfurt.ihk.de
Udo
Rockmann
Leiter
Regionales Service-Center
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Sonntag, 1. Mai 2016
Willkommenskultur nimmt leicht ab – Fremden- und Islamfeindlichkeit steigen deutlich an
Ergebnisse
einer neuen Studie der Bielefelder
Religionsforscher
Willkommenskultur, Kriegsflüchtlinge und Islam – zu diesen Themen hat sich die Spaltung der deutschen Bevölkerung in der kurzen Zeit zwischen August 2015 und März 2016 weiter vertieft. Während für die Willkommenskultur ein eher geringer Rückgang zu verzeichnen ist, haben Fremden- und Islamfeindlichkeit ein enormes Ausmaß angenommen – nicht nur, aber besonders bei potenziellen AfD-Wählerinnen und -Wählern. Dies haben Religionsforscher der Universität Bielefeld in zwei Befragungen dokumentiert.
Heinz Streib, Professor der Religionspädagogik an der Universität Bielefeld, analysiert gemeinsam mit seinem Mitarbeiter Dr. Constantin Klein und seinem Forschungsteam die Einstellungen in Deutschland. Sie untersuchen positive und negative Einstellungen zwischen den drei großen Weltreligionen: dem Judentum, dem Christentum und dem Islam. Der Titel des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekts lautet: „Xenophobie und Xenosophie in und zwischen den abrahamitischen Religionen“.
In einer ersten repräsentativen Befragung Anfang August 2015, zu Beginn des großen Flüchtlingsstroms über die Balkanroute, haben 637 Personen einen Online-Fragebogen ausgefüllt, in der zweiten Befragung im März 2016, in der Zeit der Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt, wurden weitere 625 Personen repräsentativ befragt. Durch die Aufnahme einer Sonntagsfrage – also die Frage nach der Wahlabsicht in den Fragebogen der zweiten Befragung kann gezeigt werden, dass die extremistische – und beachtlich angestiegene – Fremden- und Islamfeindlichkeit vor allem bei potenziellen AfD-Wählerinnen und -Wählern zu finden ist, aber auch bei Wählern anderer Parteien.
Die Willkommenskultur gegenüber Kriegsflüchtlingen liegt auch Anfang März 2016 auf relativ hohem Niveau – allerdings mit leichten Einbußen gegenüber August 2015. Dass Menschen, die vor einem Krieg in ihrem Heimatland fliehen, hier willkommen sein sollten, findet Anfang August 2015 bei 83,4 Prozent der Befragten Zustimmung; Anfang März 2016 hingegen sind dies noch 78,9 Prozent (Rückgang: 4,7 Prozentpunkte).
Auf der anderen Seite stehen fremdenfeindliche Meinungen wie die, dass Europa sich vor einer zunehmenden Islamisierung schützen muss und dass die Regierenden zu wenig gegen Überfremdung tun: Dass Europa sich vor einer zunehmenden Islamisierung schützen müsse, meinen im März 2016 69,3 Prozent der Befragten, das sind 9 Prozentpunkte mehr als noch im August 2015. Dass die Regierenden zu wenig gegen die Überfremdung tun, finden inzwischen 66,1 Prozent der Befragten – 11,5 Prozentpunkte mehr als noch im August 2015.
„Der Vergleich nach Parteipräferenzen mit den Daten vom März 2016 bringt beunruhigende Tatsachen ans Licht“, meint Professor Streib. Dass Europa sich vor einer zunehmenden Islamisierung schützen müsse, findet bei 94,9 Prozent der potenziellen AfD-Wählerinnen und -Wähler Zustimmung. Aber auch bei allen anderen Wählergruppen liegt die Zustimmung zu dieser islamkritischen Behauptung bei über 50 Prozent, am niedrigsten noch mit 53,3 Prozent bei den potenziellen Grünen-Wählern. Ähnlich sind die Ergebnisse bei dem Vorwurf, dass die Regierenden zu wenig gegen die Überfremdung in unserem Land tun: 90,2 Prozent der potenziellen AfD-Wählerinnen und -Wähler stimmen hier zu, und nur die potenziellen Grünen-Wähler liegen mit 48,1 Prozent knapp unter der 50 Prozent-Marke.
Weitere Informationen im Internet:
www.uni-bielefeld.de/xenosophia
Pressemitteilung vom 04.03.2016:
Fremdenfeindlichkeit oder Willkommenskultur?http://ekvv.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/fremdenfeindlichkeit_...
Sandra Sieraad Pressestelle, Universität Bielefeld
Mitteilung
des idw – wissenschaftlichen Dienstes am 29.04.2016
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