Montag, 26. Februar 2018

Noch einmal: „Kunstmaschinen und Kuriosa“




In meinem ersten Eintrag zu der Ausstellung „Kunstmaschinen und Kuriosa“ in der Galerie der Kreissparkasse Nordhausen schrieb ich am 25. 01. dass es Peter Blonsky war, der für mich den Ausschlag gab, an der Eröffnung der Ausstellung in der Galerie der Kreissparkasse teilzunehmen. „Allerdings auch die Neugier auf den „Kinetik“-Künstler Detlef Hänsel und die Art seiner Kunst“. Und ich schrieb weiter, dass mir sein Name einen Vorgang ins Gedächtnis rief, über den die „Thüringer Allgemeine“ gerade ein Jahr zuvor berichtete, wonach der in Bleicherode geborene Hänsel seiner Geburtsstadt Pläne für ein Kinetik-Museum offerierte, die geeignet gewesen wären, die Stadt weit über ihre Grenzen hinaus bekannt zu machen. Und ihr wohl in touristischer Hinsicht eine technisch-künstlerische Anziehung verliehen hätten, die nicht ihresgleichen gehabt hätte. (Warum es nicht dazu kam ist mir inzwischen bekannt, soll aber hier nicht weiter erörtert werden.)

Das war vor etwa zwei Monaten. Seitdem besuchte ich mehrmals die Ausstellung, nahm an Führungen durch den Künstler teil und lernte ihn persönlich kennen. Und je näher ich ihn kennenlernte und je mehr er mir Einblicke in seine Geistes- und künstlerische Ideenwelt, als auch in sein gesellschaftliches Engagement  ermöglichte, je größer wurde meine Hochachtung, aber auch mein Respekt vor diesem Mann. Den ich im
Ergebnis für ein Phänomen halte, das ich hier auch begründen würde, stünde diese letzte Führung nicht noch bevor, während der sich jeder Interessent und Teilnehmer selbst ein Bild von dem Mann machen kann, der zumindest in einschlägigen Künstlerkreisen unter den Namen „Orenda“ bekannt ist.

Ich muss hier allerdings trotz aller Ausstellungsbesuche und Gesprächen mit dem Künstler einräumen, dass mein eigenes Vorstellungsvermögen bei weitem nicht ausreicht, um die Intentionen nachvollziehen zu können, die zu solchen „Kunstmaschinen“ befähigen, die ja nicht nur statische Konstruktionen darstellen, sondern durch Knopfdruck, Münzeinwurf oder Kurbeldrehungen in Bewegung gesetzt werden können. Und denen in Einzelfällen auch jeweils passende oder beziehungsvolle Musikstücke entlockt werden kann. Und hinter allem steht der Ideenreichtum Detlef Hänsels, der diese Inspirationen auch in einer Weise zu erklären vermag, die man – bei entsprechenden Aufnahmevermögen – auch begreift. Mir bleibt demgegenüber nur angesichts dieser technisch geschaffenen künstlerisch teils auch skurrilen Objekte das Staunen, dem ich am kommenden Mittwoch noch einmal freien Lauf lassen möchte.
Sei schließlich noch hinzugefügt, dass den Abschluss der Ausstellung am Mittwoch ab 16.30 Uhr die Übergabe des Erlöses der Spendenaktion für den Park Hohenrode an den Förderverein erfolgen wird, die mit der Ausstellung einherging.

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